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Blendle startet in den USA und bringt seinen Bezahl-Button auf Websites von kicker bis Monopol

Die Blendle-Gründer Marten Blankesteijn und Alexander Klöpping
Die Blendle-Gründer Marten Blankesteijn und Alexander Klöpping

Zwei wichtige Schritte für den Journalismus-Shop Blendle: Am Mittwoch ging die Plattform in den USA an den Start - mit Titeln von New York Times bis Advertising Age. Gleichzeitig geht der Blendle-Button online, mit dem Websites Artikel oder Abos mit nur einem Klick verkaufen können. Zu den ersten Partnern gehören in Deutschland Medien vom kicker über die Berliner Morgenpost bis Monopol und Cicero.

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Der US-Start ist für Blendle der vielleicht wichtigste Schritt in Sachen Internationalisierung. Sollte das Unternehmen mit seinem Konzept – Artikel aus Zeitungen und Zeitschriften für meist einige Cent verkaufen – in den USA Erfolg haben, winken große Umsätze. Zudem sind englichsprachige Zeitungen und Magazine ja nicht nur im Heimatland beliebt, sondern auch bei Lesern rund um die Welt.

Die Liste der Launch-Partner liest sich schonmal recht interessant. Direkt beim US-Start dabei sind das Wall Street Journal, die New York Times, Washington Post, der Economist, Financial Times, Time, Foreign Affairs, Newsweek, New York Magazine, Bloomberg Businessweek, Fast Company, Inc., Game Informer, Barrons, New York Review of Books, World Politics Review, Mother Jones, The Atavist und Advertising Age. All diese Titel sind dann inoffiziell auch für deutsche Nutzer verfügbar, wenn sie in ihrem Account nach englischen Publikationen suchen. Der US-Start erfolgt zunächst mit einem Beta-Test, der mit den 10.000 Erstanmeldern am Mittwoch gestartet ist.

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Gleichzeitig geht der Bezahl-Button von Blendle online, den Verleger auf ihre Websites bauen können, um einzelne Artikel oder gleich ein Abo zu verkaufen. Der Vorteil: Blendle-Nutzer können die entsprechenden Inhalte dann auf den entsprechenden Websites mit nur einem Klick kaufen, ohne dass sie sich überall registrieren müssen. Sollte der Button Erfolg haben – Test haben laut Blendle „eine sechs Mal höhere Konversionsrate als durchschnittliche News-Paywalls“ ergeben – könnte er die bessere Alternative zu den vielen Paid-Content-Eigenlösungen der Publisher werden.

Zum Start probieren folgende Partner den Blendle-Button auf ihren Websites aus: kicker, Cicero, Bilanz, Interview Magazine, Rhein-Zeitung, Journalist, Neues Deutschland, Übermedien, Berliner Morgenpost, Hannoversche Allgemeine Zeitung, Monopol, Menschen Machen Medien. Zudem einige Titel in der Blendle-Heimat Niederlande.

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