Apple: DigiTimes prognostiziert iPad-Absturz auf 5-Jahrestief

Stetiger Schrumpfkurs: Immer weniger Käufer greifen zum iPad
Stetiger Schrumpfkurs: Immer weniger Käufer greifen zum iPad

Digital Economy Der Turnaround in Apples schwindsüchtiger Tabletsparte lässt weiter auf sich warten. Wie die taiwanische DigiTimes prognostiziert, wird der wertvollste Konzern der Welt im laufenden Quartal nur noch 9,8 Millionen iPads absetzen – ein Minus von nochmals 20 Prozent im Jahresvergleich. Apple würde damit auf das schwächste Absatzniveau seit 2011 zurückfallen, aber trotzdem noch die Marktführerschaft im Tablet-Segment behalten.

Werbeanzeige

Immer noch kein Licht am Ende des Tunnels beim iPad. Der zweistellige Schrumpfkurs dürfte sich auch im laufenden Quartal praktisch ohne Abfederung fortsetzen, prognostiziert die DigiTimes.

Die auf den Tech-Sektor zugeschnittene taiwanische Tageszeitung rechnet im aktuellen Dreimonatszeitraum mit einem weiteren zweistelligen Einbruch auf nur noch 9,8 Millionen verkaufte Apple-Tablets. Das entspräche einem abermaligen Minus von 20 Prozent, nachdem Apple im Weihnachtsquartal schon einen Rückgang von 25 Prozent eingestehen musste.

DigiTimes erwartet Rückfall unter 10-Millionenmarke

Apple würde damit nach nicht nur bereits in neun aufeinanderfolgenden Quartalen rückläufige iPad-Absätze vermelden, sondern in der Zeitschiene sogar auf die schwächsten Tablet-Verkäufe seit 2011 zurückfallen. Der Löwenanteil würde dabei auf das kleinste und billigste Modell – das 7,9 Zoll große iPad mini – entfallen.

Trotz des erwarteten Rückgangs dürfte Apple mit einem Marktanteil von 21 Prozent weiter den Tablet-Markt anführen; Samsung bringt es als Nummer zwei demnach auf 14 Prozent, Lenovo auf 7 Prozent. Apple-CEO Tim Cook hatte noch Ende vergangenen Jahres erklärt, er rechne mit einer baldigen Rückkehr des iPad-Wachstums.

Den Anfang dazu könnte das iPad Air 3 machen, das im März erwartet wird. Das 2013 generalüberholte mittelgroße iPad soll als nunmehr dritte Air-Generation in Form kleinerer Verbesserungen bei der Kamera und beim Audioausgang aufgerüstet werden und bereits am 18. März erhältlich sein, berichtete zuletzt 9to5Mac.

Werbeanzeige

Mehr zum Thema

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige

Werbeanzeige