„Akte X“ schliddert ins Mittelmaß, neuer Rekord für die Oscar-Übertragung

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Gillian Anderson und David Duchovny als Scully und Mulder im "Akte X"-Comeback

Fernsehen Licht und Schatten in den ProSieben-Quoten vom Montag. Während die Prime-Time-Serie "Akte X" mit 11,6% bei den 14- bis 49-Jährigen schon im Sender-Mittelmaß angekommen ist, gab es in der Nacht einen Zuschauerrekord für die Oscar-Verleihung. Der Tagessieg ging in der jungen Zielgruppe an "The Big Bang Theory" und im Gesamtpublikum an "Wer wird Millionär?".

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Montag wissen müssen:

1. Neuer Zuschauerrekord für den Oscar, durchmischte Prime Time für ProSieben

550.000 Filmfreunde saßen ab 3 Uhr nachts vor dem Fernseher, um die Verleihung der Oscars bei ProSieben zu erleben. Damit wurde der Rekord aus dem Jahr 2014 eingestellt. Bei den 14- bis 49-Jährigen gab es mit 470.000 Sehern sogar einen neuen Rekord – 20.000 mehr als 2014 waren dabei. Am Abend lief es dann für „The Big Bang Theory“ wieder sehr gut: 2,07 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen die neue Folge um 20.15 Uhr, 2.01 Mio. die alte um 20.45 Uhr. Die Marktanteile lagen bei 17,8% und 16,3%. „Akte X“ setzte hingegen seinen Niedergang fort: 1,34 Mio. junge Zuschauer reichten um 21.10 Uhr nur noch für 11,6% und damit für das Sender-Mittelmaß. Zur Erinnerung: Vor drei Wochen startete die Serie mit sagenhaften 19,0% in ihr Comeback, danach ging es über 15,5% und 13,5% auf nun 11,6% herab. Der „Circus Halligalli“ erzielte ab 22.15 Uhr mit 910.000 14- bis 49-Jährigen 11,2%, „Michi Beck in the Box“ wollten noch 440.000 junge Menschen sehen – blasse 8,7%.

2. „Wer wird Millionär“ kann mit „TBBT“ mithalten, Sat.1 chancenlos

Nicht weit hinter den beiden „The Big Bang Theory“-Folgen landete bei den 14- bis 49-Jährigen „Wer wird Millionär?“: 1,84 Mio. sahen die zweistündige Ausgabe – gute 15,8%. Sat.1 hingegen blieb mit seinen Serien deutlich dahinter: „Castle“ kam um 20.15 Uhr und 21.15 Uhr auf 1,04 Mio. und 1,02 Mio., bzw. 8,7% und 8,9%, „Elementary“ um 22.15 Uhr auf 780.000 und 9,2%.

3. Jauch besiegt die „Spuren des Bösen“

Im Gesamtpublikum gewann „Wer wird Millionär?“ sogar den Tag. 5,82 Mio. Quizfreunde waren ab 20.15 Uhr im Durchschnitt dabei – tolle 17,8%. Damit gewann das RTL.-Quiz auch gegen die ZDF-Reihe „Spuren des Bösen“, die mit 5,07 Mio. Sehern 15,2% erkämpfte. Im Vergleich zum Januar verlor die Reihe damit Zuschauer und Marktanteile. Das Erste blieb mit dem „Haushalts-Check“ weit dahinter: 2,76 Mio. Seher reichten nur für 8,2%. „Hart aber fair“ war danach mit 3,10 Mio. und 10,2% erfolgreicher, das stärkste ARD-Programm war aber die 20-Uhr-„Tagesschau“ mit 5,82 Mio. und 17,8%.

4. „Chicago Fire“ besiegt RTL-II-Doku-Soaps, wiederholte Wiederholung der wiederholten „Lethal Weapon 3“-Wiederholung bleibt blass

In der zweiten Privat-TV-Liga setzte sich Vox durch: 820.000 und 880.000 14- bis 49-Jährige bescherten dabei der Serie „Chicago Fire“ ordentliche bis gute Marktanteile von 6,9% und 7,7%. „Suits“ versagte danach allerdings erneut mit nur 3,5%. Bei RTL II kamen „Die Geissens“ und „Sarah & Pietro“ um 20.15 Uhr und 21.15 Uhr mit jeweils 800.000 14- bis 49-Jährigen auf ebenfalls gute 6,7% und 7,1%. Unter dem Soll blieb hingegen kabel eins mit dem 24 Jahre alten „Lethal Weapon 3“ – 570.000 junge Zuschauer reichten nur für 5,0%.

5. Fox punktet mit „The Walking Dead“, Super RTL mit „Monk“ und „Angelo!“

Diverse Serien liefen bei den kleineren Sendern sehr erfolgreich. Im Pay-TV setzte sich die Fox-Zombie-Serie „The Walking Dead“ durch: 230.000 Fans sahen zu – 0,7%. Mit ganz anderen Inhalten war Super RTL stark: 470.000 14- bis 49-Jährige sahen dort ab 21.10 Uhr „Monk“ – grandiose 4,1%. Eine weitere Folge kam vorher schon auf 3,0%. Top-Marktanteile gab es auch am Vorabend: „Angelo!“ erzielte dort mit zwei Folgen und 430.000 bzw. 450.000 14- bis 49-Jährigen 5,3% und 5,0%.

Hinweis: Es gab am Dienstag technische Probleme bei der GfK, die TV-Daten kamen daher mit fast fünfstündiger Verspätung.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums und der 14- bis 49-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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