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Kohler, Döpfner und Steingart springen mit Paris-Kommentaren in die Blendle-Verkaufs-Charts

FAZ-Herausgeber Berthold Kohler, Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart und Springer-Boss Mathias Döpfner belegen mit ihren Kommentaren Top-Ränge in den Artikel-Verkäufen bei Blendle
FAZ-Herausgeber Berthold Kohler, Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart und Springer-Boss Mathias Döpfner belegen mit ihren Kommentaren Top-Ränge in den Artikel-Verkäufen bei Blendle

Während sich die Deutschen über die Nachrichtenlage im Zusammenhang mit den Terroranschlägen von Paris im Web und TV informiert haben, hatten die Zeitungen offenbar Erfolg mit Einordnungen und Kommentaren. In der aktuellen Blendle-Top-Ten finden sich so gleich drei Kommentare prominenter Medienmacher.

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Der meistverkaufte Text im Journalismus-Shop Blendle war in den vergangenen sieben Tagen der Kommentar des FAZ-Herausgebers Berthold Kohler mit dem provokanten Titel „Weltkrieg“, veröffentlicht in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Springer-Boss Mathias Döpfner folgt mit seiner „Botschaft von Paris“, die er für die Welt am Sonntag aufschrieb, auf Rang 3. Platz 8 geht schließlich an Gabor Steingarts Paris-Kommentar im Handelsblatt.

Zwischen die Kommentare von Kohler und Döpfner schob sich im Verkaufs-Ranking eine Geschichte der Wirtschaftswoche, die so gar nichts mit Terror zu tun hat. In „Die Macht der großen Geste“ geht es um Körpersprache für den eigenen Erfolg. Insgesamt ist die Liste der Medien in der Top Ten so abwechslungsreich wie selten: Sieht man von den Schwestern FAS und FAZ ab, ist keine Zeitung bzw. Zeitschrift zweimal vertreten. Statt nur den üblichen Verdächtigen haben es auch Medien wie Neon, die NZZ am Sonntag aus der Schweiz und Capital in die Liste geschafft. Der Spiegel, der in den vergangenen vier Wochen immer den Bestseller Nummer 1 geliefert hatte, belegt mit seiner Topstory diesmal nur Rang 9.

Zur Erinnerung: MEEDIA veröffentlicht jeweils mittwochs exklusiv die offizielle Top Ten der deutschen Artikel, die auf Blendle die meisten Abnehmer gefunden haben. Blendle ist eine Website, auf der einzelne Artikel aus Zeitungen und Zeitschriften gekauft werden können.

Es folgt die komplette Top Ten mit dem Hinweis, das eingeloggte Blendle-Nutzer (wie immer bei blendle.com-Links) den entsprechenden Artikel direkt mit dem Klick kaufen. Sie können ihn aber bekanntlich bei Nichtgefallen oder versehentlichem Klicken „zurück geben“ und bekommen das Geld wieder gut geschrieben.

Blendle-Top-Ten der meistverkauften deutschen Artikel vom 11. bis 17. November 2015:

1. „Weltkrieg“ – Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Berthold Kohler, 895 Wörter, 45 Cent
Kommentar zu den Anschlägen in Paris von FAZ-Herausgeber Berthold Kohler, in dem er ein „hartes Gesicht“ der deutschen Regierung fordert

2. „Die Macht der großen Geste“ – Wirtschaftswoche, Jan Guldner und Malte Buhse, 1102 Wörter, 65 Cent
Wie man Körpersprache für den eigenen Erfolg und zur Einschätzung des Gegenüber einsetzen kann

3. „Die Botschaft von Paris“ – Welt am Sonntag, Mathias Döpfner, 1366 Wörter, 25 Cent
Kommentar von Springer-Chef Mathias Döpfner zu den Anschlägen in Paris, in dem er von Europa mehr Stärke fordert

4. „Ich bin mir sicher, dass jemand mithört, wenn ich telefoniere“ – Neon, Martina Kix, 1996 Wörter, 59 Cent
Ausführliches Interview mit EU-Parlamentarier Jan Philipp Albrecht über seinen Kampf für mehr Datenschutz

5. „Alle können ein direktes Ziel werden“ – NZZ am Sonntag, Rudolf Balmer, 2451 Wörter, 89 Cent
Interview mit Islamwissenschaftler Reinhard Schulze über den neuen Terror in Europa und den IS

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6. „Einer geht rein“ – Zeit Magazin, Wolfgang Bauer, 5329 Wörter, 89 Cent
Eindrückliche Reportage über einen Mann, der bald eine langjährige Haftstrafe antreten muss. Resultat einer langjährigen Recherche

7. „Die ganze Welt zum Feind“ – Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2040 Wörter, 45 Cent
Analyse zum Aufstieg des IS, und wie die „zweite Phase“ der Terror-Organisation begonnen hat

8. „Weltkrieg III.“ – Handelsblatt, Gabor Steingart, 851 Wörter, 45 Cent
Kommentar zu den Anschlägen von Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart, in dem er einen „kühlen Kopf“ an Deutschlands Spitze fordert

9. „Revolutionäre Grüße 😉“ – Der Spiegel, Melanie Amann und Timo Steppat, 731 Wörter, 75 Cent
Kritischer (und kontroverser) Artikel über die Facebook-Strategie der Bundesregierung unter Pressesprecher Seibert

10. „Die jungen Milden“ – Capital, Jonas Breng, 2027 Wörter, 89 Cent
Exklusive Studien-Ergebnisse zu jungen Arbeiternehmern und wie sie sich kategorisieren lassen.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Beschreibungen: Blendle)

Die Top 3 der meistverkauften Artikel aus den Ressorts Medien und Tech führt der Spiegel-Artikel über die Facebook-Seite der Bundesregierung an:

1. „Revolutionäre Grüße 😉“ – Der Spiegel, Melanie Amann und Timo Steppat, 731 Wörter, 75 Cent
Kritischer (und kontroverser) Artikel über die Facebook-Strategie der Bundesregierung unter Pressesprecher Seibert

2. „Ausgeträumt“ – Süddeutsche Zeitung, Claus Hulverscheidt und Kathrin Werner, 3407 Wörter, 79 Cent
Analyse zu den nur fünf Konzernen, die das Internet beherrschen und wie sie ihre Macht halten wollen

3. „Kopf oder Zahl“ – Der Spiegel, Uwe Buse, 3221 Wörter, 199 Euro
Reportage über die Totalüberwachung auf dem Arbeitsplatz und wie sie die Zukunft der Arbeit bedeutet

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Alle Kommentare

  1. Danke, dachte ich mir schon. Interessant wäre es trotzdem. Nr. 1 von sehr wenig ist halt immer noch sehr wenig.

  2. Lieber Herr Schröder, gibt es bei Blendle eigentlich auch absolute Abrufzahlen? Oder nur ein Ranking? Viele Grüße, JG

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