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Helge Schneiders Videobotschaft aus Hannover: mit einer Mandarine gegen die Terrorgefahr

Helge Schneider reagiert via Facebook-Video auf die Terrorgefahr in Hannover
Helge Schneider reagiert via Facebook-Video auf die Terrorgefahr in Hannover

Haltung zeigen in schweren Zeiten: Auch Helge Schneider wurde am Dienstagabend von der Anschlaggefahr in Hannover überrascht – seine Lesung wurde wie das Länderspiel der deutschen Nationalelf abgesagt. Der Entertainer reagierte via Facebook-Video: Darin isst er in seinem Hotelzimmer eine Mandarine und erklärt, dass er dann eben Donnerstag auftrete. Zum Schluss zeigt er noch Kung Fu-Tritte zur Selbstverteidigung.

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Der Schock saß tief: Wieder hat sich die Terrorgefahr in den Alltag eingemischt. Wegen einer Bombendrohung wurde gestern Abend das Fußballländerspiel Deutschland gegen die Niederlande abgesagt. „Wir haben konkrete Hinweise gehabt, dass jemand im Stadion einen Sprengsatz zünden wollte“, informierte Hannovers Polizeipräsident später. Die Folge: Der Hauptbahnhof wurde teilweise gesperrt und der Bahnverkehr eingeschränkt.

Und nicht nur das: Auch kulturelle Aktivitäten am Abend wurden in Hannover abgesagt – wie die Lesung von Helge Schneider. Der Komiker wollte am Abend aus seinem neuen Buch „Orang Utan Klaus“ lesen, doch die Anschlaggefahr in Hannover machte dem 60-Jährigen einen Strich durch die Rechnung. Spontan und wortgewandt wie Schneider ist, kommentierte der gebürtige Mülheimer auf Facebook die Lage.

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Posted by Helge Schneider on Tuesday, November 17, 2015

„Ich musste gerade eine Lesung absagen in Hannover – aus Sicherheitsgründen“, beginnt Schneider bedient. „Jetzt bin ich in meinem Hotel und esse ’ne Mandarine. Man sagt, Vitamine wären gesund.“ Die schlechte Laune ist greifbar. „Damit konnte ja keiner rechnen.“

Es folgt eine Rückblende. „Als ich angefangen habe, Musik zu machen und solche Sachen, habe ich mir nicht so direkt gedacht, dass es eines Tages mal so kommen würde, dass ich mal etwas absage“, spricht Helge Schneider, immer noch Mandarine pulend, in die Smartphone-Kamera.

„…dann komme ich Donnerstag wieder“

Doch dann die eigentliche Ansage: „Ich kann nur sagen, wenn das so weiter geht, dass ich morgen wieder absagen muss, dann komme ich Donnerstag wieder“, macht Schneider unmissverständlich klar. Die Botschaft kommt an: Dieser Mann lässt sich nicht einschüchtern – und seine Fans schon gar nicht im Stich.

Und als hätte das noch nicht gereicht, folgt ein dadaistischer Abschluss, wie ihn nur Helge Schneider zelebrieren kann: als Luftloch tretender Kung-Fu-Kämpfer. Allerspätestens nach dem Facebook-Video, das bereits nach wenigen Stunden über 75.000 Likes erhalten hat, ist klar: Helge Schneider hat es immer noch drauf. Das bestätigen auch unzählige Reaktionen auf Twitter:

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