Frauke Petry vs. Mannheimer Morgen: Schusswaffen-Interview wird zum Fall für den Presserat

AfD-Frontfrau Frauke Petry und Dirk Lübke, Chefredakteur  Mannheimer Morgen: Jetzt prüft der Presserat
AfD-Frontfrau Frauke Petry und Dirk Lübke, Chefredakteur Mannheimer Morgen: Jetzt prüft der Presserat

Publishing Seit ihrem Interview mit dem Mannheimer Morgen, in dem Frauke Petry einen „Schusswaffengebrauch“ bei illegalen Grenzübertritten in den Raum stellte, hat die AfD-Chefin ein Problem. Schnell versuchte sie die eigenen Zitate wieder einzufangen, in dem sie der Tageszeitung unsaubere Arbeit unterstellte. Trotz eines klaren Dementis der Zeitung wird sich nun sogar der Presserat mit dem Thema befassen.

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Grund für die Aufregung ist ein Interview, dass die Parteivorsitzende dem Mannheimer Morgen am Rande eines Wahlkampfauftrittes gegeben hatte. Veröffentlicht wurde es am 30. Januar.

Auf die Journalistenfrage: „Noch mal: Wie soll ein Grenzpolizist in diesem Fall reagieren?“, hatte Petry demnach geantwortet:

Er muss den illegalen Grenzübertritt verhindern, notfalls auch von der Schusswaffe Gebrauch machen. So steht es im Gesetz.

Daraufhin fragten die beiden Redakteure nach: „Es gibt in Deutschland ein Gesetz, das einen Schießbefehl an den Grenzen enthält?“

Antwort Petry:

Ich habe das Wort Schießbefehl nicht benutzt. Kein Polizist will auf einen Flüchtling schießen. Ich will das auch nicht. Aber zur Ultima Ratio gehört der Einsatz von Waffengewalt. Entscheidend ist, dass wir es so weit nicht kommen lassen und über Abkommen mit Österreich und Kontrollen an EU-Außengrenzen den Flüchtlingszustrom bremsen.

Die Aussagen der AfD-Chefin lösten einen bundesweiten Empörungssturm aus. Am Dienstag danach ging Petry dann in die Offensive und warf dem Mannheimer Morgen eine „verkürzte und völlig sinnentstellte“ Wiedergabe ihrer Worte vor. „Man wollte die Schlagzeile produzieren, dass die AfD auf Flüchtlinge schießen will“. Doch das habe niemand gesagt. Sie halte das „für journalistisch total inakzeptabel“. Überdies sei das Interview im „Stil eines Verhörs“ geführt worden.

Diese Vorwürfe konterte der Chefredakteur Dirk Lübke: „Was ist daran nötigend, wenn Frauke Petry uns selber das Interview angeboten hat, sie und ihr Sprecher jedes Wort zur Autorisierung vorgelegt bekommen haben, jedes Wort und jeden Satz mehrmals gelesen und schließlich zur Veröffentlichung freigegeben haben?“

Und Lübke legte noch nach, bezeichnete die Politikerin als „perfide Tabu-Brecherin“. Sie würde sich „zum kleinen, ahnungslosen Mädchen“ stilisieren, „was nicht wusste, was es gesagt hat“.

Die Kritik an der Veröffentlichung des Gespräches und die Zweifel am korrekten Autorisierungsprozess rissen trotzdem nicht ab. Seit dem Wochenende ist klar, dass sich auch der Presserat mit dem Fall beschäftigen muss. Wie die Berliner gegenüber MEEDIA bestätigten, liegt ihnen eine Beschwerde vor.

Darin wird ein Verstoß gegen Ziffer zwei des Pressekodexes angemahnt. Im dem entsprechenden Passus geht es um die Sorgfaltspflichten der Presse. Unter dem Punkt 2.4 heißt es zu Interviews:

Ein Wortlautinterview ist auf jeden Fall journalistisch korrekt, wenn es das Gesagte richtig wiedergibt.

Wird ein Interview ganz oder in wesentlichen Teilen im Wortlaut zitiert, so muss die Quelle angegeben werden. Wird der wesentliche Inhalt der geäußerten Gedanken mit eigenen Worten wiedergegeben, entspricht eine Quellenangabe journalistischem Anstand.

Nach der Darstellung des Chefredakteurs dürfte sich der Mannheimer Morgen im Sinne des Pressekodexes wohl nicht strafbar gemacht haben. Der Presserat wird nun allerdings den ganzen Fall noch einmal prüfen müssen. Im Zuge dessen werden die Medienwächter auch noch einmal ganz genau hinschauen, ob bei dem Petry-Interview alles korrekt abgelaufen ist. Das ist für alle Beteiligten gut. Denn der einzige Weg, die ständigen Lügenpresse-Vorwürfe zu entkräften, besteht darin, alle vermeintlichen Anschuldigungen möglichst transparent aufzuklären.

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Alle Kommentare

  1. Man sollte das Bundespolizeigesetz lesen, dort ist ganz genau beschrieben wann eine Schusswaffe eingesetzt werden darf.
    Auf dieser Grundlage kann man dann diskutieren !!!!
    Aber dann kann man ja die AfD nicht angreifen, als wird weiter laut geschrien.

  2. Der Pressekodex soll sich gehackt legen zusammen mit den Unwort-Kommissar_*_InnenX

    Diese verblödete Orwell-Gesellschaft kotzt nur noch an

  3. Die Ansicht, der Presserat könne oder werde den Sachverhalt „klären“ und „Lügenpresse-Vorwürfe entkräften“, ist naiv und nicht recht nachvollziehbar. Der Presserat ist ein privater Verein, der private Meinungen mit heuchlerischen Getöse als allgemeine Regeln („Pressekodex“) ausgibt und durch eine Art Schein-Justiz-Show den falschen Eindruck zu erwecken sucht, seine „Entscheidungen“ hätten irgendeine Relevanz. Tatsächlich ist der Presserat ein „zahnloser Tiger“, den Medien und Journalisten nicht nur folgenlos ignorieren können, sondern auch wirklich nicht beachten, zuvörderst der Lieblingsangeklagte „Bild“. Der Presserat ist ein rechtliches Nullum und eine moralische Knalltüte.

    Aus der Sicht der AfD ist der Presserat aber der „nützliche Idiot“, der das Thema Grenzsicherung gegen Masseneinwanderung – kostenlos! – am Kochen hält; auf als Journalismus verkleidetes eiferndes Gutmenschentum insbesondere der linken Gewerkschafts-Apparatschiks in der „Spruchkammer“ ist Verlaß.

    Die AfD kann dabei nur gewinnen: Sie ist schon mit 12% dritte Kraft. Nach YouGov-Umfrage sind aber 29% der Ansicht, dass notfalls geschossen werden kann/muss, um den Strom zu stoppen. Nachdem alle anderen mal wieder ein gleichgeschaltetes Empörungs-Kartell bilden, ist die AfD die einzige Partei, die die 29% jedenfalls dann wählen „müssen“, wenn sie das Thema für wahlentscheidend halten. Der Unterschied zwischen AfD-„Ist“ und AfD-„Soll“ beträgt demnach 17%. Wer eh schon zu der Bevölkerungshälfte gehört, die kein Vertrauen in die selbsternannten „Mainstream“-Medien hat, wird ein von linker Gesinnung triefendes „Urteil“ des Presserats wohl nur als Bestätigung seiner Kritik verstehen.

    Fazit: Aus einem nicht besonders klugen Interview macht die AfD jetzt einen Wahlkampf-Hit.

  4. „Die Aussagen der AfD-Chefin lösten einen bundesweiten Empörungssturm aus.“ Aha.

    Sie hat „Schusswaffe“ gesagt

    von Boris T. Kaiser
    Frauke Petry hat „Schusswaffe“ gesagt! Das Wort gehört in Deutschland offenbar in die gleiche Kategorie wie „Autobahn“, also zu den Begriffen die „gar nicht gehen“. Die deutsche Sprache ist vermint und voller Sprengstoffbegriffe, die einen allgemeinen Empörungsreflex auslösen. Bei manchen Begriffen weiß man es schon vorher und kann sich ihrer bei Bedarf bedienen, um maximale Aufmerksamkeit zu bekommen, bei anderen Begriffen ist man oft überrascht, wie schnell die deutsche Sprachpolizei ausrückt. Frau Petry hat sicherlich gewusst was sie sagt, als sie meiner Heimatzeitung, dem „Mannheimer Morgen“, das Interview gegeben hat, das kurz darauf für bundesweite Empörung sorgte. In sofern ist sie an der geballten Schwarm-Dummheit, die ihr in der deutschen Öffentlichkeit jetzt entgegenschlägt, zu einem gerüttelten Maß selbst schuld. Dafür, dass die allgemeine Empörung wohl erst einmal auch nicht abflachen wird, kann sie sich auch bei AfD-Obergouvernante Beatrix von Storch bedanken, die auf Facebook die bewusst emotionalisierende Frage nach dem Grenzschutz vor Frauen und Kindern mit der Schusswaffe mit einem kurzen dümmlich einfachen „ja“ beantwortet hat. Abseits der allgemeinen Empörungskultur sollten wir es uns aber erlauben, uns einmal genau damit auseinander zu setzen, was tatsächlich gesagt wurde, und was „Schusswaffeneinsatz“ an der Grenze eigentlich bedeutet.

    Zunächst einmal zurück zum Anfang der Empörungsspirale, dem Interview mit Frauke Petry mit dem „Mannheimer Morgen“:
    „Ich habe das Wort Schießbefehl nicht benutzt. Kein Polizist will auf einen Flüchtling schießen. Ich will das auch nicht. Aber zur Ultima Ratio gehört der Einsatz von Waffengewalt. Entscheidend ist, dass wir es so weit nicht kommen lassen und über Abkommen mit Österreich und Kontrollen an EU-Außengrenzen den Flüchtlingszustrom bremsen.“

    Die Aussage ist eigentlich ziemlich eindeutig und hat nur wenig mit dem zu tun, was kurz darauf in den Schlagzeilen proklamiert wurde.
    Das öffentliche Echo nahm danach aber ein Ausmaß an, das wohl auch die gewiefte Wahlkampfstrategin der AfD nicht in vollem Umfang vorausgesehen hat. Sie hätte es besser wissen können. Schließlich sind bald drei wichtige Landtagswahlen und die anderen Parteien machen sich angesichts der eigenen Umfragewerte und der der „Alternative für Deutschland“ förmlich in die Hose. Dass auch ein Großteil der Öffentlichkeit diese Angst teilt, hat wohl damit zu tun, dass man in hierzulande immer der Meinung war, am deutschen Parteienwesen solle die Welt genesen. Nur zu gern hat man mit dem Finger auf die anderen Länder in Europa gezeigt, in denen „Rechtspopulisten“ bei Wahlen Werte um die 20% bekommen, man genoss seine vermeintliche deutsche intellektuelle Überlegenheit gegenüber den Amerikanern, die einen Donald Trump feiern und einen George W. Bush zum Präsidenten gewählt haben. Dass nun auch in Deutschland internationale Normalität einkehrt und man mit islamkritischen Tönen und Positionen rechts der Christdemokraten ähnlich hohe Werte in der Wählergunst erlangen kann wie im „doofen Ausland“, kommt für viele einem Abstieg Deutschlands von der Champions-League in die politische Europa-League gleich.

    Um dies zu verhindern, können die Geschütze gar nicht schwer genug sein. Ein immer wieder gerne genommener Vorwurf: Die AfD wandele mit ihren Forderungen nach Schusswaffengebrauch an der Grenze auf den Spuren der DDR. Dass dieser Vorwurf meist aus Kreisen kommt, in denen man mehr oder weniger offen mit der SED und ihren Nachfolgern von der Linkspartei sympathisiert, sei dahingestellt. Die Blödsinnigkeit dieses Vorwurfs sollte man aber nicht so einfach im Raum stehen lassen. Es ist eben nicht das Gleiche, ob man jemanden am ungebetenen Eindringen hindern möchte, oder daran, auf eigenen Wunsch zu gehen. Wer es nicht glaubt, kann es ja mal zuhause in der eigenen Wohnung ausprobieren. Aber Vorsicht! Der Unterschied ist durchaus auch ein juristischer….
    —————————————————————-
    Diese Rebublik ist sowas von im A*sch !

    1. Dieser Text entlarvt Dich: zu lang, zu schlicht, nur dumm – aber wahlberechtigt. Na prima

    2. Gut gebrüllt Lotte!
      Ich hatte schon überlegt ob ich diesen Text kopiere und als eigene Antwort zu meinen guten Bekannten in den Westen schicke, die mit mehr oder weniger offenen Mund über meine unmenschlichen Ansichten staunen.
      „…Ja…aber… das geht doch nicht….Ihr wolltet doch immer offene Grenzen??!…““
      “ Nach dem 2. Weltkrieg kamen doch auch so viele Flüchtlinge nach Deutschland….“
      Hallo????
      Das sind alles solche haarsträubend dusseligen Vergleiche, von eigentlich normal intelligenten Menschen, die mich zur schierer Verzweiflung treiben und leider zur Überzeugung führen, das Deutschland den Bach runter geht. Dagegen ist Rafting ne Gondelfahrt!
      Das Einzige das man Petry vorwerfen könnte ist, das Sie diese Aussage im Interview angeblich relativieren wollte. Weshalb sollte sie das tun?
      Wenn wir ehrlich sind hat sie doch zu 100% Recht.
      Werden sich die Menschenmassen vor den Grenzen mit guten Worten zurückweisen lassen wenn auch irgendwann die Gutmenschen erkennen werden das unsere Kapazitäten schon lange erschöpft sind?
      “ Ach so , Ihr könnt nicht mehr… na gut, gehen wir wieder heim oder bleiben da wo uns keiner durchfüttert“.

      Es gab genügend Filmaufnahmen von den österreichischen Grenzen die deutlich machen, das einem derartigen Massenandrang nur mit martialischen Mitteln zu begegnen sein wird.
      Es wird nicht mehr von alleine aufhören.
      Es werden immer mehr kommen und sich an unsere Rettungsinsel klammern. Und alle die darin sitzen, sollten sich überlegen, ob sie mit reinem humanistischen Gewissen untergehen oder mit Gewissensbissen weiterleben wollen.
      Von denen, die aus „Solidarität“ am liebsten das Boot kentern lassen würden , haben wir schon genügend drin.
      Denen ist Einhalt zu gebieten!!

      1. Halten Sie das bedienen jahrezehntelang überstrapazierter Topoi wie dem vom ‚zu vollen Boot‘ und der daraus von Ihnen abgeleiteten ‚Argumentation‘ für ’normal intelligent‘?

        Wenn Sie persönlich finden, Frau Petry habe mit dem, was sie in diesem und anderen Zusammenhängen äußert, ‚doch recht‘,
        bleiben Sie wenigstens um der Fairness Willen bei sich: ‚Wenn ICH mal ehrlich bin…‘

        Meinethalben können Sie das dann so sehen – für das dagegen von Ihnen bemühte ‚wir‘ stehe ich und sicher eine Menge Mitleser und -poster wahrscheinlich nicht zur Verfügung.

        Insofern erlaube ich mir hier die Ehrlichkeit, von solchem Stuss und solcher Vereinnahmung verschont bleiben zu wollen.

    3. Die Angst geht um im Regierungslager!
      Beobachtungen, Wahrnehmungen eines
      Bürgers im Februar 2016.

      Eine strategisch, propagandistisch, perfide angelegte
      konzertierte Aktion der Bundesregierung zur Ausschaltung
      politisch Andersdenkender und besonders gegen Gegner
      des teilweisen Staatsversagens in der Asyl- und
      Flüchtlingspolitik läuft heiß und ist mittlerweile
      offensichtlich merklich auf Hochtouren geschaltet worden.

      Was nicht verwundert, denn am 13. März 2016 stehen
      verlustreiche Landtagswahlen in Baden-Württemberg,
      Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt an. Extra
      unangenehm verlustreich könnte es nach den aktuellen
      Wahlprognosen besonders für die SPD werden.
      Der aktuelle Sonntagstrend (Wahl-Prognose für ganz
      Deutschland) für die Regierungsparteien zeichnet für 2017
      nachhaltig dunkle Wolken an den Wahlhimmel.

      Die Verunsicherung der „sogenannten politischen Eliten“
      vor Machtverlust muss so groß sein, dass schon jetzt,
      19 Monate vor der nächsten Bundestagswahl 2017,
      Schnappatmung ausgebrochen ist und ein Trommelfeuer
      von niveaulosen Bosheiten und Unterstellungen auf
      den politischen Gegner abgefeuert werden.
      Die Diffamierungs- und Nazikeule wurde auf allen
      Ebenen des öffentlichen Lebens ausgepackt.
      Selbst die Filmfestspiele Berlinale und Filmschauspieler
      Cloony selbst, die Verleihung der „Goldenen Kamera“
      wird/wurde zum Thema Flüchtlingspolitik/Asylpolitik
      vom Fernsehen missbraucht und instrumentalisiert.
      Talkshows scheinen ebenso Teil des Plans zu sein.

      Das Öffentlich Rechtliche und teils auch das private
      Fernsehen ist bis auf wenige Ausnahmen ergeben
      auf Regierungslinie. Der SWR lässt gerade laut grüßen,
      manche „Lügenmedien“ (anzumerken nicht alle) hetzen
      täglich mit und machen dem Wort Lügenpresse zur Zeit
      nachweislich alle Ehre. Die mediale Gehirnwäsche
      verfängt allerdings schon lange nicht mehr wie geplant.

      81 % der befragten Bürger einer aktuellen repräsentativen
      Umfrage sind nicht mehr mit Merkels Asyl- und
      Flüchtlingspolitik einverstanden!

      Nachrichtensprecher/innen und Moderatoren/innen
      diverser Fernseh-Formate benutzen auffällig die gleichen
      Worte der Diffamierung. Ausländerhass, Fremdenhass,
      Rassenhass, rechtsradikal, Fremdenfeindlichkeit, Nazis,
      rechtspopulistisch und vieles andere mehr sind die
      Vokabeln der Wahl, um den politischen Gegner und
      Bürger in die rechte, ganz rechte Nazi-Ecke zu stellen.

      Comedians, Filmschauspieler, Sänger, Kirchen,
      Verbände, Gewerkschaften und sonstige NGO’s
      plappern als moralische Rechthaber wie Sprechpuppen
      Regierungssprech nach und beteiligen sich an der
      Ausgrenzung. Selbst die „sogenannte Politelite“ pöbelt
      gegen das Volk.
      Der Vizekanzler der Bundesrepublik SPD Gabriel,
      anscheinend in einer Parallelwelt lebend, man hat
      zum Erstaunen richtig gehört und gelesen, bezeichnet
      Bürger Deutschlands wörtlich als Pack!

      Der SPD Justizminister Maaß steht Gabriel in nichts nach.
      Er redet von Mob, Pack und Gesindel. Wie wäre es denn,
      alle zusammenfassend politisches Pack zu nennen?

      Kurzum, der politische Gegner und unbescholtene Bürger
      soll mundtot gemacht werden, weil es der „sogenannten
      politischen Elite“ nun überhaupt nicht in den Kram passt.

      Aus allen Rohren wird gegen die Gegner denunziert,
      Strafanzeigen erstellt, einstweilige Verfügungen erlassen,
      es wurde sogar mehrfach geschossen, Sachschaden
      angerichtet, Autos angezündet, Gerichte bemüht, Gewalt
      angewandt.
      Dass man sich als Gutmenschen selbstherrlich über
      anderen stehend moralisch im Recht sieht, versteht sich
      von selbst. Gesunder Menschenverstand ist abgeschafft!

      Innere Sicherheit ist in Deutschland in vielen Bereichen
      zur Farce geworden, was apokalyptische, tägliche Berichte
      aus der ganzen Republik dokumentieren. Die chronisch
      unterbesetzte Polizei ist leider häufig überfordert und kann
      ihrem eigentlichen Auftrag in vielen Fällen nicht mehr
      gerecht werden.

      Mangels seriöser Argumente wird gerne mit der unheilvollen
      jüngeren deutschen Vergangenheit verbal in nur eine
      Richtung geholzt. Natürlich in die rechte Lieblingsecke.
      Die Worte Nazi und rechts/rechtsradikal müssen unbedingt
      als Teil der Diffamierung dem Gegner untergeschoben werden, auch Schießbefehl ist so ein untergeschobenes Wort. Selbsternannte Richter aus der Politik fordern sogar, den Verfassungsschutz einzuschalten.

      Die deutschen Rufe nach Europa, zu einer europäischen
      Lösung in der Flüchtlings- und Asylantenkrise zu kommen,
      verhallen heutzutage leider größtenteils ungehört.
      „Deutschland/CDU-Merkel allein zu Haus“. Hat sich so ergeben!
      Kein Wunder, zeigt sich die deutsche Politik gegenüber
      seinen europäischen Partnern/Nachbarn seit Jahren in
      Oberlehrer-Manier (CDU-Schäuble) unter dem Motto:
      „Am Deutschen Wesen, soll die Welt genesen“!
      Die eingeforderte Solidarität mit Deutschland bleibt deshalb
      logischerweise aus und Erdogan kann die naive CDU-Kanzlerin
      erpressen.

      Der Treppenwitz der Geschichte ist jedoch, dass das
      schäbige Verhalten der Verleumder und Pöbeler aus Politik
      und Gesellschaft wie ein Boomerang auf diese selbst
      zurückfällt, da es genau in ihrer bisherigen Vorgehensweise
      den Methoden gegen Andersdenkende zwischen 1933-1945
      gleicht. Von der LINKEN Mauerschützenpartei nicht zu reden.
      Dass sich solche Leute dann auch noch zum Teil als
      Antifaschisten bezeichnen, beleidigt jegliche Intelligenz.

      Zu viele Medien sind offensichtlich einerseits
      gedanklich auf der rechten Diffamierungsspur, andererseits
      auf dem linken Journalistenauge blind.

      Denn wenn es heute mit der politischen Unkultur soweit ist,
      dass die stellvertretende Bundestagsvizepräsidentin
      der GRÜNEN, Claudia Roth, bei einer Demonstration
      nachweislich hinter Großtransparenten der Antifa und
      LInksautonomen herläuft, deren Teilnehmer skandieren:
      „Deutschland du bist ein mieses Stück Scheiße“!
      „Deutschland verrecke“!

      Dann ist ja alles gut in der Deutschen Bananenrepublik.
      Uns geht es gut! Wir sind ein reiches Land!

  5. Die Medien mit ihren ins Leere gehenden Hetzkampagnen erleben ihre eigene Bedeutungslosigkeit. Kein Mensch mit Verstand stößt sich an der Aussage von Frau Petry. Aber man glaubt man könne diese junge Partei wieder vorführen.
    Gleichzeitig jammert eine aus Zwangsgebühren bezahlten Preisempfängerin über den Hass, der der Presse entgegenschlägt.
    Peinlich bis dumm, hat man doch den politischen Gegner gerne mit dieser Hetze überzogen und musste dazu solch zielführende Wörter wie Pegidioten, Vollidioten, Zombies, Pack, Pöbel, Mischpoke, etc. aufbieten.
    Man schaue sich nur die Vollidioten des Spiegel mit ihrem aktuellen hetzerischen und geschmacklosen Cover an. Ständig die Nazikeule schwingen und den Vergleich mit der Nazidiktatur bemühen. Die Hetze ging sicher nicht vom Bürger aus. Man erinnert sich an anonyme Bombendrohungen gegen Pegida-Spaziergänger, die persönliche Berichterstattung aus dem privaten Umfeld der straflosen Galgenträger oder das Interview mit einem gefakten Pegidademonstranten. Von Attentaten, Brandanschläge, Schüsse auf AfD Politikern ganz zu schweigen. Der Spruch vom Glashaus und Steinewerfen gilt auch hier.

    1. Attentate, Brandanschläge und gar Schüsse auf AfD-Politiker? Beweise??? Soso, Lügenpresse, Bedeutungslosigkeit und so, aha…
      Oh Mann…

  6. Was für ein bundesweiter Empörungssturm soll das gewesen sein?
    Man hat es versucht und nur die üblichen Verdöchtigen haben das Thema mangels eigenem Profil aufgegriffen.
    Aber wen interessiert schon die Meinung irgendeines scheinselbständigen Schreiberlings, ob er im sonntäglichen Tatort seine persönliche Befriedigung gefunden hat.
    Diese Medien sind belanglos und das schöne ist dass sie es merken.

  7. Ui, da hat Pegida aber ganz schnell seine Propaganda-Abteilung losgeschickt, wie man den jüngsten Kommentaren entnehmen kann 😉

    1. Quatsch PUTIN !!!

      Es MUSS Putin sein, weiß man doch. Früher hättet ihr „den Jooden“ verdächtigt

  8. Es ist fast skurill, nein: es ist beklemmend zu sehen, dass sich gestandene Chefredakteure, Publizisten, dasss sich der djv und der BDZV, dass sich Demokraten nun im Duktus des Presserates angeblich auf die Waage der Wahrheit begeben müssen, auf deren anderen Schale eine unkompromisslos hetzerische Rechtspopulistin namens Frauke Petry, und deren Rechtsaußen Gauland, Storch, Fasterling und Höcke (in Thüringen) und andere, ungerührt ihre Kreise – wie 1933 – ziehen können. Und in völlig missverstandener Medienneutralität ihre geifernden, hetzerischen Phrasen verbeiten dürfen. Ich schreibe dies auch in dem Bewusstsein, dass ich, wenn diese rechten Horden Land gewinnen, von jenen einst geschleift werden dprfte. So weit ist es gekommen.

    1. Und was es besonders schlimm macht, ist der Zuspruch, den diese ‚rechten Horden‘ aus dem einfachen (wir sind das?) ‚Volk‘ auch hier erfahren…

  9. Wo ist da das Problem, wenn ein Staat seine Grenzen nach genau nach den Vorgaben schützt, die in diesem Staat gültig sind. Noch dazu, wenn es sich dabei um einen demokratischen Rechtsstaat handelt?

    Die AfD-Dame hatte da wohl – zum Leidwesen aller jetzt laut aufjaulenden grün-linken Undemokraten – absolut Recht.

    1. Wenn man mal ignoriert, dass der Grenzbeamte keine Weisungsbefugnis für Personen hat, die sich auf der anderen Seite der Grenze befinden (und er damit effektiv die Grenzüberschreitung nicht verhindern kann) und dass das Schießen auf Unbewaffnete alleine zur Verhinderung des Grenzübertritts illegal ist (sofern keine besondere Gefahrenlage vorliegt; Stichwort: Verhältnismäßigkeitsgrundsatz), der Grenzbeamte keineswegs ohne Weiteres Schüsse über die Grenze hinaus auf das Hoheitsgebiet fremder Staaten abgeben darf, Grenzbeamte also nicht notfalls mit Waffengewalt den Grenzübertritt verhindern dürfen, wenn man also den Kern der Aussage von Petry ignoriert, kann man möglicherweise annehmen, dass sie Recht hatte.

      1. Warnschüsse in die Luft. Nach oben.

        Übrigens: Für das Geld, welches in Norwegen für den Unterhalt eines einzigen dieser hilfesuchenden Menschen innerhalb N aufgewendet wird, kann man bei quasi gleichem Standard in sicherer Umgebung ortsnah zu den Herkunftsländern 24 dieser Flüchtlinge betreuen. Das Verhältnis wird in Deutschland wohl kaum anders ausfallen.

        Hätte dann auch den Vorteil, dass der Kulturschock nicht so groß ist – außerdem wollen diese Menschen ja später sicherlich in ihre dann wieder friedliche Heimat zurück.

    2. Womit hatte Frau Petry recht? Damit, dass sie nicht ‚Schießbefehl‘ gesagt hat? Kann sein, war nicht dabei.

      Sicher ist jedenfalls, dass sie den Schutz nationaler Binnengrenzen auch unter ‚Gebrauch‘ der ‚Schußwaffe‘ – aus dem verbrieften Zitat kommt sie damit – ‚Schießbefehl‘ hin oder her – nicht mehr raus.

      Und Grenzschutz durch Schusswaffen – antiimperialistischer Schutzwall und so, da kennt sie sich offenbar ja aus. Erschreckend ist der Zuspruch für ‚die Dame‘ allerorten. Brauchen wir erst wieder einen Zaun mitten durch Deutschland, an dem bei Übertretungsversuch geschossen wird? Manche Leute in Ost und West sollten mal ein wenig ihre jüngere Erinnerung bemühen, was so etwas bedeutet. Wie war es denn, als die Mauer für 20 Mio. fiel – hatte da jemand Sorgen wegen des ‚vollen Bootes‘?

  10. Sehr geehrter Herr Becker,

    bitte lernen Sie den Unterschied zwischen der Konjunktion „dass“ und dem Relativpronomen bzw. dem Artikel „das“. In dem Satz

    „Grund für die Aufregung ist ein Interview, dass die Parteivorsitzende dem Mannheimer Morgen am Rande eines Wahlkampfauftrittes gegeben hatte.“

    handelt es sich um ein Relativpronomen, welches sich auf „Interview“ bezieht und folglich nur mit einem s geschrieben wird.

  11. Es ist nicht mehr mit anzusehen was unsere Lügenpresse hier veranstaltet.
    Man will mit aller Macht die AFD rauskatapultieren egal mit welche Mittel.
    Die Altparteien sollten sich mal überlegen wo ihre Fehler liegen. Sie haben das Deutsche Volk belogen und betrogen und sie in Stich gelassen. Was hat denn die Nahles (SPD) bekannt gegeben, es dürfen Schusswaffen benutzt werden gegen Arbeitnehmer/Arbeitgeber . Also auch gegen Deutsche. Darüber wird kein Wort/ Empörung von unserer Lügenpresse geschrieben.
    Ich bin jetzt in einem Alter ( 74Jahre ) das ich es beschämend finde was aus unserer “ Freie Meinung“ geworden ist.

    1. Vielleicht, lieber Conrad, wird von unserer Presse kein Wort über den Schusswaffengebrauch gegen Arbeitnehmer und Arbeitgeber geschrieben, weil diese Behauptung wie auch deren angebliche Urheberschaft durch Frau Nahles (zu der ich keinesfalls Sympathien hege, nur um nicht missverstanden zu werden!) einfach schlichter Unsinn ist? Schon mal über diese Möglichkeit nachgedacht? Funktioniert aber nur, wenn man sich erst mal den Schaum vom Mund wischt…

  12. Nach der Logik von 70% der Deutschen dürfte sich also auch keine Frau mehr über eine Grenzüberschreitung beschweren beziehungsweise dagegen wehren.

    Oder wäre auch jedes Eindringen in die eigenen 4 Wände legal und zu tolerieren, falls eine Tür oder ein Fenster zufällig offen steht.

    Ich könnte daher jetzt auf (für manche) sehr geschmacklose, unsensible und intime Art und Weise fragen (Grenzüberschreitend), wo eigentlich die Grenze liegt, zwischen dem Privaten und dem Allgemeinen, zwischen dem ich und dem wir, zwischen dem Mein und dem Kollektiv.

    Eine Gruppenvergewaltigung bringt das alles letztendlich perfekt sinnbildlich auf den Punkt.

    Ich bin daher stolz bereits jetzt schon zu den 30% zu gehören, die auch schon bald AfD wählen werden, um dem Irrsinn endlich ein Ende zu setzen.

    Denn das hat etwas mit Selbstachtung zu tun, sich nicht jeden Schwachsinn gefallen, mit sich machen zu lassen.

  13. Der feine Unterschied ist der zwischen Waffengewalt und Waffengebrauch. Warnschüsse sind noch keine Gewalt. Und die in Frau Petrys Beuteschema passenden Flüchtlinge kommen auf die Grenzer/Polizisten zu und müssen ggf. nur noch festgenommen werden, wozu also schießen? Flüchtete jemand, z.B. Bankräuber samt Beute, nach auswärts, sähe das eventuell ganz anders aus.

  14. Ich störe mich schon mal von Anfang an an der Auswahl des Bildes zu Beginn des Artikels. Ich erkenne darin schon eine Diffamierung der AfD.
    Auf der einen Seite der freundlich den Betrachter anlächelnde Chefredakteur, auf der anderen eine agressive, wütende Frauke Petry.
    Da braucht man den Text garnicht mehr lesen.
    Pfui!

    1. Was Pfui? Dass Frau Petry sich eine solch hasserfüllte Fratze bei einem öffentlichen Auftritt leistet?

  15. Frau Petrys Aussagen in dem besagten Interview waren wahrlich nicht brilliant und eher arm an Substanz. Aber die Art, wie a) der interviewende Journalist fragte und b) eine unklare Passage ausgeschlachtet wurde – während andere, mindestens ebenso schlimme Entgleisungen von Regierungsmitgliedern in letzter Zeit oft unbeachtet bleiben – hinterlassen ein deutliches Geschmäckle. Überschriften von Berichten anderer Medien über das banale Interview á la „AfD will auf Flüchtlinge schießen“ waren unseriös und verstärkten die Tendenz zur Polarisierung in der Flüchtlingsdebatte.

    Stimmungsmache gehört aber nicht zu den Zuständigkeiten von seriösem, verantwortungsbewusstem Journalismus. Der aktive Beitrag von Medien am Wahlkampf sollte sich idealerweise auf bezahlte und als solche gekennzeichnete Werbeannoncen von Parteien beschränken.

  16. Die Hetze der Etablierten gegen die AfD nimmt hysterische Züge an – so auch bei dem Interview von Petry und dessen medialer „Ausschlachtung“. Merke: Diejenigen, die ständig sich selbst als Demokraten bezeichnen, sind das komplette Gegenteil dieser Bezeichnung ! Deutschland, mir graut `s vor Deinen Medien und Deinen Politikern von Links-Rot-Grün und CDU.

  17. Auch die in Heidelberg erscheinende Rhein-Neckar-Zeitung löscht in ihren Foren alles, was Poster positives zur AfD schreiben. Diese Poster, die sich trauen, die AfD nicht zu verteufeln, werden umgehend gesperrt. Es gibt dort eine Oberhoheit von 5 – 6 linksradikalen Gesellen, die austeilen und beleidigen dürfen, ohne von den Forenverantwortlichen Münstermann und Lask gemaßregelt zu werden. Schreckliche Provinzzeitung, bei der Meinungsfreiheit wohl ein Fremdwort ist.

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