Gottfried Arnold, der Verleger der Rheinischen Post, ist gestorben

Gottfried Arnold
Gottfried Arnold

Der Herausgeber und Verleger der Rheinischen Post, Gottfried Arnold, ist im Alter von 82 Jahren gestorben. Das hat sein Verlag am Dienstagmorgen in Düsseldorf mitgeteilt.

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Der gebürtige Düsseldorfer stand nicht nur lange der Mediengruppe in seiner Heimatstadt vor, er prägte seine Region auch als Politiker: Zwischen 1961 und 1983 vertrat der Christdemokrat Arnold einen der Düsseldorfer Wahlkreise als direkt gewählter Abgeordneter im Bundestag.

„Gottfried Arnold war ein Verleger, wie wir in der Redaktion es uns nur wünschen konnten“, schrieb RP-Chefredakteur Michael Bröcker zum Tod seines Herausgebers. Arnold sei „ein leidenschaftlicher Demokrat, ein kluger Geist und bis zuletzt ein bewundernswert scharfsinniger Beobachter des Zeitgeschehens“ gewesen.

Die Rheinische Post gehört mit mehr als 300.000 verkauften Exemplaren zu den größten regionalen Abonnements-Zeitungen in Deutschland. Gottfried Arnolds Vater, der frühere Düsseldorfer Oberbürgermeister und spätere nordrhein-westfälische Ministerpräsident Karl Arnold (CDU), hatte die Zeitung 1946 mitgegründet.

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