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„The Voice“ legt noch zu und hievt die „Knallerfrauen“ auf Top-Werte

Die 2015er-Coaches von „The Voice of Germany“: Andreas Bourani, Michi Beck, Smudo, Stefanie Kloß und Rea Garvey (v.l.n.r.)
Die 2015er-Coaches von "The Voice of Germany": Andreas Bourani, Michi Beck, Smudo, Stefanie Kloß und Rea Garvey (v.l.n.r.)

Es geht stark weiter: Nach dem tollen Start am Donnerstag erreichte "The Voice of Germany" am Freitag bei Sat.1 noch mehr Zuschauer: 3,90 Mio. waren es. Bei den 14- bis 49-Jährigen gab es mit 2,38 Mio. den klaren Tagessieg und 22,8%. Die "Knallerfrauen" erreichten danach mit 18,9% und 16,7% die besten Marktanteile seit fast drei Jahren.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Freitag wissen müssen:

1. „The Voice“ hält Top-Niveau und beflügelt die „Knallerfrauen“

3,90 Mio. Gesamt-Zuschauer und 2,38 Mio. 14- bis 49-Jährige. Damit blieb die zweite Ausgabe von „The Voice of Germany“ über der entsprechenden zweiten Show aus dem Jahr 2014. Nach dem schon tollen Start am Donnerstag ging es also im Gesamtpublikum nochmal um 90.000 Seher nach oben. Bei den 14- bis 49-Jährigen sahen zwar 30.000 weniger zu, doch der Marktanteil steigerte sich von 22,3% auf 22,8%. Am Freitagabend sehen eben generell weniger junge Menschen fern als am Donnerstagabend. Beinahe noch toller ist für Sat.1 die Tatsache, dass auch die „Knallerfrauen“ im Anschluss grandiose Quoten holten. 1,73 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen Martina Hills Sketch-Comedy um 22.35 Uhr, noch 1,24 Mio. um 23.05 Uhr. Die Marktanteile von 18,9% und 16,7% sind die besten der Reihe seit Ende 2012. In den Tages-Charts belegt Sat.1 mit „The Voice“ und „Knallerfrauen“ die Ränge 1 bis 3, ein seltenes Ereignis.

2. „Stepping Out“ endet unter der 10%-Marke, verliert auch noch gegen ProSieben

Überhaupt keine Chance hatte am Freitagabend RTL. Die Tanzshow „Stepping Out“ ging enttäuschend zu Ende, auch das Finale war ein Flop. Nur 990.000 14- bis 49-Jährige sahen zu – ein mieser Marktanteil von 9,7%. Immerhin: 3,23 Mio. Gesamt-Zuschauer reichen für 11,1%. Bei den für RTL offiziell noch wichtigeren 14- bis 59-Jährigen gab es mit 10,3% aber wie bei den 14- bis 49-Jährigen einen deutlich unterdurchschnittlichen Marktanteil. Auch unter dem Soll, aber leicht über RTL kam ProSieben ins Ziel: „Eagle Eye – Außer Kontrolle“ schalteten 1,09 Mio. 14- bis 49-Jährige ein – 10,4%.

3. Fast 4 Mio. sehen „Sommermärchen“-„Brennpunkt“, ZDF-Krimis holen den Tagessieg

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Insgesamt hieß die Nummer 1 des deutschen Fernsehens am Freitag „Der Alte“. 5,53 Mio. schalteten den ZDF-Krimi um 20.15 Uhr ein – 17,9%. Die „SOKO Leipzig“ kam im Anschluss auf ebenfalls starke 5,06 Mio. und 16,4%. Mies lief es hingegen für die Premiere des ARD-Films „Besuch für Emma“: Nur 2,97 Mio. waren dabei – blasse 9,5%. Am Vorprogramm lag es nicht, denn die 20-Uhr-„Tagesschau“ sahen im Ersten 4,23 Mio. (15,0%), den anschließenden „Brennpunkt: Sommermärchen gekauft?“ noch 3,95 Mio. (13,3%). Für das ZDF ging es im Übrigen auch später noch mit Top-Quoten weiter: Die „heute-show“ sahen um 22.30 Uhr 3,54 Mio. Leute (14,4%), darunter 1,13 Mio. 14- bis 49-Jährige (12,5%).

4. Super RTL katapultiert sich mit „Madagascar 2“ in die Tages-Top-20

Vox, RTL II und kabel eins mussten sich diesmal Super RTL geschlagen geben. 740.000 14- bis 49-Jährige sahen dort den Animationsfilm „Madagascar 2“ – ein grandioser Marktanteil von 7,1%. Zum Vergleich: Der 12-Monats-Durchschnitt des Sender liegt derzeit bei 1,9%. Der Film belegt damit einen hervorragenden 15. Platz in den Freitags-Charts – eine Seltenheit für Super RTL. Vox blieb in der jungen Zielgruppe mit „Law & Order: Special Victims Unit“ unterdessen um 201.5 Uhr bei 4,2% hängen, erreichte danach mit weiteren Folgen auch nur 4,1%, 4,6% und nach 23 Uhr wenigstens 6,6%. kabel eins kam mit „Castle“ auf 3,7% und 4,1%, RTL II mit „Push“ auf 3,7%.

5. Sky punktet mit Bundesliga und „James Bond“, der NDR mit der „NDR Talk Show“

Auch im Gesamtpublikum hieß die Nummer 1 abseits der großen fünf Sender „Madagascar 2“: 1,46 Mio. Seher reichten für tolle 4,8% und Rang 39 des Tages-Rankings. Am Vorabend knackten WDR und NDR die Mio.-Marke – mit „Lokalzeit“ (1,36 Mio. / 5,4%) und „NDR regional“ (1,33 Mio. / 5,3%). Das NDR Fernsehen war auch um 22 Uhr noch sehr erfolgreich: 1,07 Mio. „NDR Talk Show“-Zuschauer entsprachen 4,8%. Im Pay-TV setzte sich natürlich der Fußball durch: 710.000 Fans verfolgten das Bundesliga-Match zwischen Mainz und Dortmund – 2,3%. Abseits des Fußballs erreichte der Event-Sender Sky 007 die meisten Zuschauer: 100.000 mit „Der Spion, der mich liebte“ um 20.15 Uhr.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums und der 14- bis 49-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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Alle Kommentare

  1. Tja, die ZDF-Quoten nach der „heute show“ spielen anscheinend gar keine Rolle mehr. Dabei war die Doku zu 50 Jahre „aspekte“ durchaus erhellend. Man sah, dass dort von Anfang an das salonsozialdemokratistische Gutbürgertum seine komfortable Heimstatt hatte, heute modisch linksgrün gestrichen und eine Viertelstunde zeitraubender.
    Aber wenn man schon in dokumentarischem Überschwange eine solch medienhistorische Kompilation erstellt, warum darf so ein nichtsnutziger Sende-Ablauf-Praktikant jene dann 10 Minuten vor Schluss mit einem an dieser Stelle besonders peinlichen, höchst überflüssigen Programmhinweis entwerten?

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