Instagram-Werbung boomt: schon 200.000 Unternehmen werben in der Foto-Community

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Digital Economy Die enorme Erfolgsgeschichte von Instagram gewinnt weiter an Dynamik. Die beliebte Foto-App konnte nun einen weiteren Meilenstein verkünden: Wenige Monate nach der breiten Öffnung für Anzeigen kann die Facebook-Tochter schon mehr als 200.000 Werbetreibende vermelden. Die Bilder-Community wächst zudem auf Jahre so schnell wie kein anderes Social Network.

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400 Millionen Menschen können nicht irren: Instagram ist ohne jede Frage eine der größten Erfolgsgeschichten des Internets im laufenden Jahrzehnt. Für den Schnäppchenpreis von ganzen 715 Millionen Dollar von Mark Zuckerberg einen Monat vor Facebooks Börsengang 2012 eingesammelt, ist die beliebte Foto-App knapp vier Jahre später mindestens das Fünfzigfache wert, rechnete die Citigroup schon Ende 2014 vor.

Das hohe Vorschussvertrauen hat die Facebook-Tochter seitdem in mehrfacher Hinsicht gerechtfertigt. Wie der Marktforscher eMarketer zu Wochenbeginn vorrechnete, ist Instagram im Kernmarkt USA nicht nur in diesem Jahr mit einem erwarteten Nutzerzuwachs von 15 Prozent das am schnellsten wachsende Social Network, sondern bleibt es auch bis 2019 vor Tumblr, Pinterest, Facebook und Twitter.

Bereits 200.000 Unternehmen werben auf Instagram

„Instagram besitzt entsprechend eine Menge Momentum bei Werbetreibenden, die Umsätze sollten dramatisch wachsen“, kommentiert eMarketer-Analystin Debra Aho Williamson die glänzende Ausgnagsposition. Genau diesen Trend bestätigt nun Instagram selbst: Die Facebook-Tochter vermeldete aktuell bereits 200.000 Werbekunden.

Dabei ist es Unternehmen und Marken aus mehr als 200 Ländern erst seit September 2015 möglich, mit Anzeigen bei Instagram zu werben. Geht es nach den Analysten der Credit Suisse, dürfte das gerade mal fünf Jahre alte US-Unternehmen dieses Jahr bereits Milliarden zur Geschäftsentwicklung von Facebook beisteuern.

Credit Suisse-Analyst Stephen Ju rechnet 2016 mit Erlösen in Höhe von bereits drei Milliarden und im nächsten Jahr schon 5,3 Milliarden Dollar. Bewahrheitet sich die Prognose, dürfte der strauchelnde Social Media-Rivale Twitter auch nach Erlösen spätestens im kommenden Jahr abgehängt werden.

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