„Offenes Geheimnis“: Tesla-Chef Elon Musk bestätigt Apple-Auto

Apple-Chef Tim Cook: 1.000 Ingenieure sollen schon am iCar werkeln
Apple-Chef Tim Cook: 1.000 Ingenieure sollen schon am iCar werkeln Foto: dpa

Tech Die Gerüchte halten sich seit mehr als einem Jahr: Apple hat längst mit der Entwicklung des mythisch verklärten iCars begonnen. Während Konzernchef Tim Cook bei Interviews inzwischen noch halbherzig ausweicht hat, nimmt die potenzielle Konkurrenz kein Blatt mehr von den Mund: Tesla-Chef Elon Musk bestätigte in einem BBC-Interview, dass Apple an einem konkurrenzfähigen Elektroauto arbeitet.

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Apple und das iCar: Diese Fanboy-Fantasie reicht bis zum Anfang des Jahrzehnts zurück. 2012 war es, als Apples Marketingchef Phil Schiller im Rahmen des Patentprozesses gegen Samsung flachste: „Die Leute haben eine Menge vorgeschlagen: Baut eine Kamera oder ein Auto – verrücktes Zeug!“

So verrückt erscheint das Apple-Auto längst nicht mehr: Ein Jahr ist es her,  dass mehrere US-Medien von einer geheimen Apple-Unit namens „Titan“ erfahren haben wollten, in der etliche Hundert Mitarbeiter an einem Elektroauto arbeiten würden. „Apple schaltet beim Elektroauto einen Gang höher, um Tesla herauszufordern“, titelte das Wall Street Journal schließlich.

„Apple wird wahrscheinlich ein überzeugendes Elektroauto herstellen“

Die Herausforderung bestätigt nun unterdessen der CEO der Konkurrenz – Tesla-Chef Elon Musk. In einem Interview mit der BBC erklärte Musk, „es ist ein offenes Geheimnis“, dass Apple an einem Elektroauto arbeite. Apples Vorhaben wäre „ziemlich schwer zu verbergen, wenn man 1000 Ingenieure anheuert.“

Nach Apples Erfolgsaussichten befragt, erteilte der Tesla-Chef dem kommenden Rivalen aus Cupertino sogar einen Ritterschlag. „Es ist ziemlich schwer, aber Unternehmen wie Apple werden wahrscheinlich ein überzeugendes Elektroauto herstellen“, erklärte Musk gegenüber der BBC.

Im vergangenen Herbst hatte sich Musk noch abfällig über Apples Ambitionen geäußert: „Wir nennen Apple scherzhaft den Tesla-Friedhof. Wer es bei uns nicht schafft, kann immer noch bei Apple arbeiten.“

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