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Harter Wettbewerb und technische Probleme: WhatsApp-Dienstleister bündeln ihre Aktivitäten

WhatsApp-Dienstleister erfreuen sich in Redaktionen großer Beliebtheit
WhatsApp-Dienstleister erfreuen sich in Redaktionen großer Beliebtheit

Gleich mehrere Unternehmer haben den attraktiven Markt der WhatsApp-Dienstleistung entdeckt. Der technische Support zum Versand von Inhalten via Messenger organisiert die Infrastruktur, nimmt den Redakteuren die aufwändige Wartung ab und erfreut sich deshalb großer Beliebtheit. Nun bündeln drei bekannte Dienstleister ihre Aktivitäten, um den mittlerweile harten Wettbewerb im kleinen Markt zu entschärfen.

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Zukünftig werden die Dienstleister Instanews, WhatsBroadcast und WhatsService ihre Dienste zusammen anbieten. Dazu hat WhatsBroadcast, dessen Name als einziger erhalten bleibt, eigenen Angaben zufolge WhatsService komplett übernommen und mit Instanews-Betreiber Pylba einen Kooperationsvertrag geschlossen. Alle drei Dienste zusammen zählten mehr als 300 Kunden aus Medien und Marketing, heißt es.

Mit der Kooperation wollen die Dienstleister auch Kräfte bündeln, um mit technischen Problemen besser umgehen zu können. Nach technischen Updates des Messengers kam es in Vergangenheit zu Komplikationen im Betriebsablauf, vor allem die Dienste WhatsService und Instanews seien abgestürzt.

Die Entscheidung, zukünftig nur noch unter dem Markennamen WhatsBroadcast an die Kunden heranzutreten, habe vor allem den Grund, dass WhatsBroadcast der zuverlässigste der drei Partner sei. „Unsere Anwendung läuft bisher fehlerfrei. Wir legen größten Wert darauf, mit der Philosophie von WhatsApp konform zu sein und distanzieren uns von Spam und allen anderen unzulässigen Nutzungen“, so Geschäftsführer Maximilian Tietz.

Wie das Blog BasicThinking berichtet, dürfte die Kooperation der Dienste aber auch ein Weg sein, den Wettbewerb drastisch zu entschärfen. Dem Bericht zufolge sei es mit zunehmenden Anbietern am Markt immer unfairer zugegangen. Instanews soll laut BasicThinking mit unlauteren Mitteln versucht haben, einem vierten Mitspieler – dem Dienstleister Whappodo – zu schaden, um ihn bei Kunden unattraktiver zu machen.

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Für Instanews-Betreiber Pylba lohnt sich die Kooperation mit WhatsBroadcast zudem offenbar auch, weil man in den vergangenen Wochen zunehmend die eigenen Kunden verärgert habe. So sei der Dienst wegen technischer Schwierigkeiten ohne Fristen für eine Zeit eingestellt worden. Kunden bemängelten laut BasicThinking vor allem mangelnde Kommunikation. Für neuen Ärger dürfte nun die Forderung nach Umzugsgebühren in den neuen Dienst sorgen. Instanews-Kunden sind Unternehmensangaben zufolge der Deutsche Fussballbund (DFB), die Süddeutsche Zeitung, Sport1, RTL Next, Der Postillon oder der Kölner Express.

 

(ms)

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