Wie Ex-ZDF-Mann Wolfgang Herles der Lügenpresse-Fraktion nach dem Mund redet

Wolfgang Herles: In wirren Worten schimpft er über ARD und ZDF
Wolfgang Herles: In wirren Worten schimpft er über ARD und ZDF

Weiß Wolfgang Herles, der frühere ZDF-Kulturmoderator und heutige Schriftsteller, wovon er redet? Am Wochenende schlug eine Äußerung von Herles im „Medienquartett“ des Deutschlandfunks Wellen. Er sagte, es gebe im öffentlich-rechtlichen Rundfunk „Anweisungen von oben“. Lügenpresse galore! Schaut man aber, was der frühere „aspekte“-Moderator sonst so von sich gibt, muss man das nicht so ganz ernst nehmen. Schaden richtet Herles freilich trotzdem an.

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Das sagte Wolfgang Herles in der Sendung „Medienquartett“ im Deutschlandfunk (ab Minute 28.24):

Und es gibt tatsächlich – das muss ich an dieser Stelle doch nochmal sagen, weil es ja in der öffentlichen Diskussion ist – Anweisungen von oben. Auch im ZDF sagt der Chefredakteur: Freunde, wir müssen so berichten, dass es Europa und dem Gemeinwohl dient. Und da braucht er in Klammern gar nicht mehr dazusagen: Wie es der Frau Merkel gefällt. Solche Anweisungen gibt es und gab es auch zu meiner Zeit. Es gab eine schriftliche Anweisung, dass das ZDF der Herstellung der Einheit Deutschlands zu dienen habe. Und das ist was anderes, als zu berichten, was ist.

Herles Worte von der „Anweisung von oben“ und dass man in den Öffentlich-Rechtlichen „heute nichts Negatives über Flüchtlinge“ sagen dürfe machten schnell die Runde in Agenturen und sozialen Netzwerken. Passt ja auch in die Zeit. Gerade erst war die Aufregung um eine freie Mitarbeitern abgeebbt, die Ähnliches im niederländischen Rundfunk von sich gegeben hatte. Die Frau war kurz darauf mit Macht zurückgerudert aber da war die Zahnpasta Geschmacksrichtung Lügenpresse, schon aus der Tube.

Ähnlich verhält es sich mit dem Gequassel – sorry, aber so muss man das wohl nennen – von Wolfgang Herles. Stefan Niggemeier hat bereits aufgedröselt, worauf sich Herles’ Aussagen der „schriftlichen Anweisung“ beziehen. Auf den Rundfunkstaatsvertrag nämlich, der die öffentlichen Sender auf nichts Anderes verpflichtet als auf die Werte des Grundgesetzes. So weit, so normal. So wie Herles das sagte klingt es freilich, als würde Angela Merkel im Kanzleramt hocken und Berichtsanweisungen an leitende ZDF-Redakteure tippen.

Dass die Aussage von Wolfgang Herles blanker Unfug ist, belegt er übrigens selbst in einem aktuellen Interview mit Freitag-Verleger Jakob Augstein.

Auf Augsteins Frage „Aber glauben Sie denn, dass die Öffentlich-Rechtlichen Informationen unterdrücken, weil diese politisch nicht opportun sind?“ antwortet Herles: „Nein, das glaube ich nicht. Die fragen sich: Was wollen die Leute hören? Was kommt gut an?“ Als Augstein nachhakt, ob es denn nicht die ominösen „Anweisungen von oben gebe“ sagt Herles weiter:

Nein, das bestreite ich vehement, da ist nichts von oben befohlen. Fernsehen funktioniert als große Simplifizierungsmaschine. Komplexität wird nicht zugelassen aus Quotengründen.

Ja was denn nun, Herr Herles? Dazu muss man wissen, dass es in dem Augstein-Interview um Herles’ Buch „Die Gefallsüchtigen“ geht, eine selbst ernannte „Streitschrift“, in der Herles alles Übel des öffentlich-rechtlichen Rundfunks dem Quotendruck in die Schuhe schiebt. Die Simpel-Thesen des Buchs passen ganz gut in die Zeit, in der viele Leute mit dem Mediensystem nicht zufrieden sind. Der Amazon-Algorithmus informiert daher auch wenig überraschend, dass Leute, die die Herles’ Streitschrift kauften auch bei Hetz-Autor Udo Ulfkotte und weiterer Lügenpresse-Literatur zugriffen.

Man müsste das Geschwätz von Wolfgang Herles eigentlich nicht ernst nehmen, nur leider ist es in der aufgeheizten Stimmung gerade sehr schädlich. Da haben wir eine ehemalige Führungsfigur des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, der scheinbar die Vorurteile der Lügenpresse-Fraktion bestätigt. Die Art und Weise , wie Herles dies verdrehend formuliert, lässt auf einen tiefsitzenden Groll gegenüber seinem Ex-Arbeitgeber schließen.

Dass dies bei näherem Hinsehen Unfug ist (siehe Niggemeier) und Herles bei nächster Gelegenheit auch schon wieder das Gegenteil sagt (siehe Augstein), werden die interessierten Kreise vermutlich ausblenden.

Bei allem Verständnis dafür, dass er für sein Buch Werbung machen will: Ein bisschen mehr Verantwortungsbewusststein und Augenmaß im öffentlichen Diskurs hätte man sich von einem wie Wolfgang Herles gewünscht.

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Alle Kommentare

    1. natürlich will er das er hat noch nicht begriffen es weht ein anderer Wind in Deutschland der ihn wegfegen kann . oder er ist ein unverbesserlicher von Gestern und will seine Geldgeber begeistern !

  1. Seine Aussagen erinnern an den kürzlich berichteten Fall der WDR-Mitarbeiterin: Beim ersten Mal frei dahergeplaudert, beim zweiten Mal hastig zurückgerudert, um den Job zu behalten. Wer die Fälle Frieder Wagner oder Gerhard Wisnewski kennt, weiß, dass beim WDR niemand nach oben kommt, der politisch unbequem ist. Großartige Journalisten wurden da auf dem Altar der Obrigkeitshörigkeit geopfert.

    1. Bis 1996 moderierte Wolfgang Herles die ZDF-Talkshow „live“. Von 2000 bis 2015 war er Redaktionsleiter und Moderator der ZDF-Kultursendung „aspekte“. Nach dem o.a. Statement sind natürlich wieder die üblichen Schmutzkampagnen gestartet worden. Wenn Herles ein so schlimmer Finger ist, warum hat er dann folgende Ehrungen erhalten?

      1975 Kurt-Magnus-Preis, Hörfunkpreis der ARD
      1995 Ernst-Schneider-Preis in der Kategorie Kurzbeitrag
      1996 Herbert Quandt Medien-Preis in der Kategorie Unternehmensportraits
      2000 Ernst-Schneider-Preis in der Kategorie Große Wirtschaftssendung
      2000 Deutscher Wirtschaftsfilmpreis

      Zudem moderiert er die Bücher-Sendungen „Schrifttypen“ (3sat) und „auf den Punkt“ (Phoenix). 2011 startete im ZDF eine neue Literatursendung mit Moderator Herles: Das blaue Sofa.

      Die Polen haben die Pressefreiheit durch Gesetze eingeschränkt, unsere Hofberichterstatter vernichten Kritiker durch Schlammschlachten. Ist das noch Jounalismus oder war das Ihr Antrittsstatement für ARD und ZDF Herr Stefan Winterbauer?

      1. Sie verlangen hier von einem Dogmatiker eine objektive Sichtweise?!
        Da greifen sie viel zu weit vor und werden leider immer enttäuscht werden. Den Menschen wie dieser Schreiberling hier Leben in ihrer eigenen kleinen Welt. Höchstwahrscheinlich werden die Kinder falls er welche hat in Privatschulen geschickt.
        Stichwort gated communitys.

      2. Die Reschke von NDR Panorama wird auch mit Preisen überhäuft. Mit offener Berichterstattung kann das aber weniger zu tun haben.

  2. Wenn der Mann diese Anweisung sogar schriftlich hat ist das kein „angeblich“ mehr! Dann ist das doch real.

    Das die Medien die Realität in Ihrer Weltsicht oft ausblenden ist auch real. Sowie das ARD und ZDF sowie die privaten Springer-Medien in der Regel „Kanzler-nahes“ Regierungs-Medien sind sieht man doch tagtäglich live…

  3. Alles Unfug? Interessant hierzu der Artikel von Seifert in der NZZ: “
    Der Zorn der «Lügenpresse»-Angreifer richtet sich mit mehr Berechtigung auf die Placierung und Gewichtung der Nachrichten sowie auf die Einordnung in Kontexte. Hier werden Selektions- und Urteilskriterien wirksam, die mit Überzeugungen, Werten, Weltanschauungen des Journalisten zu tun haben. Hier geht es auch darum, welche Quellen bevorzugt benutzt werden. (…)

    Es geht dabei um eine bemerkenswerte Homogenität nicht bloss in der Kommentierung, sondern auch in der Kontextuierung und Deutung der Ereignisse. Hier liegt in der Tat eine erhebliche Schwäche deutscher Medien, die auch Journalisten beklagen und die durch die Meinungsblogs im Netz noch nicht behoben werden kann.“ NZZ 30.01.16

    Und Frau Zimmermann vom WDR ruderte zurück, weil sie vor allen Dingen vor einem Angst hat, ihre Honorarverträge zu verlieren.

  4. Hätten die Medien ihren Auftrag von der „vierten Macht im Staat“ wahrgenommen, und sich nicht der Politik als willige Handlanger zur Verfügung gestellt, würde die Bevölkerung ihnen vielleicht sogar noch ein Wort glauben. So wie es in Deutschland steht, glaubt man ihnen jedoch nicht einmal mehr den Wetterbericht…

    1. Ha, prima! Denn der ist natürlich auch zum großen Teil gelogen. Wer einigermaßen klar im Kopf ist und das aktuelle Geschehen am Himmel verfolgt weiß, dass der Wetterbericht inzwischen voll ist von Hochnebel, hartnäckigem Nebel, zähem Hochnebel usw. In Wirklichkeit ist er voll von Chemtrails. Übrigens ganz leicht zu enttarnen, wenn man weiß, wo von man redet. Und am Lustigsten (MDR – Frau Koschak) ist dann, wenn man im TV von phantastischen Sonnenuntergängen berichtet und Wahnsinns-Fotos von Zuschauern veröffentlicht, die irrsinnig rote Wolkenkonstruktionen zeigen und das als Abendrot verkaufen. Ha, ha, ha…!
      Na ja, so ist das, wenn man mit der Karriere im Bett liegt und Wahrheit von Lüge nicht unterscheiden will – oder darf.

      Guten Abend!

  5. Der Artikel hört sich wie das verzweifelte Abstreiten eines kleinen Jungen der beim klauen erwischt worden ist. Erbärmlich! Ihr seid entlarvt.

  6. Wer glaubt, denn heute tatsächlich noch, dass die Presse sachlich, tatsachengemäß und fair berichten?
    Man braucht sich doch nur heute irgendein mediales Machwerk vornehmen und es tauchen die Worte „populistisch“, „Empörung“ oder wie hier „wirr“ auf.
    Woran liegt es, dass die Presse- statt Fakten zu nennen und die Schlußfolgerung dem Leser oder Zuschauer zu überlassen – gleich eine wertende Meinung mitliefert? Jeder gebildete Leser erlebt doch mittlerweile täglich seinen persönlichen Mediengau.
    Allein in der innerdeutschen Berichterstattung. Ob es sich um wenige Bürgerkriegsflüchtlinge, Familien, Fachkräfte, Frauen und Kinder, Akademiker, friedliebend, traumatisiert, Rentenzahler, Beitragszahler, etc. handeln soll – mittlerweile binnen Tagen erklärt ein Politiker, dass es dann doch anders ist, als es gestern dargestellt wurde.
    Plötzlich ist Winter und Deutschalnd ist eben dann doch kein so reiches Land mehr, dass wir ganze Dorfgemeinschaften aus Afghanistan durchalimentieren können. Wenn die Fakten auf den Tisch kommen, dann wäre das kein Thema, aber so muss der Bürger später erfahren, dass es doch so ist, wie es von Menschen dargestellt wurde, die man vorher mit der Nazikeule eben auch medial verprügelt hat.
    So muss man leider feststellen, dass es sich heute fast ausschließlich nur noch um Tendenzjournalismus handelt, der eben nicht kritisch zur Regierungspolitik berichtet. Denn Kritik kann man wenn man will genug anbringen.

    1. Von aussen betrachtet,bietet Deutschland ein jammervolles Bild.Mit den demokratischen Werten geht es steil bergab.Die Fraktion der politi-
      schen Korrektheit unterbindet jede offene und faire Diskussion.Jeder der nicht dem Mainstream folgt wird gnadenlos zur Sau gemacht.
      Alles quasselt,keiner hørt zu.Fakten werden so lange verdreht und verbogen bis sie nahtlos in die eigene verschwommene Ideologie passen.Ein Volk das einen Kant hervorgebracht hat, ist doch verpflichtet Werte wie Humanismus,Aufklærung und Demokratie hochzuhalten.Dachte ich zumindest.Ich høre Heine wie er sich schlaflos in seinem Bett herumwælzt

  7. dass Wolfgang Herles nicht phantasiert,sondern wohl es so ausgesprochen hat,wie es bei den ÖR wirklich läuft,überrascht mich nicht.
    Auch wenn man seine brisanten Aussagen später immer relativiert,wird es wohl so sein,wie es Herles,Frau Zimmermann und andere ehemalige MA der ÖR schon aussagten!
    Wir „Zuschauer_innen sind ja auch nicht blöd und verfolgen es schon seit längerer Zeit,dass in den ÖR sehr einseitig verfahren wird.
    Ob es die Talkshows sind,die immer mehr zu Tribunals verkommen gegen politisch Andersdenkende,oder was die „Klebers und Konsorten“ uns suggerieren wollen,es ist Regierungsjournalismus was die ÖR abliefern und Wolfgang Herles so treffend formulierte!
    Von objektiver Berichterstattung kann man überhaupt nicht mehr reden,sondern allenfalls von einseitiger Propaganda.
    Und was Augstein sagt,oder was Augstein schreibt,oder zitiert,interessiert doch nun wirklich keinen.
    Wie dieser Kerl tickt,von Beruf also immer Sohn geblieben,weiß doch jeder,der es wissen will!
    Man denke auch an seine unsägliche Twitter-Nachricht zu den Kölner Vorfällen!
    Man hat leider immer das Gefühl,dass man die Aussagen kritischer Journalisten mit Gewalt als unglaubwürdig darstellen will und die Journalisten,wie Herles,oder Zimmermann als verrückt oder verlogen der Öffentlichkeit präsentiert.
    Es funktioniert aber nicht mehr!Wer lügt,wie diese heutige Leitmedien-Landschaft,oder die ÖR wirkt bei der Verkündung angeblicher Wahrheiten wie es gewesen sein soll und nicht,wie es gewesen ist absolut unglaubwürdig.
    Dagegen bleibt das Gesagte der kritischen und mutigen Journalisten haften und das ist gut so.
    Mal sehen,wenn der nächste MA der ÖR aus der Deckung kommt und welchen Narzissmus ihm,oder ihr dann unterstelllt wird??

  8. Weil ich schon vor langer Zeit wahr genommen habe, dass vor allem die ÖR die öffentliche Meinung beeinflussen – in eine ganz bestimmte Richtung, meine ich natürlich – sehe ich mir dort keine Nachrichten, keine Politik-Magazine, keine Schwatzschauen usw. mehr an, selbstverständlich auch keine Politikerreden zu besonderen Anlässen.
    Wenn man das Internet nach einigermaßen unabhängigen Quellen durchforscht (gibt’s die ???), findet man schnell vielerlei Websites, bei denen ich den Eindruck habe, besser informiert zu werden.
    Zähneknirschend zahle ich halt die ÖR, obwohl ich gerade die so gut wie nie einschalte.

  9. Hier die komplette Sendung im Deutschlandfunk.In der Runde–
    „Hauptstadtjournalisten–bitte nicht stören“ im DLF vom 29.01.2016
    hört man Wolfgangs Herles Aussagen ab Minute 27:43

    http://www.deutschlandfunk.de/medienquartett-bitte-nicht-stoeren-hauptstadtjournalisten.1301.de.html

    Hört sich deckungsgleich an mit den Aussagen von Frau Zimmermann,oder wie es „Marvin Oppung“ hier an gleicher Stelle beschrieb und die Aussagen gewisser (Un)Freien Journalisten veröffentlichte.

    Es bringt daher nichts,wenn man Herles nun als Lügner darstellen will..Die Lügner sollte man bei den ÖR,oder gewissen Medien suchen,die ja fast schon mit Gewalt die Wahrheit verdrängen wollen,indem man mutige Journalisten öffentlich hinrichtet und dies auch nur,weil diese es wagen,uns mitzuteilen wie es wirklich bei den ÖR zugeht!
    Dabei wissen wir Zwangsgebührenzahler es doch schon seit langem!!

  10. „Lügenpresse“ ist vielleicht beleidigend, nur wie soll man eine Nachrichtenpolitik bezeichnen, die ihre Konsumenten irgendwie für extrem unkritisch (um den Begriff „debil“ zu vermeiden) zu halten scheint. Wenn man Meinungsvielfalt anstrebt, sollte man vermeiden, jemanden, der sich vielleicht nur nicht traut, die Wahrheit zu recherchieren, gleich der Lüge zu bezichtigen. Unzweifelhaft dient aber ein solcher Journalismus der Manipulation der Bürger. Wobei der Begriff Manipulation nicht aussagt, ob die Journalisten nun manipulieren oder selbst manipuliert wurden. Daher sollte man den Begriff „Lügenpresse“ durch den Begriff „Manipulationsmedien“ ersetzen. Er bezichtigt niemanden, macht aber deutlicher worum es geht, denn Lügen müssen nicht zwangsläufig der Manipulation dienen. Außerdem sind dann auch begrifflich Rundfunk und Fernsehen eingeschlossen.

  11. Wer die nicht überraschenden Aussagen von Wolfgang Herles und die darauf folgenden heftigen Reaktionen der sogenannten „Öffentlich-Rechtlichen-Medien“ richtig einordnen und bewerten will, sollte auf die Masse an Programmbeschwerden blicken, die unter „Ständige Publikumskonferenz der öffentlich-rechtlichen Medien (www.publikumskonferenz.de/forum/) oder
    bei „Propagandaschau“ (www.propagandaschau.wordpress.com/) zu finden sind.
    Sehr aufschlussreich sind die gelegentlichen Antworten, Reaktionen von Buhrow und anderen Verantwortlichen.
    Übrigens, Wolfgang Herles ist doch nicht der einzige ehemalige ARD-Mitarbeiter, der sich so deutlich äußert.
    Keiner, der in Lohn und Brot bei den ÖRM steht darf sich so etwas erlauben, sonst ist er seinen Job los, oder muss sofort „zurück rudern „, wie erst kürzlich bei der WDR-Journalistin Claudia Zimmermann.
    Sehr interessant auch, wie sie das gemacht hat. Ein armes, hilflos überfordertes kleines Mädchen, das dem Stress in dieser Situation einfach nicht gewachsen war.
    Ich warte schon darauf, dass hinter all den böswilligen Unterstellungen gegen unsere „freien, objektiven, wahrheitsliebenden Medien“ mit Sicherheit der Putin steckt. (:-))
    Leider gehöre auch ich durch die Zwangsgebühren zu den Unterstützern dieses unglaubwürdigen Systems.
    Deshalb trete ich dafür ein, dass die Zwangsgebühren durch ein Verschlüsselungssystem ersetzt werden.
    Nur wer diese „Öffentlich-….“ konsumieren will, soll zahlen.

    1. Auf Putin brauchen Sie nicht lange zu warten. Wickert hat seine Verschwörungstheorie schon unter die Leute gebracht. Lügenpresse kommt von Putin. Nichts ist ihnen zu primitiv um ihre Deutungshoheit zu verteidigen.

  12. Lügenpresse-Fraktion??..Dann gehört ja Wolfgang Herles wohl zur absoluten Mehrheit hier im Lande!!

  13. Die Bösen sind die Rechten. Jeder der sich gegen die propagierte Meinung stellt, wird als Nazi beschimpft.
    Der Nazi ist der Schreckensfeind. Der Nazi ist aber nicht der Hauptfeind. Der Hauptfeind ist die Verbrüderung der Bürger mit den Nazis.
    Heute stützt sich die Finanz- Elite auf die radikalen Linken. Sie kann die Rechten nicht gebrauchen, da die Rechten Patrioten sind.
    Die Rechten sind die ehrlichsten und aufrichtigsten Patrioten. Sie werden für ihre Überzeugung nicht bezahlt. Ganz im Gegensatz zu den Antifa und Jusos. Diese bezahlt der Staat und nutzt sie wie SA Einheiten.
    Kurz von den Rechten, den Nazis, geht für das Volk keine Gefahr aus. Die Gefahr kommt von der Regierung und ihren Schägertrupps.
    Bedenken wir:
    Der Feind deiner Feinde ist dein natürlicher Verbündeter, also dein potentieller Freund.

    Je ehr wir begreifen, dass die heutigen Nazis unsere natürlichen Verbündeten sind, umso eher werden wir in der Lage sein, diese verbrecherische Regierung zu vertreiben

  14. Wozu braucht es eine schriftliche Anordnung „von Oben“? Der linientreue Journalist weiß auch so, was er zu schreiben hat, will er seinen Arbeitsplatz nicht gefährden, indem er seinen Vorgesetzten in Erklärungsnöte bringt. Da 80% der Journalisten politisch links-grün eingestellt sind, kann man davon ausgehen, dass eine große Mehrheit linientreu agiert.

  15. wie kleine Kinder beleidigt bockig veranstaltet sich die Manipulationspresse
    seit doch an diesen Zustand erheblich daran Schuld , ihr seit doch niemals in
    der Vergangenheit eurem Pressecodex nachgekommen sondern eurem
    Parteibuch !

  16. Oha, die Trollfraktion hat den Weg zu Meedia gefunden.

    Leider fehlt es fast allen Antworten an Medienkompetenz, denn dann wäre man nicht überrascht, dass die „öffentlich-rechtlichen“ Sender klar definierten, einsehbaren Zielen folgen. Diese sind übrigens weit entfernt von dem, was die Kommentatoren aus dem „Lügenpresse-Lager“ von sich geben. Seit jeher haben Parteien und Politiker versucht, Einfluss zu gewinnen (siehe BVG-Urteil 2014). Und genau dafür gibt es Kontrollmedien.

    Ansonsten was Niggi sagt.

    1. @ David Troll,

      Lügen oder Wahrheiten haben nichts mit Kompetenz zu tun,sondern sind Charaktereigenschaften!
      Und was Niggi sagt,ist ja so,als hätte man die der DDR auf Eduard Schnitzler verwiesen!
      Was oder wer sind denn die Kontrollmedien??Kontrolliert das ZDF die ARD und die ARD das ZDF?
      Oder erledigt das die Bildzeitung?
      Wir sind ja alles Kunden bei den ÖR und finanzieren diese, auch wenn überwiegend nicht freiwillig.
      Daher sind viele Menschen dabei,die es satt haben,für diese verlogenen Staatssender auch noch zu zahlen.
      Dieser Rotfunk soll sich privatisieren und sich zum Bezahlfernsehen machen.
      Wenn jemand sich das dann freiwillig antut,zahlt er sicherlich gerne weiter!
      Wenn private Sender Unwahrheiten verbreiten,stört es mich nicht,da ich ja dafür auch nichts bezahle.
      Wenn die BILD-Zeitung lügt,stört es mich ja nicht,da ich diese nicht kaufen muss.Ich lasse es dann,wie beim Spiegel,wo ich mein Abo gekündigt habe.
      Wenn ich aber für die ÖR zahlen muss,und dies mit Zwang,weil hier willkürlich von den Fuzzies der Altparteien entschieden wird,stört mich dieses gewaltig!
      Es gibt viele,die Lügen verabscheuen..es gibt viele wie Sie
      Herr David Troll,die Kritiker der verlogenen Staatspropaganda in eine Schublade stecken.
      Schafft die Zwangsgebühren für den Staatsfunk ab und privatisiert diese endlich.Dann gibt es auch weniger Kritik,da dieser Rotfunk wohl kaum noch Zuschauer hätte!

      1. Deutschlandfunk ist übrigens auch Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk. Also auch Lügenpresse. Also ist alles falsch, was in der Sendung gesagt wurde. OMG.

  17. Ach herrje, was ist nur aus der Debattenkultur im Internet geworden? Kaum jemand, der hier sein Mütchen kühlt, geht auf die Argumente des Artikels ein (z.B. die zwei widersprüchlichen Interviews). Vor allem wilde Behauptungen und wüste Beschimpfungen. Kein Wunder, dass die schweigende Mehrheit sich heraushält…

    1. Weil die beiden Zitate wie üblich aus dem Zusammenhang gerissen wurden um einen schäbigen, kleinen Punkt zu machen.

      Dieser M.O. ist so durch und ödet nur noch an wie die diversen morschen Keulen im Federmäppchen der Qualitätsschreiber.

      12 jährigen grünverpeilten Gymnasiasten gefällt das …

    2. Argumente des Artikels? Etwa Ausführungen wie
      „In wirren Worten“, –
      „Schaut man aber, was der frühere „aspekte“-Moderator sonst so von sich gibt, muss man das nicht so ganz ernst nehmen“
      „Gequassel – … – von Wolfgang Herles“
      „Dass die Aussage von Wolfgang Herles blanker Unfug ist“ (hier wurde von Winterbauer eine Zusammensetzung von zwei Zitaten verwendet ohne auf deren Inhalt einzugehen)
      „Man müsste das Geschwätz von Wolfgang Herles eigentlich nicht ernst nehmen“

      Debattenkultur? Argumente des Artikels? Wilde Behauptungen? Wüste Beschimp-
      fungen? Zugegeben, Winterbauer kann seinen Inhalt schöner verpacken als an- dere Forenteilnehmer (bei denen die Ausführungen sich z.T. unterhalb des RTL2- Niveaus bewegen), aber die Tiefe seiner „Argumentation“ ist mehr als seicht.

      Hier ist u.a. die „Aufdröselung“ der Marke Niggemeier sehr unterhaltsam, da Nig- gemeier die Rahmenbedingungen vom ÖR benennt, aber (wohlweislich?) die An-
      wendungen u. Umsetzungen im ÖR in Bezug auf das Programm nicht reflektiert.

      Alleine die Bereichterstattung im Komplex Ukraine zeigt auf, daß die „Objektivität“
      im ÖR gemäß der Niggermeier´schen Ausführung ‚Freunde, wir müssen so be-
      richten, daß es Europa und dem Gemeinwohl dient‘ (siehe Niggemeier in Über-
      medien). Dem „Europa und dem Gemeinwohl“ dienend hat der ÖR Zwangsgeld
      zahlende Zuschauer es zu verdanken, daß die Einsicht vorliegt, daß Russland/
      Putin das Böse schlechthin ist, der Einsatz der EU für Demokratie steht und die
      ganze Umsturzgeschichte ohne Interessenwahrung der EU (und der USA) von-
      statten lief.

      Aber gut, daß wir einen Stefan Niggemeier und einen Stefan Winterbauer haben.
      Diese zeigen uns in unterschiedlicher Form auf, daß Nestbeschmutzer der Marke
      Herles nicht ernstzunehmen sind.
      Und eine inhaltliche Diskussion über den Inhalt vom ÖR ist somit flüssiger als
      flüssiger – wäre aber angesichts des Winterbauer´schen Argumentationsstils sicherlich sehr unterhaltsam.

  18. Vielleicht ist die Presse und das Fernsehen ja gar nicht von oben gelenkt. Es sollte Ihnen aber zu denken geben, wenn sich viele , sehr viele in der Berichtserstattung nicht mehr wiederfinden. Offensichtlich gibt es dann zumindest eine deutliche Diskrepanz zwischen der Realitäts-Wahrnehmung in der Bevölkerung und der von Redakteuren. Wenn Letztere sich jetzt hinstellen und behaupten sie wären die besseren, schlaueren Menschen und wären – gar von noch weiter oben – dazu berufen die anderen mit ihrer Schlauheit zu beglücken, dann begehen sie den ersten großen Fehler, der mit dem Weg zur Beschneidung ihrer eigenen Pressefreiheit endet. (vgl Polen Ungarn…)
    Das ist insoweit kein Problem kindischer, dumpfer oder ungebildeter Bürger, es ist im Moment noch AUSSCHLIESSLICH ein Problem, daß sich die Redakteure einmal selbst anziehen müssen, bevor es später zu einem echten Freiheitsproblem wird. Dieses „Problembewußtsein“ ist in den Redaktionsstuben offenbar noch nicht richtig angekommen. Beispiel gefällig? Zählen Sie mal die zum Teil tendenzös positiven Willkommensartikel, tränenreich und emotionsgeladen zu den Zuwanderern, nur in 2015. Zählen sie die mit rein sachlichen (unemotionalen) Informationen und solche mit kritischem Unterton. Vergleichen Sie genau diese Zahlen-Entwicklung mit dem zeitlichen Anwachsen der Zustimmungswerte von pegida, AfD und den Befragungen zur Flüchtlingspolitik Infratest dimap etc. Das brauche ich noch nicht mal nachzählen um zu wissen welche gravierenden Unterschiede da herauskommen. Wenn 20-30% der Bürger oder mehr etwas anders wahrnehmen, als die Presse berichtet, dann fängt es an gefährlich zu werden, für eine der beiden Seiten. Da wäre eine relevante „Minderheit“ nicht mehr repräsentiert. Das kann, sollte (und darf) aber nicht sein!

    Schade, da hätte ich mir mehr intellektuelle Weitsicht gewünscht.

  19. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es bei den öffentlich-rechtlichen Medien irgendwelche konkreten Anordnungen „von oben“ gibt. Allerdings weiß ich aus eigener Erfahrung in der Medienbranche, dass TV-Journalisten sehr wohl um ihre Karriere besorgt sind und deswegen (insbesondere bei politisch-gesellschaftlich brisanten Themen) so berichten, wie sie meinen, dass es „oben“ gut ankommt.

    Das bezieht sich beispielsweise auf Islamkritik bzw. Religionskritik im Allgemeinen, aber auch auf die Berichterstattung über Flüchtlinge. Bis 31.12.2015 haben nur sehr wenige TV-Journalisten gewagt, kritisch über Ausländerkriminalität zu berichten. Seit Anfang Januar ist das genaue Gegenteil der Fall, denn nach den Vorfällen in Köln ist es nun opportun, über kriminelle Einwanderer aus Nordafrika zu berichten.

    Die Berichte, die heute über dieses Thema produziert werden, wären noch vor wenigen Wochen als „fremdenfeindlich“ eingestuft worden. Der zuständige Redakteur hätte Probleme bekommen.

  20. Sehr interessant, wie hier versucht wird die Person Herles u. dessen Aussagen vorzu-führen. Kommen doch im Artikel zwei Zitate zu Herles Interview im ‚Freitag‘ als Beispiel. Bei der Ausführung zu Augsteins Nachhaken ‚vergaß‘ Winterbauer darauf hinzuweisen, daß erst ein Artikel der FAZ von Augstein herangezogen wurde u. die Reflexion auf die Ereignisse von der Kölner Silvesternacht, die zu Herles zititerter Ausführung „Nein, das bestreite …zugelassen aus Quoten-gründen“ führten, wobei Herles hierbei noch tiefer in die Qoutenorientierung des ÖR ging (paßt allerdings nicht zu Winterbauers ‚Argumen-tation‘).

    Nun ja, Zitate aus dem Zusammenhang reißen, weitergehende Ausführungen von Herles auf die zitierten Passagen auszublenden um damit die Person Herles in einem nicht so tollen Licht vorzuführen: hier gewinnen die Winterbauer’schen Anwendungen wie ‚Unfug‘,
    ‚mehr Verantwortungsbewusststein und Augenmaß im öffentlichen Diskurs‘ eine inte-
    ressante und neue Perspektive.

    1. Danke Retro! Endlich mal einer, der den Durchblick hat und Herrn Winterbauers Absicht erkennt. Jemand hatte vorgeschlagen, er möge in Zukunft für die Bild schreiben. Das wäre passend, denn die braucht niemand..

  21. Wir brauchen dringend mehr solche mutiger Journalisten wie Wolfgang Herles, die als Mainstreammedienmitarbeiter die Berichterstattung als das benennen, was sie ist: Volkserziehung und Meinungsmanipulation. Wir haben uns lange genug von idelogiegesteuerten, das eigene Land verachtenden Umerziehern gängeln und fehlinformieren lassen. Es ist ein Segen, dass imer mehr Menschen aufwachen und den Medien ihr Vertrauen – und ihr Geld – entziehen. Nur so kann es gelingen, den Mehltau aus politischer Korrektheit und Denkverboten, der sich über die Gesellschaft gelegt hat, zu beseitigen. Wir brauchen wieder Ehrlichkeit und Rückgrat in der Politik und den Medien, nur so werden die massiven Herausforderungen, vor den wir stehen, zu bewältigen sein.

  22. alles was man den lohnschreibern, egal wo, vorwirft, trifft eben zu. was bei dieser ganzen arie versäumt wird, die presse, print, online und teile der privaten fernsehsender ist in der hand von rund 5 familien, teilweise flächendeckend im land. wer da wegen ungebührlicher berichterstattung fliegt, bekommt doch kein bein mehr an deck.
    da ist notgedrungen die hose eben näher als das hemd, denn die schreienden kinder daheim haben hunger.
    als dem augstein noch sein spiegel gehörte war es anders, doch auch da wurde eher im sinne des rudolf gearbeitet. das ist immer so, wenn man abhängig ist.
    die ÖR sind aber dem GEZ-zahler verpflichtet, denn der zahlt einen großteil ihrer kosten. da darf ich als kunde und zwangsverpflichteter zahler etwas mehr kritik in der berichterstattung an den verhältnissen erwarten.
    wenn aber ein großteil dort, zusammen mit den staatsoberen, im selben verein ist, der atlantikbrücke, dann ist da auch schon wieder der ofen aus.
    verflechtungen und kungelei aller orten. und klar, wenn einer aus dem nähkästchen plaudert, dann ist das natürlich nestbeschmutzung, denn schließlich hacken sich die krähen nicht gegenseitig die augen aus. die zumindest sind effektiv schlauer.

  23. Wenn Sie Herr Winterbauer mit diesem Artikel und Ihrem aufgesetzten Lamento nur ein zwei, drei Tage gewartet hätten.
    Bei sciencefiles.org können Sie heute unter diesem Titel „Boshaftigkeit oder Dummheit: ZDF-heute macht katholische Politik“ nachlesen, wie ein katholischer Pressedienst mit fragwürdigsten Analysen und geradezu hanebüchenen Interpretationen einer unausgegorenen Studentenstudie das ZDFheute dazu mißbraucht, Stimmung gegen politisch unliebsame Bürger und ihre Anliegen, die sich in Pegida nun einmal niederschlagen, weil die Politik den Stecker zum Bürgermikrofon gezogen hat, zu machen. Sie können sich nach der Lektüre Ihr ganzes Gejammere zum Lügenpressevorwurf, wie man salopp sagt, in die Haare schmieren. Was Herr Herles sagt, ist ja noch nicht einmal die halbe Wahrheit über die Manipulation, welche die Presse im obrigkeitlichen Auftrag durchführt. Sie und Ihre Kollegen benötigen nicht einmal mehr ein Bundespropagandaministerium im Auftrag der Merkeliten. Sie haben den Chip bereits fest im Kopf installiert. Das ist nicht einmal mehr die Schere, die unbequeme Wahrheiten wegschneidet, sondern es ist eine Software für automatische Desinformation.
    „Man müsste das Geschwätz von Wolfgang Herles eigentlich nicht ernst nehmen, nur leider ist es in der aufgeheizten Stimmung gerade sehr schädlich.“
    Falsch, besser wäre es, wenn man Ihr Geschwätz nicht ernst nähme. Aber sagen, dass man es nicht sollte, will ich trotzdem, sonst finden sich doch noch Narren, die es glauben, weitere Gutmenschen. Dem oben bezogene Artikel können Sie auch noch entnehmen, dass ein Land keine Feinde mehr benötigt, wenn es nur in ausreichender Anzahl bekiffte Gutmenschen und taumeljubeltrunkene Hippies der Willkommenskultur hat.

  24. Winterbauer, daß du nicht ehrlich sein kannst, ist kein Skandal, schließlich haben wir verkommenen Schweinen wie dir unsere heutige Medienlandschaft zu verdanken, aber hör doch wenigstens auf zu polemisieren, hör doch wenigstens auf, die langsam gegenüber der Öffentlichkeit durchscheinende Wahrheit zu bekämpfen.
    Du kannst doch auch einfach mal deine verlogene Fresse halten und mal nicht schädlich sein. Das klappt !

  25. Das Problem des deutschen Staatsjournalismus (sic!) ist seine Parteilichkeit. Da er nicht mehr neutral berichtet, wird er als Kombattant wahrgenommen. Aus diesem Grund macht sich echter Journalismus auch nicht mit einer Sache gemein, sondern hält Distanz.

    Je schärfer sich die „Wahrheits“presse positioniert, umso schärfer werden die Gegenreaktionen ausfallen. Vielleicht ist Dauerbeschimpfung der Leser nicht das erste Mittel der Wahl. Die gesamte Entwicklung ist zu bedauern.

    Ich habe den deutschen Journalismus aufgegeben. Außer den in den freien Medien, da sind Leute, die verstehen ihr Handwerk. Die bekommen auch regelmäßig meine entsprechende finanzielle Unterstützung. Zurzeit gebe ich dafür sogar mehr Geld aus als früher für Abonnements und Käufe am Kiosk. Den echten Journalisten freut das. Für den Rest – nichts und nie mehr!

  26. Der Autor hätte gut in der DDR Karriere machen können, Kritiker und Publikum beschimpfen und polemisieren – was für ein Deja Vu viele haben müssen in diesen Zeiten.
    Es ist eine Schande was abgeht und was für Gestalten Meinung machen und hetzen, sich die Welt zurechtbiegen und sich auf elitäre Art über alle erheben und belehren wollen. Die Zeit eurer Deutungshoheit ist abgelaufen, kapiert es endlich!!

  27. Wolfgang Herles stand schon immer in der Kritik. „Von 1987 bis 1991 war Herles Leiter des ZDF-Studios in Bonn. Obwohl sein Vertrag als Studioleiter erst im November 1992 enden sollte, bat Herles den Sender 1991 um die Übertragung einer neuen Aufgabe. Die CDU-nahen Mitglieder des ZDF-Verwaltungsrates sollen auf seine Ablösung gedrängt haben, weil Herles wiederholt scharfe öffentliche Kritik am damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl geübt hatte.“ wikipedia

    Der Artikel bleibt mainststreamüblich an der Oberfläche kleben. Nur, weil Herles irgendwo mal etwas untypisches gesagt hat, kann er doch im Allgemeinen richtig liegen.
    Diese Seite wird zum Beispiel auch sehr häufig vom Kopp-Verlag verlinkt. Auf diese Weise läßt sich auch die Artikel kippen. Wahrscheinlich wäre sie ohne Kopp sogar weitestgehend unbekannt.
    „Die“ Presse gibt es natürlich so wenig wie die „Lügenpresse“.

  28. Herr Winterbauer, mit Verlaub, aber Ihre Kenntnisse der Muttersprache sind eines Journalisten nicht würdig. Es ist hochgradig peinlich, derart viele, teilweise haarsträubende Interpunktionsfehler zu fabrizieren. All das bestätigt wieder meine These, dass bei den heutigen Journalisten hauptsächlich die politische Gesinnung über den beruflichen Erfolg entscheidet. Dass jedoch nicht einmal mehr Relativsätze erkannt und durch Kommata abgetrennt werden, ist mehr als nur ein Armutszeugnis! Schämen Sie sich!

  29. Herr Winterbauer tut sich schwer die Verbindung zu erkennen zwischen dem Niedergang der politischen Medien, über die hier tagtäglich berichtet wird, und den vermuteten Erwartungen an eine eigene Rolle, denen man nach Kräften zu entsprechen sucht.

    Darunter dürfte eine Argumentationlinie zwangläufig leiden, deswegen kommt es darauf schon länger nicht mehr an. Beständigkeit ist wichtiger. Irgendwann wird sie überlebenswichtig, bevor es dann zu Ende geht.

    Eher selten gelingt aus solcher Perspektive noch ein intellektueller Doppelschlag etwa der Art, wonach „Lügenpresse“ womöglich eine Erfindung des russischen Geheimdienstes sei.

  30. Wenn Augstein und ZDF in einem Artikel vorkommen, heißt es viel fressen, um viel zu kotzen.

    Zdf Lügenpropaganda gabs ja heute bei Frontal21 wieder zur Genüge, wie schon die ganze Woche wieder. Das ist der Staatfunk Nr.1, nicht ARD, was ja auch schon Brechreiz hervorruft, aber dieser Kanal ist die Krönung. Aber egal – hinfortfegen wird es diesen Abfall…………………

  31. Herr Winterbauer, Sie sind wirklich der Prototyp des neuen stromlinienförmigen „Journalisten“.
    Sie werden eine blendende Karriere vor sich haben. Windschnittige Typen wie Sie, die sich wie ein Fisch im rotgrünen Wasser bewegen, sind derzeit sehr gefragt.

    1. diese Art des heutigen Journalismus hat keine Zukunft mehr.Auch die ÖR mit ihren Zwangsgebühren werden so auf Dauer nicht weiter existieren können.
      Lügenpresse-Fraktion bedeutet ja eigentlich,dass die Fraktion derer immer größer wird,die sich von einem verlogenem Journalismus,wie dieser von den MSM und den ÖR betrieben wird,nur noch angewidert abwenden!
      Früher nannte man es Reichspropaganda.
      Heute nennt man es Regierungsjournalismus,wie es W.Herles ausdrückte!

  32. „Herles Worte von der „Anweisung von oben“ und dass man in den Öffentlich-Rechtlichen „heute nichts Negatives über Flüchtlinge“ sagen dürfe, (!!!) machten schnell die Runde in Agenturen und sozialen Netzwerken. “

    „Die Frau war kurz darauf mit Macht zurückgerudert,(!) aber da war die Zahnpasta,(!) Geschmacksrichtung Lügenpresse, schon aus der Tube.“

    Apposition!

    „So wie Herles das sagte, (!) klingt es freilich, als würde Angela Merkel im Kanzleramt hocken und Berichtsanweisungen an leitende ZDF-Redakteure tippen.“

    „Als Augstein nachhakt, ob es denn nicht die ominösen „Anweisungen von oben gebe“ , (!) sagt Herles weiter:“

    „Der Amazon-Algorithmus informiert daher auch wenig überraschend, dass Leute, die die Herles’ Streitschrift kauften, (!) auch bei Hetz-Autor Udo Ulfkotte und weiterer Lügenpresse-Literatur zugriffen.“

    Relativsatz!

    „Da haben wir eine ehemalige Führungsfigur des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, der scheinbar die Vorurteile der Lügenpresse-Fraktion bestätigt.“

    Es ist die ehemalige Führungsfigur(…), die (!!!!!) scheinbar die Vorurteile bestätigt. (s.o)

  33. Wenn Wolfgang Herles „wirr“ ist, worüber man ja streiten kann, muss man doch fragen, wie er es zu einer Führungsfigur des öffentlich-rechtlichen Fernsehens bringen konnte. Werden dort bewußt „wirre“ Leute eingestellt? Oder wird man erst dann als „wirr“ dargestellt, wenn man unbequeme Äußerungen tätigt? Hat schon einmal einer überlegt, weshalb der „heute“-Moderator Seibert zum Regierungssprecher ernannt wurde? Und der Regierungssprecher Wilhelm zum BR-Intendanten? Offenkundig ist das alles Jacke wie Hose. Heute „unabhängiger“ Journalist, morgen Sprachrohr der Regierung – und umgekehrt. Sagt das nicht alles?

  34. „…in wirren Worten schimpft er…“ (Herles), eine beliebte Wortwahl von Journalisten, um Personen als nicht ganz zurechnungsfähig zu beschreiben, darunter fallen auch Verschwörungstheoretiker und all die Menschen, die gern Licht ins Dunkel bringen wollen, aber mit solchen Äußerungen schnell zum Schweigen gebracht werden. Wenn unsere Presse nicht mehr zur Aufklärung von brennenden Fragen und Ereignissen beiträgt, Fakten verschweigt oder bewusst falsch berichtet, so bleibt unter dem Strich nur eine Lügenpresse übrig. Herr Winterbauer, Sie dürfen mich eines besserem belehren, in dem Sie folgende Fragen beantworten: Die Flugzeuge, die in das World Trade Center geflogen sind, mussten viereckige Stahlträger mit einem Querschnitt von ca. 34cm und Stahlstärken von 1,5cm -2 cm sowie mehrere Betondecken überwinden (zerschneiden). Dabei traten keinerlei sichtbare Deformationen, Abfall von Flugzeugteilen (Seitenleitwerk), noch eine Verringerung der Fluggeschwindigkeit auf. Wie würden Sie das erklären. Auch die Tatsache, dass größere Stahlteile mehrere hundert Meter in andere Gebäude geschleudert wurden, die Türme fast mit Erdbeschleunigung zu Boden gingen, diese Gebäude nahezu pulverisiert wurden und noch Monate nach dem Ereignis Temperaturen von weit über 1000°C im Untergrund herrschten sowie WT7 ohne „Fremdeinwirkung“ einstürzte wären recherchewürdig, abgesehen von der Tatsache, dass Flugzeuge in diesen Höhen gar nicht diese Geschwindigkeiten fliegen könne, ohne dass sie auseinanderbrechen.
    Warum werden die wahren Ursachen zum Absturz der Germanwings verschwiegen. Gern würde ich Ihnen auch dazu meine Fragen stellen, da die offizielle Darstellung nicht glaubhaft wirkt.
    Sie als Journalist sind dazu aufgerufen, die Wahrheit herauszufinden und zu verbreiten und nicht durch Desinformationen die Menschen zu verdummen oder damit Länder bewusst zu destabilisieren.
    Eine tolle Literatur dazu wäre „Economic Hitman“ von John Perkins. In Erwartung Ihrer Antwort, bis bald in diesem Forum.

  35. Völlig unabhängig davon, welchen Wahrheitsgehalt man den Äußerungen von Herrn Herles zugestehen möchte: was der Autor (und die Redaktion) dieses „Artikels“ offenbar für „Journalismus“ hält, ist nur noch traurig. Grammatik, Rechtschreibung, Argumentation – wer braucht das schon, wenn man eine Meinung hat. Dazu noch eine Hand voll Beleidigungen, Pöbeleien und polemischer Verunglimpfungen, gut umgerührt, fertig ist der „Fachartikel“ im „Medien-Fachmagazin“.

  36. Ganz schwach Herr Winterbauer,

    es ist ja allseits bekannt, dass die eine Krähe der anderen kein Auge aushackt oder aushacken sollte.

    Macht es dann doch mal berechtigterweise einer wie Wolfgang Herles, dem ich Frust auf seinem früheren Arbeitgeber durchaus zugestehe, dann lassen viele, besonders Leute wie sie, offensichtlich alle Hüllen fallen.

    Wenn Herles beim Blog Tichys Einblick, vom Regiment der Leisetreter und der Duckmäuser in den Sendern und der Verlogenheit der Debatte über die Rolle der Medien schreibt, dann meint er mit Recht auch sie Herr Winterbauer.

    Das sie sich niveaumäßig total vergriffen und als Journalist völlig disqualifiziert haben, scheint ihnen offensichtlich nicht bewußt zu sein.

    Mit ihrer wüsten „Abrechnung“ mit Herles schaffen sie es bestimmt locker, sich erfolgreich bei BILD zu bewerben, oder irre ich mich vielleicht, dass es noch nicht mal dazu reicht?

  37. „Da haben wir eine ehemalige Führungsfigur des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, der scheinbar die Vorurteile der Lügenpresse-Fraktion bestätigt.“

    Wieder mal einer, der den Unterschied zwischen „scheinbar“ und „anscheinend“ nicht kennt. Bestätigt einer die Vorurteile nur „scheinbar“, dann bestätigt er sie eben nicht!

    Der Vorwurf, Herles liefere der Lügenpresse-Fraktion Futter ist grotesk und abwegig. Winterbauer demonstriert damit – neben seiner unzureichenden Beherrschung der deutschen Sprache (s.o.) – nur sein mangelndes Differenzierungsvermögen. Aber vielleicht ist das im Interesse einer erfolgreichen Journalistenkarriere ja auch eher hinderlich…

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