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„Bridge of Spies“ chancenlos gegen „Panem“ und „Spectre“, „Arlo & Spot“ schwächster Pixar-Start jemals

Steven Spielbergs „Bridge of Spies“ mit Tom Hanks (r.)
Steven Spielbergs "Bridge of Spies" mit Tom Hanks (r.)

Enttäuschende Zahlen für Steven Spielberg und Pixar. Ihre neuesten Filme "Bridge of Spies" bzw. "Arlo & Spot" blieben in Deutschland deutlich hinter den Erwartungen zurück und wurden dem Kinocharts-Spitzenduo "Die Tribute von Panem - Mockingjay 2" und "Spectre" nicht gefährlich. Die US- und Welt-Charts führt "Panem" ebenfalls weiter an.

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Weitere 660.000 bis 665.000 Menschen strömten am Wochenende in die deutschen Kinos, um den Abschluss der „Tribute von Panem“ zu sehen. „Mockingjay 2“ steht damit nach zehn Tagen bei 2 Mio. Besuchern – bei fast identischen Zahlen wie der Vorgänger „Mockingjay 1“. Auch James Bond lockt weiter Massen in die Lichtspielhäuser: 420.000 weitere Leute sahen am Wochenende „Spectre“, insgesamt nun schon 5,5 Mio. Zum Vergleich: „Skyfall“, der erfolgreichste Bond der jüngsten 30 Jahre, lockte insgesamt 7,8 Mio. Leute an.

Auf Platz 3 und 4 folgen dann die beiden theoretisch hochkarätigen Neustarts, die allerdings etwas enttäuschten. So erreichte „Arlo & Spot“ – im Original „The good Dinosaur“ – erst einmal nur 155.000 Zuschauer in über 520 Kinos. Das ist das schwächste Pixar-Startergebnis der Geschichte. Den bisherigen Minusrekord hielt „Merida“ mit 295.000, also fast doppelt so vielen Besuchern. Nur 85.000 bis 90.000 Leute wollten Steven Spielbergs „Bridge of Spies“ sehen – trotz eines Deutschland-Bezugs und trotz Tom Hanks. In mehr als 440 Kinos ist das ein enttäuschendes Ergebnis. „Die Highligen drei Könige“ kamen unterdessen als drittstärkster Neuling nur auf 36.500 Zuschauer in über 210 Kinos, Christoph Maria Herbst lockte mit „Highway to Hellas“ sogar nur 25.000 Menschen in fast 250 Säle. Kein gutes Wochenende für neue Kinofilme.

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Licht und Schatten lässt sich in das US-Start-Ergebnis von Pixars „Arlo & Spot“ reindeuten. Zwar belegt der Film mit einem Umsatz von 39,2 Mio. US-Dollar Platz 2 der Thankisgiving-Wochenend-Charts hinter „Mockingjay 2“ (51,6 Mio.), doch diese 39,2 Mio. sind eben auch das schwächste Pixar-Premieren-Ergebnis seit „Toy Story“ im Jahr 1995. Der Film wurde damals allerdings zum Dauerbrenner und kam insgesamt noch auf 191,8 Mio. US-Dollar. Rang 3 der US-Charts geht ebenfalls an einen Neuling: „Creed“, eine weitere Fortsetzung der „Rocky“-Saga, setzte 30,1 Mio. um – ein starkes Ergebnis.

Auch die Welt-Charts führt „Mockingjay 2“ weiter an: Neben den 51,6 Mio. US-Dollar aus den USA sammelte der Film am Wochenende noch 62 Mio. in 92 weiteren Ländern und Territorien ein – insgesamt also 113,6 Mio. Auf Platz 2 folgt „Arlo & Spot“ mit 67,9 Mio. US-Dollar aus 40 Regionen. Wieder nach oben auf Rang 3 ist „Der Marsianer“ gesprungen. Der Grund: 50,1 Mio. der 54,7 Mio. US-Dollar stammen aus China, wo der Film erst jetzt angelaufen ist.

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