Anzeige

Aktualisiert: die große Bundesliga-Tabelle nach Sky-Zuschauerzahlen

Bayern-Muenchen-Werder-Bremen.jpg
Bundesliga-Spiel Bayern München - Werder Bremen

Der klare 5:0-Sieg des FC Bayern gegen Werder Bremen war das populärste Bundesligaspiel des Wochenendes. 1,11 Mio. sahen es bei Sky - Kneipen- und Sportbar-Besucher nicht mitgerechnet. In der Zuschauer-Tabelle bauten die Bayern ihren Vorsprung damit aus - auch wenn die Dortmunder gegen Mainz ebenfalls eine tolle Einschaltquote erzielten. Letzter bleibt der FC Ingolstadt.

Anzeige
Anzeige

Der 26. Bundesliga-Spieltag begann am Freitag mit ordentlichen Quoten: 510.000 Fans sahen den Sieg von Hertha BSC gegen Schalke 04. Am Samstag wurde dann zweimal die Mio.-Marke durchbrochen. Zunächst sahen 1,17 Mio. Leute die Übertragungen ab 15.30 Uhr. Großer Zuschauermagnet war dabei die Konferenz: Mit 820.000 Sehern, bzw. 70% der 1,17 Mio. war sie prozentual gesehen in der laufenden Saison nur einmal erfolgreicher als diesmal. Das lag natürlich daran, dass mit Bayern, Dortmund, Schalke und dem HSV die ersten vier Clubs der Zuschauertabelle nicht am Samstagnachmittag spielten.

Erst die Nummer 5, Borussia Mönchengladbach, musste um 15.30 Uhr ran – und holte direkt die beste Zahl des Nachmittags: 180.000 sahen das Match gegen Eintracht Frankfurt. 80.000 Fans entschieden sich für die Partie Hannover-Köln, 40.000 für die zwischen Ingolstadt und Stuttgart, jeweils nur 20.000 für Darmstadt vs. Augsburg und Hoffenheim vs. Wolfsburg. Kein Wunder, denn Augsburg, Hoffenheim und Ingolstadt bilden das Tabellenende des Zuschauer-Rankings.

Am Abend gab es dann das Sky-„Topspiel“, das diesmal auch das Top-Quoten-Spiel war: 1,11 Mio. Fans machten es dazu – so viele wollten Bayern München und Werder Bremen sehen. Am Sonntag erreichten Leverkusen und Hamburg dann noch 440.000 Fans, Dortmund und Mainz stolze 810.000.

Anzeige

In der von MEEDIA errechneten Bundesliga-Tabelle nach Sky-Zuschauern überholten die Gladbacher den HSV auf Platz 4, auch Bremen und Hertha tauschten die Plätze, Werder profitierte dabei natürlich vom Bayern-Spiel. Zwei weitere Platzwechsel gibt es auf den Rängen 11 bis 14: Mainz zog an Darmstadt vorbei, Leverkusen an Wolfsburg.

Die Bundesliga-Tabelle nach Sky-Zuschauerzahlen Saison 2015/16
Platz Vorwoche Verein Mio.
1 1 Bayern München 0,89
2 2 Borussia Dortmund 0,76
3 3 Schalke 04 0,52
4 5 Borussia Mönchengladbach 0,45
5 4 Hamburger SV 0,45
6 6 Eintracht Frankfurt 0,42
7 8 Werder Bremen 0,40
8 7 Hertha BSC 0,39
9 9 1. FC Köln 0,37
10 10 VfB Stuttgart 0,36
11 12 Mainz 05 0,34
12 11 SV Darmstadt 98 0,32
13 14 Bayer Leverkusen 0,31
14 13 VfL Wolfsburg 0,31
15 15 Hannover 96 0,30
16 16 FC Augsburg 0,29
17 17 TSG Hoffenheim 0,28
18 18 FC Ingolstadt 04 0,21
Stand: 26. Spieltag / Durchschnitts-Zahlen
Rohdaten-Quelle: AGF/GfK – Berechnung + Tabelle: MEEDIA

Zur Methodik: Für unsere Zuschauertabelle werten wir sämtliche Einzelspiel-Quoten, zudem die der Konferenz aus. Die Konferenz-Zuschauer werden in dem Verhältnis unter den zu der Anstoßzeit spielenden Clubs aufgeteilt, in dem sie sich schon die Zuschauer der Einzelspiele aufgeteilt haben. So werden für unsere Tabelle aus 180.000 Mönchengladbach-Frankfurt-Zuschauern 600.000, aus 20.000 Darmstadt-Augsburg-Sehern allerdings nur 80.000.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. Es ist hier zugegebenerweise tendenziell off-topic, nur bisher eben auch nirgends sonst thematisiert:

    Sie werden von dem Todesfall im Dortmunder Stadion und der bewegten und bewegenden Reaktion der anwesenden Fans gehört haben.

    In legalen Videoportalen werden Sie aber kein Video von diesem Statement der Emphatie und Anteilnahme finden. Offensichtlich sind die Rechteinhaber/Sky aktiv damit beschäftigt, uploads davon zu sperren, um Ihre exklusiven finanziellen Verwertungsrechte für diesen zugleich tragischen wie anrührenden Zwischenfall mit allen Mitteln zu sichern. Priorität hat wohl Profitgenerierung vor Respekt vor dem Todesfall und der Trauer.

    Das ist zumindest die SKY-Message, wie sie bei den meisten Fans ankommen dürfte, die sich das ansehen wollten.

    Kleiner Hinweis an die Eigentümer der Exklusivrechte, die bei diesem Todesfall ausschließlich potentiell geschmälerte Verwertungserträge für relevant halten.

    Aus meiner beruflichen Perspektive möchte ich sie nur darauf aufmerksam machen, dass dieses taktlos-rücksichtslose Gebaren einen dauerhaft verheerenden Impact auf das Marken- und Produktimage in der Kernzielgruppe haben kann, der in der Wirkungskraft ein Vielfaches vieler teurer Imagemaßnahmen erreichen könnte und später in seiner Ursache im quantprofil noch nicht mal erklärbar wäre. Qualitativ formuliert lautet die Botschaft: „Für ihren Silberling gehen die sogar über unsere Leichen“. Da öffnet sich ein breites Assoziationsfeld vom inhumanen Turbokapitalismus, mit in Fankreisen hohem Anschlusspotential ans existierende Image.

    Das finde ich aus DFL- und Sky-Perspektive nicht gerade weise. Weder für der Brand communication noch fürs eigene individuelle Karma.
    Ich gestehe: Als ich das erkannte, kam auch bei mir ein Mix aus Abscheu und Verachtung auf, für diese Bereitschaft den Todesfall nur hinsichtlich seiner monetären Verwertbarkeit zu respektieren.

    Endlich fühle ich mich berechtigt zu einem Wutbürgeranfall und sage:
    Pfui Teuel. Schämt euch.

    Bsp: https://www.youtube.com/watch?v=0so22ljypKU oder Regionalsperre für Videos auf englischen Newssites wie Guardian.

    Rein rechtlich würde mich aber interessieren: Hat Sky tatsächlich Exklusivrechte für die Videoverwertung von Gesängen der Stehtribünenfans?
    Und: Falls die Angehörigen des Verstorbenen diese Videos gerne frei zugänglich hätten…wie viel müssten sie dafür an Sky bezahlen? Was wäre aus SKY-Sicht ein „fairer“ Gegenwert dafür?

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*