„Dämonenhaft schön“ – Frauke-Petry-Interview sorgt für Unmut in der Bunte-Redaktion

Streitfall: Bunte-Interview mit AfD-Politikern Frauke Petry und Marcus Pretzell
Streitfall: Bunte-Interview mit AfD-Politikern Frauke Petry und Marcus Pretzell

Publishing Burdas Bunte veröffentlicht in ihrer aktuellen Ausgabe ein Interview mit den beiden AfD-Politikern Frauke Petry und Marcus Pretzell. „Wie gefährlich ist dieses Paar?“ fragt die Titelzeile und zeigt ein extra produziertes Foto des „umstrittenen Power Paares“ (Bunte). Innerhalb der Redaktion soll es Unmut gegeben haben, dass den rechtspopulistischen Politikern eine solche Bühne bereitet wird.

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Die beiden führenden AfD-Politiker, die privat ein Paar sind, äußern sich in dem Bunte-Interview ausführlich über ihre Partei, Politik und ihr Privatleben. Sie habe nie gesagt, dass man auf Flüchtlinge an der Grenze schießen lassen soll, gibt Frauke Petry den beiden Bunte-Mitarbeitern Katrin Sachse und Manfred Otzelberger zu Protokoll. Sie habe lediglich davon gesprochen, dass man „von der Schusswaffe Gebrauch machen“ könne. Dies könne auch ein Warnschuss sein. Die Äußerungen ihrer Parteifreundin Beatrix von Storch zum Thema bezeichnet Petry in Bunte dagegen als „katastrophal“.

Petry wirke neben Pretzell „mädchenhaft und zart“, notiert Bunte, Pretzell bemühe seinen Charme. Der NRW-Chef der AfD attestiert seiner Lebensgefährtin „etwas dämonenhaft Schönes“. Frauke Petry spricht über die Trennung von ihrem Ehemann und Vorurteilen, denen sie wegen ihrer Herkunft aus Ostdeutschland im Ruhrgebiet begegnet sei. Es geht um gemeinsame Urlaube und den Auftritt auf dem Bundespresseball. Ein Kasten informiert in Schlagworten über programmatische Ziele der AfD (u.a. „EU auflösen“, „Frauenquote abschaffen“). Das „Promi-Paar in der Politik“ (Bunte) bekommt drei Seiten eingeräumt, inklusive eines eigens produzierten Aufmacher-Fotos, auf dem Petry und Pretzell lachend auf dem Boden sitzen.

In der Bunte-Redaktion soll es deutliche Kritik im Vorfeld der Veröffentlichung des Interviews gegeben haben, das bereits vor den zurückliegenden Landtagswahlen geführt wurde. Zahlreiche – auch leitende – Redaktionsmitglieder hätten sich gegen eine Veröffentlichung ausgesprochen, heißt es. Es gab die Besorgnis, den Spitzenpolitikern der rechtspopulistischen AfD eine derartige Bühne zu bieten.

Einem in der Redaktion soll die Veröffentlichung besonders gegen den Strich gegangen sein. Bei Bunte arbeitete bereits seit Mitte September vergangenes Jahr Timur Vermes drei Tage pro Woche als freiberuflicher Textchef. Vermes ist der Autor der kürzlich verfilmten Bestseller-Hitler-Satire „Er ist wieder da“. Buch und Film setzen sich satirisch-kritisch mit immer noch vorhandenen rechtsextremen Tendenzen in Deutschland auseinander. Das ausgerechnet der Autor von „Er ist wieder da“ in einer Redaktion arbeitet, in der rechtspopulistische Politiker interviewt werden, hat selbst schon wieder eine gewisse Ironie.

Von Burda-Seite hieß es dazu auf MEEDIA-Anfrage: „Grundsätzlich sind Meinungsverschiedenheiten und inhaltliche Diskussionen wichtiger Bestandteil einer lebendigen Redaktionskultur – öffentliche Äußerungen über interne Vorgänge gehören nicht dazu.“

Vermes soll – so wird es in der Redaktion erzählt – derart erbost über die Veröffentlichung des Petry/Pretzell-Stücks gewesen sein, dass er bei der Führungsetage beschwerte und seine Arbeit mit sofortiger Wirkung niederlegte. Allerdings wäre sein Vertrag ohnehin in Kürze ausgelaufen. Gegenüber MEEDIA wollte Vermes sich nicht zu Interna seiner Auftraggeber äußern. Er sagte nur: „Dieses Engagement (als Textchef, Anm.d.Red.) war von vorneherein auf meinen Wunsch auf ein halbes Jahr begrenzt und ist nun – sogar ziemlich pünktlich – beendet.“

(red)

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Alle Kommentare

    1. Gute Geister? Burda ist auch nur ein weitvernetztes Wirtschaftsunternehmen, welches übrigens nach dem 2. Weltkrieg per Sondergenehmigung als ersten deutsches Unternehmen wieder eigene private Flugzeuge haben durfte…
      http://modell-aviator.de/files/aufmacher119.jpg

      Zu der Frage, wie gefährlich ist eine pop-up Partei (bzw. die sich herauskristallisierten Anchorwomen u. Anchormen), die von Geistern am Reissbrett entworfen wurde, von Meinungsbildnern und unbekannten Geldgeberin direkt und indirekt gefördert wurde und nun im „Herzen der Burda-Bunten“ angekommen ist.
      Meines Erachtens muss diesem Verein in Zukunft genau auf die Finger geschaut werden und identifiziert/analysiert werden, welche möglichen Lobbyisten die AfD-Sprecher&Strategen im Hintergrund aufsuchen, wie die Motten das Licht.

      Nach dem Motto: Hast du ein Anliegen, willst Du etwas über Talk-Shows/Medien in den Diskurs bringen:

      Book a Party, rent the AfD.

      Nun ein kleines Beispiel aus einer langen Liste, die in Zukunft gegen Parteispende bzw. Medienpräsens gem. Wunsch sehr sehr potenter und einflussreicher Lobbyisten zB auch aus dem Bankwesen ausgebaut werden kann:

      + AfD-Fraktion fordert Umstellung auf Elektro-Geld, ein Thema, welches die FDP verständlicherweise nicht anrühren kann.

  1. Da ist zu lesen, dass Petry als Ostdeutsche seinerzeit im Westen Feindseligkeit zu spüren bekam.Vielleicht liegt das daran, dass einige Westdeutsche die Ostdeutschen als „Wirtschaftsflüchtlinge“ erkannt haben, denn die DDR war ja für den Westen schließlich“Ausland“. Vielleicht lag es aber auch an den Ansichten, die Frau Petry kundgetan hat und die manch einen befremdet haben. Gerade, weil Petry negative Erfahrungen mit ihrer Herkunft gemacht hat, ist es umso unverständlicher, dass sie sich nicht für die Neuankömmlinge einsetzt. Eine eiskalte ,herzlose Frau. Ich kann nichts zartes daran entdecken……

    1. „Für Neuankömmlinge einsetzen“ – Wo steht das denn? Ist das ein göttliches Gebot – oder steht’s gar im Grundgesetz?
      Fürs Zusammenleben bedarf es Gesetze innerhalb. Ebenso sind Verträge mit Nachbarstaaten einzuhalten. Dies hat unsere Bundeskanzlerin anscheinend vergessen – vor lauter „Wir schaffen das“ und keine (Ober-)Grenzen kennen. Dieses Verhalten kann durchaus als Hochverrat bezeichnet werden. Ein Staat der sich nicht an eigene Gesetze hält und keine Grenzen kennt, hat aufgehört zu existieren.
      Frau Petry will mit der AfD wieder Rechtstaatlichkeit herstellen.

      1. Finde es übrigens immer wieder erstaunlich, wie sehr Rechte auf den demokratischen Rechtsstaat pochen, welchen sie am liebsten sofort beseitigen würden.

      2. Was die Kritik am Regierungsstil der Kanzlerin betrifft, so sei darauf verwiesen, dass Frau Prof. Höhler schon im Jahr 2012 all dies, was erst heute von vielen mit Erstaunen festgestellt wird, in einer sehr sauberen Analyse vorgestellt hat. Damals gab es noch keine AfD siehe: Angela Merkel arbeitet am Zerfall der Demokratie, https://www.youtube.com/watch?v=SLooxdkvfy0. Leider ist die „sanfte“ Diktatur bereits etabliert, die AfD ist lediglich die Antwort, die naturgemäß vom Establishment bekämpft wird. Wenn man Nachrichten nach veröffentlichter Anzahl beurteilt, muss man aber, wie erwünscht, auch zu dem Schluss kommen, dass die AfD der Ausbund des Bösen sei. Heute wäre ein solcher youtube Beitrag auch wohl kaum im kontrollierten Fernsehen zu sehen.

      3. Meinen Sie die Frau Prof.Höhler,die in Sachsen Büröräume an die NPD vermietet und das zunächst verleugnet at?

    2. Spricht man Dich englisch aus ? Hackymaus ? Du hast den goldenen Pannemann gewonnen 😉 ich kenne beide persönlich und habe nichts im menschlichen Bereich auszusetzen. Deine politische Meinung gefällt mir auch nicht , aber darum musst Du ja keine Hackimaus sein .

      1. @Caninus
        Sind Sie es selbst, Frau Petry? Ich kann der Einschätzung von Hackymaus nur zustimmen.
        Wenn Frau Petry mit der AfD Rechtsstaatlichkeit herstellen will, dann bin ich Jesus.
        Die Partei bewegt sich inhaltlich eindeutig außerhalb des GG. Ich halte sie sogar noch für unterschätzt in ihrer anti-demokratischen Gesinnung.
        Dass die Bunte sich dafür hergibt… den beiden „Presseverächtern“ eine Boulevard-Bühne zu geben, ist ein Armutszeugnis. Erstaunlich nur, dass sich Petry & Co. mit dem von ihnen gebashten Mainstream einlassen. Das Niveau der bunten Blätter ist dann doch eher auf dem Level von Frau Petry als eine Frau Hayali vom Morgenmagazin.

      2. Offensichtlich kennen hier einige weder das GG noch das AfD Parteiprogramm (das echte!). Ich würde gerne eine einzige verfassungswidrig Stelle genannt bekommen.

        Nennen Sie doch rassistische Zitate aus dem Programm!

        Diese substanzlose Hetze istentlarvend für die treudoofen Hetzer. Dagegen haben Merkel und ihre Hofschranzen etliche Male Gesetz und GG gebrochen.

    3. Ich bin erstaunt,dass Sie Frauke Petry so gut kennen. Das können sicherlich nur wenige Menschen von sich behaupten.
      Ich finde sie sehr wohl zart und viel sympathischer als alle anderen Politiker, die uns sonst noch so regieren.

    4. 600 Millionen Menschen sind sofort wanderungsbereit .(Jüngste Untersuchung des Migrationsforschers COLLIER ). Wieviele soll D.land aufnehmen ? 6 Mio ? 60 Mio.? 160 ?

    5. Huckymaus,

      der Osten Deutschland war für „den Westen“ nie Ausland, er war immer ein Teil Deutschlands, halt geteilt, was aber – bis auf die Linke – alle nie anerkannt haben. Zum Glück, so konnte dann dort ein Unrechtsstaat beendet werden und Deutschland als ganzes wieder ein demokratischer, vereinter Staat werden.

      Vor dem Hintergrund ist Frau Petry wie alle Bürger der Ex-DDR kein Wirtschaftsflüchtling, sondern legitime Bürgerin der Bundesrepublik Deutschland.

      So hat Frau Petry wie viele Deutsche aus den neuen Bundesländern keine „negative Erfahrung mit ihrer Herkunft“ gemacht, sondern ist ungerechtfertigtermaßen wie viele aus den 6 Bunddesländern von Leuten von Ihnen ausgegrenzt worden – Sie „eiskalte, herzlose Frau“, das tut man als Gutmensch doch nicht?

      🙂

      1. Sie könnnen es drehen wie Sie wollen, die DDR war (und ist in grossen Teilen immer noch!) ein anderer Staat. Für mich waren die Ostdeutschen Wirtschaftflüchtlinge!!

    6. Man sollte schon über ein gewisses Bildungsniveau verfügen, wenn man hier etwas veröffentlicht. Selbstverständlich war die DDR nie Ausland für die Bundesrepublik Deutschland, sondern Deutschland!

  2. Wer ist schon die Bunte? Dieses Produkt aus dem letzten Jahrhundert hängt doch eh nur noch am seidenen Faden und versucht eben, mit so einem populistischen Dreck, Auflage zu erzielen. Wird nicht klappen. Altpapier braucht eh keiner mehr. Auch wenn was über die dunkeldeutsche Ossi-Propagandistin drinsteht.

    1. Hören Sie doch endlich mit Ihrem Dunkeldeutschland auf.
      Hat so einen Ossi Pastorenbart.
      Nein mit so einem Spiegelbild
      nicht mal mein Beagle spielt.

  3. Es ist wohltuend, dass sich Gott sei Dank nicht alle Medien am von Gutmenschen und/oder der Obrigkeit erwarteten Bashing einer legalen und zugelassenen politischen Patei beteiligen. Die letzten Wahlergebisse zeigen, dass an solchen Geschichten wie der in BUNTE gesteigertes Interesse besteht.

    1. Wenn die Bunte lediglich auf knapp über zehn Prozent aller zur Wahl gehenden Bürger setzen würde, wäre sie schon längst pleite. Die „Gutmenschen“ sind in der großen Mehrheit. Und was „Bashing“ betrifft, schauen Sie doch mal in die rechten Facebook-Gruppen.

      1. Noch … aber es werden täglich weniger. *lach* Aber nach dieser Logik dürfen Berichte über SPD oder Grünen-Politiker auch nicht gemacht werden.

  4. Eigentlich heisst das: sofort alle Anzeigen stornieren und das Blatt boykottieren. Wurde zumindest ‚früher‘ so gemacht. Bodenlos!

    1. Ja klar Pharmakunde
      und politisch korrekt nur noch dass üblichen Antifageschwafel und linksgeseibertes Hetzgewäsch darf veröffentlicht werden gelle.
      Mein GOTT was für Scheindemokraten und linksgewendete Faschisten
      hier ihren Senf abgeben, die nur IHRE Meinungs- und Pressefreiheit, sowie selbstgestricke Demokratie gelten lassen wollen.

      1. Werter Herr Mayen,

        sollten Sie und Ihresgleichen jemals die Macht in diesem Lande übernehmen, dann wäre Meinungs- und Pressefreiheit mit Sicherheit sehr schnell abgeschafft. Keine andere Partei, keine andere Bewegung in Deutschland geht schon jetzt verbal und gewalttätig derart gegen Journalisten vor wie ihre AfD-Pegida-Mischpoke.

        Sie wollen keine Änderung der Politik. Sie wollen ein anderes System.

    2. Ja, früher war alles besser. Früher war vor drei Jahren. Da konnte man seine eigene Interpretation von Demokratie noch so richtig böse ausleben. Boykottieren, Einschüchtern, Blockieren, Verhindern, Spucken, Schlagen, Zerstören, Geifern.

  5. Oooooch, immer noch in der Opferrolle? Aber bei der Gelegenheit, was ist eigentlich das Gegenteil von Gutmensch und wo ordnen Sie sich ein? Neugierig….

  6. „… denn die DDR war ja für den Westen schließlich“Ausland“.
    Seit wann ? Ich kann mich erinnern, daß – insbesondere im Ruhrgebiet – Zigtausende von sog. Spätsussiedlern aus Polen kamen, ohne daß es da „Feindseligkeiten“ gegeben hat.
    Von „links“ gab es in den 80ern Hetze und Häme … die gab es es allerdings auch gegen die sog. boat poeple aus Vietnam, die das linke Lager ebensowenig in Deutschland haben wollte.

    Die Hedwig-Courths-Mahler-Nummer mit dem Autoren, der über „rechtsextreme Tendenzen“ schreibt, kann man sich knicken … wir leben im Jahre 2016 und die großen Schweinereien der letzten 50 Jahre sind mit Sicheheit nicht von Leuten mit „rechtsextremen Tendenzen“ gemacht worden

    1. Da muss man schon unzurechnungsfähig sein, wenn man die behördlich registrierten rechtsextremistischen Morde und Gewalttaten der zurückliegenden Jahre abstreiten will.

    2. 3 Sätze und noch jeder enthält schlicht Blödsinn. Fragen zum letzten:

      Weil sich die „Gutmenschen“ immer als Rechtsextreme verkleiden, wenn sie mal wen erschießen, sprengen, zusammentretem oder anzünden möchten, haben Sie das Gefühl, jetzt wären Sie auch mal wieder mit „Schweinereien“ an der Reihe?

  7. Die AfD ist eine sehr schöne Partei und warum soll diese nicht auch von schönen und intelligenten Menschen geführt werden. Der Bodensatz der BRD hat sich doch bereits in der Atifa angesammelt.

  8. Der ewige Reflex der Linken im Kampf gegen jeden Andersdenkenden den Rechtsstaat zu bemühen und sich als dessen einzigen Verteidiger aufzuschwingen, während man dem Klassenfeind dessen Zerstörung hunterstellt, hat scheinbar historische Tradition und auch regelmäßig keinen Erfolg. Denn wie will man dem Bürger erklären, dass gerade die Linke dies gerade mit Asylmissbrauch, Verschleierung und Vertuschung , Verbotspolitik , Vertragsbrüche und Aussetzung des Grundgesetzes erreichen will.
    Frau Petry und der AfD kann man nur Verständnis und einen dicken Pelz wünschen bei all den kleingeistigen-spießigen Nervensägen die mit großen Worten lediglich ihre eigenen liebgewonnenen politischen Pfründe sichern wollen.

  9. „Vermes soll – so wird es in der Redaktion erzählt – derart erbost über die Veröffentlichung des Petry/Pretzell-Stücks gewesen sein, dass er bei der Führungsetage beschwerte und seine Arbeit mit sofortiger Wirkung niederlegte.“

    Das passt zu diesen Typen:
    -Toleranz und Meinungsfreiheit ist etwas, das man von anderen fordert!
    -Es gibt nur eine Meinung, meine Meinung!
    -Wer nicht meiner Meinung ist, der ist dumm, böse, der Feind!
    -Der Feind muss vernichtet werden!
    – Mit allen Mitteln, totaler Krieg, kürzester Krieg!

    Der Links-Faschist ist der dümmste Faschist von allen. Er merkt noch einmal, das er ein NAZI ist!

  10. Ich verstehe die „Bunte“ nicht mehr.
    Ich habe immer sehr gerne die Geschichten über Soraya gelesen.
    Auch die Erzählungen über die Farah Diba
    ( nein nicht die Diba-diba-du) waren sehr spannend.
    Die RatgeberInnen und die Briefkastenonkels haben sicherlich vielen Menschen das Leben gerettet.
    Das waren noch schöne Zeiten.

    Nun sollen sich mutmaßliche Nazifaschisten und rechtsradikale Terroristen
    hier in unserer bunten Welt tummeln und ihre Liebeleien kundtun?
    Nicht einmal Koch-und Backrezepte bringen die mit.
    Die essen doch nur bestenfalls die dunkelbraunen Brownies.
    Und die jeden Tag.
    Haben diese selbsternannten Landesretter jetzt schon wieder irgendwelche Pläne, dass ihnen erst Deutschland und etwas später dann die ganze Welt gehört?
    Ich höre die schon Petry Heil rufen….

    Da sind die Linken doch ganz anders.
    Die wollen eine Weltrevolution und
    alle Völker und alle die es gut haben wollen, friedlich und vereint in unserem Land zusammenleben.
    Und den Herrgott (den es selbstverständlich nicht gibt) einen guten Mann sein lassen. Wie sagt man damals schon? „Ohne Gott und Sonnenschein bringen wir die Ernte ein!“
    Das habe ich damals im Haus der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft so gelesen. Aber irgendetwas ist möglicherweise dazwischen gekommen.
    Ich nehme mal an, es waren wieder einmal diese imperialistischen Kriegstreiber die sich heutzutage in einer gewissen alternativen Partei verstecken.
    Gegen solche Hetzmäuler hatten unsere Neufünfländer ihren Friedenswall montiert.
    Das soll alles umsonst gewesen sein?

    Und jetzt?
    Haben sich vielleicht diese Rechten-Radikalinskis in den Redaktionsräumen unserer Bunten Zeitschrift eingenistet?
    Da kann man ja nur seinen Hut nehmen und auf der selbigen sein.
    Mal sehen was als nächstes kommt?

    Mein Vorschlag für die nächsten Ausgaben wäre:
    Vielleicht ein Gedichtband von Gregor.
    Oder wir backen mit Margot.
    Rote Grütze Rezepte von Oskar.
    Grünes Allerlei von Claudia.
    Blaue Bohnen mit Beatrix.
    Kochen mit Maas ohne Ziel.
    Angelas unchecked Durchläufer mit trister Jein-Soße .
    Welcome Brandy mit autonomen Geschmacksbeschleuniger.

    So als Ausgleich für das AFD -Liebchen und ihren gefährlichen Busenfreund.
    Mein Rat wäre, solange sich diese Brut auf den Titelseiten tummelt, lieber die Bildungszeitung lesen.
    Da weiß man was man denkt.

    Noch ein kleines Gedicht……….
    Es stand vorm Haus mit frischem Gras.
    Der Cheech und Chong mit einem Has.
    Sie kicherten und machten Witze
    Ostern ist doch einfach spitze.

    Frohe Ostern
    wünscht
    O.J.

  11. Frauke Petri hat diese Bunte Schweinepresse nicht nötig sie überzeugt durch ihre politische Einstellung und Ihre Überzeugungskraft, aber die bunte Schweinepresse braucht FrauPetry um mit ihren Schauermärchen die naive Bevölkerung zu verdummemn.

  12. Es is schon eine Augenweide eine Frau mit Herz und Verstand in der Zeitung zu sehen wie Frau Petri ,als die abgetakelten Grünen Schabracken die Hässlichkeiten um Roth und Peter denen die Dummheit schon ins Gesicht geschrieben steht

  13. Pfui BUNTE Redaktion!
    Anstatt diese Afd (Aus für Deutschland) tot zu schweigen, meinen Sie und viele Ihrer Medien-Kollegen sie präsentieren zu müssen.

    1. Herr Walter falsch AFD heißt Alles für Deutschland, totschweigen hilft auch nicht mehr sie sind zu Präsent.

      1. Oh, ein Präsent. Passend zu Ostern. Vielleicht heißt es doch Analphabeten für Deutschland 😂

  14. Auch wenn ich jetzt nicht so der Bunte-Leser bin: Diese Partei hat zweistellige Wahlergebnisse erzielt in den letzten drei Landtagswahlen. Sie ist ebenfalls zweistellig in der Sonntagsfrage. Sie ist vielfach dritt- , teilweise sogar zweitstärkste politische Kraft.

    Ich finde es selbstverständlich, dass dann auch die Personen hinter der Partei vorgestellt werden. Insbesondere in einem human-interest-Journal. Daran gibt es zweifelsohne ein erhebliches öffentliches Interesse. Dass das einige linke Dumpfbacken nicht wahrhaben wollen, ist zwar traurig, ändert aber nichts daran. Ich empfehle diesen Kommentatoren, sich vor den Spiegel zu stellen und sich die Frage zu stellen: Bin ich eigentlich noch Demokrat? Oder schon Hassprediger mit Abneigung gegen Andersdenkende?

    Mein Gott, beim besten Willen. Darf ja wohl nicht wahr sein, oder?

  15. Hier versucht BUNTE den Spagat, ein bebildertes Interview, das Viele sehen wollen, aber lt. Meinungsvorschrift eigentlich nicht veröffentlicht werden darf, zwar zu veröffentlichen, sich aber gleichzeitig redaktionell dagegen auszusprechen. Solche Verrenkungen sind eben heute nötig.

  16. Wie man Frauke Petry und die AfD entzaubert? Der britische Journalist Tim Sebastian macht es uns vor. Sachlich, gut vorbereitet, völlig unaufgeregt. Ein großartiges Interview, in dessen Verlauf Petry komplett versenkt wird. Warum ist das so keinem deutschen Journalisten gelungen? Weil nach so einer Entzauberung keine so gute Auflage/Quote mehr mit der AfD gemacht werden könnte.

    https://www.facebook.com/heinrich.schmitz/posts/1089003104454550

    1. Nur gut das unsere Herrschenden Politeliten durch die AFD langsam Entzaubert werden Frauke Petry braucht man nicht zu entzaubern, klare Worte und klares Programm und keine Rumeierei wie bei den herrschenden Politeliten.

    2. Zunächst mal danke für diesen Link. Ich würde dies zunächst mal nicht als ein Interview ansehen. Es erinnert vielmehr stark an ein Verhör eines Angeklagten durch einen Staatsanwalt vor einem US-Gericht (so wie ich es mir nach „Genuss“ einschlägiger US-Serien vorstelle). Beginnend mit dem angeblichen Schießbefehl des Mannheimer Morgens-„Interviews“. Skeptischer Gesichtsausdruck bei jeder Anwort, konstantes Unterbrechen, Konfrontation mit den kritischen Zitaten ehemaliger AfD-ler (Monsterzitat Henkel etc). Ich habe mir das bis zur Hälfte (13 Minunten) angetan. Frauke Petry bat darum, nun mal endlich was zu den Inhalten der AfD gefragt zu werden – vielleicht ist das ja noch gekommen. Hätte eher an den Anfang gehört.

      Versenkt hat sich da meiner Meinung nach eher der das Interview führende Journalist. Ich finde es sehr gut, wenn man scharf fragt. Aber man sollte sich dann schon die Antworten anhören. Und, lieber Maximilian, in einem sind wir uns vielleicht sogar einig: Ich habe da an das Gespräch Anne Wills mit Angela Merkel gedacht. Was für ein Vergleich! Tim Sebastian (der allerdings eine eigene, vorgefasste Meinung zu haben scheint ?) in einem entsprechenden Interview mit Angela Merkel – das wäre doch mal ein Traum. Frau Merkel würde da komplett versenkt werden, nicht wahr? Dieser Vergleich Petry/Merkel (spricht die überhaupt Englisch) mit Sebastian/Will würde überdeutlich machen, welche Zwerge wir da an der Spitze der Regierung und an hervorgehobenen Stellen im ÖRR haben. Angelsächsischer, respektloser und tatsächlich bohrender Journalismus vs. Hofberichterstattung. Gut für England und die US. Schlecht für uns in Deutschland. Traurig!

      Neu war mir im Übrigen, dass Frau Petry Englisch spricht, als wäre es ihre Muttersprache. Mit der werden die eingeschlafenen Füße im BT noch viel Spaß haben, nehme ich mal an.

      1. Um auf Antworten einzugehen müssen Fragen auch erst mal beantwortet werden. Frau Petry hat auch hier versucht, wie so oft in der Vergangenheit, sich um klare Antworten zu drücken und sich in Allgemeinplätze zu flüchten. Diesmal hat Sebastian sie aber nicht so locker von der Angel gelassen. Und dann platzen doch ganze viele Wortblasen und die Souveränität geht flöten. Nahezu flehentlich die Bitte um Fragen nach den Inhalten der AfD. Dabei hat Frau Petry dazu mehr Antworten gegeben als Sie gemerkt hat…..
        Gutes Anschauungsmaterial für viele Journalisten, übrigens nicht nur im Umgang mit der AfD.

  17. Ein Blatt, das vom grenzenlosen Hofieren der Stars und Sternchen lebt sollte die Finger weg lassen von politischen Interviews!
    Bleibt lieber bei Horoskopen und Mode-Trends!

  18. Ich dachte immer für die Bunte und Promiflash schreiben Teeniemädchen. Inhalte, Syntax, Grammatik und Sorgfalt beim Korrekturlesen lassen keine anderen Schlüsse zu.

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