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Mobiltelefon anno 1987: Als das Festnetz laufen lernte

So sahen Mobiltelefone 1987 aus
So sahen Mobiltelefone 1987 aus

"Dies ist eine Erfindung für alle, die sich selbst für unentbehrlich halten und glauben, überall erreichbar sein zu müssen": In einem Fernsehbeitrag von 1987 wurde das Kuhntsche Mobiltelefon vorgestellt – das in einen Koffer passte, 16 Kilo wog und für sage und schreibe 12.000 Mark über den Laden ging. Das Archiv-Fundstück von Radio Bremen entwickelt sich zum Viral-Hit bei Facebook.

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Für moderne Smartphone-Nutzer ist das Video wie ein Ausflug in die Steinzeit des ortsunabhängigen Telefonierens. „Wir wollen Ihnen jetzt eine Erfindung vorstellen, die unser Alltagsleben mindestens genauso verändern könnte oder wird wie die Erfindung des Fernsehens“, verkündet der Fernsehmoderator in dem Beitrag von 1987 und fordert die Zuschauer auf, selbst zu entscheiden, „ob es sich dabei um ein Spielzeug oder etwas Nützliches handelt“.

Die Redakteure der Radio-Bremen-Sendung „Buten und binnen“ haben dieses Funstück als 20. Türchen des Adventskalenders mit ihren Fans bei Facebook geteilt. In dem Beitrag wird erklärt, dass ein Freiluftbüro – sogar auf einer Schafswiese – kein Problem mehr sei. Ermöglicht werde diese „neue Dimension digitaler Kommunikation“ durch das Kuhntsche Telefon: „Die Kombination eines Autotelefons mit einem Akkusatz, einem Ladegerät und einer Spezialantenne. Das alles passt in einen Koffer, wiegt 16 Kilo und geht für 12.000 Mark über den Laden.“

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Ein Mobiltelefon, das Handy, gibt es schon immer? Wer kennt noch den Vorläufer: das Kuhntsche Telefon? Ein Ausschnitt…

Posted by buten un binnen on Samstag, 20. Dezember 2014

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