Virtual Reality: Apple hat geheime Unit mit Hunderten Mitarbeitern aufgebaut

Apple-CEO Tim Cook muss mitansehen, wie sein Konzern von der Börse abgestraft wird
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Tech Eine Überraschung ist es nicht: Auch Apple will im Zukunftsmarkt Virtual Reality mitmischen. Nachdem Konzernchef Tim Cook bereits in der Analystenkonferenz diese Woche eine ungewohnt offene Andeutung in die Richtung des Boom-Segments gemacht hatte, will nun die Financial Times erfahren haben, dass bereits eine Geheim-Unit mit mehreren Hundert Mitarbeitern mit Virtual und Augmented Reality experimentiert. Das mutmaßliche Ziel: Eine VR-Brille, wie sie bereits Samsung auf den Markt gebracht hat.

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Es war eine Anmerkung aus der Reihe, die verdächtig machte. Während der Telefonkonferenz zur jüngsten Quartalsbilanz erklärte Apple-Chef Tim Cook auf die Nachfrage von Staranalyst Gene Munster, was er eigentlich von Virtual Reality halte, ungewohnt offen: „Ich glaube, es ist kein Nischenmarkt. Es ist tatsächlich ziemlich cool und bietet einige interessante Anwendungen.“

Reflexartig hallte Cooks Zitat in Techmedien wider, zumal die Konkurrenz von Samsung mit der Gear VR und Facebook mit Oculus Rift bereits Virtual Reality-Brillen anbietet – und auch Google ähnliche Ambitionen nachgesagt werden.

FT: Apple hat bereits VR-Prototyen entwickelt

Drei Tage später unterfütterte nun die britische Financial Times die aufkommenden Spekulationen über einen Einstieg von Apple in das Hype-Segment mit neuer Nahrung.

Ein Team von mehreren Hundert Mitarbeitern forsche bei Apple bereits „seit einigen Monaten“ an Virtual Reality-Lösungen und habe sogar schon einen Brillen-Prototypen entwickelt, berichtet die britische Financial Times. Demnach habe Apple auch intensiv bei der Konkurrenz Experten abgeworben – etwa bei Microsoft und dem Kamerahersteller Lytro, war zu lesen.

Übernahmen deuteten bereits Apples Interesse an VR an

Tatsächlich deuteten auch bereits Akquisitionen in den vergangenen Monaten darauf hin, dass Apple im Zukunftsmarkt Virtual Reality aktiv werden könnte. Im vergangenen Mai hatte Apple erst das Münchner Augmented Reality-Unternehmen Metaio und zuvor bereits die Start-ups Faceshift and Emotient erworben.

Wie die Financial Times berichtet, habe Apple nun auch noch das Augmented Reality Start-up Flyby übernommen, das bislang eng mit Google bei der 3D-Unit „Project Tango“ in der Entwicklung zusammenarbeitete.

Vor einer Woche erst hatte die  britische Wirtschaftszeitung mit der Meldung überrascht, dass Apple Professor Doug Bowman von der Virginia Tech University als Virtual Reality-Experten verpflichtet habe. Bowman hat sich vor allem Verdienste im Bereich der 3D Forschung erworben. Die Personalie wurde in der Techbranche bereits als Initiative Apples verstanden, verstärkt im Virtual Reality-Bereich aktiv zu werden.

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