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n-tv holt Flüchtlingsprogramm „Marhaba“ mit Constantin Schreiber vom Web ins Fernsehen

RTL-Journalist und n-tv-Moderator Constantin Schreiber.
RTL-Journalist und n-tv-Moderator Constantin Schreiber.

Nachdem die öffentlich-rechtlichen Anstalten ihr Angebot zu Flüchtlingsthemen seit Oktober sukzessive ausgebaut haben, reagiert nun n-tv und verschafft seinem arabischen Online-Format mit einer Sondersendung im Dezember zusätzliche TV-Präsenz. Der Nachrichtensender hat mit seinem Moderator Constantin Schreiber einen versierten Kenner der arabischen Welt im Team.

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„Marhaba – Ankommen in Deutschland“ heißt das Online-Format, in dem n-tv-Moderator Constantin Schreiber seinen Zuschauern wöchentlich in deutscher und arabischer Sprache die deutsche Kultur erklärt und auch mit Flüchtlingen über ihre Ankunft in Europa spricht. Eigenen Angaben zufolge erfreut sich das Format seit Start Ende September mittlerweile großer Beliebtheit und erreiche mittlerweile bis zu einer Million Klicks, heißt es.

Für Schreiber und seinen Sender ist „Marhaba“, das als erstes arabisch-sprachiges Angebot eines Senders online ging, nicht nur ein Erfolg, sondern längst auch zum Prestige-Projekt geworden. Der Moderator und Nahost-Experte ist mittlerweile ein gerne gesehener Gast in Talk-Shows anderer Sender und schreibt über die Flüchtlingsthematik auch für mehrere Print- und Online-Medien als Gastautor (auch bei MEEDIA).

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Nun soll „Marhaba“ auch Präsenz im TV bekommen. Zunächst ist für Mitte Dezember (17.12, 17.10 Uhr) eine 40-minütige Sondersendung des Online-Formates geplant, in der Schreiber mit Gästen aus Politik und Wirtschaft diskutieren, aber auch Reportagen über die Schicksale von Flüchtlingen diskutieren wird. Abgesehen vom großen Interesse auf Zuschauer- aber auch auf Senderseite gehe es nach den Terroranschlägen von Paris auch darum, „konstruktive Beiträge für eine friedliche gemeinsame Zukunft anzubieten“, so Schreiber.

Sicherlich will der Sender mit der Sondersendung aber auch ein Zeichen setzen, dass Programm für Flüchtlinge nicht nur Aufgabe und Leistung der öffentlich-rechtlichen Sender ist. In den vergangenen Wochen sind mehrfach Forderungen aus der Politik laut geworden, die Anstalten müssten eigene Vollprogramme auffahren. Die ARD reagierte beispielsweise mit einer eigenen auf Mobilgeräte ausgerichteten Online-Plattform, auf der sie seit diesem Monat die „tagesschau in 100 Sekunden“ auch in Arabisch und Englisch ausstrahlt. Zudem gaben die Intendanten in dieser Woche bekannt, auch Sendungen wie „Die Sendung mit der Maus“ oder „Sesamstraße“ zu übersetzen.

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Alle Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Schreiber,
    ich finde es toll, dass Sie unseren ausländischen, arabischsprechenden Gästen erklären wie Deutschland funktioniert.
    Bitte dieses Programm täglich mehrmals, oder in Dauerschleife über die Fernseher in den Asylunterkünften laufen lassen. Dann verinnerlichen diese Gäste unsere Kultur.

    Vielen Dank.
    H.Garagnon

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