„Durchgeknallt“: Welt-Chefredakteur verurteilt Posting von Matthias Matussek zum Terror in Paris

Journalist Matthias Matussek hatte im November 2015 mit einem Facebook-Posting provoziert und anschließend seinen Job verloren
Journalist Matthias Matussek hatte im November 2015 mit einem Facebook-Posting provoziert und anschließend seinen Job verloren

Publishing Die Terroranschläge von Paris versetzen die ganze Welt in Schock und in Trauer – fast die ganze Welt. Denn prompt nutzen Rechte die Gewalttaten in Frankreich, um gegen Flüchtlinge zu agitieren. Auch der langjährige Spiegel-Autor und derzeitige Welt-Kolumnist Matthias Mattusek hat ein Facebook-Posting veröffentlicht, das sein Chefredakteur Jan-Eric Peters am Samstag verurteilte und als "durchgeknallt" bezeichnete. Bei Springer prüft man nun Konsequenzen, eine Trennung von Matussek scheint nahe.

Werbeanzeige

Unmittelbar nach den Anschlägen in Paris, bei denen Mindestens 129 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 350 Menschen verletzt worden sind, setzte Matussek bei Facebook mehrere Postings ab. Zu diesem Zeitpunkt war noch ungeklärt, wer überhaupt hinter den blutigen Attacken steckt. Für Matussek schien schnell klar, dass die Anschläge (wie mittlerweile bestätigt) von der Terrororganisation Islamischer Staat verübt worden sind. Statt die Radikalen zu verurteilen, zog der Welt-Kolumnist eine Verbindung zur Flüchtlingswelle und schloss sein Posting wenig passend mit einem lächelnden Smiley.

Ich schätze mal, der Terror von Paris wird auch unsere Debatten über offene Grenzen und eine Viertelmillion unregistrierter junger islamischer Männer im Lande in eine ganz neue frische Richtung bewegen.. 🙂

Posted by Matthias Matussek on Friday, November 13, 2015

Matussek nutze die Anschläge, um alle „islamischen Männer“ unter Generalverdacht zu stellen. Ein Verhalten, das einen nur übel aufstoßen lassen kann. So unter anderem auch Bild-Chefredakteur Kai Diekmann, der das Posting in den Beitragskommentaren als „ekelhaft“ bezeichnete.

Via Twitter kritisierten u.a. auch die Medienjournalisten Stefan Niggemeier und Anette Milz Matusseks Posting.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Matussek auffällig verhält (MEEDIA berichtete). Doch dieses Mal trieb es der Autor so weit, dass sich auch Chefredakteur Jan-Eric Peters äußern musste. Der Welt-Chef bezeichnete den Auftritt seines Autoren als „durchgeknallt“ und distanzierte sich von Matussek. Am Samstag erklärte er via Facebook und Twitter:

Bildschirmfoto 2015-11-14 um 13.09.24
Tatsächlich gibt es zur aktuellen Stunde wahrlich andere Dinge, um die sich ein Chefredakteur einer überregionalen Tageszeitung kümmern muss. Allerdings ist davon auszugehen, dass man bei Springer nun grundsätzlich überlegen wird, ob der umstrittene Autor journalistisch überhaupt zu halten ist.

Anmerkung der Redaktion:

Matthias Matussek hat den Smiley in seinem Posting mittlerweile in ein trauriges Gesicht geändert, weshalb das (erste) Posting auch in diesem Artikel verändert erscheint.

Werbeanzeige

Mehr zum Thema

Alle Kommentare

    1. Ich habe es unten noch mal ausführlich gepostet: Lesen Sie doch mal die Unternehmens-Grundsätze, die Axel Springer für seinen Verlag im Unternehmensstatut hinterlassen hat. Das klare Bekenntnis zu Israel beinhalt letztlich auch eine klare Ablehnung des islamischen Terrors und der Weltanschauung des Islam.

      1. das klare bekenntnis zu israel beinhaltet die klare befürwortung zum terrorismus … und zwar west vs ost

        denken ist nicht deine stärke ..schreiber .. 🙁

    1. Die bald auch in Deutschland ankommende „Ekelhaftigkeit“ des Islamismus wird dazu führen, daß Sie,Thomas,Ihren Kommentar bedauern.

      1. Unmißverständlich und sachlich formuliert! Ich stimme zu. Nur, die Unterscheidung von Islam und Islamismus ist eine künstliche, sie entbehrt jeder Entsprechung in der religiösen Praxis …

    2. Dieser Heuchler Jean Eric Linksfaschist mit seiner “ziviliserten Welt“ und weiteren Buntmensch Geschwaffel.
      Den sind die Opfer egal, Hauptsache er kann seinen moralischen Überlegenheits Orgasmus ejakulieren! Typischer Lügenpressen Trottel.
      Aber wer weiss irgendwann machen die Allah Agbars auch bei den Lügenpresslern bum bum.

      1. Hauptsache schön „anonym“ gegen Links hetzen und die 0,003% der Islamisten, welche radikal und gewaltbereit sind mit dem Rest gleich stellen. Ich hoffe, du verschluckst dich in der Weihnachtszeit an deinem feisten Weihnachtsessen, DANN weißt du, wo die größere Lebensgefahr steckt.

      2. @ziemlichZügig: Herr Pirincci, sind Sie es? Diese sexualisierte Sprache das kann doch nur ein echter Akif Anhänger sein!
        Ich kann schon verstehen, dass Sie mit der „zivilisierten Welt“ nichts anfangen können.

      3. Wie sie sich alle aufplustern, wenn sie anonym sein können. Dann wird aber mal Gas gegeben. Holla die Waldfee! Dann wird aus Geschwafel Geschwaffel und aus einem Orgasmus aus Überlegenheit oder auch einem Überlegenheitsorgasmus (das richtig geschrieben ergibt schon gar keinen Sinn), ein Überlegenheits Orgasmus. Der wird dann auch noch ejakuliert. Ja wie jetzt? Geht das? Hat mir noch niemand gezeigt. Aber, wenn man so in der Anonymität des Internets vom Lenken des Weltgeschehens am Tresen endlich zuhause angekommen ist, dann kann man so richtig seine ganze vergorene politische Scheiße via Überlegenheits Orgasmus ins Internet ejakulieren. Aber ziemlich zügig, denn auf diesen Gebieten ist er bestimmt der Schnellste. Nomen est Omen.

      4. oh Gott wie primitiv und dürftig in der Sprache. So viele Fehler in ein paar Sätzen würde kaum ein Asylant machen, der sich über ein Jahr um deutsche Kultur müht, die Sie für sich noch niemals haben in Anspruch nehmen dürfen. Wer sich ZZziemlichZügig nennt, tritt kraftvoll ein zu dem Club, der sich als „das Pack“ selber bezeichnet. Florian Adler

    3. Der Mann ist nicht ekelhaft, er hat eben nur eine eigene Meinung.
      Und den Irrtum mit dem Smiley hat er ja erkannt und korrigiert.
      Also alles in Ordnung.

    1. In Trauer um die Toten von Paris möchte ich sagen: Wie GB sehe ich das genauso. Spätestens wenn in Deutschland ein Anschlag in dieser Qualität geschehen sollte, wird der Zynismus der Regierenden und anderer Verantwortlicher deutlich werden.
      Gegen die Barberei des IS hilft nicht nur das „Gutmenschentum“, denn der IS ist für mich der Teufel.

      1. Die Wahrheit ist also, daß die Flüchtlinge, die vor der IS u.ä. flüchten, die Schuld an diesen Anschlägen trägt ??
        Danke für die Aufklärung, darauf wäre ich im Leben nie gekommen.
        DANKE M.M.

        (das Smiley verkneife ich mir mal)

    2. So ist es, GB. Christliche Flüchtlinge berichten schlimme Dinge über ihre islamischen Mitbewohner in den deutschen Aufnahmelagern. Wer das ignoriert, ist kein Journalist.

  1. Die große Frage ist, wieweit die Bevölkerung die hier zitierten Presseleute noch ernst nimmt. Die Auflagen stürzen ab und vieles was heute von den Journalsimusexperten als „Verschwörungstheorie“ beschimpft wird tritt morgen ein. Diese Aktionen gegen Herrn Mattusek sind nicht unbedingt geeignet, das Vertrauen in eine freie Presse zu stärken. Die Empörung wirkt bestellt.

  2. Soso der Mann wurde schon mehrere Male auffällig. Na da ist er ja ein Fall für die Inquisition. In der DDR hätte man ihn wegen des Verlassens der Parteilinie abgeknipst. Aber hier haben wir ja Meinungsfreiheit, im eng begrenzten Rahmen natürlich. Dem von Merkel, Bertelsmann, Springer und Konsorten. Mit diesem Bewerbungsartikel bekommt der Herr Schade sicher die Stelle von Matussek!?

    1. Erstens: Mindestens einer ist in Courcouronnes geboren und aufgewachsen, einer Banlieu im Süden von Paris.
      https://twitter.com/Fighti/status/665653123910868992
      Insofern sollten Sie sich übrigens vor dem Bayern-Verteidiger Medhi Benatia in Acht nehmen, der kommt auch daher, ist Marokkaner und Moslem – er muss also ein islamischer Terrorist sein…

      Zwotens: Wissen Sie eigentlich, wo überall Französisch eine anerkannte Sprache ist? Dass es in Mali, Dschibuti und im Libanon Amtssprache ist, in Algerien, Marokko und Tunesien offizielle Sprache und in Ägypten als Minderheitensprache anerkannt? Alles Länder, in denen sich islamistische Extremisten herumtreiben… in den seltensten Fällen gehören die zu Al Kaida, denn Al Kaida ist so gut wie tot. Entweder schließen sie sich dem IS an oder sie bekämpfen ihn, wie im Jemen. Ach, ganz nebenbei: Al Kaida hat auch ein Kalifat ausgerufen, zufälligerweise gehört dazu auch jener Teil Indiens, in dem Französisch anerkannte Minderheitensprache ist…

      1. Ist ja immer schön, wenn man insider Wissen hat, oder kennen sie die Terroristen persönlich um soetwas zu behaupten?

      2. Die ,,Flüchtlinge“ fliehen also vor Krieg und dem IS. Das mag für eonen kleinen Teil gelten. Den Grund für Terror und Krieg bringen sie jedoch mt: Den Islam! Früher oder späzer wird es hier losgehen, egal wo einer geboren ist. Jeder der den Islamchip implantiert hat ist ein potentieller Terrorist. Das befiehlt ihm sein ,,Glaube“!

  3. Das einzig geleichgeschaltete in Deutschland sind die Internet-Kommentatoren mit ihren dutzenden Fake-Accounts. Ihr seid armselige Kreaturen, die das Leid anderer für ihre kruden Botschaften ausnutzen

    1. Ich hoffe es sind Fake-Accounts!!!

      Woher kommt diese große Angst!
      Woher der Nationalismus!
      Woher der Zynismus!

      Leute was ist los mit euch!!!

  4. Ich bin in jedem Fall in Gedanken bei den Hinterbliebenen der Opfer in Paris, und ich gehöre zu den Menschen, die nicht Menschen auf Grund ihrer Religion o.ä. mit anderen über einen Kamm schert. Das Gedankengut ist es, was die Menschen unterscheidet, und in JEDEM Nest gibt es ein paar faule Eier !

    1. Wenn man die bisherigen Zahlen hochrechnet wird nur eine(r) von 1000 Flüchtlingen dem iS zuzurechnen sein, also 1 Promille. Das ist statistisch extrem wenig. Absolut aber ein ungeheures und absolut unbeherrschbares Gefahrenpotential.

      Selbstverständlich muss es Einwanderung geben, aber diese darf nie(!) unkontrolliert sein. Das ist auch für eigentlich alle anderen Länder immmer selbstverständlich gewesen.

      Auch für die Bundeskanzlerin (wenn man ihre eigenen alten Erklärungen liest). Nur in diesem Sommer scheint sie von der Vernunft verlassen worden zu sein.
      Sie schafft es bisher mit ihrer Strategie der moralischen Erpressung die öffentliche Meinung so zu polarisieren, dass viele Bürger sich schämen ihre Meinung zu sagen.

      Die meisten Menschen wollen Flüchtlingen helfen und sind auch zu finanziellen Opfern in einem begrenztem Umfag bereit.

      Aber eben nur in einem begrenztem Umfang.
      Nur wenige würden in einer offenen Diskussion eine Politik akzeptieren, die unserne Lebensstil gefährdet.

      Die wirtschaftlichen und logistischen, sicherheitspolitischen und kulturellen Folgen der Merkel-Politik sind dramatisch.
      Spätestens nach den Attentanten wisssen wir, dass durch die Flüchlingslawine (Schäuble) Krieg und Gewalt nach Europa reingetragen werden.
      Eine objektive und zwingende Kausalität, auch wenn die überwältigende Mehrheit der Flüchtlinge eben vor dieser Gewalt flieht.

      Das ist im klassischen Sinn tragisch.

      Aber wollen auch wir uns zu Opfern machen lassen?

      1. Die ,,Flüchtlinge“ fliehen also vor Krieg und dem IS. Das mag für eonen kleinen Teil gelten. Den Grund für Terror und Krieg bringen sie jedoch mt: Den Islam! Früher oder späzer wird es hier losgehen, egal wo einer geboren ist. Jeder der den Islamchip implantiert hat ist ein potentieller Terrorist. Das befiehlt ihm sein ,,Glaube“!

  5. Dann lesen Sie mal die Unternehmens-Grundsätze, die Axel Springer mit der Unternehmens-Satzung seines Verlages hinterlassen hat. Das ist sehr eindeutig und stellt wohl klar, wo Axel Springer heute stehen und wie er sich positionieren würde. (speziell Punkt 2. (und auch 4.) macht wohl klar, wie sich A.S. dazu verhalten hätte) Dieckmann wäre von Axel Springer wahrscheinlich längst gefeuert – oder wahrscheinlich gar nicht erst eingestellt worden.

    1.Das unbedingte Eintreten für den freiheitlichen Rechtsstaat Deutschland als Mitglied der westlichen Staatengemeinschaft und die Förderung der Einigungsbemühungen der Völker Europas.

    2.Das Herbeiführen einer Aussöhnung zwischen Juden und Deutschen, hierzu gehört auch die Unterstützung der Lebensrechte des israelischen Volkes.

    3.Die Unterstützung des transatlantischen Bündnisses und die Solidarität in der freiheitlichen Wertegemeinschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika.

    4.Die Ablehnung jeglicher Art von politischem Totalitarismus.
    5.Die Verteidigung der freien sozialen Marktwirtschaft.

    1. Da gebe ich Ihnen uneingeschränkt recht – unerträglich die Kommentare – und das ganze Blatt dazu. Einst ein Blatt das man lieber in der FAZ einwickelte und heute der Globus unserer Politiker .

  6. Anders gelesen, nämlich mit beißendem Sarkasmus unterlegt:
    Es ist genau das, was stattfindet.
    Die Flüchtlingssituation wird strikter geregelt werden müssen, und leider
    werden sich tumbe AfDler und PegidaIsten bestätigt fühlen…

  7. “ … um alle „islamischen Männer“ unter Generalverdacht zu stellen.“

    Unsinn. Matussek schreibt von den UNREGISTRIERTEN islamischen Männern.
    Deren Motivation, eine Registration zu umgehen mögen nicht zwangsläufig terroristischer Natur sein. Und dennoch ist es fahrlässig dieser nicht habhaft zu werden. Wie Matussek hoffe ich, daß spätestens jetzt dieses Problem angegangen wird. Was sollen diese anarchischen Zustände?

    1. wieso bitte soll der post von mattusek problematisch sein?? dafür, dass einer der attentäter offensichtlich als flüchtling über die balkanroute nach paris kam ist das doch wirklich sehr gemässigt und politisch korrekt. Man stelle sich mal vor ein Pegida-Vertreter wäre bei einem attentat mit 130 ermordeten beteiligt… was würde dann geschrieben?

  8. Weiter so Herr Matussek. Die Wahrheit ist anscheinend schwer zu ertragen und soll nach Möglichkeit schön unter den Tisch gekehrt werden. Vielleicht werden viele anders Denken wenn diese Dinge bald vor unserer Haustür passieren. Schauen wir mal wohin uns diese lockere Hanhabung der Grenzen führt?

  9. Sie, die Heuchler, Phrasenautomaten und Matschbirnen, lernen es nicht anders als durch Erfahrung – deswegen: weiter so. Zuwanderung mit allen Konsequenzen. Multikulti, Cohn-Bandit dixit, ist hart und grausam, mögt auch Ihr es spüren.

  10. Was soll an dem Posting von Matussek durchgeknallt oder ekelhaft sein. Ekelhaft ist viel mehr der Druck auf die freie Meinungsäußerung in unserem Land!

    1. Die Nummer schon wieder…

      Matussek hat seine Meinung frei äußern dürfen. Das darf jeder, wenn er nicht gerade den Holocaust leugnet.

      Was NICHT jeder darf: Erwarten, für seine Meinung nicht für ein – ggf. rassistisches – Ar…lo.. gehalten und entsprechend kritisiert oder gar geschmäht zu werden.

      Was auch NICHT jeder darf: Erwarten, dass seine Meinungsäußerung nicht auf seinen Arbeitgeber durchschlägt, immerhin ist ein Bewerbungsverfahren auch eine Prüfung kompatiblen Charakters, ganz besonders im Journalismus, in dem eine Öffentlichkeitswirkung besteht.

      Ihr Fremden- und Menschenfeinde seit doch alle gleich. Auch die Nazis sahen sich als Opfer – die jüdische Weltverschwörung, die Kommunisten, die Sozialdemokraten… das war ja auch beim Reichstagsbrand so…

      1. Was soll denn bitte dieser Blödsinn? Was hat das noch mit freier Meinungsäußerung zu tun, wenn man für die „falsche“ Meinung zum Abschuss freigegeben wird? Sie halten es wohl wie Ihre muslimischen Freunde im Geiste – da darf auch jeder glauben, was er will, solange er nicht darüber spricht.

  11. Es ist bedauerlich. Zum einen schreibt Herr Matussek von „unregistrierten….“, nicht von „allen islamischen Männern“ (zitieren will auch innerhalb der Presse gelernt sein) – desweiteren hiess es noch vor Monaten: JE SUIS CHARLIE!!! Ein Ausruf des Mitgefühls UND ein Aufruf gegen die Zensur, ein Aufschrei zugunsten der Pressefreiheit! Tränenreich weinte man mit Charlie, entsetzt blickt man nun gen Paris – aber die Meinung sagen darf man nicht?!
    Zugunsten der Pressefreiheit? Der Meinungsfreiheit? Der hochgelobten EU?
    Religion wird seitens des IS instrumentalisiert, genutzt, missbraucht. Richtig.
    Die Grundsätze des Verlages – richtig…
    Aber: Welche Zeitungen (Bild? Wir sprachen exklusiv mit dem Toten?!) gehören ebenfalls zum Verlag?
    Und: Wenn wir alle unsere Meinung nicht mehr sagen dürfen – leben wir nicht sodann selbst in einem zensierten, dauerregulierten Staat? Stumm? Genaugenommen seit dem Zweiten Weltkrieg, dem ewig und unaufhörlich pochendem schlechten Gewissen, welches uns Stimme, Zunge und Meinung amputierte? Wie lange noch? Bis es lauter wird, das „Rechte Gähren“? Geschürt durch die Maske des Gutbürgers, die heutzutage automatisch mit der Muttermilch ins eigene Blut importiert wird?
    Fakt ist: Ich bin selbst Journalist, trauere um Charlie, um die Opfer von Paris und ihre Angehörigen, um das arme syrische Kind am Strand, um alle Opfer des Terrors – und alle Verstummten, um den investigativen Journalismus, den es in unserem Land nicht mehr gibt (warum nur?!) und vorab um Herrn Matussek, der hier an den Pranger gestellt wird, obschon er nur die Wahrheit sagt, Prognosen abgibt, „verdammt nochmal recht hat“, kritisch ist, obwohl das in Deutschland bereits inoffziell verboten ist. Und um jene, die einen negativen Smiley nicht verstehen, Sätze falsch zitieren und nicht begreifen, was Matussek wirklich sagte.
    Fakt ist – unzählige unregistrierte Menschen kommen in unser Land. Hilfe, Humanität ist gut. Instrumentalisierte Religion nicht. Alle sind eins, gleich-wertig! Nur: Wer kommt da tatsächlich? Wo ist die hochgelobte deutsche Regulation? Als Deutscher geht man keinen unbeobachteten Schritt, jeder weiss alles und Big Brother am meisten. Wie steht es um jene, die kommen? Sind sie alle hilfesuchend? Wissen wir es? Oder muss erst der Kölner Dom brennen, die Skyline von FFM sinken oder das Brandenburger Tor detonieren, bis ein schauriges Erwachen erfolgt und man sich erinnert, dass auch Noah nur so viele Lebewesen mitnahm, wie der Kahn auch tragen konnte!?? Und von jedem nur zwei…!
    Im übrigen traue ich mich nicht, meinen Namen auszuschreiben. Warum? Weil ich keine Brandbomben in meinem Briefkasten wünsche. Es lebe die Pressefreiheit, die Meinungsfreiheit Deutschlands. Und das minutiös getaktete schlechte Gewissen eines inzwischen stummen Volkes!
    Hut ab, Herr Matussek! Und einen Gruss an die Chefredaktion der WELT: Richtig lesen, korrekt zitieren – und zwischen den Zeilen.
    „Die Aufgabe des Journalisten ist es, den Mächtigen auf die Finger zu schauen!“ (Wolf Schneider – Gründer der Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg und hochrangiger Redakteur DIVERSER Zeitungen!)

    1. „Fakt ist – unzählige unregistrierte Menschen kommen in unser Land.“

      Haben Sie sich mal gefragt, warum?

      Skizzieren wir doch mal ein Szenario, damit Sie es besser verstehen…
      2022. Nach Griechenland, Portugal und Spanien breitet sich die linke Revolution weiter aus, bis auch Deutschland kippt. Plötzlich ist die Linke stärkste Partei, und Sie werden von ihr als Feind staatlich verfolgt (das ist doch ungefähr eine Ihrer größten Ängste, oder?).
      Sie müssen fliehen, raus aus dem EU-Raum. Nehmen wir spaßeshalber an, Sie haben einen Cousin in Israel. Da wollen Sie hin. Auf Ihrem Weg kommen Sie in die Türkei. Diese hat mit Israel ein Abkommen geschlossen, nachdem EU-Flüchtlinge dort registriert werden müssen und in Aufnahmelager kommen. Werden Sie dort registriert, besteht kaum Chance, nach Israel zu Ihrem Cousin weiterzukommen.

      Frage: Lassen Sie sich in der Türkei registrieren?

      1. Nicht jeder ist so feige und flüchtet es gibt auch Leute die ihr Land bis in den Tod verteidigen würden. Sie sind wohl keiner davon. In diesem Sinne lieber Tod als Rot!

      1. Eben nicht „sehr gut“ geschrieben.
        Der Unterschied ist, dass die Flüchtlinge in diesem Szenario die Ursachen (die kommuistische Ideologie) erkennen und verurteilen, hingegen aktuell die tatsächlichen Zusammenhänge geleugnet, verharmlost oder gar ins Gegenteil verkehrt werden (Islam Islamismus und westliche Einflussnahme), sowohl von Seiten der Asylsuchenden als auch der potentiellen Aufnahmeländer, so dass eine echte Aufarbeitung und Lösung der Konfliktursachen nicht stattfinden kann und wird. Dadurch etablieren wir in Europa nach und nach genau die Zustände, die, der momentanen Kriegsrhetorik zufolge, mit allen (nur leider untauglichen) Mitteln bekämpft werden sollen.

    2. Genau so ist es. Wen man in Deutschland die warheit sagt wird man sofort in die rechte Ecke gestellt.Ausgesãt wird Hilfe und Humanität und geerntet werden Bomben und Terror. Kõnte es nicht sein das dieses Flüchtlings Problem ein Plan des Islam ist das Abendland auf humanitären weg zu islamisieren? Mit Krieg haben sie das nicht geschafft den haben sie bei Wien verloren vor langer Zeit. Und heute lasen wir uns freiwillig besetzen.

    3. Vielen Dank! Der beste Kommentar unter diesem sehr einseitig geschriebenen Artikel, der den Inhalt Herrn Matusseks Tweets mit keinem auch noch so klitzekleinen kritischen Gedanken reflektiert. Das ist unsere heutige Määhdia-Landschaft. Schafe die grasen ohne den Kopf zu heben.

  12. Wieso ist der Smiley im ersten Kommentar „traurig“ 🙁 und in den zitierten Folgekommentaren „fröhlich“ 🙂 ?

    1. Weil bei dem Originaltext „bearbeitet“ steht, also hat er den Smiley in einen traurigen geändert. Nen bisschen nachdenken hilft auch manchmal.

      1. @ Lügenpresse Trottel
        Auch gut bemerkt. Schreibt Matussek übrigens auch selber.

  13. Danke an bs!
    Ich bin froh, daß es doch noch differenziert denkende Menschen in diesem Land gibt.
    <und- ja, ich kann es verstehen, daß Sie Angst vor Brandbomben haben.
    Nach dem, was in dem "Theaterstück" "Fear" provoziert wird, muß jeder, der nicht im linken Mainstream der öffentlichen Meinung mitschwimmt, inzwischen Angst haben.

  14. Herr Matussek ist mit seinem Kommentar der Zeit mal wieder voraus.

    Harald Kujat, General a. D. der Luftwaffe, Ex-Generalinspekteur der Bundeswehr und ehemaliger Vorsitzender des Nato-Militärausschusses, drückt es vorsichtiger aus:

    Er wisse nicht, ob sich unter den Attentätern auch Flüchtlinge aus Syrien befunden hätten.

    Der Deutschlandfunk meldete vor 2 Stunden dazu:

    „ Die Untersuchung sei noch im Gange, es gebe aber eine *hohe Wahrscheinlichkeit*, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf griechische Regierungskreise. Zuvor waren bereits die Fingerabdrücke eines Mannes aus Griechenland nach Frankreich übermittelt worden, dessen syrischer Reisepass an einem der Tatorte in Paris gefunden wurde. “

    1. Wenn man die bisherigen Zahlen hochrechnet wird nur eine(r) von 1000 Flüchtlingen dem iS zuzurechnen sein, also 1 Promille. Das ist statistisch extrem wenig. Absolut aber ein ungeheures und absolut unbeherrschbares Gefahrenpotential.

      Selbstverständlich muss es Einwanderung geben, aber diese darf nie(!) unkontrolliert sein. Das ist auch für eigentlich alle anderen Länder immmer selbstverständlich gewesen.

      Auch für die Bundeskanzlerin (wenn man ihre eigenen alten Erklärungen liest). Nur in diesem Sommer scheint sie von der Vernunft verlassen worden zu sein.
      Sie schafft es bisher mit ihrer Strategie der moralischen Erpressung die öffentliche Meinung so zu polarisieren, dass viele Bürger sich schämen ihre Meinung zu sagen.

      Die meisten Menschen wollen Flüchtlingen helfen und sind auch zu finanziellen Opfern in einem begrenztem Umfag bereit.

      Aber eben nur in einem begrenztem Umfang.
      Nur wenige würden in einer offenen Diskussion eine Politik akzeptieren, die unserne Lebensstil gefährdet.

      Die wirtschaftlichen und logistischen, sicherheitspolitischen und kulturellen Folgen der Merkel-Politik sind dramatisch.
      Spätestens nach den Attentanten wisssen wir, dass durch die Flüchlingslawine (Schäuble) Krieg und Gewalt nach Europa reingetragen werden.
      Eine objektive und zwingende Kausalität, auch wenn die überwältigende Mehrheit der Flüchtlinge eben vor dieser Gewalt flieht.

      Das ist im klassischen Sinn tragisch.

      Aber wollen auch wir uns zu Opfern machen lassen?

  15. Mit Ausnahme des Smiley, welches vermutlich manipuliert war, erkläre ich mich als Autor und Historiker und Verfasser eines Buches über Fundamentalismus mit Matthias Matussek solidarisch. Mögen sie ihn entlassen, vor dem Gericht der Geschichte wird er sich entgegen den Leitwölfen des Einheitsdenkens nicht verstecken müssen. Damit habe ich nicht gesagt, dass ich alles unterschreibe, was Matussek verlautbart.

    P. Meier, Autor und Bürger eines freien Landes

  16. Gerade der Welt würde es gut zu Gesicht stehen , auch unbequeme Redakteure zu halten und sich so aus der systempresse hervorzuheben.
    Unbequeme Wahrheiten anzusprechen , auch ohne den moralisierenden Kontext, den eh niemand hören will , ist ein Grundrecht, was in der deutschen Printlandschaft nicht mehr vorkommt(leider).
    Nutzt die Chance !

    1. Unbequeme Wahrheiten sind natürlich ein muss. Aber der Smiley und das Wort „frisch“ werten das ganze. Und das so über alle Flüchtlinge verallgemeinernd, dass es abzulehnen ist, weil nicht mehr sachlich. Das ist rein emotional.

  17. Eine Welt in der Gutmensch ein Schimpfwort ist, steht vor dem Untergang (sinngemäß nach Hagen Rether soweit ich weiß). All das kleingeistige Gerede gegen Moslems und Ausländer. Wer hat groß getönt die NS Zeit könnte sich nicht wiederholen? „Die Welle“ war eine spaßige Lektüre bei der sich jeder denken konnte: „Nee ich hätte da nicht mitgemacht“. Ihr wollt Werte verteitigen von denen ihr keine Ahnung habt! Gutmensch sein ist genau das, wofür unsere Verfassung steht. Ihr nennt das Naivität und schimpft euch Christen.

    Ihr seid kleingeistige Ahnungslose die krampfthaft verteidigen wollen, was Sie nicht aufgebaut haben, aber hemmungslos davon profitieren. Mit welchem Recht nehmt ihr dies in Anspruch? Nur mit dem Glück hier geboren worden zu sein! Mit den Leistungen eurer „Vorfahren“ könnt ihr euch nicht schmücken. Eure Leben sind so mickrig, dass ihr es aber müsst, um euch Bedeutung zu geben. Das Wort „verteidigen“ ist schon das Problem. Bei dem Versuch zu „verteidigen“ macht ihr die Werte zu nichte, die ihr meint von den muslimischen Einwanderern/Flüchtigen zerstört würden.

    Ihr seid die wahre Gefahr für dieses Land und die Kultur in der wir leben!

  18. Matussek wegen seiner klaren Analyse sofort feuern zu wollen, zeigt in welcher Meinungsdiktatur wir inzwischen angekommen sind. Das erinnert mich an die DDR.

    Von Demokratie und Meinungsfreiheit keine Spur.

    Wer nicht in das Weltbild diverser (Chef)Redakteure passt, wir gefeuert. Wir leben im Zeitalter der „political correctness“. Da gibt es keinen Platz mehr für divergierende Meinungen.

    Gute Nacht, Deutschland!

  19. Man darf vielleicht daran erinnern, was um die traurigen Reste ihrer „Meinungsmacher-Macht“ – und damit um ihre Existenz – besorgte linke Gesinnungs- und Erziehungsjournalisten so alles in die jüngsten Äußerungen des Herrn Pirincci hineingedichtet haben, um wieder die Nazi-Keule schwingen zu können – was nicht passt, wird passend gemacht. Das Ergebnis sind bekanntlich „Richtigstellungen“, Unterlassungserklärungen und Widerrufe. Offenbar hatten die Volkspädagogen nicht damit gerechnet, dass von ihnen zur „sozialen Hinrichtung“ bestimmte Andersdenkende nicht (mehr), wie bisher meist, als „Vogelfreie“ gelten und das ergeben hinnehmen.

    Und nun also Matussek. Wer dessen Text, den niemand richtig oder schön finden muss, liest, erfährt die Ansicht des Autoren, der beispiellose Massenmord von Paris werde wohl auch Auswirkungen auf die Einwanderungs-Debatte in Deutschland haben. Was daran „ekelhaft“, „gestört“ oder „durchgeknallt“ sein könnte, bleibt im gefühligen Waber-Nebel der Wut-Wolke gegen die Realität stecken, die man in manchen Kreisen in höchster Not für den (Selbst-) Ausweis intellektuellen Elitetums erklärt. Dafür soll ein Journalist in Deutschland Haus, Hof und Beruf verlieren? Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt – hau rein, Matussek!

    Die schon jetzt kaum zweifelhaften Tatsachen (mindestens einer der Mörder war „Flüchtling“, der über Griechenland und Österreich gekommen ist; ein mutmaßlicher Unterstützer wurde in Bayern gefasst) widerlegen Matusseks Text nicht. Man muss auch kein Prophet – und erst recht kein „Nazi“ – sein, um zu erwarten, dass die (in Europa allein gebliebenen) „Refugees welcome“-Protagonisten vor dem Zusammenbruch ihrer extrem naiven Multi-kulti-Ideologie stehen. Ob eine Anschlussverwendung der schwer abgenutzten ersatz-religiösen Märchenwelt auf Kirchentagen infrage kommt, ist ungewiss.

    Die Zeichen stehen schlecht für Weltverbesserer. Innenminister de Maiziere, der Minuten nach „Charlie Hebdo“ bereits wusste „Das hat mit dem Islam nichts zu tun“, hat die steile These (noch?) nicht wiederholt. Und Bundespräsident Gauck, im Zivilberuf protestantischer Pfarrer, hat den „Krieg“ ausgerufen. Im Krieg wird traditionell geschossen. Ob es noch politisch korrekte Feldgottesdienste gibt?

  20. „Matussek nutze die Anschläge, um alle ‚islamischen Männer‘ unter Generalverdacht zu stellen.“

    Ungefähr so, wie Sicherheitskontrollen am Flughafen alle „Flugpassagiere“ unter Generalverdacht stellen.

  21. Man mag über einen sarkastisch gesetzten und gewollt missverstandenen Smiley trefflich streiten, der offensichtlich zum Mittel wird, einen ungeliebten konservativen Streiter aus den Medien zu entfernen. Trotzdem möchte ich mich der Wortwahl Herrn Conens entgegen stellen, die deutlich sichtbare Gräben weiter vertieft. Es gibt eben nicht auf der einen Seite „Gesinnungsjournalisten“, „Volkspädagogen“ und auf der anderen Seite sozial hingerichtete „Vogelfreie“ mit eingebautem Wahrheitsanspruch. Es gibt sehr viel mehr Journalisten, die zwischen diesen beiden Extremen versuchen, eine gute Arbeit zu machen.

    Natürlich kann sich Matussek entscheiden, mit den „Lügenpresse“-Rufern endlich seiner missionarischen Energie Freiraum zu geben, auf der Pegida-Demo eine Rede zu halten und seine Bücher zukünftig im Kopp-Verlag zu publizieren.

    Nur passt er dann halt nicht mehr zur „Welt“. Es ist die Wortwahl, die die Neurechte entlarvt. Da geht es nicht um die Frage, ob sie vielleicht sogar in Teilen Recht hat. Es geht allein um den Stil, wie man miteinander umgeht. So wie Herrn Matussek jetzt möglicherweise die Ausgrenzung droht, werden wir „links-grün-versifften Gutmenschen“ seit Beginn an von jenen Neurechten ausgegrenzt, oder vielmehr eingegrenzt, wohl, um uns irgendwann eine Lektion zu erteilen. Der Galgen wurde unserer Kanzlerin ja schon mal gezeigt. Mag man von Bachmann und Co. nach Paris nichts anderes als eine Trittbrettfahrt erwarten, muss man eben von Nicht-Neurechten das Gegenteil erwarten. Ernstzunehmende Journalisten wissen, dass es in unserer komplexen Gegenwart keine einfachen Schuldzuweisungen und Feindbilder geben kann. Gerade die Sicherheitsarchitektur ist komplex und stets im Spagat zwischen Freiheit und Polizeistaat.

    1. Es wäre dem ganz profanen materiellen Überlebensinteresse der meisten Journalisten schon sehr gedient, wenn man sich einiger Grundregeln der Branche erinnern würde statt täglich auf Missionstour zu gehen.

      „Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich keine Sache zu eigen macht, auch keine gute“; Hanns J Friedrichs. Als jüdische Qualitätsjournalisten zehn Jahre nach der Flucht aus dem Nazi-Reich als amerikanische Offiziere ins von Gesinnung (!) zerstörte Deutschland zurückkamen (und Zeitungslizenzen vergeben sollten), hofften sie, klassischen Journalismus mit strenger Trennung von Nachricht und Kommentar etablieren zu können. Doch sie fanden „Opinion overload“ und die feste Entschlossenheit der unter enormen Opfern Besiegten, die „bewährte“ Meinungspresse fortzusetzen. Die meisten deutschen Journalisten waren damals und sind heute der Überzeugung, sie seien (durch göttliche Vorsehung?) dazu bestimmt, als Teil des jeweiligen politischen Regimes dessen „Botschaften ins Volk zu tragen“. Ein deutscher Journalist will nicht die Regierung stürzen, er will Regierungssprecher werden.

      Seriöser Journalismus ist in Deutschland chancenlos. Er müsste akzeptieren, dass über alle Meinungen fair und gleich berichtet wird, also hier Matussek, Pirincci, etc. kommentarlos neben den Ansichten von Käsmann, Merkel, etc. stünde. Bei Meinungen gibt es kein „richtig“ oder „gut“ und kein „falsch“ oder „böse“. Jedermann darf schlechthin alles meinen und sagen und die Medien müssen es transportieren – und niemand muss zustimmen oder auch nur zuhören. Der Journalist, der berichtet, darf nicht kommentieren; und wer kommentiert, berichtet nicht. Besser: Meinungen von Journalisten sind deren Privatsache, die für die Öffentlichkeit uninteressant ist.

      Journalisten sind keine „Gatekeeper“, keine „Einordner“ und erst recht keine „Meinungsführer“. Sie sind Dienstleister für wahre und vollständige Informationen, aus deren Vielfalt sich freie Bürger eine eigene (!) Meinung bilden mögen. Es gilt „Fakten, Fakten, Fakten“ – sonst nichts.

    2. Schön, wie Sie Herrn Matussek in die „neurechte“ Ecke stellen und ihm dazu noch Galgen, Pegida und missionarischen Eifer zuordnen.
      Sie betätigen sich doch selbst als Gesinnungskommentator, der nicht zu einem freien Meinungsdiskurs paßt, den seine Wortwahl entlarvt. Und letztlich, auch wenn Sie vielleicht sogar in Teilen recht haben, schaffen Sie selbst den Spagat zwischen Freiheit und Gesinnungsstaat nicht.

  22. Soll das ein Witz sein? Ich glaub das einfach nicht. Wenn der Redakteur aufgrund dieses Kommentars entlassen werden soll, wandere ich aus: In ein demokratisches Land!

  23. Willkommen in der DDR! Bürger, die nicht den Klassenstandpunkt, also die Weltsicht der SED vertraten, wurde gerne als verwirrt und durchgeknallt bezeichnet. Auch heute ist das bei Springer ein bewährtes Mittel. Denn: Weil nicht sein kann, was nicht sein darf! Die linken Meinungshegemonisten verweigern sich selbst angesichts der über die Jahre eingewanderten Terroristen der Realität. Deutschland und Europa ohne Grenzen, unkontrollierte und unbegrenzte Einwanderung aus dem islamischen Raum gefährdet diese Demokratie! Mattusek hat Recht, ob mit Smiley oder Mauli!!!
    Aufgepasst Journalisten?: Wo bleibt denn der Aufstand der anständigen Muslime in Europa??? Es leben allein Frankreich und Deutschland jeweils fünf Millionen. Warum sind nach „je suis Charlie“ jetzt nicht hunderttausende auf den Straßen? Eine Frage, die jetzt jedes Medium stellen müsste! Und, machen sie es??

  24. Ich verstehe das leider alles nicht mehr. Könnte mir da mal jemand helfen? Wer ist denn jetzt durchgeknallt? Wenn doch Hunderttausende unkontrolliert ins Land gelassen werden, wird ausgeschlossen, dass es Terroristen ermöglicht wird, sich hier unterzumischen?

    Im Sommer 2011 gab es den größten DNA-Massentest in der Münchner Kriminalgeschichte. 1750 Müchner, die in der Nachbarschaft der kleinen Michaela Eisch (damals 8) lebten, wurden zum Test gebeten. 1000 Männer, die dort jetzt nicht mehr leben, sollen an ihrem neuen Wohnort eine Probe abgeben.

    Ja wie kann das denn jetzt, wieso kann man die ganze Nachbarschaft unter Generalverdacht stellen?

  25. Und ich würde bei der Welt gesperrt, nach dem ich Matussek einen homophonen Rassisten genannt hab.

  26. Eine Schande für den investigativen Journalismus ist die „Bild“ und das der „Spiegel“ mit dessen Chefredakteur so heruntergekommen ist !
    Matussek ist der letzte Aufrechte des „Spiegel“.

  27. Herr Matussek hat m.E. völlig recht und hält sich halt nicht an allzu enge und darüber hinaus absurbe Sprachregelungen sowie Stichwortgeber aus der „Oberen Etage“. Diesbezüglich wird es den durchgeknallten Rausschmeißern wohl entgangen sein, was seine Durchlaucht Mathias Döpfner, der Vorstandsvorsitzende der Axel Springer SE, im Welt-Editorial (vom 16.11.2015?) schrieb: „Die Fakten der Einwanderungswelle lassen jeden Menschen, dem der Verstand nicht abhanden gekommen ist erkennen, dass es so nicht weitergehen kann. Millionen von Flüchtlingen pro Jahr können selbst von der potentesten Wirtschaft und der tolerantesten Gesellschaft nicht integriert werden. Längst regt sich der Widerstand bis tief in die linken Milieus hinein. …“ Das ist das Stichwort für die allmähliche Kehrtwende, auch wenn die nachgeordneten Chargen das noch nicht begriffen haben oder sehen wollen. Mal sehen, was nach den entsprechenden high-level-Redaktionskonferenzen kommt. Dann werden auch die durchgeknallten Rausschmeißer ihre Fähnchen in den neuen Wind stellen. Herr Matussek wie auch die geneigten Leser werden aber immer noch wissen wer wer ist.

  28. Die Asylantenwelle hat immer etwas mit der inneren Sicherheit
    eines Staates zu tun.Es werden Massen an Sicherheitskräften
    gebunden, welche natürlich jetzt an alle Ecken fehlen!

  29. Hm was für eine Diskussion und keiner merkt wie wir verarscht werden ,alles führt in die NWO ,da geht es weder um Zuwanderer noch um deutsche Bürger ,sondern um Interessen einiger weniger und den ganz reichen .Wir sollen uns hier toddikutieren während dort der große Gau verbereitet wird .Chaos wird mit Absicht verursacht um Meinungsfreiheit und Demokratie ganz abzuschaffen ,damit die einfachen Menchen aufeinander losgehen .Alles Lüge.

  30. Man darf doch nicht das Thema Flüchtlinge und Anschläge zusammen in einen Topf werfen. Die fliehen doch schließlich selber eben genau vor diesem schrecklichen IS – so behaupten jetzt viele Einwanderungsbefürworter.
    ABER:

    „Mehrheit der Syrer flieht vor Assad, und nicht vor dem IS “

    So zu lesen z.B. in DIE ZEIT v. 7.10.2015
    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-10/fluechtlinge-syrien-baschar-al-assad-gewalt-fluchtgrund

    Womöglich weil sie mit dem IS sogar sympathisieren oder vorher gemeinsam mit ihm gegen Assad kämpften?

    Wie auch immer, man kann das eine nicht ohne das andere betrachten.

  31. Hans Werner Conen trifft mit seinem Beitrag über journalistische Praxis den Nagel auf den Kopf!

  32. Nur weiter so. Das macht alles noch unglaubwürdiger.

    Hans Werner Conen hat bereits alles formuliert, was es dazu zu sagen gibt. Frau Merkel wird es kaum über das Jahr mehr schaffen. Ich verstehe also ehrlich nicht, wie der Springer Verlag auf ein totes Pferd mit aller Kraft setzt.

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige

Werbeanzeige