Einstweilige Verfügung: taz setzt sich gegen Junge Freiheit durch

taz-Geschäftsführer Karl Heinz Ruch
taz-Geschäftsführer Karl Heinz Ruch

Publishing Die taz ist juristisch gegen einen Bericht der Junge Freiheit vorgegangen und hat vor dem Land- wie auch Kammergericht Berlin eine einstweilige Verfügung durchgesetzt. Die rechte Wochenzeitung hatte behauptet, die tageszeitung hätte das Grundstück für ihr neues Verlagsgebäude für eine Million Euro unter Verkaufswert bekommen und sprach von einem "Skandal".

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Wie die taz in ihrem Blog mitteilt, gaben die Gerichte einer einstweilige Verfügung gegen Behauptungen statt, die taz habe gegenüber ihren Unterstützern damit geprahlt, das Grundstück unter Wert per Direktvergabe bekommen zu haben sowie gegen die Behauptung, ein Gutachten hätte ergeben, dass die überregionale Tageszeitung „eine Million Euro auf Kosten des ständig klammen Berlins gespart“ habe.

In der Entscheidung des Kammergerichts vom 18. März heißt es, die Berechnungen des nicht öffentlich bestellten und vereidigten Gutachters seien falsch, weshalb die Berichterstattung die Perönlichkeit der taz herabsetzte.

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Alle Kommentare

  1. Die einstweilige Verfügung ist das eine, der Vorgang an für sich das andere.

    Liebe meedia-Kollegen, was ist denn nun substanziell an der Geschichte dran.
    Die Meldung zu bringen ok, aber bitte vielleicht mal angereichert mit ein paar facts, z.B. durchschnittlich erzielte Immobilien- und Grundstückspreise aus der jüngeren Vergangenheit in dem betroffenen Areal und Abgleich mit den offiziell genannten Zahlen. Vielleicht ergeben sich ja Widersprüche?

    Ihr wisst schon, investigativer Qualitätsjournalismus und so…

    1. nene, da gehts ja zum Nachteil der Freund*Innen bei der taz und den Genoss*Innen in der Verwaltung des Auenlandes ….

      Sowas is nur:

      – Wasser auf die Mühlen usw usf…
      – nazikackscheisse
      – Querfrontlerei

    2. Investigativer Journalismus? Heute? Nur wenn es gegen „die Richtigen“ geht. Dann auch gern mit Behauptungen die als Fakten verkauft werden (siehe Ukraine/Putin) oder mit Schauspielern die sich als rekrutierte Soldaten ausgeben („Machtmensch Putin“ ZDF).

      Was sich die Medien heutzutage leisten ist bei der „Ständigen Publikumskonferenz“ gut und nachvollziehbar dokumentiert.
      Programmbeschwerden kommen schon von ehemaligen Tagesschau-Redakteuren.

  2. Soviel zum Thema Pressefreiheit… Liebe TAZ: Ich gehöre zu denjenigen, die gelegentlich für einen guten (!) Online-Artikel zwei Euro abbuchen lassen. Das ist nun Vergangenheit.

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