„Eliten aus Pressehäusern prügeln“: Pegida-Frontfrau ruft zu Gewalt gegen Journalisten auf

Pegida-Frontfrau Tatjana Festerling (m.) bei der Legida-Demonstration.
Pegida-Frontfrau Tatjana Festerling (m.) bei der Legida-Demonstration.

Publishing Im Zusammenhang mit der Kundgebung der Legida-Anhänger war es am Montag wieder zu Vandalismus und offenbar auch einem tätlichen Angriff gegenüber einer Journalistin gekommen. Die Anstiftung zu Hass und Gewalt gegenüber der Presse und anderen Institutionen ging in Leipzig offenbar auch von den Veranstaltern selbst aus. So soll Frontfrau Tatjana Festerling zur Prügel-Attacken aufgerufen haben.

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Nach Wochen mit nur einigen Hundert Teilnehmern waren am Montag nach Angaben von Beobachtern wieder bis zu 3400 Anhänger zur Kundgebung des fremdenfeindlichen Bündnisses Legida nach Leipzig gekommen. Hundertschaften der Polizei standen auch mehr als 2300 Gegendemonstranten gegenüber. Zeitgleich zu den Demonstrationen kam es zu gewalttätigen Ausschreitungen im linksautonomen Stadtteil Connewitz, wo den Behörden zufolge etwa 250 vermummte und rechtsorientierte Hooligans Pyrotechnik gezündet und Schaufesterscheiben mit Steinen eingeworfen hatten.

Grund für die hohe Zahl der Lediga-Teilnehmer dürfte der erste Jahrestag des Pegida-Ablegers sein, zu dem auch Anhänger aus Dresden und Chemnitz gekommen waren. Auch Pegida-Frontmann Lutz Bachmann und -Frontfrau Tatjana Festerling waren zur Kundgebung nach Leipzig gekommen. Festerling, die am Montagabend als Rednerin auftrat, nutzte vor allem die sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht in Köln zur Stimmungsmache. Wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet, verunglimpfte sie Flüchtlinge mit Blick auf die Vorkommnisse in der Silvesternacht in Köln pauschal als „Sex-Terroristen“.

Festerling, die selbst als Redakteurin bei einer Frauen-Zeitschrift gearbeitet hat, hetzte auch gegen die Medien: „Die Lügenpresse als Helfershelfer der Politik versucht, das Offensichtliche zu verschweigen.“ Wie es bei der Süddeutschen Zeitung heißt, rief sie unter „Widerstand, Widerstand“-Rufen der johlenden Zuhörer auch zur Gewalt auf: „Wenn die Mehrheit der Bürger noch klar bei Verstand wäre, dann würden sie zu Mistgabeln greifen und diese volksverratenden, volksverhetzenden Eliten aus den Parlamenten, aus den Gerichten, aus den Kirchen und aus den Pressehäusern prügeln.“

Der Montagabend kam offenbar nicht ohne gewalttätige Angriffe auf Berichterstatter aus. Nach Angaben des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) wurde eine seiner Reporterinnen attackiert. Ihr sei das Handy aus der Hand und schließlich ins Gesicht geschlagen worden, meldete der Sender via Twitter. Wie die Welt berichtet, sei auch einer ihrer Reporter angegangen worden, als er als Journalist erkennbar wurde.

Im Zusammenhang mit den Aussagen Festerlings fordert der Deutsche Journalistenverband Aufklärung durch die Behörden. „Wenn die Äußerungen von Frau Festerling tatsächlich so gefallen sind, ist das nicht mehr freie Meinungsäußerung, sondern Volksverhetzung und die Aufforderung zur Gewalt. Jetzt ist die Staatsanwaltschaft am Zug“, so Sprecher Hendrik Zörner auf Nachfrage. Zu dem Angriff auf die MDR-Reporterin äußerte sich der DJV Sachsen: „Die Attacke gegen die Reporterin von MDR-info ist eine unmittelbare Folge der seit über einem Jahr anhaltenden und vor allem in Dresden geduldeten Pegida-Aktionen“, heißt es dort. „Angriffe auf Journalisten und die Medien insgesamt sind nicht hinnehmbare Angriffe auf die Meinungsfreiheit und damit auf einen Grundwert der Demokratie.“

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Leipzig hatte man am Montagmorgen noch keine Übersicht über eingegangene Anzeigen im Zusammenhang mit dem Angriff oder den Äußerungen Festerlings. Telefonisch teilte ein Sprecher mit, man dass sich die Behörden zunächst auf den Vandalismus in Connewitz konzentrieren würden.

 

 

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Alle Kommentare

    1. „„Wenn die Mehrheit der Bürger noch klar bei Verstand wäre, dann würden sie zu Mistgabeln greifen, …“
      Gehen wir mal davon aus, der Satz ist so gefallen und nehmen den mal auseinander:
      – wenn die … Konditionalwort Einleitung
      – „Mistgabeln“ … Hand auf’s Herz, wer hat eine Mistgabel zuhause? Leicht als sprachliches Stilmittel zu erkennen.
      Wir werden ja sehen, das die StA und ggf. die Gerichte daraus machen.

  1. Nur auf Flüchtlinge zu schauen ist solange falsch, wie auch bei uns nicht alles in Ordnung ist. So sind Frauen in der EU in beträchtlichem Ausmaß Gewalt zu Hause wie in der Öffentlichkeit ausgesetzt.

    Hier die Zahlen: http://bit.ly/1quc322

  2. Genau: Aufruf zur Gewalt ist keinesfalls durch die Meinungsfreiheit gedeckt!

    http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/interview-mit-manizer-politikwissenschaftler-gerd-mielke-afd-ist-speerspitze-der-pegida-subkultur/-/id=1682/did=16440736/nid=1682/1f3r3i9/index.html

    Gerd Mielke, Politikwissenschaftler der Universität Mainz:
    „Wenn sich die Mengen von rechtsaffinen Kleinbürgern in Dresden in einem dreistündigen Polizeikessel erst alle mal in die Hose gepinkelt haben und abschließend mit Wasserwerfern traktiert wurden, dann haben sie für eine geraume Weile genug vom Demonstrieren.“

    Beide Seiten täten gut daran, die Diskussion zu versachlichen. Redet endlich über FAKTEN!

  3. Gestern fördert Meedia mit einem nicht auf Recherche beruhenden, sondern quasi abgeschriebenen Gastbeitrag das unhaltbare Gerücht, über die Kölner Silvesternacht sei in überregionalen Medien vier Tage lang vorsätzlich nicht berichtet worden, um etwas zu verbergen.

    Das ist sachlich falsch, entspricht aber der Stimmung vieler einfacher Menschen.

    Tatsächlich war es so, dass die überregionalen Medien mangels Kenntnis gar keinen Anlass sehen konnten, über die Kölner Silvesternacht zu berichten. Sie konnten nämlich nicht wissen, was die Polizei nicht mitteilte, also konnten sie es so wenig berichten, wie sie es verschweigen konnten. Auch die lokalen Medien litten unter dem Nachrichtenembargo, aber sie berichteten über die steigende Zahl Anzeigen und hatten Augenzeuginnen. Doch blieb dies logischerweise punktuell, zu unscharf für einen Nachrichtenredakteur eines überregionalen Mediums, der auf einen exakten, wahrheitsgemäßen, unverbogenen Bericht mit Relevanz fürs ganze Land zu achten hat.

    Als durch die Polizei-PK vom 4.1. die Fakten dann in Umrissen und Ausmaß greifbar wurden, stiegen sie alle auf die Story ein (nur das ZDF mit einigen Stunden Verspätung, für die man sich dort entschuldigt hat).

    Nur Idioten, Ahnungslose und Demagogen sprechen da von einem „Schweigekartell“.

    Heute empört sich Meedia darüber, dass Pegidisten gegenüber Medienvertretern ausrasten.

    Ihr tragt zu dieser Stimmung selbst bei.

    1. Wenn Kölner Medien reihenweise „Augenzeuginnen“ zitieren, die von Männergruppen umringt und am ganzen Körper betatscht wurden, denen die Strumpfhosen und Slips zerrissen wurden, dann ist das „logischerweise“ zu unscharf für die Redakteure von überregionalen Medien? Aber wenn eine „Augenzeugin“ berichtet, dass ihr das Handy aus der Hand und sie ins Gesicht geschlagen wurde, dann reicht das aus?

      Wenn Ihre Argumentation wirklich ernst gemeint ist: Warum kritisieren Sie nicht, dass die Medien nicht abgewartet haben, bis die Faktenlage zum Angriff auf die Journalistin klar ist? Also bis die Polizei ihre Pressemeldung veröffentlicht? Und falls da nichts steht, dann war ja wohl auch nichts Relevantes. Das sollte dann natürlich auch für alle anderen Ereignisse gelten: Nur weil es irgendwelche Augenzeugen gibt, die irgendwas behaupten, reicht es nicht, über etwas zu berichten, bevor die Behörden das nicht bestätigen. Bei dem, was unsere Presse gerade aufführt, fürchte ich, dass Sie wirklich Journalistenlehrer sind.

      P.S.: Die ARD hat selbst zugegeben, dass Sie bereits am 1. Januar die Augenzeugenberichte mitbekommen hat. Spätestens am 2. Januar hat die Polizei mitgeteilt, dass es viele Anzeigen gibt und Sonderermittler zur Aufklärung eingesetzt werden. Das hat die ARD auch mitbekommen – und allerspätestens da hätte berichtet werden müssen. Es ist eine Schande, dass rechtspopulistische Internetportale am 2./3. Januar journalistisch massiv qualitativ hochwertiger über die Ereignisse berichtet haben als ARD, Spiegel Online oder Süddeutsche. Schämt Euch.

      1. Die von Ihnen s.g. „Augenzeugin“ ist Pressevertreterin, somit ist ein Angriff auf sie ein Angriff auf die gesetzlich geschützte Freiheit der Presse, also letztlich ein Angriff auf die Demokratie.

        Zur Tagesschau, bitte bedenken Sie, in 15 Minuten überregionale, nationale, europaweite und weltweite Geschehnisse aus Politik, Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft und Sport (etc.) zu berichten, erfordert Auswahl. Dabei werden Themen nach Nachrichtenwert wie Ausmaß, Relevanz, Aktualität, (gefühlte) Nähe u.a. ausgewählt, wobei die Nachrichtenquelle genannt werden und seriös sein muss. In den Fällen, in denen kein eigener Reporter vor Ort ist, werden Agenturen, Pressestellen, Pressesprecher etc, requiriert. Lokale Medien sind selbstredend immer mit eigenen Reportern vor Ort und haben am Kölner Neujahrestag auch berichtet, was bis dahin bekannt war. Noch am Tag der 1. Pressekonferenz der Polizei am 04.01. berichtete die Tagesschau umfassend.

        Das Problem ist wohl eher aufgestauter individueller Frust, der nun endlich Gesellschaft findet und einen vermeintlichen Anlass sich lautstark in einfachen Parolen zu entladen. Je einfacher und die Parole, desto lauter wird sie gebrüllt.

    2. Leerer? Oder wie?

      Jeder geplatzte Autoreifen spricht sich rum. Punkt.

      Regionale Adressen wußten sehr wohl, was los war. Nur die „Qualitätspresse“ wusste NICHTS? Auch nicht von anderen Städten, anderen Ländern sogar?

      Bitte, als Lehrer genau DAS, worum es geht. Verschweigen, lügen, zerreden, mischen mit eigenen Kommentaren.

      Übel!

    3. Wie weit noch mal ist das WDR Gebäude entfernt?

      Sie reden von „einfachen Menschen, Idioten, Ahnungslosen und Demagogen“

      Na herzlichen Dank. Komisch, dass „Idioten“ das eher wussten. Ein weiteres Beispiel für die vorherrschende Lügenpresse sind genau SIE.

      Bilden Sie sich was drauf ein und genemigen Sie sich erst mal einen Chantreaux, könnte der letzte in der Preisklasse sein.

  4. Ach, nicht ärgern. Es besteht doch keine Gefahr. Sie meint es doch selber“Wenn die Mehrheit der Bürger noch klar bei Verstand wäre, “ keine Panik, das ist Wunschdenken. …

  5. Die Stimmung im Land wird von allen Seiten vergiftet. Aufrufe zu Gewalt sind genauso wenig hinnehmbar, wie deren Kleinreden oder Verschweigen. Die Messerattacke auf einen Linkenpolitiker in Mecklenburg-Vorpommern wurde deutlich in den Medien berichtet, die erheblichen Zweifel der Ermittlungsbehörden, dass diese Tat überhaupt stattgefunden habe und nicht inszeniert sei und fragwürdige Einzelheiten dazu standen in der FAZ heute nur in der Printausgabe als Randnotiz. Diese Nachrichtenpolitik geht nicht von Pegida aus. Natürlich sind Presse und Politik wesentlich cleverer ihre Botschaft unter die Leute zu bringen als Pegida in ihrer vorsichtig formuliert schlichten Art. Das Problem für die Politik und die etablierte Presse ist aber zwischenzeitlich, dass sich ihr Glaubwürdigkeitsniveau heute bei vielen Menschen im Lande von dem von Pegida kaum mehr unterscheidet.

    1. Der Nordkurier, die regionale Tageszeitung in Mecklenburg-Vorpommern, hat es als Aufmacher auf dem Titel gebracht, dass die Geschichte vermutlich erfunden war. So viel zum „Schweigekartell“. Die Medien in Deutschland sind vielfältiger, als mancher denkt. Wir haben nicht nur Süddeutsche und ZDF, sondern auch mehr als 300 regionale Tageszeitungen.

  6. Ich wette mit jedem, dass er eine „Verschwörung“, ein „Kartell“ oder eine systematische, abgestimmte „Nachrichtenpolitik“ nicht nachweisen kann. Nehmen Sie die Wette an, W. Winkler? Sie bestimmen den Einsatz. Dann erbringen Sie den Nachweis innerhalb eines Zeitraums, den ebenso Sie bestimmen dürfen, okay?

    Ohne diesen Nachweis bleibt es Demagogie.

    Wobei ich es für einen handwerklichen Fehler halte, einen Sachverhalt erst zu melden, den gedrehten Sachverhalt aber nicht. Andererseits steckt dahinter kein System. Welches sollte dies sein (Nachweis bitte, keine Spekulation)?

    1. @Journalistenlehrer: Ihre Ausführungen sind in mehreren Punkten fehlerhaft. Wenn Sie einen „Artikel bei Meedia“ kritisieren, dann teilen Sie uns und anderen Lesern zudem bitte mit, welchen Sie meinen. Erklären bei der Gelegenheit bitte auch, was Sie mit unter einem „quasi abgeschriebenen Gastbeitrag“ verstehen.

      Und wenn Sie die Berichterstattung zum Thema verfolgt haben, sollte Ihnen nicht entgangen sein, dass es neben den von der Polizei bis zum 4.1. (und teilweise darüber hinaus) zurückgehaltenen Informationen eine Reihe anderer Quellen gab, aufgrund derer Medien deutlich früher hätten berichten können. Solche Berichte gab es vereinzelt ja auch.

    2. Mein Einsatz 100.000,- in bar!!!

      umgehender Beweis:
      „Auch innerhalb der Polizei wächst der Widerstand gegen die Political Correctness, die ein ganzes Land in Geiselhaft genommen hält. Immer mehr Beamte brechen ihr Schweigen und enttarnen so ein bundesweites System, das systematisch Straftaten von Flüchtlingen vertuscht hat.

      Den Stein ins Rollen brachte ein hochrangiger Beamter aus Frankfurt am Main, der ausgerechnet im Refugees welcome-Boulevardblatt sein Schweigen brach: »Bei Straftaten von Tatverdächtigen, die eine ausländische Nationalität haben und in einer Erstaufnahmeeinrichtung gemeldet sind, legen wir den Fall auf dem Schreibtisch sofort zur Seite.«

      Der politische Wasserkopf überlässt beim Verschweigen des wahren Ausmaßes der Flüchtlingskriminalität nichts dem Zufall und hat klare Zensurregeln angeordnet, schließlich sind die politischen Beamten nur zu diesem Zweck von SPDGRÜNECDU auf diese hoch bezahlten Posten gehievt worden.

      »Es gibt die strikte Anweisung der Behördenleitung, über Vergehen, die von Flüchtlingen begangen werden, nicht zu berichten. Nur direkte Anfragen von Medienvertretern zu solchen Taten sollen beantwortet werden«, so der Beamte weiter.“

    3. Wahrscheinlich kann er es nicht nachweisen / beweisen. Aber es gibt genügend Indizien. Wenn diese Indizien in so großer Zahl vorliegen, dann kann man schon von so gut wie einem Nachweis sprechen. (Hier geht es nur um eine Feststellung. Selbst in einem Strafprozess genügen ausreichend Indizien für eine Verurteilung.) Außerdem gibt es genügend Schriftstücke (in Köln und auch schon vorher), die belegen, dass es solche Anweisungen zum Verschweigen gab. Z.B. hat Herr Ramelow vor einigen Wochen in Thüringen lange bestritten, dass es solche Anweisungen gegeben habe – bis plötzlich eine E-Mail von einem Mitarbeiter auftauchte, nach der nichts mehr zu bestreiten war.

  7. Nichts ist eines Kulturvolkes unwürdiger,

    als sich ohne Widerstand von einer verantwortungslosen

    und dunklen Trieben ergebenen Herrscherclique „regieren“ zu lassen.

    Ist es nicht so, dass sich jeder ehrliche Deutsche

    heute seiner Regierung schämt,

    und wer von uns ahnt das Ausmaß der Schmach,

    die über uns und unsere Kinder kommen wird,

    wenn einst der Schleier von unseren Augen gefallen ist

    und die … Verbrechen ans Tageslicht treten?

    Wenn das deutsche Volk schon so in seinem tiefsten Wesen

    korrumpiert und zerfallen ist, dass es,

    ohne eine Hand zu regen,

    im leichtsinnigen Vertrauen

    auf eine fragwürdige Gesetzmäßigkeit der Geschichte

    das Höchste, das ein Mensch besitzt

    und das ihn über jede andere Kreatur erhöht,

    nämlich den freien Willen, preisgibt,

    die Freiheit des Menschen preisgibt,

    selbst mit einzugreifen in das Rad der Geschichte

    und es seiner vernünftigen Entscheidung unterzuordnen –

    wenn die Deutschen, so jeder Individualität bar,

    schon so sehr zur geistlosen und feigen Masse geworden sind,

    dann, ja dann verdienen sie den Untergang.

    „Weiße Rose“, Flugblatt 1942

  8. Hätte man nicht diese Äußerung wie üblich einfach nur verschweigen können.

    Darin habt ihr ja nun jahrelange Erfahrung.

  9. @Georg Altrogge:

    Ich meine diesen Artikel:

    http://meedia.de/2016/01/11/koeln-ist-eine-bankrotterklaerung-der-presse-und-schaedlich-fuer-die-deutsche-medienlandschaft/

    Und was die Medienberichte von vor der Polizei-PK am 4.1. betrifft: Welchen davon genau hätten Sie als Nachrichtenredakteur in Hamburg, Berlin, Mainz, Frankfurt oder München zum Anlass einer fundierten (!) überregionalen Berichterstattung genommen, so lange die Polizei bei einem unscharfen und falschen Lagebild blieb?

    Und da dies so war, hilft auch der Hinweis auf die Aufregung in Social Media nichts. Die musste einerseits erst einmal wachsen, was auch nicht sofort geschah. Dann ist eine solche Aufregung ohnehin bei verwandten Themen ein ganz schlechter Gradmesser für das, was tatsächlich passiert ist – aber vor allem: Um von einem Thema etwas zu bemerken, von dem man nichts weiß und das man also auch nicht aktiv recherchiert, müsste man es erst einmal in seiner Timeline haben.

    Hatten Sie es in Ihrer? Ich auch nicht.

    1. @Journalistenlehrer: Der Artikel, den Sie meinen, wurde nicht „abgeschrieben“ sondern eigens zur Veröffentlichung auf Meedia.de von einem Gastautoren verfasst.

      Was Ihre weiteren Ausführungen angeht, sind wir anderer Ansicht. Sehr wohl hätte nach unserer Überzeugung aufgrund der Hinweise früher und intensiver recherchiert werden können.

      1. @Georg Altrogge: Schade, es wäre jetzt hochinteressant gewesen zu wissen, welche(n) Bericht(e) Sie zum Anlass einer überregionalen Berichterstattung genommen hätten, bevor alle wussten, was geschehen war, und wie Sie außerhalb des Rheinlands darauf gekommen wären, ihn überhaupt zu suchen/zu finden bzw. genau darauf den Blick zu lenken.

        Sie hätten es leichter als ich: Nachzuweisen, dass etwas war, ist deutlich leichter, als nachzuweisen, dass etwas nicht war – es bräuchte nur den Link …

        Sie sind nicht der Erste, dem ich diese Frage stelle. Ich könnte sie an Ihrer Stelle selbst nicht beantworten. Das muss aber nichts heißen, ich bin fehlbar und lerne gern dazu.

        Zu dem Artikel Ihres Gastautors: Er schrieb gestern auf Facebook: „Der Gedanke einen Kommentar über das Thema zu schreiben kam mir durch die Diskussion mit weiteren Journalisten, die die selbeBeobachtung wie ich gemacht haben. Siehe auch : http://www.shz.de/…/lueckenpresse-warum-erst-so-spaet… .Ich habe mich erst vergewissert, ob ich der einzige bin, der solche Gedanken hegt. Zudem bin ich als politisch denkenden Bürger an einer kritischen unabhängigen und starken Presse interessiert, die den Mächtigen dieser Republik gehörig auf die Finger schaut.“

        Wonach klingt das für Sie? Für mich klingt das nach: „Was auch ich immer schon dazu sagen wollte (aber nur, wenn es nichts Neues ist)“, vulgo „abgeschrieben“ im weiteren Sinne, wenn auch kein Plagiat.

        Die Sache selbst belegt er so wenig wie irgendwer sonst, der bisher unterstellt hat, die überregionalen Medien hätten vorsätzlich, wider besseres Wissen und sogar in Abstimmung miteinander („Kartell“) diese Nachricht vier Tage lang unterschlagen.

      1. Nö, peace. Dass die Polizei gelegentlich unter Weisung steht, ist mir klar. Ich meinte die Presse. Was Sie beschreiben, ist ein Skandal, bei dem die (Medien-)Öffentlichkeit das Opfer ist, nicht der Komplize.

  10. Bericht 1
    Hund beißt Kind den Arm ab darunter im Text hinweis auf den Ort ,das Alter des Kindes,die Hunderasse
    und der Innenminister verlangt eine strengere Regelung der Haltung von
    Hunden

    Bericht 2
    Hund beißt kind den Arm ab, obwohl die Mutter vom Hundhalter mehrfach gebeten wurde dem Kind die Provokation
    des Hundes mit Stöcken und Steinen zu unterbinden

    Fazit beiden Berichten kann nicht unterstellt werden dass sie Lügen

    Tatsache ist aber, der Bericht 1 ist genau die Art der Berichterstattung in den sogenannten MainStream-Medien
    praktiziert wird. Und wenn diese sich dann über das Wort Lügenpress echauffieren,kommt mir das Essen hoch

  11. Ironisch könnte man sagen: Da hat die MDR-Kollegin wohl nicht die nötige Armlänge Abstand gehalten.

    Immerhin muss sie ziemlich nah dran an den Demonstranten gewesen sein, wenn ihr das Handy aus der Hand geschlagen wurde. Ich frage mich bei solchen Beschreibungen immer (und andere ähnliche Situationen habe ich im Video oder in Einzelfällen sogar live gesehen), ob diese Journalisten schon mal bei anderen Demos so dicht und durchaus bedrängend an Demonstranten herangegangen sind. Der sogenannte Journalist vor einigen Wochen in Dresden z.B. hat sich mit einer 50mm-Optik auf weniger als eine Armlänge den Demonstranten genähert, die ihm noch dazu vorher deutlich zu verstehen gegeben hatten, dass sie von ihm nicht fotografiert werden wollten. Dann darf er sich nicht beschweren wenn er weggeschupst (und mehr war es nicht) wird.

  12. @BS: Sie verstehen aber schon den Unterschied zwischen „Eliten aus den Pressehäusern prügeln“ und der von Ihnen phantasierten Rempelei, oder? (Phantasiert deshalb, weil es offenkundig vorsätzliche Gewalt war und keine Rempeleien).

  13. @journalistenlehrer – Die Journalisten legen sich doch sogar selbst auf, zumindest Teile, die zur Wahrheit und zu einer vollständigen Berichterstattung dazu gehören, zu verschweigen. Siehe hier unten Pressekodex Richtlinie 12.1

    Richtlinie 12.1 – Berichterstattung über Straftaten
    In der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründbarer Sachbezug besteht.

    Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.

    Ich habe mich immer gefragt, warum Journalisten das selbst und freiwillig in ihren Pressekodex geschrieben haben. Wenn das Journalisten schon selbst in ihren Pressekodex schreiben, dann darf man sich nicht wundern, dass es dann auch Autoren in Pressestellen (u.a. bei der Polizei) für geraten halten, das von vornherein wegzulassen oder so verschwommen und verschleiert zu formulieren, wie wir es in letzter Zeit erlebt haben.

    Richtlinie 12.1 gehört schleunigst aus dem Pressekodex gestrichen. Sonst machen sich die Journalisten mitschuldig an dieser Informations-Unterdrückung.

    Also dann mal schnell die 100.000 an peace rüberwachsen lassen.

    1. BS: Nö. Im Pressekodex lese ich weder eine Verschwörung, noch die Verabredung zur Unterdrückung relevanter Informationen, noch eine Anweisung dazu. Denn da steht ganz öffentlich und hier korrekt zitiert ausdrücklich drin: Bei Sachbezug wird berichtet.

      Dieser Grundsatz bedeutet überdies keine Steuerung, sondern ist lediglich eine Leitlinie. Jeder Journalist entscheidet selbst.

      Über die Streichung dieses Passus können wir reden, wenn Sie hinnehmen, dass dann bei den allermeisten Polizeimeldungen, wo eine Person genannt werden kann, stünde: „Der Verdächtige ist ein Deutscher ohne Migrationshintergrund aus …“ In manchen Gegenden würde dies bei fast allen Meldungen stehen.

      Oder interessiert Sie bzw. glauben Sie diese Info nur bei Ausländern? Oder glauben Sie überhaupt, dass auch Inländer kriminell sein können?

  14. @BS: Es werden übrigens auch andere Informationen ohne Sachbezug weggelassen. Zum Beispiel Doktortitel, wenn es nicht um die akademische Karriere eines Akteurs geht. Automarken, wenn es schnurz ist, ob der Kleinwagen ein Polo oder ein Fiesta war. Das Wetter, wenn es nichts zur Sache tut, ob die Wahlrede mit trockenen oder nassen Schultern gehalten und angehört wurde, und ob der Redner gefroren hat.

    Und ob der Münchner, der in Berlin nach einer Kneipenkeilerei und einer Autofahrt im Suff vor Gericht steht, in Starnberg am See, in Fühlingen am Baggersee oder in Dhaka am Gulshan-See geboren ist, spielt für diese Meldung keine Rolle. Oder welche spielt es?

  15. Ja ,wenn die Mehrheit noch bei Verstand wäre ! Wenn das kleine wenn nicht wäre ,gäb´s kein aber mehr.
    Durch jahrzehntelange Umerziehung gibt es immer noch Millionen Wähler,die etablierte Parteien und damit die eigene Vernichtung wählen.

  16. Jeder weiß doch was der MDR ist! Blamieren sich doch täglich! War gestern auch bei Legida. Und gerade den unsäglich, Lügenden Rotschopf gesehen, für eine die einen Schlag ,ins Gesicht bekommen hat ….lach…sah Sie aber „gut aus! Der Knirps, mit der langen Nase , aus Holz, lässt grüßen!

  17. Sollte mich jemals einer dieser Presselumpen und Lügenknechte gegen meinen Willen ablichten wollen, werde ich als Fallschirmjäger der NVA diesem Element sein Aufnahmegerät so lange um die Ohren schlagen, bis auch der Notarzt zu spät kommt.

    1. Dann geh doch nach drüben. Ach, gibt’s ja nicht mehr – da gab es aber auch keine Pressefreiheit…

  18. Lieber Journalistelehrer,

    haben Sie eigentlich auch mitbekommen, dass es sich meist um bezahlte Hooligans der SPD handelt, wenn Rabauken zündeln?

    http://www.jusos.de/sites/default/files/antragsbuch_2015.pdf

    Seite 90/91 der Anträge der Jusos.

    Wie finden Sie das, andere auf bezahlten Prügelausflug zu schicken, Sie angebliche Journalistenleuchte? Wieso thematiesieren Sie DAS nicht? Prügel- und Fackelorgien, bezahlt durch xyz? Weil Sie meinen, das wäre richtig?

    Klar ist, es gibt kostenfreie Ausflüge zu allen „Brennpunkten“, es gibt Geld dafür. Vermutlich statt 45 jetzt 40 die Stunde, weil abgelehnt?

    SIE sollten sich mal fragen, was sie unter Journalismus verstehen und Respekt vor anderen Meinungen – was haben Sie überhaupt gelernt? Aber wie es immer so ist bei solchen leuten, passt ihnen was nicht, gibts kein Argument mehr, wird ein Nebenkriegsschauplatz eröffnet, der zum Ende immer darin mündet – „das ist falsch geschrieben“.

    Das konnte man gestern bei Plasberg auch sehen, denn genau das kam beim Vorlesen der Bürgermeinungen auch 🙂

    1. Bitte nicht den Troll füttern.

      Sollte er tatsächlich „Journalistenlehrer“ sein, haben Sie es mit einer jener Nattern zu tun die Hass und Niedertracht säen. Da können Sie genauso mit einem radikalen Soziopathen oder IS-Kopfabschneider diskutieren.

  19. Hans: Sie halten Mord für angemessen? Erklären Sie, warum Sie einen Journalisten ermorden wollen.

  20. Daniel, Sie „Wahrheitspresse-Leuchte“: Wer recherchiert ist klar im Vorteil. Ihre „Demosold“-Info war ein Hoax der Jusos. Möglicherweise steht es deshalb nicht in den „Mainstream-Medien“. Die haben nämlich diese Verschwörung laufen, sich möglichst nur über Sachen zu empören, die auch stimmen.

    Daher ärgere ich mich maßlos darüber, was ich oben kritisiere: Einer schreibt vom anderen ab oder, pardon, Herr Altrogge, lässt sich zu einem natürlich hochseriösen Kommentar inspirieren, ohne mal zu prüfen, ob denn die Sache, über die er sich wortreich echauffiert, tatsächlich stimmt. Statt dessen: Eine moralisch aufgeladene Überschrift, die in ihrer Maßlosigkeit im Netz echt knallt.

    Das Ergebnis sehe ich hier: Leserkommentare mit Mordphantasien. Da wäre ich jetzt nicht so stolz drauf – gibt es „Beihilfe zur Volksverhetzung“, oder ist es schon diese selbst?

    1. Wissen Sie was…………..

      mir egal, was Sie hier vorgeben zu sein. Fakten sind Fakten. Punkt. Mir egal, wie SIE das interpretieren. Auch steht es genau so im Antrag der Jusos. ich kann nichts dafür, dass Sie iner derjenigen sind, die das gern wieder raus hätten…………….

      Nur mal zum „Nichtwissen“ der zuständigen Medien, wo Sie meinen, wie sollten sie auch etwas wissen. Der wdr ist 100m entfernt. Es sind nachweislich Journalist_innen (Genderwahnsinn – igittigitt) dort lang gelaufen, die berichtet haben. Also WAS wollen Sie uns sagen? Das ist journalistische Lüge, denn wie gesagt, über jeden Futz von Til Schweiglieber wird berichtet., davon aber nicht?

      Also bitte!

      Zitat: Das Ergebnis sehe ich hier: Leserkommentare mit Mordphantasien. Da wäre ich jetzt nicht so stolz drauf – gibt es „Beihilfe zur Volksverhetzung“, oder ist es schon diese selbst?

      Was soll das? Wer will wen ermorden? “

      „Beihilfe zur Volksverhetzung“ . DAS IST VOLKSVERHETZUNG! Claudia „Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages“Roth: „Deutschland du bist ein mieses Stück Scheiße“ als Demonstrantin in erster Reihe.

      Da kann man mal sehen, was Deutschland ist, ein Irrenhaus aus Linksfaschisten, SOWAS ist im Bundestag an exponierter Stelle, sagenhaft sowas.

  21. Karl Auer: Lesen Sie doch die Pressemitteilung der Polizei vom Nachmittag des 2.1. selbst noch einmal mit den Augen eines völlig unbefangenen Menschen in einer Redaktion in Mainz, Hamburg, Berlin, Frankfurt oder München, der sich gerade überregional intensiv mit der Münchner Terrorwarnung beschäftigt und irgendwelche dramatischen Geschehnisse in Köln bisher überhaupt nicht auf dem Schirm hat, weil er nichts davon wissen kann: „Häufung von Trickdiebstählen“.
    Das war offenkundig konsistent das, was auch anfragenden Journalisten mitgeteilt wurde. Der Skandal lag bei der Polizei, die als einzige seriöse Quelle Auskunft geben konnte.

    Wer angesichts dessen behauptet, er hätte darauf mit großer Aufregung reagiert und gleich seine Reporter nach Köln geschickt, muss sich die Frage gefallen lassen: Ja, warum haben wir von dir in jenen Tagen so gar nichts gehört?

    Dass rechte „Medien“, die nie eine Bestätigung brauchen, wenn Ausländern etwas ans Zeug geflickt werden soll, hier eventuell ausnahmsweise mal Recht hatten, erhöht nicht ihre Glaubwürdigkeit. Sie sind nicht seriös zitierfähig – kennen Sie die Parabel von dem Jungen, der immer vor dem Wolf warnt? Als der wirklich kommt, hört niemand mehr hin. Ich nehme an, sie lagen deshalb ebenfalls nicht im Blickfeld.

    Die Frage ist also, warum man auf diese Polizeimitteilung mit Aufregung reagieren soll. Da steht nichts von Ausländern drin, und die sexuellen Übergriffe werden darin gezielt heruntergespielt. Das konnte man aber nicht ahnen.

    Für Ihren Hintergrund: Die Polizei ist eine sog. „privilegierte Quelle“, Journalisten dürfen sie ungeprüft zitieren, ja sind manchmal – in sicherheitsrelevanten Fragen – sogar dazu verpflichtet, dies schnell und sachlich zu tun. Sie dürfen (und sollen) natürlich nachrecherchieren, und das geschieht auch häufig, wenn etwas nicht plausibel erscheint oder man selbst Zeuge war und meint, es besser zu wissen (häufig z.B. bei Demonstrationen). Aber grundsätzlich darf man für wahr nehmen, was die Polizei meldet. Daher ist es Pflicht der Polizei, aktuell, wahrheitsgemäß und vollständig über Relevantes zu berichten. Diese Pflicht hat die Polizei hier offenbar gezielt und offenkundig unter politischer Weisung verletzt und so das Vertrauen missbraucht.

    Die Medien klären dies gerade auf. Ich halte es ebenfalls für einen Skandal. So stört man als Behörde und als Politiker den republikanischen Konsens. Das ist obrigkeitsstaatliches Verhalten, das in der Demokratie nichts verloren hat.

    Und nein, die Medien arbeiten nicht perfekt. Sie verdienen öffentliche Kritik, aber keine Pauschalverurteilung. Wer immer fehlerlos arbeitet, werfe den ersten Stein. Und es ist auch nicht so, dass grundsätzlich und systematisch Ausländer geschont werden – im Gegenteil, gerade Polizeireporter gelten dahingehend oft als Raubeine.

    Und die Medien haben sich nicht zur vorsätzlichen Lüge verschworen. Sie werden auch nicht vom Staat angeleitet. Das ist Unsinn, der die demokratische Öffentlichkeit vergiftet – und oft von Feinden der Demokratie genau mit diesem Ziel verbreitet und forciert wird.

  22. Und wo ist das Problem ?
    Jahrelang schon sagt man den Medienschweinen, sie sollen aufhören zu hetzen, zu propagandisieren, zu lügen und die Gewalttäter zu beschützen, damit sie nur ja weiter Opfer erzeugen können.

    Da hilft es doch nur noch, so einem dreckigen Schmierfinken was in die Schnauze zu geben, oder ?

  23. Das Problem, Mark100, ist, dass Sie zwar nicht so dumm sind, alles zu glauben, was etablierte Politiker und Medien sagen, aber dumm genug, alles zu glauben, wovon Demagogen behaupten, dass die Etablierten es verschweigen.
    Ihr Weltbild ist zu simpel.
    Sie sind auf diese Weise immer das Opfer. Einerseits verweigern Sie sich der Teilnahme, die in der Demokratie möglich ist, und stellen sich mit gesellschaftlich zurecht geächteten Hassreden ins Abseits. Und andererseits sind Sie Stummungs- und Stimmvieh für Menschen, die ganz gewiss die Macht im Blick haben, aber ebenso gewiss nicht das Volk.

  24. Wenn „Journalistenlehrer“ wirklich in der Ausbildung tätig ist wundert mich nichts mehr. Rabulistik, Taktik bewegliches Ziel, keine Bereitschaft selbst zu recherchieren und grundsätzlich über jeden Zweifel/ jede Kritik erhaben. Die Jungen saugen das alles mit der Muttermilch auf.

  25. Ich hab’s ja recherchiert und finde keine Belege für die Behauptung, die Meedia meinungsstark kommentiert hat, dass die überregionalen Medien vier Tage lang wider besseres Wissen über Köln nicht berichtet hätten.

    Ich hätte gehofft, dass die Kollegen mir ihre Belege zeigen, immerhin ist es ja ihre Feststellung, nicht meine. Aber außer dem Hinweis, es gäbe welche, habe ich bisher keine Antwort erhalten.

    Wenn Sie Belege haben, Gästle, dann legen Sie sie doch vor! Oder verschwinden Sie ebenso in der Versenkung wie jeder andere, den ich darum gebeten habe?

  26. @Journalistenlehrer: Sie sollten eigentlich wissen dass der Beweis in der von Ihnen geforderten Weise nie abschließend erbracht werden kann. Oder wie sollen Außenstehende an die Interna von zig Unternehmen kommen?

    Sie stellen hier Thesen völlig unbegründet in den Raum und erwarten dass andere sie widerlegen und kommen dann mit der nächsten Behauptung daher. Also gehen Sie mit gutem Beispiel voran und liefern sie, so wie es guter wissenschaftlicher Tradition entspricht. Das bringt dann auch alle am Diskurs beteiligten weiter.

  27. Nein. Ich rede doch gar nicht von der von Ihnen unterstellten Verschwörung. Sondern von der angeblich vier Tage währenden vorsätzlichen Köln-Ignoranz der überregionalen Medien. Ich habe Herrn Altrogge oben nach dem oder den Hinweisen gefragt, denen er vor der Polizei-PK als unbefangener Redakteur eines überregionalen Mediums hätte folgen können oder zwingend folgen müssen, um vor dem 4.1. über die Kölner Sex-Übergriffe zu schreiben. Keine Antwort.

    Er lässt das angebliche Medienversagen hier in höchsten Tönen kommentieren, aber er weist nicht nach, dass das, worüber man sich empört, überhaupt geschehen ist. Die ARD sagt, man habe die Sache wegen der unsäglichen Polizei-Pressearbeit nicht wissen bzw. nicht richtig einschätzen können, und so sehe ich das auch: Journalisten sind weder Wahrsager noch Propheten.

    Von Meedia gibt es dazu nur eine moralisch hoch aufgeladene Meinung, aber keinerlei konkrete Angaben auf die „Hinweise“, die es angeblich gegeben haben soll und die hinreichend klar gewesen wären, um eine große, seriöse Berichterstattung auszulösen. Die nebenan gegebenen Hinweise auf die Widersprüche in den frühen Polizeimitteilungen sind lächerlich: Da steht nicht annähernd drin, was war, also woher sollte es ein Redakteur in Hamburg, Berlin, Frankfurt oder München erahnen?

    Harte Wertung, keine Fakten: Das ist unredlich und hat mit seriösem Medienjournalismus nichts zu tun.

  28. naja,mit einer Mistgabel kann man ausmisten.Aber man sollte niemanden dabei verletzen.
    Wenn man etwas verstehen will,versteht man es auch.Wenn man es nicht verstehen will,zeigt man diese Person an.

    Strafanzeigen zu erstatten ist nicht verboten.Ob Festerlings Aussagen von der Meinungsfreiheit abgedeckt ist,muss nun halt die Justiz entscheiden!

  29. Ich bin kein großer Freund von Pegida, ich verstehe die Äußerungen eher als eine
    Art Methapher, und mit den „Gerichten“ hat sie nicht unrecht.
    Was wird denn da gedealt,gemauschelt, unrecht geurteilt das man schon von
    einen Unrechtsstaat sprechen kann!
    Reiche wie Gutenberg,Kohl oder Ackermann bezahlen mal 20000 mal 300000 EUR und schon wird eingestellt, gibt es erst gar keinen Prozess und damit auch keine (eventuelle) Strafe und auch keine Vorstrafe!
    Lass dir mal was als kleiner Mann zu schulden kommen, wie schnell du
    hier zum vorbestraften gemacht wirst und auch schon bei Kleinigkeiten
    in den Bau wanderst, wie arrogant und selbstgefällig Richter,Staatsanwälte und Gutachter auftreten.
    Da müsste tatsächlich mit eisernen Besen ausgekehrt werden, daß Verhalten
    der Obrigkeit erinnert immer mehr an derer eines Feudal oder gar faschistoiden Staates!

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