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„Ich bin ein Star“ endet mit Staffel-Hoch und weit über Vorjahr, Eurosport holt Traumquoten mit Tennis

RTL freut sich über hohe Online-Reichweiten
RTL freut sich über hohe Online-Reichweiten

Zum Schluss gab es doch noch einmal eine absolute Top-Zuschauerzahl: 8,60 Mio. sahen am Samstagabend das Finale der zehnten "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus"-Staffel - über 1 Mio. mehr als im Vorjahr. 1,15 Mio. sahen unterdessen am Morgen den Australian-Open-Sieg von Angelique Kerber bei Eurosport - ein Marktanteil von 12,3% und die beste Zuschauerzahl seit Sommer 2014 für den Sender.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Samstag wissen müssen:

1. „Ich bin ein Star“ endet mit über 1 Mio. Zuschauern mehr als 2015

8,60 Mio. – eine solche Traum-Zuschauerzahl toppte selbst die Rekord-Staffel des Jahres 2014 nur knapp. 8,68 Mio. sahen damals das Finale. 2015 kam „Ich bin ein Star“ zum Abschluss nur auf 7,52 Mio. Seher, also auf über 1 Mio. weniger als jetzt. Das Rekord-Finale lief aber 2011 – damals mit dem Dschungelkönig Peer Kusmagk. Es war die einzige Ausgabe der Dschungelshow, die jemals über die 9-Mio.-Marke sprang – auf 9,04 Mio. Dennoch: mit den 8,60 Mio. Final-Zuschauern gab es einen tollen Schlusspunkt für die 2016er-Staffel, die auch insgesamt komfortabel über den Vorjahres-Werten lag. Bei den 14- bis 49-Jährigen sahen am Samstag 4,88 Mio. zu – ein Marktanteil von 47,8%.

2. Eurosport holt Traum-Quoten mit dem Australian-Open-Sieg von Angelique Kerber

Durchschnittlich 1,15 Mio. Tennis-Begeisterte sahen am Samstagmorgen Historisches bei Eurosport: Den ersten Grand-Slam-Sieg einer deutschen Tennisspielerin seit Steffi Graf. Angelique Kerber gelang das und sie bescherte Eurosport im Verlauf des Matches einen Marktanteil von 12,3%. Zum Vergleich: Der 12-Monats-Durchschnitt von Eurosport liegt derzeit bei 0,7%. Mehr als 1,15 Mio. Zuschauer erreichte der kleine Sender zuletzt im Sommer 2014 – damals mit dem Finale der U19-Fußball-WM, das das deutsche Team gegen Portugal gewann. 1,45 Mio. Fans sahen – allerdings zu einer deutlich besseren Sendezeit um 18,45 Uhr – zu. Am Samstag steigerte sich die Zuschauerzahl des Kerber-Matches gegen Ende immer mehr: Gegen Ende, als die Deutsche gewann, sahen sogar mehr als 2,5 Mio. Fans zu. Die endgültige Zahl des Kerber-Finals dürfte noch deutlich über den 1,15 Mio. liegen, da Eurosport die letzte halbe Stunde des Damen-Finals dem Doppel-Finals der Herren zugewiesen hat. Ob die endgültige Zahl dann über den 1,45 Mio. des Fußballspiels aus 2014 liegt, oder wie wir vermuten, knapp darunter, wissen wir voraussichtlich in drei Tagen, wenn die endgültigen Zahlen vorliegen.

3. „DSDS“ besiegt „München Mord“ und „Im Zweifel“

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Auch um 20.15 Uhr hatte RTL die Nase vorn: 5,76 Mio. Leute schalteten „Deutschland sucht den Superstar“ ein – ein toller Marktanteil von 17,7%. Damit schlug die Castingshow auch den ZDF-Krimi „München Mord“, der mit 5,59 Mio. dennoch ebenfalls starke 17,1% holte. Klar dahinter landete Das Erste mit seinem Drama „Im Zweifel“: 3,11 Mio. Seher reichten am Samstagabend nur für blasse 9,5%. Das Erste war dafür tagsüber extrem erfolgreich: Beim Wintersport sahen in der Spitze über 3 Mio. Fans zu, es gab Marktanteile von über 20% und die Bundesliga-„Sportschau“ erreichte am Vorabend 5,72 Mio. Leute und 21,9%.

4. ProSieben und Sat.1 scheitern mit Filmen, RTL II holt ordentliche Zahlen mit „Die Welle“

Die anderen Privatsender hatten wie fast immer in den jüngsten 14 Tagen keine Chance gegen RTL. Gegen die 47,8% von „Ich bin ein Star“ und die 27,8% von „DSDS“ kam niemand im jungen Publikum an. ProSieben probierte es immerhin mit einer Free-TV-Premiere, doch „Prakti.com“ wollten nur 970.000 14- bis 49-Jährige sehen – unbefriedigende 8,4%. Sat.1 landete mit „Wickie auf großer Fahrt“ noch dahinter: bei 820.000 jungen Zuschauern und 7,2%. Vergleichswiese besser lief es für RTL II und „Die Welle“: 730.000 14- bis 49-Jährige reichten für 6,4%. Vox kam mit dem „unglaublichen Hulk“ auf 5,3%, kabel eins landete mit „Navy CIS“ dahinter.

5. „Fastnacht in Franken“ nochmal top

Die Nummer 1 der kleineren Sender hieß auch am Samstag „Fastnacht in Franken“. Die Wiederholung der Show sahen ab 20.15 Uhr im Bayerischen Fernsehen 1,73 Mio. Leute – 5,8%. Nach den 3,90 Mio. bei der Live-Übertragung am Freitag eine weitere grandiose Zahl. 1,49 Mio. Fußballfans waren am Nachmittag bei den Bundesliga-Übertragungen von Sky dabei – 8,3%. Über die Mio.-Marke sprang ansonsten u.a. auch noch „Wenn die Musi spielt…“ im mdr Fernsehen: 1,17 Mio. waren dabei.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums und der 14- bis 49-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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Alle Kommentare

  1. WIDERLICH. ekelhaft menchenverachtenste , sogenannte „Kommentierung “
    ——- d i e s e zwei sogenannten
    „Kommentatoren“ sollten d e r
    Hauptbestandteil jeder
    Ekelprüfung sein!

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