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Nach Taylor Swift und Adele jetzt Coldplay: Spotify wieder ohne neuen Bestseller

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Nächster Rückschlag für den weltgrößten Musik-Streaming-Anbieter: Nachdem Taylor Swift Spotify im vergangenen Jahr ihr neues Album mit dramatischen Worten vorenthalten hatte und auch Superstar Adele ihr neues Werk Streaming-Diensten vorenthält, müssen die Schweden nun auch ohne den neuen potenziellen Bestseller von Coldplay auskommen. Die britischen Poprocker werden ihr neues Album "A Head Full of Dreams" nicht bei Gratis-Streaming-Diensten wie Spotify anbieten. Das nur kostenpflichtige Angebot von Apple Music bekommt dagegen den Zuschlag.

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Der Rolle rückwärts geht weiter: Zwei Wochen nachdem Adele ihren neuen Bestseller „25“ Streaming-Diensten komplett verweigert hatte, knüpfen nun auch die britischen Branchenkollegen von Coldplay die Online-Bereitstellung ihres neuen Werkes an Bedingungen.

Wie das Wall Street Journal berichtet, ist Coldplays neuer Longplayer „A Head Full of Dreams“, der heute erscheinen soll, nur bei kostenpflichtigen Streaming-Diensten zu finden – also etwa Apple Music. Spotify, mit 80 Millionen Nutzern der weltgrößte Streaming-Anbieter, geht indes wieder einmal leer aus.

Bereits Taylor Swift hatte Spotify Wirkungstreffer versetzt

Für die Schweden, die auch über 20 Millionen zahlende Kunden verfügen, ist es der nächste Rückschlag. Im vergangenen Jahr hatte sich Spotify bereits von Taylor Swift eine gepfefferte Absage abgeholt.

Unter großem medialen Buhei erklärte die „Shake it off“-Chanteuse seinerzeit: „Die Musikindustrie verändert sich so schnell, so dass sich alles Neue – wie etwa Spotify – wie ein großes Experiment anfühlt. Und ich möchte nicht mein Lebenswerk für ein Experiment zur Verfügung stellen“.

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Dabei konnte es die beliebte Popsängerin aber nicht bewenden lassen. „Ich fand es ironisch, dass ein Multimilliarden-Unternehmen mit Demut auf meine Kritik reagierte, während ein Start-up ohne Cashflow reagierte wie eine Maschine aus der Geschäftswelt“, trat das All American Girl im Sommer noch mal in der Titelstory von „Vanity Fair“ mit Anlauf nach – und stellte ihre Musik dem Spotify-Erzrivalen Apple Music zur Verfügung.

Neuer Rückschlag im Duell mit Apple Music

Nun müssen die Schweden also den nächsten Rückschlag gegen den Rivalen aus Cupertino verkraften. Apple Music kann den Kunden seines Streaming-Dienstes das neue Coldplay-Album ab heute anbieten. Apple-CEO Tim Cook zeigte sich zuletzt über den Start des vor fünf Monaten gestarteten Angebots zufrieden.

15 Millionen Mitglieder verzeichne Apple Music inzwischen, erklärte Cook Ende Oktober – 8,5 Millionen davon befänden sich aktuell in der Testphase. 6,5 Millionen Apple-Kunden hätten sich  inzwischen entschieden, für Apple Music zumindest 9,99 Dollar/Euro zu zahlen.

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