„Keinen ausreichend guten Job gemacht“: Zuckerberg räumt Fehler im Umgang mit Hasskommentaren ein

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Mark Zuckerberg: Der Facebook-Chef reist nach Berlin und lädt zur Sprechstunde

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat Fehler im Umgang mit Hassrede gegen Flüchtlinge in Deutschland eingeräumt. "Ich denke nicht, dass wir einen ausreichend guten Job gemacht haben", sagte er am Freitag bei seiner Frage-Antwort-Stunde in Berlin. "Für Hassrede gibt es keinen Platz bei Facebook und in unserer Community", betonte Zuckerberg.

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Facebook verschärfte in den vergangenen Monaten nach heftiger Kritik das Vorgehen gegen hetzerische Einträge und Kommentare. Zur Prüfung der Inhalte werden zusätzliche Mitarbeiter in Deutschland eingesetzt, Zuckerberg bezifferte die Anzahl der Mitarbeiter auf 200. Für das Unterfangen arbeitet das soziale Netzwerk mit der Bertelsmann-Tochter Arvato zusammen. In der Vergangenheit hatten Facebook-Verantwortliche in Europa zum Teil stärker auf eine Gegenreaktion der Mitglieder gehofft, statt Einträge mit Hassrede zu löschen.

Für ihn habe ein Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel unterstrichen, dass Facebook mehr tun müsse. Merkel hatte den 31-Jährigen am Rande eines UN-Treffens in New York auf das Problem angesprochen. Facebook habe Flüchtlinge in Deutschland inzwischen zu den Gruppen von Menschen hinzugefügt, für die besonderer Schutz auf der Plattform gelte. Das werde auf den Rest der Welt ausgeweitet.

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Alle Kommentare

  1. Hasskommentare findet man vor allem bei Anhängern der Friedensreligion,besonders wenn sich Israel mal wieder gegen Terroristen wehren muss.

  2. Facebook brauch sich bald keine Sorgen mehr machen: Die User haben vk.com entdeckt, das russiche Double: über 150 Mill. Nutzer, NSA frei, zensurfrei, russische Server, kostenlose Musik & Video- Streaming… – Anonymous, Compakt, unzensiert.at, Pegida u.a. sind schon da – Zuckerberg und Maas können wieder frei durchatmen ;))

  3. Was Zucker bergchen für mich ist, darf ich hier nicht schreiben, weil das unter Hatespeech gegen Minderheiten fallen würde und gelöscht wird.

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