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Thomas Kemmerer wird Geschäftsführer von neuer DuMont-Digital-Tochter

Thomas Kemmerer
Thomas Kemmerer

Thomas Kemmerer wird kommendes Jahr zum Geschäftsführer einer neu gegründeten Digital-Tochter der DuMont Mediengruppe ernannt. Zukünftig wird er die DuMont Rheinland Media24 GmbH leiten und bekommt auch den Titel General Manager Digital der Marke Express. Zuvor leitete er als Chefredakteur die digitalen Plattformen aller DuMont-Zeitungstitel.

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Hinter dem Namen DuMont Rheinland Media24 GmbH verbergen sich die Online-Redakteure von Express und Kölner Stadt-Anzeiger, die zuvor in der Digital-Tochter DuMont Net angestellt waren. Im Rahmen der Zusammenführung von Print- und Online-Redaktion beim Express rücken beide Angestellten-Gruppen wieder enger zusammen, bleiben aber in getrennten Gesellschaften. Bei der DuMont Net waren die Online-Redakteure bisher in einer Gesellschaft ohne Tarifbindung angestellt. Ob sich das mit der neuen Gesellschaft wieder ändert, ist noch unklar.

In seiner Position als Geschäftsführer soll Kemmerer die „Content-Veredelung“ sowie die „-Distribution“ verantworten und wird darüber hinaus auch zum General Manager Digital beim Express ernannt, um Digitalstrategien weiterzuentwickeln. Der Express ist gemeinsam mit DuMonts Mitteldeutscher Zeitung eine Pilotredaktion für die digitale Transformation, die „gleichrangige Content-Erstellung für die Digital-Kanäle und die Zeitung aus einer Hand künftig sicherstellen soll“. Den „Change-Prozess“ steuert und gestaltet Kemmerer gemeinsam mit Express-Chefredakteur Carsten Fiedler.

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Für Kemmerer ist die Position quasi eine vollständige Rückkehr zum Express: Zuletzt wirkte er dort als stellvertretender Chefredakteur, bevor er 2014 als Chefredakteur die redaktionelle Leitung der Digital-Angebote von Express, Kölner Stadt-Anzeiger, Mitteldeutsche Zeitung, Berliner Zeitung und Berliner Kurier übernahm. Parallel brachte er im Projekt „Digitale Transformation“ die Neustrukturierung der DuMont-Zeitungsredaktionen mit auf den Weg.

(ms)

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Alle Kommentare

  1. Na, schon was gemerkt? In dem Bericht kommt nicht ein einziges mal das Wort Journalismus vor. Das ist in diesem Medienhaus seit dem Tod von Alfred Neven und der Machtübernahme einer Managerbande nur noch ein Schimpfwort. Stattdessen die menschenverachtende Sprache „Managerkauderwelsch“.

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