Social-Media-Offensive: Spiegel Online entdeckt Instagram und Pinterest

Kümmert sich jetzt auch um Instagram und Pinterest: SpOn-Social-Media-Boss  Torsten Beeck
Kümmert sich jetzt auch um Instagram und Pinterest: SpOn-Social-Media-Boss Torsten Beeck

Der #SPONNeustart geht weiter: Nach dem die Hamburger gerade erst ihren jungen Ableger Bento.de ins Netz geschubst haben, soll sich nun die Kernmarke noch weiter ausdehnen. Nächster Schritt ist Ausbau der Social-Media-Angebote. So bespielt Social-Media-Boss Torsten Beeck seit Ende der vergangenen Woche noch auch Instagram und Pinterest. Ziel der bildlastigen Offensive ist erst einmal die Steigerung der Markenwahrnehmung und weniger des Traffics.

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Den Hamburgern geht es bei Instagram vor allem darum da zu sein, wo auch die Nutzer sind. Nur so können potentielle neue Leser überhaupt in den Kontakt mit der Marke Spiegel Online kommen, wie Beeck im Interview mit Zapp erklärt. „Wenn wir da nicht sind, dann lernen die uns ja gar nicht mehr kennen“.

Eine logische Argumentation. Immerhin ist es noch nicht möglich von Instagram heraus auf die eigenen Artikel zu verlinken. Andererseits hat die Facebook-Tochter längst mehre hundert millionen Nutzer.

Beeck glaubt nicht, dass auf der Plattform reine Nachrichten funktionieren. „Instagram ist ein Bildermedium und gerade die haben wir“. Diese müsse man nur noch besser abbilden. Tatsächlich gelingt es den Hamburgern seit Freitag bei Instagram visuell zu punkten. Alle zwölf Pics, die von Spiegel Online veröffentlicht wurden, sind stark und überraschend. Ein direkter Nachrichten-Bezug ist auf den ersten Blick dabei kaum zu sehen.

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Damit unterscheidet sich das Angebot doch gewaltig von Konkurrenten wie Bild.de. Die Boulevard-Profis sind schon länger bei der Facebook-Tochter aktiv und sammelten bereits über 39.000 Follower. SpOn kommt derzeit auf 189. Bild.de setzt bei seinem Konzept auf kurze Videos und News, wie die Klopp-Vorstellung in Liverpool.

Ob und wie Beeck und sein Team mit dem Thema Video umgehen, wissen sie noch nicht. Hier wollen sie erst einmal experimentieren.

Neben Instagram ist Spiegel Online jetzt auch auf Pinterest. Am Freitag twitterten die Hamburger: „Stil, Familie, Wissenschaft, Reise: Inspirationen, Kurioses und Nachrichten für Euch jetzt auch auf #Pinterest“.

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Bis zum Montagmorgen gab es acht Pinnwände zu Themen wie „Gute Reise“, „Literatur Spiegel“ oder „Kind und Familie“. Auch hier muss noch einmal die tolle Qualität der Bilder gelobt werden.

Für die Hamburger verspricht das Pinterest-Engegement zwei Vorteile. Anders als bei Instagram, ist beim Pin-Netzwerk die Anzahl der aktiven Redaktionen noch recht überschaubar. Zudem hat sich Pinterest für einige Medienmarken schon durchaus als Traffic-Motor bezahlt gemacht. Es könnte also tatsächlich sein, dass der SpOn-Start bei Pinterest in der Gesamtabrechnung mehr bringt, als das Engagement bei Instagram.

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