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Mark Zuckerberg ist Vater geworden – und spendet 45 Milliarden Dollar seines Facebook-Vermögens

Mark Zuckerberg und seine Frau Priscilla Chan freuen sich auf die Geburt ihres zweiten Kindes
Mark Zuckerberg und seine Frau Priscilla Chan freuen sich auf die Geburt ihres zweiten Kindes

Das Kind ist da: Facebook-Gründer Mark Zuckerberg ist Vater geworden – naheliegend, dass der Facebook-Chef die Geburt seiner Tochter Max auf dem Social Network verkündet. Dafür wählte der 31-Jährige die Form eines offenen Briefs, in dem Zuckerberg gleichermaßen eine wegweisende Entscheidung verkündete: 99 Prozent seines Vermögens sollen in eine gemeinnützige Stiftung übertragen werden – nach aktuellem Börsenkurs sind das etwa 45 Milliarden Dollar.

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Es ist der Post, auf den die Welt gewartet hat: Mark Zuckerberg und seine Frau Priscilla sind Eltern geworden. Max heißt die Tochter, für der Facebook-Gründer gleich eine Botschaft in Form eines offenen Briefs hat:

Priscilla and I are so happy to welcome our daughter Max into this world!For her birth, we wrote a letter to her about… Posted by Mark Zuckerberg on Tuesday, December 1, 2015

„Liebe Max, Deiner Mutter und mir fehlen die Worte, um zu beschreiben, welche Hoffnung Du uns für die Zukunft bereitest. Dein neues Leben ist voller Versprechen, und wir hoffen, dass Du glücklich und gesund bist, um es in vollen Zügen zu entdecken. Du hast uns bereits einen Grund gegeben, um über die Welt zu reflektieren, in der Du lebst.“

„Wie alle Eltern wollen wir, dass Du in einer besseren Welt als wir aufwächst“

So beginnt ein 2200 Wörter lange offener Brief, den Mark Zuckerberg öffentlich in seinem Profil als Notiz gepostet hat. Es geht darum, wie das Ehepaar Chan-Zuckerberg die Welt sieht – und wie sie sie für ihre Tochter verbessern will. „Wie alle Eltern wollen wir, dass Du in einer besseren Welt als wir aufwächst“, schreibt Zuckerberg.

Dazu will der Chef es aktuell drittwertvollsten Internetkonzerns der Welt einen wesentlichen Anteil liefern – und lässt Worten Taten folgen. 99 Prozent seiner Facebook-Anteile will der 31-Jährige im Laufe seines Lebens in die neu gründete Stiftung Chan Zuckerberg Initiative übertragen, die sich dem Ziel verschrieben hat, „das menschliche Potenzial besser zu nutzen und Gleichheit zu fördern“.

A few weeks before Max’s birth, Priscilla and Mark took a morning to reflect and record their hopes for their daughter and all children of her generation. Posted by Chan Zuckerberg Initiative on Tuesday, December 1, 2015

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Mark Zuckerberg stiftet 99 Prozent seiner Facebook-Aktien – 45 Milliarden Dollar

Zuckerberg folgt damit dem Beispiel anderer CEOs der Techbranche: Microsoft-Gründer Bill Gates hat die Bill & Melinda Gates Foundation 2000 bei seinem Rücktritt als Chef des Softwareriesen ins Leben gerufen, während Apple-Vorstandschef Tim Cook im März verkündete, sein gesamtes Vermögen spenden zu wollen.

Mit dem Umfang seiner Spende stößt Mark Zuckerberg in Dimensionen der bislang größten Philanthropen Bill Gates und Warren Buffett vor: Zum aktuellen Börsenkurs von 107 Dollar entspricht das einem Vermögen von 45 Milliarden Dollar!

Übertragung der Aktien an Stiftung im Laufe des Lebens

Es könnten jedoch noch weitaus mehr werden, wenn die Facebook-Aktie weiter steigt: Zuckerberg kündigte an, dass die Übertragung der Anteile im Laufe seines Lebens erfolgen sollte. In einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC verpflichtete sich Zuckerberg dazu, dass seine Aktienveräußerungen in den kommenden drei Jahren nicht den Wert von jeweils einer Milliarde Dollar übersteigen werden.

Randnotiz: Mit 400.000 Likes in den ersten zwei Stunden ist Mark Zuckerbergs Post auf dem Weg, der meistgelikte Beitrag auf dem Social Network zu werden. Aber das dürfte den jungen Vater, der sich nun einen zweimonatigen Vaterschaftsurlaub nimmt, in den Stunden des größten Glücks kaum interessieren…

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Alle Kommentare

  1. Köstlich wie die Klatsch-Presse drauf reinfällt.

    Die Stiftung ist steuerbegünstigt, ebenso wie Buffet, Gates u.v.a. US-Milliardäre geht es ausschliesslich drum Steuern zu vermeiden und das Stiftungsvermlgen zu mehren.

    Die „Wohltätigkeit“ ist nur der Peanuts-Teil den mach erbringen muss um den Status zu erhalten, mehr nicht. Die Tollitäten bespenden sich gegenseitig, die Kohle bleibt in der Familie.

    Ach ja, und natürlich die verblödeten Massen zu begeistern was für ein Supermensch man ist.

    Immerhin wird das bei den Amis richtig gemanaget, ein Fiasko wie es „Der bigotte Mann“ Tschill Schwajga mit seinem Flüchtlings-Kombinat hingelegt hat, ist hier nicht zu erwarten.

    1. Anhand der Reaktionen stelle ich wieder einmal fest: die Leute wollen verarscht werden. Dummheit ist so grausam…

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