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Eigen-PR zum Fremdschämen: Reinhard Grindels peinlicher Imagefilm bei YouTube

Reinhard Grindel will Karriere beim DFB machen.
Reinhard Grindel will Karriere beim DFB machen.

Für manche YouTube-Videos braucht es starke Nerven, bei anderen sollte man schnell in der Lage sein, den Ton herunter zu regeln – bei diesem hier ist beides nötig: Der Imagefilm des CDU-Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel bietet 3:45 Minuten lang provinzielle Peinlichkeit. Die plumpe Eigen-PR stammt aus dem Jahr 2013 und wurde kaum beachtet. Doch seit bekannt wurde, dass Grindel DFB-Präsident werden soll, ist das Video ein YouTube-Hit bei Fremdschäm-Fans.

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Schon der Titel des Films („Meine Arbeit im Wahlkreis“) ist ein Kracher, und die musikalische Untermalung bezeichnet die Berliner Morgenpost als „Popschnulze, für die sich sogar Pur-Frontmann Hartmut Engler schämen würde“. Die Kommentatoren unter dem Video ringen um Fassung oder reagieren mit Häme. Aber sehen Sie selbst:

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Alle Kommentare

  1. Ich finde, Deutschland sollte diesen Song für den ESC nehmen. Vielleicht ein Duett mit dem ehemaligen Bundespräsidenten Christian Double-Juh (Name geändert für die internationale Coolness!)? Mit MC Grindel, also MC G.
    Diese Kombi würde das Land tatsächlich gut vertreten. Represent represent…

    Mal ehrlich, Xavier Naidoo, – was soll denn ein MUSIKER beim ESC?

  2. Dieser Mann räumt jetzt also beim DFB auf… erklärt schwarze Konten… schafft im wichtigsten Fußballverband der Welt neue Werte, gräbt verschüttete wieder aus…sorgt für Transparenz… bringt Franz Beckenbauer zum Reden…gibt dem Volkssport Nr.1 Wertigkeit und Würde in der Post-Blatter-Ära zurück …

    Beachtlich, wie der sich tarnen kann.
    Ein Wolf im Schafspelz, vermute ich.
    (Wo sind die Brüllwitz-Emoticons??)

    Ach… und Frau Neun: „Sauber geführte Bücher“ enthalten keine schwarzen Konten und keine 6,7 Mio.-Transaktionen, hoffe ich zumindest…

  3. Naja. Da gibt es wirklich deutlich schlimmere Wahlkampfvideos. Die Bilder halte ich schon für authentisch – natürlich „typisch Politiker“, aber das Lied hat wenigstens Bezug zum Land. Besser als der ewige Chill-Out-Synthesizer-Blub anderer Spot.

    Ich würde hier eher eine Kampagne von RotGrünLinks vermuten. Schließlich soll ein CDU-Mann zum Kopf des deutschen Fußballs werden. Okay, als Sportler oder Sportpolitiker ist er bisher nicht aufgefallen. Sauber geführte Bücher scheint er beim DFB aber vorweisen können – und das ist eben nicht selbstverständlich.

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