Mega-Marketingaufschlag zum Start: Gruner + Jahr verschenkt 900.000 Frei!-Hefte

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Publishing Mit dem Start von Frei! wagt sich G+J ins dicht besiedelte Segment der Women's Weeklies. Im – vermeintlich – gesättigten Markt setzt das Medienhaus auf frische Ideen und innovative Konzepte. Als ein solches könnte sich der Vertrieb des Erstlings entpuppen. Denn um das wöchentliche Frauenheft im Markt zu platzieren, wird Frei! zum Start nicht verkauft, sondern rund 900.000 Mal kostenlos verteilt.

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Die avisierte Zielgruppe der Frauen im Alter zwischen 30 und 60 Jahren wollen die Verlagsstrategen vom Baumwall über zwei Wege erreichen. Zum einen wird Frei! im Lebensmitteleinzelhandel verteilt, zum anderen soll es großen regionalen Tageszeitungen beiliegen. Welche das sein werden, will der Verlag noch nicht verraten. Dem Vernehmen nach konzentrieren sich die Hamburger dabei jedoch eher auf Titel, die in Metropolen und deren Umland erscheinen, als auf reine Lokal-Zeitungen.

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Die neue Kampagne wurde Inhouse entwickelt

„Der Eintritt in ein neues, sehr kompetitives Segment erfordert kreative Vertriebsmaßnahmen. Deswegen gehen wir auch hier neue Wege: Mit dem Konzept der Sampling-Ausgabe lassen wir Frei! für sich sprechen. Wir passen unser Vertriebskonzept der Kreativität und Modernität des Heftes an und erklären so den neuartigen Charakter von Frei! am besten“, erklärt Christopher Höpfner, Director Distribution & Sales, gegenüber MEEDIA die Strategie.

Neben dem Verteilen der Hefte setzen die Macher natürlich auch auf klassische Werbemaßnahmen. Ab dem 19. Februar wollen die Hamburger unter dem Einsatz eines Bruttowerbe-Volumens in Höhe von 3,5 Millionen Euro möglichst viel Aufmerksamkeit erzeugen.

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Die Frei!-Macher (v. l.): Philipp Jessen, Annette Utermark, Ji-Young Ahn und Hans-Peter Junker

Via TV, Print und Hörfunk soll die Zielgruppe erfahren, dass es das neue Magazin gibt und was den Charakter des Neulings auszeichnet. Der Claim der Kampagne lautet „Endlich Frei!-tag“. Mit diesen zwei Worten wird die Grundidee des Neulings umschrieben. Das Heft (Subline: „Meine Woche – meine Zeit“) will nach einer anstrengenden Woche seine Leserinnen einen Moment der Ruhe gönnen. Dabei will die Redaktion unter den Chefredakteuren Philipp Jessen und Hans-Peter Junker sowie der Redaktionsleiterin Annette Utermark trotzdem alle wichtigen Themen abdecken. So soll das Magazin aus einem Newsteil mit den „bewegendsten Geschichten“ der Woche bestehen, einen umfangreichen Serviceteil zu Themen wie Mode, Beauty, Reise, Wohnen, Freizeit, Kochen, Gesundheit und Partnerschaft ebenso wie einen Unterhaltungsteil mit Tipps und Empfehlungen, Rätseln und Horoskop enthalten.

„Mit der kreativen Umsetzung von „Endlich Frei!-tag“ gelingt es uns, das Logo aufmerksamkeitsstark zu inszenieren und gleichzeitig ein emotionales Bedürfnis anzusprechen“, erklärt Marketing-Direktorin Kerstin Füllgraf. „Der produktorientierte Claim ‚Mehr Zeitschrift geht nicht‘ motiviert, sich Frei! auch wirklich zu gönnen.“

Nach dem großen Vertriebs- und Werbe-Aufschlag werden die Macher weiter klotzen. So planen sie mit einer Startauflage von 500.000 Exemplaren, die dann ab den 19. Februar zum Preis von 1,90 Euro verkauft werden. Bei Frei! macht Gruner keine halben Sachen – die Devise scheint zu lauten: Alles oder nichts.

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