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Magazin „Der Filter“: das Beste aus den stärksten Zeitschriften Deutschlands

Das Magazin der Filter wird bei der Lead Awards 2015-Preisverleihung vorgestellt
Das Magazin der Filter wird bei der Lead Awards 2015-Preisverleihung vorgestellt

Die HMKW Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft Berlin hat die 18 umsatzstärksten Magazine Deutschlands in einer Stichprobe analysiert und daraus ein neues Magazin entwickelt: Der Filter. Während der LeadAwards-Preisverleihung in den Deichtorhallen in Hamburg, wollen die Macher am heutigen Abend ihr Magazin der Öffentlichkeit vorstellen.

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Die beliebtesten Themen der 18 umsatzstärksten Zeitschriften Deutschlands sind Leute/Stars, Politik sowie Wirtschaft. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft Berlin. Ziel war es, ein Magazin zu entwickeln, das die Eigenschaften der ökonomisch erfolgreichsten deutschen Magazine vereint.

Für diesen Zweck wurden in einer Stichprobe 18 Zeitschriften analysiert. Untersucht wurden die Themenauswahl, journalistische Formate oder auch Bild- und Textverhältnisse. Die Resultate werden im Heft umgesetzt: Beispielsweise zeigt das meistverwendete Covermotiv der untersuchten Magazine eine blonde Frau mit weißem Oberteil. Aus diesem Grund findet sich auch auf der Titelseite des Filters ein blondes Covergirl. Zudem wurde das Heft in zwei Ebenen gestaltet: In Infokästen wird auf jeder Seite transparent, welche Inhalte, Themen und welche Gestaltung aus welchem Grund zu sehen sind.

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Untersucht wurden: 1. Der Spiegel, 2. Stern, 3. Focus, 4. Bunte, 5. Freizeit Revue, 6. TV 14, 7. Neue Post, 8. Gala, 9. Bild der Frau, 10. Wirtschaftswoche, 11. Auto Bild, 12. Brigitte, 13. Das neue Blatt, 14. Sport Bild 15. Tina, 16. Landlust, 17. Freizeitwoche, 18. InStyle (KW16/2015). Als Kriterien für Erfolg wurden neben der Auflage zudem der Verkaufspreis und die Erscheinungsweise berücksichtigt. Aus diesen Daten wurde ein Faktor errechnet, mit dem die Analysedaten gewichtet wurden. Somit zählten die Inhalte des Spiegels beispielsweise mehr als die Inhalte der LANDLUST. Die behandelten Themen, die journalistischen Formate (z.B. Länge der Beiträge), die Verhältnisse von Bild und Text sowie die Werbung wurden in die Untersuchung einbezogen.

Anhand einer eigens entwickelten Methodik konnten Cluster der Bild-, Text- und Werbeanteile der Magazine bestimmt werden. Durch diese Clusterfizierung ergab sich eine Dramaturgiekurve, die eine Verteilung von Bild, Text und Werbung im Heft definiert. Auf 84 Seiten wurden unter Berücksichtigung der Dramaturgie die Themen des Heftes verteilt. Das ästhetische Konzept des Layouts basiert hingegen auf einer zweiten Studie, bei der die Nominierten und die Gewinner der LeadAwards 2015 untersucht wurden. Zudem wurden die Ergebnisse der 16. KW/2015, stichprobenartig mit den Ausgaben der 41. KW/2015 verglichen und überprüft.

Das Magazin Der Filter wird am heutigen Donnerstagabend bei der LeadAwards 2015 Preisverleihung in den Deichtorhallen in Hamburg vorgestellt.

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Alle Kommentare

  1. Interessantes Konzept. Was ich nicht verstehe: werden die Inhalte nachgebildet oder direkt aus den analysierten Publikationen übernommen?

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