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„Akte X“ mit sensationellem Comeback, „TBBT“ mit Rekord, Karnevalsshows weiter im Aufwind

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Gillian Anderson und David Duchovny als Scully und Mulder im "Akte X"-Comeback

Grandiose Zuschauerzahlen für die erste neue "Akte X"-Folge seit fast 13 Jahren. 2,44 Mio. 14- bis 49-Jährige waren bei ProSieben dabei - ein Marktanteil von 19,0%. "The Big Bang Theory" holte vorher sogar 20,2%. Gelitten hat unter dem starken "Akte X"-Comeback der "Undercover Boss". Der "Karneval in Köln" des Ersten legte unterdessen im Vergleich zu den Vorjahren zu.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Montag wissen müssen:

1. Spektakuläre Zahlen für „Akte X“ und „The Big Bang Theory“, leider schwache für „Smudo in the Box“

Der Triumphator der Montags-Prime-Time heißt eindeutig ProSieben. Die ersten drei Plätze der Tages-Charts gehen im jungen Publikum an den Sender, die beiden „The Big Bang Theory“-Folgen und das „Akte X“-Comeback sprangen deutlich über die 2-Mio.-Marke auf Traum-Marktanteile. „The Big Bang Theory“ lief dabei um 20.15 Uhr so stark wie nie: Erstmals sahen mehr als 3 Mio. Leute eine Folge der Serie, zudem erstmals mehr als 2,5 Mio. 14- bis 49-Jährige. Und auch der Marktanteil von 20,2% ist ein neues Allzeit-Hoch. Die Wiederholung einer älteren Episode sahen danach noch 2,30 Mio. (17,9%). „Akte X“ erzielte mit der ersten neuen Folge seit Februar 2003 ebenfalls grandiose Werte: 2,44 Mio. 14- bis 49-Jährige entsprachen 19,0%. Zum Vergleich: Das damalige Serien-Finale erreichte mit 2,08 Mio. jungen Zuschauern 14,8%. Der „Circus Halligalli“ verlor ab 22.05 Uhr aber eine große Zahl der Zuschauer: 1,06 Mio. entsprachen nur noch soliden 11,1%. Noch weiter nach unten ging es leider für das toll produzierte „Smudo in the Box“: 600.000 junge Zuschauer reichten nur für enttäuschende 9,4%.

2. „Undercover Boss“ leidet massiv unter „Akte X“-Comeback, Sat.1 scheitert mit „Castle“

Zu den Verlierern des Abends gehörte unterdessen RTL. Zwar lief es für „Wer wird Millionär?“ und „Undercover Boss“ mit 13,4% und 14,0% bei den 14- bis 49-Jährigen nicht katastrophal, aber insbesondere der „Undercover Boss“ stürzte massiv ab. Vor einer Woche sahen die Reihe noch 2,43 Mio. 14- bis 49-Jährige, der Marktanteil erreichte grandiose 20,5%. Diesmal waren es gegen das „Akte X“-Comeback nur noch 1,76 Mio. und 14,0%. Ein Minus von 6,5 Marktanteilspunkten also. Spannend wird nun, ob „Akte X“ sein Top-Niveau halten kann, oder ob der „Undercover Boss“ in einer Woche mit seiner vorerst letzten Folge Boden zurück gewinnen kann. Miserabel lief es in der Prime Time für Sat.1: Die beiden „Castle“-Folgen landeten mit 870.000 und 970.000 14- bis 49-Jährigen bei unschönen 6,9% und 7,7%, „Elementary“ war mit 690.000 und 7,5% auch nicht erfolgreicher. Grandios waren hingegen am frühen Morgen die Zahlen des Super Bowls: Das vierte Quarter, dessen Quoten erst jetzt veröffentlicht wurden, kam mit 1,23 Mio. 14- bis 49-Jährigen ab 3.30 Uhr auf sage und schreibe 50,6%.

3. Auch der „Karneval in Köln“ legt wieder zu, ZDF scheitert mit der „Toten in der Berghütte“

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Der erstaunliche Aufwärtstrend der ARD-ZDF-Karnevalsshows ging auch am Montagabend weiter. 4,83 Mio. Leute entschieden sich um 20.15 Uhr für den „Karneval in Köln“ im Ersten – ein toller Marktanteil von 16,1%. Zum Vergleich: Erst 2013 gab es mit 3,99 Mio. ein historisches Tief, die nun erreichten 4,83 Mio. sind für die Show die beste Zuschauerzahl seit fünf Jahren. Entweder zahlt sich die Ausdünnung des Karnevalsprogramms im Ersten und im ZDF also aus – oder die Menschen wollen sich in ernsten Zeiten verstärkt mit Humor und Unterhaltung ablenken. Deutlich dahinter landete das ZDF mit seiner Wiederholung „Die Tote in der Berghütte“: 3,86 Mio. entsprachen nur 10,9%. Den Tagessieg holte sich die 20-Uhr-„Tagesschau“ des Ersten mit 5,96 Mio. Sehern und 18,0%. Dahinter folgt „Wer wird Millionär?“ vor dem ARD-Karneval.

4. Vox und RTL II fast gleichauf – aber weit hinter den großen Privaten

Keine Chance auf starke Prime-Time-Zahlen hatten am Montag die drei Sender der zweiten Privat-TV-Liga. RTL II kam mit den „Geissens“ ab 20.15 Uhr auf 830.000 14- bis 49-Jährige und 6,6%. Keine Katastrophen-Quoten, aber auch keine, über die sich der Sender übermäßig freuen dürfte. „Sarah & Pietro“ erreichten danach 740.000 junge Seher und 6,0%. Fast identisch sah es bei Vox aus, wo „Chicago Fire“ um 20.15 Uhr mit 820.000 jungen Zuschauern 6,5% erzielte, um 21.10 Uhr mit einer weiteren Folge und 780.000 14- bis 49-Jährigen 6,2%. kabel eins erreichte mit „The Italien Job“ und 640.000 jungen Zuschauern 5,2%.

5. WDR morgens grandios mit Rosenmontagszug, abends mit Münster-„Tatort“

Der Sieger der kleineren Sender hieß am Montag ganz eindeutig WDR Fernsehen. Insbesondere mit der Übertragung des Kölner Rosenmontagszuges, der im Gegensatz zu denen in Düsseldorf und Mainz stattfand, erreichte man Traum-Quoten: 1,37 Mio. Menschen sahen im Durchschnitt ab 9 Uhr fast sechs Stunden lang zu – 13,8%. Das waren die besten Zahlen der Übertragung in den jüngsten zehn Jahren. Am Vorabend sahen dann sogar 2,09 Mio. (6,9%) die „Lokalzeit“ und um 20.15 Uhr kam der 13 Jahre alte „Tatort: 3x schwarzer Kater“ aus Münster auf 2,06 Mio. Seher und 5,8%.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums und der 14- bis 49-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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