HR-Verwaltungsrat lehnt geringere Rundfunkbeiträge ab 

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Fernsehen Der Verwaltungsrat des Hessischen Rundfunks (HR) lehnt die von der KEF vorgeschlagene Senkung des Rundfunkbeitrags ab. In einer Resolution appellierte das Aufsichtsgremium des Senders an die Länder, die Gebühren unverändert zu lassen, wie der hr am Montag mitteilte.

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Stattdessen sollen mögliche Beitragsüberschüsse wie bisher in einer Rücklage gesammelt werden. Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Sender (KEF) hatte den Ländern empfohlen, die Beitragszahler wegen Mehreinnahmen zu entlasten und den Rundfunkbeitrag zu senken. Danach soll der monatliche Betrag pro Haushalt ab 2017 um 29 Cent auf 17,21 Euro sinken.

Der neue HR-Intendant Manfred Krupp begrüßte die Resolution. Die Beitragsrücklage diene den Sendern der Risikovorsorge und schütze die Haushalte vor möglichen höheren Anstiegen der Beiträge ab dem Jahr 2021. ARD, ZDF und Deutschlandradio haben für die neue Gebührenperiode von 2017 bis 2020 insgesamt 38,5 Milliarden Euro Finanzbedarf angemeldet. Der Mehrbedarf der Sender liegt bei rund 2 Milliarden Euro. Die Reserve aus den Mehreinnahmen beträgt rund 1,5 Milliarden Euro. Eine Entscheidung der Länder wird für Juni erwartet.

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Alle Kommentare

  1. Bei den in üblicher Verlogenheit camouflierten „Haushaltsrisiken“ handelt es sich um exobitante Pensionslasten für die über Jahrzehnte luxuriöse Altersversorgung der Rundfunk-Apparatschiks. Mit etwas Geschick kommen viele bei der Rente noch deutlich über ihre letzten aktiven Gehälter hinaus. Und da sich insbesondere die (Schein-) Journalisten, die schließlich für ihre Charakterlosigkeit als Parteibuch-Schleimer mit Super-Salär „entschädigt“ werden mussten, hoher Lebenserwartung erfreuen, droht so ab 2020 ein „Pensions-Tsunami“. Der wird den größten Teil der Geführen-Etats der „Anstalten“ auffressen – und nichts mehr fürs Programm übriglassen.

    Jetzt sollen sich die Profiteure des ÖR-Regimes zusammentun: Die Anstalts-Insassen wollen ihre Luxus-Renten sichern – und die Parteibonzen ihre Agitprop-Plattformen im – schon heute mir 7,5 Mrd. p.a.! – teuersten Regierungs-Fernsehen der Welt. Die bange Frage beider: Gibt es noch genug Einfältige im Lande, die sich dafür abkassieren lassen?

    1. Ich gebe Ihnen in allem recht. Man kann nur hoffen, dass bald die Nach-Merkel Ära anbricht und sich wieder Stimmen erheben können, die nicht das Hohe-Lied der Regierungspropaganda singen. In einem solchen Falle hätten öffentlich-rechtliche Sender ihre Berechtigung. In dem jetzigen Zustand als Regeirungslautsprecher und Versorgungsanstalt für abgehalfterte Parteiapparatschiks gehören die Sender abgeschafft oder privatisiert. Die Bevölkerung sollte sich endlich aus der Lethargie befreien und den Mut zum Protest aufbringen.

  2. die Pensionszahlungen müssten gedeckelt und ggf. gekürzt werden. Noch eleganter wäre eine geordnete Insolvenz des HR durch Abschaffung der GEZ Gebühren.

  3. Naja und der Souverän, von dem alle Staatsgewalt ausgeht, möchte mit rund 90% Mehrheit das öffentlich rechtliche Rundfunkkonstruckt abschaffen.
    Aber irgendwie hat der Souverän gar nix zu melden. Wie kann denn das sein? So steht es doch im Grundgesetz und ist bindend für alle.

  4. Wenn das Regime in Berlin in Brüssel auch zukünftig jemanden haben möchte, der den medialen Blowjob erledigt….. das sollte doch die 29ct wert sein.

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