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„Charité“ von Sönke Wortmann: eine neue Eventserie für Das Erste

aximilian Meyer-Bretschneider als Georg Tischendorf, Alicia von Rittberg als Ida, Regisseur Sönke Wortmann und Matthias Koeberlin als Dr. Emil Behring. © ARD/Nik Konietzny
aximilian Meyer-Bretschneider als Georg Tischendorf, Alicia von Rittberg als Ida, Regisseur Sönke Wortmann und Matthias Koeberlin als Dr. Emil Behring. © ARD/Nik Konietzny

Letzte Woche haben die Dreharbeiten für "Charité" begonnen, eine historische Krankenhausserie. Regie führt Sönke Wortmann ("Die Päpstin", "Deutschland. Ein Sommermärchen"), produziert wird der Event-Sechsteiler von der UFA Fiction im Auftrag der ARD-Gemeinschaftsredaktion Serien im Hauptabendprogramm und der ARD Degeto für Das Erste.

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Berlin, 1888: Im Spannungsfeld zwischen bahnbrechender medizinischer Forschung und enormen gesellschaftlichen Umwälzungen ist die Charité auf dem Weg, das berühmteste Krankenhaus der Welt zu werden. Eine Stadt in der Stadt, mit eigenen Gesetzen und Regeln. Zu Beginn des wilhelminischen Zeitalters werden dort jährlich bis zu 4000 Patienten versorgt, die neben zahlreichen, durch die boomende Industrialisierung bedingten Verletzungen vor allem unter Infektionskrankheiten wie Tuberkulose, Diphtherie, Typhus und Cholera, oder unter Geschlechtskrankheiten wie der Syphilis leiden. Dazu kommen mehr als 1000 Studenten, die in der Berliner Universität und in diesem berühmten Krankenhaus von den renommiertesten Medizinern der Zeit ausgebildet werden: Rudolf Virchow, Robert Koch, Emil von Behring und Paul Ehrlich.

Die mittellose Ida (Alicia von Rittberg) wird als Patientin an der Charité operiert und muss anschließend als Hilfswärterin unter dem bigotten Regiment der Diakonissenoberin Martha (Ramona Kunze-Libnow) ihre Behandlungskosten abarbeiten. Dabei entdeckt sie ihre große Leidenschaft für die Medizin. In einer Zeit, in der Frauen kaum ein Recht auf höhere Bildung hatten, geht sie als ungewöhnlich freier und rebellischer Geist unbeirrbar ihren Weg zu einem selbstbestimmten Leben. Sie trifft dabei auf herausragende Mediziner wie Rudolf Virchow (Ernst Stötzner) und die Forscher und späteren Nobelpreisträger Robert Koch (Justus von Dohnány), Emil von Behring (Matthias Koeberlin) und Paul Ehrlich (Christoph Bach), die in starker Konkurrenz zueinander Medizingeschichte schreiben.

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Die Drehbücher schrieb Grimme-Preisträgerin Dorothee Schön („Frau Böhm sagt Nein“, „Der letzte schöne Tag“) gemeinsam mit der Ärztin und Medizinjournalistin Dr. Sabine Thor-Wiedemann.

„Charité“ ist eine Produktion der UFA FICTION im Auftrag der ARD-Gemeinschaftsredaktion Serien im Hauptabendprogramm und der ARD Degeto für Das Erste. Die Produzenten sind Benjamin Benedict, Markus Brunnemann, Nico Hofmann und Sebastian Werninger. Gedreht wird bis Anfang Februar 2016 in Prag und Umgebung. Die Ausstrahlung im Ersten ist für 2017 vorgesehen.

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Alle Kommentare

  1. Ach, Papene… es ist mal wieder ein Trauerspiel mit Ihnen. Da lassen Sie den Bildungsbürger raushängen, unterstellen dem gesamten ARD-Publikum mal eben mangelnde Rechtschreibkenntnisse (was die Namen des Charité-Ensembles betrifft) und schreiben selbst den Namen des Regisseurs falsch, den Sie hier so polemisch bewerten.

    OMFG ! 🙂

  2. Schielt wahrscheinlich in Richtung ‚The Knick‘.
    Löblich.
    Und immerhin die Charité. Sie hat es verdient.

    Aber: Degeto!
    Urgs.

    Fragt sich auch, ob das ARDtypische 50+ Schmunzelkrimi-Publikum große Namen wie Virchow, Bonhoeffer, Forßmann – und die kilometerlange Liste der übrigen – jemals gehört hat oder gar richtig schreiben könnte.
    Kommissare wird’s vermutlich auch nur sehr selten geben.
    Oje.

    Und weil Wortmann (‚Das Superweib‘, ‚Charley’s Tante‘, ‚Frau Müller muss weg!‘, OMFG!) weder Clive Owen hat, noch durchschnittlich ca. 4 Mio Dollar pro Folge – soviel zur ‚Eventserie‘ – und auch kein Steven Soderbergh die Hausaufgaben überwacht (weil, wegen Söhnke Wortmann, OMFG!) werde ich persönlich, rein subjektiv und völlig gegen den Strom, das Ding nicht mal mit Hand- … egal.

    Schwamm drüber.
    Und Grimme-Preis drauf.

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