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An der Paywall gescheitert: „Wer wird Millionär?“-Kandidatin fällt bei Medienfrage für 32.000 Euro durch

Die 32.000-Euro-Frage bei „Wer wird Millionär?“
Die 32.000-Euro-Frage bei "Wer wird Millionär?"

Buzzer "Eine sogenannte Paywall findet man im Internet immer häufiger auf den Seiten von A) Universitäten, B) Supermärkten, C) Kreditinstituten oder D) Zeitungen?". Diese Frage war am Montagabend bei "Wer wird Millionär?" 32.000 Euro wert. Viel Geld für eine derart einfache Frage, werden Medienmenschen jetzt denken – doch eine junge Kandidatin biss sich daran die Zähne aus.

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Die junge Frau hatte eine Tendenz, doch sicher war sie sich nicht. Deshalb setzte sie ihren Zusatzjoker ein und richtete die Frage ans Publikum  Ein Physikstudent meldete sich selbstbewusst:  „Ich bin mir relativ sicher, dass es die Kreditinstitute sind.“ Günter Jauch hakte noch einmal nach, doch der junge Mann blieb dabei: Er sei sich zu 90 Prozent sicher. Doch wirklich überzeugend kam er nicht rüber – bis Jauch schließlich eindeutig mit dem Zaunpfahl gewinkt hatte und den Studenten bat, sich wieder zu setzen.

Die Kandidatin war verunsichert und betonte, wegen ihres Bauchgefühls „aus irgendeinem Grund“ zu Zeitungen zu tendieren. Statt zu antworten stieg sie aber aus und ging mit 16.000 Euro nach Hause.

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Im (Online-)Journalismus sind Paywalls, wie man sie beispielsweise von Bild.de und Süddeutsche.de kennt, beziehungsweise die generelle Monetarisierung von Netzinhalten ein großes Thema – doch offenbar haben es die Bezahlschranken (noch) nicht aus der Medien-Filterblase heraus geschafft.

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