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Cover der Woche: die Titelseiten der großen Magazine zum Terror in Paris

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Die Terror-Attacken von Paris sind das beherrschende Nachrichten-Thema der vergangenen Tage. Das zeigen auch die Cover der großen Magazine und Zeitungen. Die meisten Art-Direktoren und Redaktionen haben dabei eine ganz eigene, aber immer emotionale und aufrechte Perspektive gefunden, visuell mit den schrecklichen Ereignissen umzugehen.

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Internationale
Internationale
Der Eiffelturm ist für viele Blattmacher das wichtigste optische Symbol in ihrer Paris-Berichterstattung. Auf dieser Titelseite scheint er zu bedrohlich zu glühen.

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Stern
So konsequent wie die Hamburger setzten nur die wenigsten Redaktionen den Eiffelturm in den Mittelpunkt.

Time

Time
Der lange Schatten des Eiffelturms symbolisiert hier die tiefgreifenden Folgen, die die Attacke noch haben werden.

Polska

Polska
Das Magazin aus Polen hat einen sehr einfachen, aber umso bedrückenderen Ansatz gefunden, die blutige Brutalität der Terroristen in einem Bild darzustellen. Und das ohne Gewalt und Leichen zeigen zu müssen.

 

M
M

Ebenfalls mit den französischen Nationalfarben arbeitet das Magazin von Le Monde. Die Redaktion beschäftigt sich unter anderem mit der Frage, wie man mit den schrecklichen Ereignissen leben kann.

Charlie Hebdo

Charlie Hebdo
Im gewissen Sinne fragt auch Charlie Hebdo, wie man mit den Anschlägen umgehen kann. Die meisten Betrachter interpretierten dieses Cover als Manifest der Lebensfreude. Der Text lautet: „Sie haben die Waffen. Scheiß drauf. Wir haben den Champagner.“

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Liberation
Libération

Die Redaktion trauert still, aber in Anlehnung an den Terrorakt gegen Charlie Hebdo heißt es statt „Je suis Charlie“, nun „Je suis Paris“.

Welt kompakt

Welt Kompakt
Die Welt Kompakt trauert mit Hunderten von Parisern und über die Vorder- und Rückseite. Vor allem weil die Redaktion das gesamte Zeitungsformat nutzt, kann das Bild seine emotionale Kraft entfalten.

Der Spiegel

Der Spiegel
Der Spiegel setzt auf die tiefe Emotion von trauernden Menschen, aber auch auf puren Trotz. So titeln sie: „Ihr wollt, dass ich Angst haben. Vergesst es!“

L'Eqiupe

L’Equipe
Eigentlich ist die L’Equipe eine Sportzeitung. Aber auch sie ist bei den Opfern.

the Villiage Voice

The Villiage Voice
Dieses Magazin hat einen ganz eigenen Zugang gefunden. Die Redaktion visualisiert die Attacke auf das Rock-Konzert.

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Alle Kommentare

  1. Was bringen Terrorwarnungen? Die Frage muß mal gestellt werden, denn in den Warnungen steckt der Aufruf drinnen. Wenn ich nun lese: Islamist ruft zu Terroranschlag auf – dann finde ich diese „Warnung“ auf tausenden von Seiten, in Zeitungen und im Fernsehen wird sie auch noch dutzende Male wiederholt. Die können ja richtig dankbar sein, wenn das westliche Medienkartell sich als deren Lautsprecher für den Terror zur Verfügung stellt!

    Die Bevölkerung wird verängstigt, weil sie keine Möglichkeit hat, sich zu schützen, und in islamischen Kreisen reibt man sich die Hände. Die werden sich unglaublich stark fühlen bei so viel Propaganda, den die westliche Propaganda für ihre Sache macht.
    Das ist eine ganz einfache Gleichung: Warnung = Aufruf! Es steht ja auch immer drinnen! Der Aufruf wird nur umdeklariert.
    Gibt es keine Trittbrettfahrer, frustrierte Muslime, gewalttätigen Gangs, die sich davon angesprochen fühlen könnten? Die rufen die Terroristen regelrecht ins Land!

    Waffen kann man sich übers Internet besorgen, oft wird die Anleitung zum Anschlag in der Presse schon mittransportiert. Und dann ist das irgend so’n vermummter Typ in einer Baracke irgendwo in der arabischen Wüste mit einer Handykamera!

    Was soll ich sagen? Sind die hier nicht ganz dicht?

    Die Medien selber haben den Terror zu einer alles bestimmenden Größe gemacht, das ist nackte Panikmache, und wenn der Westen dazu ständig islamische Staaten überfällt, mit Blödpropaganda seine Schurkereien rechtfertigt und dabei Völkerwanderungen auslöst, da ist der Haß auf den Westen schon eine abgemachte Sache.

    Zudem erschweren solche Meldungen die Arbeit. Die Medien stehen der Aufklärung im Wege, womöglich zieht noch ein Schaulustigentreck an den Ort des Geschehens. Das kommt immer wieder. Das ist Realität.

    Terrormeldungen sind top secret, das ist Geheimdienstwissen und sonst nichts!

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