Studie: Facebook-Verzicht macht zufriedener und glücklicher

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Vielleicht braucht Facebook bald einen Warnhinweis? Inhalt: Die Nutzung dieses Social-Networks stresst und macht weniger glücklich. Genau zu diesem Ergebnis kommt nämlich eine aktuelle Studie aus Dänemark. Schon länger ist bekannt, dass das US-Netzwerk Sozial-Neid und Frust-Pegel steigert und den Druck auf das eigene Leben erhöht.

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Wie Hannoversche Allgemeine berichtet, führte das dänischen „Happiness Research Institute“ einen interessanten Versuch durch. Für eine Woche verzichteten über 500 Menschen auf Facebook. Also keine Kommunikation über das US-Netzwerk, keine Statusmeldungen, keine Fotos, Likes und Shares.

Eine ähnlich große Gruppe machte dagegen wie gehabt weiter in Sachen FB-Kommunikation.

Das Ergebnis überraschte selbst die Forscher: „Ich hatte erwartet, dass wir gar keinen Effekt feststellen würden“, zitiert die HAZ Meik Wiking. Dabei konnte das genaue Gegenteil beobachtet werden. Die Lebenszufriedenheit der Offline-Gruppe war höher wie die der Onliner.

Weiter zählt Wiking auf, dass sich die Abstinenzler konzentrierter gefühlt hätten, weniger Zeit verschwendet hätten und zufriedener mit ihren sozialen Kontakten im echten Leben gewesen wären.

Die dänischen Resultate decken sich mit älteren Negativ-Studien zum US-Netzwerk. So kamen Forscher der Technischen Universität Darmstadt und der Humboldt-Universität in Berlin zu dem Ergebnis, dass sich viele FB-Mitglieder während und nach der Nutzung des sozialen Netzwerks schlecht fühlen würden. Es war sogar von Frust und Unzufriedenheit die Rede.

Als wesentlichen Grund für diese Ergebnisse, sehen die Forscher den Neid auf die positiven Nachrichten der Facebook-Freunde. Heißt: Je mehr coole Fotos die eigenen Freunde posten, je mehr hippe Sachen sie beim Netzwerk dokumentieren, umso stärker steigt der sozialen Stress bei den passiven Konsumenten dieser Nachrichten.

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Alle Kommentare

  1. Ich weiß, dass ist pingelig … Aber den Komparativ immer mit „als“; bitte, bitte nicht mit „wie“!

    Danke 🙂

    Liebe Grüße, Rico

    1. Nochmal pingelig: ‚Ich weiss, das ist pingelig‘ statt ‚Ich weiss, dass ist pingelig‘.
      Merci 😊

      1. Werden bei Ihnen Fehler im Text nicht korrigiert? Wäre mir als Redaktionsleitung peinlich.

      2. Nochmal oder noch mal pingelig: „Ich weiß, das ist pingelig“ statt „Ich weiss, das ist pingelig“.

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