BR-Journalist von AfD-Anhängern angegriffen

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Fast zeitgleich, während die Alternative für Deutschland am Super-Wahlsonntag in drei Landesparlamente einzog und sich die Parteispitze größte Mühe gab, sich als gemäßigte Konservative zu geben, wurde ein Journalist des Bayerischen Rundfunks während einer AfD-Demo angegriffen.

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Ist die Partei nun friedlich, einfach nur konservativ oder doch eine NPD für Besserverdiener? Nach dem gestrigen Wahlsonntag lässt sich die Frage noch nicht abschließend beantworten. Einige Anhänger jedoch sind jedenfalls weit gewaltbereiter als die der Mitte-Parteien – vor allem gegenüber Journalisten.

Der Zwischenfall ereignete sich auf einer Demonstration in Nürnberg. Dort standen etwa 150 Anhänger der Alternative für Deutschland 500 Gegend-Protestlern gegenüber. „Kurz nachdem sich der Demonstrationszug im Stadtteil Bärenschanze in Richtung des Justizpalasts in Gang gesetzt hatte, scherte ein Demonstrant aus und attackierte einen der vier Berichterstatter“, erzählt der BR selbst den Hergang. Die Polizei nahm den Angreifer gleich fest, erfasste seine Daten und ließ den etwa 30 Jahre alten Mann später wieder frei.

Weiter berichtet der TV-Sender, dass niemand verletzt, allerdings ein Ermittlungsverfahren gegen den Mann eingeleitet wurde.

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