„Ein starkes Team“ kann Januar-Rekordniveau nicht halten, „DSDS“ rutscht auf Staffel-Tief

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Das neue "starke Team" vom ZDF: Stefanie Stappenbeck und Florian Martens

Fernsehen Im Januar erreichte die ZDF-Krimireihe kurz nach dem Tod der Hauptdarstellerin Maja Maranow einen neuen Zuschauerrekord. Mit der Premiere der Neuen im "starken Team", Stefanie Stappenbeck, gab es ebenfalls grandíose Quoten - aber keinen neuen Rekord. Einen Rekord gab es dafür bei "DSDS": einen Minusrekord. Erstmals in der aktuellen Staffel landete die RTL-Show unter der 4-Mio.-Marke.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Samstag wissen müssen:

1. „Ein starkes Team“ stark – aber ohne Rekord

6,96 Mio. Krimifans sahen die erste „Ein starkes Team“-Folge mit der neuen Ermittlerin Linett Waachow (Stefanie Stappenbeck“. Der Marktanteil lag bei grandiosen 21,8%, kein anderes Programm war um 20.15 Uhr so erfolgreich. An den Rekord von 8,30 Mio. Zuschauern aus dem Januar kam die Krimireihe damit zwar nicht heran, doch der Rekord entstand auch aus der Trauerstimmung um Maja Maranow heraus, die wenige Tage vor der Ausstrahlung verstorben war. Die 21,8% gehören aber auf jeden Fall zu den besten „Ein starkes Team“-Marktanteilen der vergangenen Jahre.

2. „DSDS“ rutscht unter die 4-Mio.-Marke, „Klein gegen Groß“ schlägt die RTL-Show deutlich

Zuschauer eingebüßt hat diesmal ganz eindeutig auch „Deutschland sucht den Superstar“. Sahen vor einer Woche noch 4,37 Mio. zu, waren es diesmal nur noch 3,79 Mio., also über eine halbe Million weniger. Zum ersten Mal in der laufenden Staffel rutschte die Zuschauerzahl damit unter die 4-Mio.-Marke. In den vergangenen Jahren geschah das regelmäßig zu ähnlichen Zeitpunkten, die Entwicklung scheint also recht normal für „DSDS“. Deutlich davor landete noch Konkurrent „Klein gegen Groß“: 5,71 Mio. Leute sahen zu – tolle 19,3%. Das Erste und das ZDF erzielten damit in der Prime Time gemeinsam rund 40%, „DSDS“ 12,5%.

3. „DSDS“ siegt im jungen Publikum – auch dort mit Verlusten

Bei den 14- bis 49-Jährigen ging es für „Deutschland sucht den Superstar“ ebenfalls klar nach unten: Aus 2,38 Mio. 14- bis 49-Jährigen wurden innerhalb von einer Woche 1,95 Mio., also 430.000 weniger. Dennoch gewann die Show den Tag in der jungen Zielgruppe. Stark war im Anschluss auch wieder „Take Me Out“ mit 1,45 Mio. und 19,0%, Platz 2 der 20.15-Uhr-Wertung ging auch hier an „Klein gegen Groß“ – mit 1,32 Mio. 14- bis 49-Jährigen und 13,4%. Sat.1 landete mit „Knight and Day“ bei 970.000 und soliden 9,5%, ProSieben kam mit „Silver Linings“ nicht über 740.000 und schwache 7,3% hinaus.

4. Großes Interesse an Bundesliga im Ersten, Biathlon im ZDF – Sky knackt mit Fußball zweimal die Million

An einem der letzten Wintersport-Wochenenden der Saison erreichte das ZDF noch einmal Top-Quoten mit der Biathlon-WM: 4,95 Mio. Fans sahen ab 15.30 Uhr die Männer-Staffel – glatte 30,0% Marktanteil. Sogar 5,69 Mio. waren später bei der Bundesliga-„Sportschau“ im Ersten dabei – 22,8%. Auch Sky punktete mit Fußball: 1,17 Mio. Fans verfolgten die Übertragungen ab 15.30 Uhr, 1,11 Mio. das „Topspiel“ zwischen Bayern München und Werder Bremen ab 18.30 Uhr.

5. RTL II floppt mit Wolfgang Petry, Vox mit „Mutterglück ohne Sex“

Nichts zu melden hatten am Samstagabend die drei Sender der zweiten Privat-TV-Liga. So blieb RTL II mit der Reihe „Pop Giganten“ zu „40 Jahre Wolfgang Petry“ bei schwachen Werten von 450.000 14- bis 49-Jährigen und 4,4% hängen. Noch dahinter landete Vox mit der Doku „Ich mach mir ein Kind – Mutterglück ohne Sex“: 380.000 junge Menschen entsprachen 4,3%. kabel eins floppte in gewohnter Weise mit der Serie „Blue Bloods“: 280.000 14- bis 49-Jährige wollten die vorerst letzten Folgen sehen – 2,8% und 2,7%.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums und der 14- bis 49-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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Alle Kommentare

  1. „Ein starkes Team“ ist nicht mehr stark… Was die Redaktion sich dabei gedacht hat, eine Figur einzuführen, die nicht nur das genaue Gegenteil der souverän und klar spielenden Maja Maranow ist, sondern dazu noch eine leicht dümmlich wirkende, hibbelige Blondine spielt, die ausser dem Spässle mit dem „Darf ich fahren“ (kindischer Schmarrn und dummes Getue) auch noch die bisher starken anderen Figuren ins lächerliche zieht. Man kann mir irgendwie vorstellen, wie die Diskussionen gelaufen sind… muss anders sein… muss das Gegenteil darstellen… muss. muss, muss… Und dann sowas. Die Quote ist der Neugierde geschuldet, man darf gespannt sein, wie sie sich entwikelt.

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