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„Hässlichstes Apple-Produkt aller Zeiten“ – die bucklige Batterie-Hülle fürs iPhone

Apple kann auch hässlich
Apple kann auch hässlich

Es ist das Kardinalproblem, das iPhone-Nutzer auch nach achteinhalb Jahren zur Verzweiflung bringt: Der iPhone-Akku ist schon wieder leer. Seit Jahren profitiert die Accessoire-Industrie zum Branchenmalus – nun hat Apple genug. Der Techpionier präsentierte gestern mit seinem Smart  Battery Case eine Lösung der Akkuproblem. Allerdings auf sehr untypische Weise: Die bucklige Batteriehülle ist so hässlich, dass Twitter vor Spott überbordet...

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Der FC Bayern kennt sie. Angela Merkel auch: Momente, in denen sich jahrelang aufgestaute Antipathie gegenüber einem Branchenprimus oder einer Führungsfigur in herzhafter Häme entlädt.

Apple kennt diese Augenblicke erst recht. Ein klobiges CD- bzw. DVD-Laufwerk, das man extra zum MacBook kaufen musste wie 2008 einst beim Air-Modell? Eine Hülle, weil das iPhone durch das Antennagate Anrufe nicht entgegennahm bzw. sie unterbrach? Ein eigener Kartendienst, der in Form von Apple Maps in die Irre führte? Ein digitaler Stift für 110 Euro zu einem Klapptastatur für 179 Euro zu einem  Tablet für 1.229 Euro? Schadenfreude, galore!

Smart Battery Case: Apple löst endlich das Akku-Problem…

Gestern war es wieder so weit: Auch der wertvollste Konzern der Welt präsentierte etwas, das so gar nicht Apple-like daher kommt. Für stolze 119 Euro können Apple-Fans ab sofort eine Hülle für ihr iPhone 6 oder 6s erwerben, die nicht nur für Schutz – sondern auch zusätzlich Batterieleistung sorgt.

Das Uraltproblem des Kultsmartphones aus Cupertino ist schließlich weiterhin ungelöst: Das iPhone ist einfach zu schnell leer.  Das „Smart Battery Case“ verspricht nun eine verlängerte Sprechdauer von bis zu 25 Stunden. Noch bemerkenswerter: Der Akku hält angeblich beim Surfen im LTE bis zu 18 Stunden lang. (Wie lange das Datenvolumen dabei reicht, ist eine andere Frage.)

…auf eine sehr Apple-untypische Weise

Indes:  Der iPhone-Akku sieht nicht Apple-typisch aus – um es vorsichtig zu formulieren. Dem iPhone wurde nicht nur eine Schutzhülle übergestülpt, woran man sich in den vergangenen Jahren (Antennagate hin, zersplitterte iPhone-Displays her)  vielleicht schon gewöhnt hatte – es hat nun auch noch einen Buckel/Beule/Rucksack aufgeschnallt bekommen.

All die Anstrengungen, die Apple in all den Jahren unternommen hat, um das meist verkaufte Produkt in der Geschichte der Verbraucherelektronik noch dünner, noch leichter und noch hübscher zu machen, wurden mit dem mutmaßlich hässlichsten Accessoire der jüngeren Apple-Historie pulverisiert. Nur der Apfel auf der Hülle deutet noch auf Apple hin – wiederzuerkennen ist das iPhone jedenfalls nicht mehr.

Wie konnte das passieren, fragen sich nicht wenige Apple-Fans. Wie konnte Design-Guru Jony Ive das nur zulassen? War er schon im Weihnachtsurlaub im heimatlichen England? Wurde er von einem Design-Praktikanten in Cupertino mit Geschmacksstörungen übergangen? Und überhaupt: Ist der Untergang  des Abendlands nicht mehr weit? Große Eingriffe provozieren nun große Worte – die Reaktionen auf Twitter:

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