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Mark Zuckerberg verspricht Angela Merkel, Hass im Internet zu bekämpfen

Der Facebook-Chef reist nach Berlin:  Ob Zuckerberg auch die Bundeskanzlerin trifft?
Der Facebook-Chef reist nach Berlin: Ob Zuckerberg auch die Bundeskanzlerin trifft?

Ganz großer Auftritt von Facebook-Chef Mark Zuckerberg am Wochenende: Der 31-Jährige traf bei der UN-Versammlung in New York auf Bundeskanzlerin Merkel, die den CEO des weltgrößten Social Networks um einen strikteren Umgang mit Hasskommentaren bat. Zuckerberg pflichtete bei. Der Facebook-Chef traf ebenfalls mit US-Präsident Obama und Indiens Ministerpräsident Narendra Modi zusammen.

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Dass Facebook längst zum Treffpunkt der Welt geworden ist, ist angesichts von 1,5 Milliarden Mitgliedern keine Neuigkeit mehr – dass Konzernchef Mark Zuckerberg indes von den politischen Führern umgarnt wird wie von der Wall Street, schon. Nachdem Zuckerberg bereits vergangene Woche mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping zusammengetroffen war, übte sich der Facebook-CEO am vergangenen Wochenende gleich mit drei weiteren Staatschefs von Weltrang im politischen Dialog.

Mit Angela Merkel sprach Zuckerberg auf der UN-Versammlung in New York über die Eindämmung von Hasskommentaren im weltgrößten Social Network, die zuletzt immer stärker diskutiert wurden – vor zwei Wochen traf Justizminister Maas mit Vertretern von Facebook zusammen. Von Merkel auf Maßnahmen angesprochen, stimmte Zuckerberg ohne Umschweife zu: „Ich denke, wir müssen daran arbeiten“, sagte der Facebook-Chef bei versehentlich angeschaltetem Mikrofon.

Das nächste Zusammentreffen auf politischem Terrain wurde für Zuckerberg dann zum regelrechten Heimspiel: Beim Staatsbankett von US-Präsident Obama für Chinas Präsident Xi Jinping tauchte auch der Facebook-Chef auf – mit seiner schwangeren Ehefrau Priscilla Chan. „Wir können es kaum erwarten, sie auf dieser Welt willkommen zu heißen“, erklärte Zuckerberg zur bevorstehenden Geburt seiner Tochter.

Priscilla and I are attending tonight’s state dinner for Chinese President Xi Jinping. Here’s a photo before we head to the White House.

Posted by Mark Zuckerberg on Friday, September 25, 2015

Tags darauf traf Zuckerberg beim Meeting-Marathon dann wieder in der Konzernzentrale in Silicon Valley mit dem indischen Ministerpräsident Narendra Modi zu einer gestreamten Frage-und-Antwort-Stunde zusammen. Der Auftritt wurde emotionaler als erwartet, als Modi über seine Mutter und seine Kindheit in Armut berichtete.

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The most amazing moment this morning was when Prime Minister Narendra Modi and I talked about our families, and he…

Posted by Mark Zuckerberg on Sunday, September 27, 2015

Zuckerberg wiederum überrascht die Zuhörer mit einer bislang unbekannten Anekdote, in der Steve Jobs eine wichtige Rolle spielt. Der Apple-Gründer, bekanntermaßen Mentor des jungen Zuckerberg, habe ihn in der schwierigen Gründungsphase von Facebook mit dem Rat zur Seite gestanden, eine spirituelle Reise nach Indien zu unternehmen und dabei den Tempel zu besuchen, den auch Jobs in den frühen 70er-Jahren vor der Gründung Apples besucht habe.

This morning we welcomed Prime Minister Narendra Modi of India to Facebook.We received more than 40,000 questions from…

Posted by Mark Zuckerberg on Sunday, September 27, 2015

Er habe dort einen Monat verbracht und die Dinge danach mit anderen Augen betrachtet, berichtete Zuckerberg von seiner besonderen Verbindung zum zweitbevölkerungsreichsten Land der Erde.

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