Vom Apple-Fanboy zum Kritiker: Warum ich kein iPhone 6s haben will

MEEDIA-Autor Nils Jacobsen berichtet seit bald zwei Jahrzehnten über Apple – mit zuletzt wachsender Distanz
MEEDIA-Autor Nils Jacobsen berichtet seit bald zwei Jahrzehnten über Apple – mit zuletzt wachsender Distanz

MEEDIA-Autor Nils Jacobsen verfolgt die Entwicklung von Apple seit fast 20 Jahren – als Nutzer wie als Journalist. Spätestens seit der Arbeit an seinem Buch „Das Apple-Imperium“ hat sich seine Einstellung zum wertvollsten Unternehmen der Welt gewandelt. Von Jacobsens mitunter kritischen Artikeln auf MEEDIA fühlen sich Fanboys offenbar provoziert und schlagen in persönlich diffamierenden Kommentaren immer wieder zu. Aber kommen die Angriffe wirklich nur von Fans?

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Es gab eine Zeit in meinem Leben, da fieberte ich neuen Apple-Produkten entgegen wie ein Kleinkind Weihnachten – Thank God it’s iDay. Der morgige Freitag gehört nicht dazu. Ich habe mir kein iPhone 6s bestellt und werde mir auch keines kaufen, wenn es in wenigen Wochen wieder in den Apple Stores erhältlich ist. Das iPhone 6s könnte mir egaler kaum sein. 1069 Euro für eine etwas bessere Kamera und ein drucksensitives Display, ernsthaft? Ach, Apple – Du hast den Heerscharen an  Fanboys und -girls schon mal weniger auffällig das Geld aus der Tasche gezogen.

Ich war ja schließlich einmal einer von ihnen. Und das eine gefühlte Ewigkeit, 15 Jahre lang bis zum Tode Steve Jobs’. Seit Mitte der 90er-Jahre bin ich Apple-Nutzer. Meine erste Begegnung mit einem Macintosh-Computer hatte ich 1995 im muffigen CIP-Pool der Uni Hamburg. 1997 habe ich mir meinen ersten Mac angeschafft – einen PowerMacintosh der 7300er Serie für seinerzeit 5000 Mark.

Intensive Beschäftigung mit Apple

Die folgenden 18 Jahre sollte mich Apple jeden Tag begleiten. In einer Kolumne bei WELT Online hatte ich angesichts dieser Konstanz einmal erklärt, dass es wohl die nachhaltigste Begegnung in meinem Erwachsenenleben war – es sollte ein Scherz sein. Doch wie sooft bei Scherzen steckte doch ein Fünkchen Wahrheit darin.

In den vergangenen sieben Jahren, die ich nun schon für MEEDIA schreibe, sind über 2000 Artikel zusammengekommen – der Löwenanteil, mehr als 500 davon, über Apple. Es gibt kein Unternehmen, das ich intensiver verfolge als Apple, angefangen von Steve Jobs’ Rückkehr bis heute zum nächsten großen Produktlaunch, dem iPhone 6s.

Verklärung der späten Steve Jobs-Ära

Im Verlauf der Coverage über Apple hat sich jedoch etwas Entscheidendes verändert. Bis zum Tode Steve Jobs’ war meine Berichterstattung von jener ehrwürdigen Verehrung gefärbt, die Fans so eigen ist. Ich bin nicht stolz auf Jubelpreisungen wie bei meinem ersten iPad-Wochenende, aber ich stehe gewiss nicht alleine da mit einer unreflektierten Verklärung der späten Steve Jobs-Ära, die vom Schatten des nahenden Todes überlagert wurde.

Steve Jobs war wahrlich kein Messias, wie wir in wenigen Wochen nochmals im Bewegtbild sehen werden, aber er war unser aller Held, der uns das iPhone bescherte – die mutmaßlich größte Innovation in der Geschichte der Verbraucherelektronik, das erfolgreichste Produkt allemal. Es kommt einem unwirklich vor, aber mich hat der Tod keines anderen Menschen aus der Zeitgeschichte so berührt wie Jobs’ viel zu frühes Ableben auf dem Zenit seines Schaffens, in der Mitte seines Lebens – mehr Tragik geht nicht.

Zahllose Produkt-Enttäuschungen unter Tim Cook

Tim Cook, sein Nachfolger, hatte mit dem schwersten Erbe der in Technik-Welt eine große Hypothek zum Start zu übernehmen. So manche Apple-Fans der früheren Jahre haben mit ihm bis heute Akzeptanzprobleme – was nicht nur an seinen bis heute extrem ungelenken öffentlichen Auftritten liegt als vielmehr daran, was er aus Apple gemacht hat.

An dieser Stelle meldet sich der Kritiker zu Wort, der ich in den vergangenen Jahren durchaus geworden bin. Es war kein singuläres Erlebnis: Nicht allein das zersprungene iPhone-Display, das mal eben zu Hause vom Schreibtisch auf den Parkettfußboden gefallen ist (und nicht auf den steinigen Bürgersteig), nicht allein im Zuge von iCloud-Synchronisationen verlorene Fotos, nicht allein im Zuge von zahllosen Server-Ausfällen verschluckte Mails, nicht allein die Nervereien mit Apple Music, das ein Navigieren zwischen alter (iTunes) und vermeintlich neuer Musik aus Cloud, die dann aber doch wieder auf diversen anderen Apple-Geräten nicht verfügbar ist, unmöglich macht, und nicht allein eine bis auf das Schrittezählen ziemlich nutzlose Smartwatch für 450 Euro, die dreisteste 1.0-Generation, die Apple bis dato auf den Markt gebracht hat  – es war ein Zusammenspiel aus vielem, was Apple in den vergangenen Jahren offerierte, das mich als Nutzer frustriert zurückgelassen hat.

Kritischer Blick auf das Apple der Tim Cook-Ära

Das ist die eine Seite, die des enttäuschten Fans, die aufblitzt, wenn es um Produktbesprechungen geht. Die andere Seite indes ist viel gravierender. Es ist die Seite des (Wirtschafts-)Journalisten, der beim Blick auf die Unternehmensentwicklung ohnehin jeden Anflug von Fanboytum für Produkte beiseite lassen muss – es ist der Blick auf das Apple der Tim Cook-Ära.

Der veränderte Blickwinkel ist das Ergebnis der einjährigen Arbeit an meinem Buch „Das Apple-Imperium“, das Apples drastischen Börsenabsturz zwischen 2012 und 2013 beschreibt, als der iKonzern fast die Hälfte seines Unternehmenswertes verlor – 300 Milliarden Dollar, binnen neun Monaten ausradiert. Ich nannte das Buch deswegen im Untertitel „Aufstieg und Fall des wertvollsten Unternehmens der Welt“, was von treuen Apple-Fans ja bis heute ebenso wenig verstanden wurde wie die Tatsache, dass Printerzeugnisse nur so aktuell sein können wie zum Zeitpunkt ihrer Drucklegung.

Was vor allem aber gerne von Apple-Fans vergessen wird, wenn sie meine Texte kritisieren, ist die Tatsache, dass ich nicht als Apple-Nutzer oder -Fan schreibe – sondern zuallererst als (Wirtschafts-)Journalist. Was ich durch diese Brille im September 2015 sehe, ist ein Unternehmen, das auf seinem Zenit angekommen ist – ein Blickwinkel, den die Wall Street teilt, die Apple bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 13 mit einem so krassen Bewertungsabschlag versieht wie einen trägen Old Economy-Konzern. Analysten haben längst begonnen, einzupreisen, dass die achtjährige  Erfolgsserie des iPhone-Wachstums nun mit dem iPhone 6s auslaufen könnte.

Tricksereien bei Apple Watch und iPhone 6s-Verkaufszahlen, fragwürdige Börsenkommunikation

Gleichzeitig sehe ich ein Unternehmen, das mit aller Macht darum kämpft, um oben zu bleiben, ein Unternehmen, dem offenbar kein Mittel fremd ist, um seine Vormachtstellung zu verteidigen. Ein Unternehmen, das angefangen hat, ziemlich ungeniert zu tricksen:

Apple Watch

Fast ein Dreivierteljahr verging nach der Präsentation im September 2014, bis Apples sehnlichst erwartetes neues Produkt endlich in den Handel kam – seit dem letzten neuen iGadget, dem iPad, verstrich mehr als ein halbes Jahrzehnt. Und wie kommuniziert der bei Erfolgsmeldungen extrem mitteilsame Konzern aus Cupertino die Annahme der Apple Watch nun beim Kunden? Gar nicht. Bis heute, fünf Monate nach dem Launch, wartet die Welt und die Wall Street auf Verkaufszahlen, die Apple bei anderen erfolgreichen Produkten wie dem iPhone so bereitwillig kommuniziert. Warum wohl schweigt Tim Cook bei der Apple Watch?

iPhone 6s

Mit der s-Generation im iPhone-Zyklus ist es so eine Sache: Die Geräte sehen aus wie die Vorgänger, der Kaufanreiz ist kleiner, das Absatzwachstum traditionell geringer, wie die Modelle 3GS, 4s und 5s beweisen. Beim iPhone 6s hat sich die Ausgangslage für Apple zusätzlich verkompliziert: Der Kultkonzern aus Cupertino droht wieder einmal zum Opfer des eigenen Erfolgs zu werden. Nicht nur liefen die 4,7 Zoll und 5,5 Zoll großen Vorgängermodelle 6 und 6 Plus nach jahrelangem Warten auf endlich größere iPhones extrem gut – auch der Vertriebskanal über China Mobile tat das seinige zum enormen Verkaufserfolg der vergangenen 12 Monate.

Der mutmaßlich am besten informierte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo rechnet daher erstmals mit einem Rückgang der iPhone-Verkäufe. Wie Apple darauf reagiert? Mit einer Verkaufsverzögerung: Weil das iPhone 6s dieses Jahr eine Woche später in den Verkauf kommt, wird die aufgestaute Nachfrage ins Weihnachtsquartal verschoben, da Apple morgen die Bücher für das Fiskaljahr 2015 schließt. Auf diese Weise soll das Weihnachtsquartal gerettet werden.

 Tim Cooks Mail an James Cramer

Dass Tim Cook Apples Börsenperformance weitaus wichtiger nimmt als Vorgänger Steve Jobs, war schon in der Vergangenheit anhand der zahlreichen Kapitalrückführungsmaßnahmen in Form der immer größeren Aktienrückkäufe und immer höheren  Dividendenausschüttungen zu beobachten.

Als die Apple-Aktie Ende August vor dem drohenden weltweiten Börsencrash im Zuge der Verwerfungen in China besonders schwer unter die Räder zu kommen drohte, wählte Cook einen zumindest nach Börsenregularien fragwürdigen Weg: Er kommunizierte außer der Reihe mitten im Quartal die Geschäftsentwicklung in China – und zwar in einer Email an den CNBC-Börsenmoderator James Cramer, wohl wissend, dass die Mail wie ein Lauffeuer Verbreitung finden würde.

Konzernsparten unter Druck: iPad, iPod im Abschwung, Apple Watch unter Erwartungen 

Apple wirkt am Vorabend des vierten Todestages von Steve Jobs wie ein Unternehmen, das weiter zum überwältigenden Teil von seiner äußerst glorreichen Vergangenheit lebt. Was ist dem Apple unter Tim Cook in den vergangenen Jahren so Tolles gelungen, außer das Wachstum eines Produktes immer weiter auszureizen, das bereits 2007 gelauncht wurde?

Das iPad ist geschrumpft (iPad mini, 2012), nun soll es wieder wachsen (iPad Pro, 2015). In der Zwischenzeit befinden sich die Verkäufe – viel zu früh im Lebenszyklus des einstigen Hoffnungsträgers –  im jahrelangen Abwärtstrend, selbst die Kooperation mit IBM zeigt immer noch keine Blüten.

Der iPod strebt nach 14 langen Jahren seinem wohlverdienten Ruhestand entgegen, doch der neue Hoffnungsträger Apple Watch bleibt bis heute meilenweit hinter seinen Erwartungen zurück.  Worauf sich Apple anno 2015 nur verlassen kann, ist seine älteste Produktsparte – die 31 Jahre alte Macintosh-Unit, die immer noch solide Zuwächse verbucht; ein eigenartiger Zustand für einen so notorisch zukunftsorientierten Konzern wie Apple.

All das ist nebensächlich, solange die mit Abstand wichtigste Konzernunit, die iPhone-Sparte, liefert – doch das Wachstum scheint wie geschildert eher früher denn später ausgereizt. Für Apple wird ein Negativwachstum des margenstarken Bestsellers indes weitreichende Folgen haben: Hustet das iPhone, bekommt Apple möglicherweise eine Lungenentzündung. Gehen plötzlich Apples Gewinne zurück wie im Krisenjahr 2013, verschiebt sich umgehend die so akribisch gesponnene Narrative.

Dass Apple mit aller Macht, die seine hochdekorierte Kommunikationsabteilung besitzt, diesen Eindruck um jeden Preis verwischen will, ist dieser Tage besonders offenkundig zu beobachten: Bei den fein gesponnenen PR-Auftritten, beim rücksichtslosen Umgang mit Steve Jobs-Kritikern und natürlich beim Einseifen der Medien zum iPhone 6s-Launch.

Andere Stimmen  wiederum singen als Leser ein auffälliges Hohelied auf den kultisch verehrten Techpionier – und versuchen gleichzeitig den Autor mit maximalen Diffamierungen in den Kommentaren unter den Artikeln herabzuwürdigen: „mit welch arroganter überheblichkeit der verfasser davon ausgeht sich gegenüber allen lesern darauf festlegen zu dürfen“, ist da etwas zu lesen.  Oder: „überholung von itunes überfällig? „wisst ihr was noch überfällig ist? die neubesetzung von herrn jacobsens stelle…“

Anhaltende persönliche Diffamierungen

Trollattacken sind längst Alltag bei Online-Medien; die Kommentatoren schwärmen unter wechselnden Identitäten aus und ignorieren dabei, dass sie die gleiche IP-Adresse verrät; Trollattacken dieser Art haben wir in den vergangenen Monaten gehäuft beobachtet – ausschließlich bei Artikeln über Apple. Ein Zufall oder eine konzertierte Aktion? Rivale Samsung etwa geriet wegen anonymer Schmähkritiken einst in Verruf. Das Muster ähnelt sich:  Immer wieder tauchen die gleichen Kommentatoren auf, die ihre Kritik im fast gleichen Wortlaut hervorbringen – zu nächtlicher Stunde mit der immer gleichen Botschaft gegen „Herrn Jacobsen“.

Es werde „obsessive Aggitation gegen den Konzern aus Cupertino“ verbreitet, die Züge wäre „langsam pathologisch“, schreibt ein Leser alle paar Wochen wieder. „Denn was man in Cupertino macht, hat in der Regel Hand und Fuß, was man von den Ergüssen des Herrn Jacobsen wahrlich nicht behaupten kann.“ Ein Nutzer findet: „Jacobsen kapriziert sich auf schlechte Nachrichten über Apple“

Ein anderer Leser, der sich „Gordon“ nennt, beansprucht unterdessen für sich, die journalistischen Leitlinien festzulegen:  „Ich finde es verdammt schade, dass derart subjektive Artikel veröffentlicht werden. (…) „Meiner Meinung nach hat das nichts mit seriösem Journalismus zu tun.“ (…) „Wieso ist es für Sie nicht möglich, einen objektiveren Blick auf Apple zu werfen? Ihr Auftrag ist es neutrale, informative Artikel zu publizieren.“

Meinungsstarker und -pluralistischer Journalismus

Tatsächlich kann das nicht der ausschließliche Auftrag in der kritischen Berichterstattung über den wertvollsten und mächtigsten Konzern der Welt sein. MEEDIA ist für mich weder die Bibel noch das Bundesgesetzbuch – es ist ein Medienportal, dessen Artikel inhaltlich und stilistisch so verschieden sind wie meinungspluralistisch. Es gehört zum Alltag eines Journalisten und der Presseabteilung eines Unternehmens, dass die Sichtweisen  auseinandergehen – auch Google und Facebook waren durchaus schon mal über eine vermeintlich einseitige Berichterstattung nicht erfreut.

Was Apple betrifft: Es gibt den News-Artikel, der darüber berichtet, wie Apple im Weihnachtsquartal  75 Millionen iPhones verkauft und dabei 18 Milliarden Dollar verdient hat – schnörkellos und auf die Wiedergabe von Fakten beschränkt. Ebenso gibt es bei uns die einordnende Analyse, die Stellung bezieht,  bewertet und abschließend eine Meinung transportiert wie nach der jüngsten Keynote.

Und dann gibt es noch eine Menge Mischformen, bei denen die Grenzen zwischen News und Kommentar, zwischen Fakten und Meinung fließend sind, wie es für klassischen Journalismus der Spiegel-Schule genauso charakteristisch ist wie für modernen Online-Journalismus blogaffiner Prägung à la Business Insider & Co. Guten Journalismus zeichnet vor allem eines aus: eine Haltung.

Hierin liegt unser Auftrag: Das, was Fakt ist, beim Namen zu nennen, das, was zwischen den Zeilen steht, auszusprechen, und das, was in Zukunft sein könnte, einzuordnen. Dass dies so manchem nicht passt, liegt vielleicht an der Farbe des Heimtrikots. Es wird mich nicht davon abhalten, Apples Entwicklung auch künftig kritisch zu begleiten, zu analysieren und zu kommentieren.

Den ersten Teil unserer Serie „Apple und die Medien“ finden Sie hier,  den zweiten hier und den dritten hier.  

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Alle Kommentare

  1. Die kritische Haltung von Nils Jacobsen tut gut. Die unkritische Haltung der lobhudelnden Apple Fans ist ein wesentlicher Grund warum Apple Produkte immer schlechter werden. Bei solchen Kunden muss man sich nicht mehr anstrengen. Die kaufen jeden Mist, Hauptsache es ist ein Apfel drauf. Schade! Ich war auch mal ein Apple Fan.

  2. In vielen Kommentaren ist zu lesen, das die „Zeit der großen Innovationen“ eben vorbei sei und Apple gut daran täte, seine Produkte kontinuierlich weiterzuentwickeln. Tatsächlich aber machen sie genau das, was sie zwischen 1984 und 1997 taten: Eine immer größere Produktpalette entwickeln, die immer weniger Sinn macht und sich rein an der Konkurrenz und dem Börsenkurs orientiert. Der einzige Unterschied zwischen damals und heute: Apple ist weiterhin finanziell sehr erfolgreich, was aber eher damit zusammenhängt, das die Innovationen aus dem ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts noch wirksam nachhallen und auch nach wie vor hochprofessionell vermarktet werden.
    Bereits 2007 hätte man übrigens behaupten können, das die Zeit der Innovation vorbei sei (und viele haben es damals auch getan), aber dann kam das iPhone und alles wurde plötzlich anders. Steve Jobs hat selten interessiert, was die Konkurrenz machte, aber falls doch, hat er nicht einfach nur kopiert und dem Kind einen anderen Namen gegeben. Er hat ein sehr gutes Gespür dafür gehabt, was man aus technische Neuerungen machen kann, wie man „richtig“ klaut und wie man das alles dann perfekt vermarktet. Und eben das fehlt Apple heute. Das hat nichts mit irgendeinem verklärten tränenverschleierten Blick auf Steve Jobs zu tun, sondern ist einfach eine Tatsache, die niemand nach einem objektiven Blick auf die Entwicklungen der letzten Jahre verleugnen kann.
    Es gibt genug „unbestellte“ oder falsch besäte Felder, an die man sich heranwagen könnte. Doch warum sollte man das tun, so lange der Rubel rollt? Eben das war meiner Meinung nach früher anders. Apple wollte immer massig viel Geld machen, war aber genauso stark daran interessiert, Produkte zu entwickeln, die wirklich etwas verändern. Hört sich an wie ein Werbespot – ich weiß -, aber ich halte es auch für die – für manche sicherlich unbequeme -Wahrheit.

  3. Fünf Sätze nur:
    1) Kritischen Journalismus kann es in der werbefinanzierten Konsumwaren-Medienwelt gar nicht genug geben.
    2) Es ist bequemer und lohnender, unter dem selbstbetrügerischen Vorwand „objektiver Information“ gefällig und brav zu schreiben; Anerkennung jedem, der das wagt.
    3) Mich langweilen und nerven Artikel und „Tests“ von Produkten und Marken, ob Smartfön oder Auto, die ich selbst jahrelang besitze und schätze. Was ich spüren will ist: GEGENWIND
    4) Es gibt heute viel mehr PR-Agenten, Werber, Vermarkter und anbiedernde Speichellecker als auch geistig unabhängige Journalisten.

    Deshalb: weiter so! Vielleicht auch mal über Autos schreiben? Schrecklich und lebensgefährlich, wie sich die Bedien-Interfaces dort heute anfassen…

  4. Ich nutze Apple-Produkte, würde mich aber nicht als Fanboy bezeichnen. Ich schätze einfach die weitgehend virenfreie Systemumgebung, und dafür gebe ich gerne etwas mehr Geld für die Produkte aus. Das ist aus meiner Sicht der größte USP von Apple: Software und Hardware aus einer Hand. Und diesen Wettbewerbsvorteil wird Apple so schnell kein anderes Unternehmen streitig machen. Außerdem finde ich es merkwürdig, warum nur von Apple immer Innovationen erwartet werden, die gleich neue Device-Kategorien begründen. Bei Samsung hat niemand diese Erwartungen und der Konzern verdient trotzdem reichlich Geld. Als Sie ihr Buch vom Apple-Niedergang geschrieben haben – Anfang 2013 – habe ich übrigens Apple-Aktien gekauft und freue mich heute über eine Kursverdopplung.

  5. Ein schöner Artikel und gut geschrieben. Vieles kann man nachvollziehen. Ich nutze Apple seit 2008. Nach wie vor begeistern mich die Produkte von Apple mehr als es Produkte von anderen Herstellern tun. Ich habe ein iPhone 6 gekauft weil ich ein Jahr lang Android benutzt habe und total unzufrieden war, zuvor hatte ich ein iPhone 4 das mich lange Jahre begleitet hat. Ich sehe keinen Grund ein 6s zu kaufen, obwohl es meiner Meinung nach ein großes Hardware Update war. Ein größeres Update gab es bisher noch nie. Wer mal als Apple Nutzer versucht hat mit Android klar zu kommen wird ganz schnell wieder zu Apple zurück wollen. Ich empfehle jedem Apple Nutzer dass mal zu tun.

    Der Preis vom iPhone ist jetzt noch höher als zuvor. Langsam kommen wir in Regionen wo man sich echt noch fragen muss ob dass noch gerechtfertigt ist. Wenn man sich allerdings generell die Preisentwicklungen anschaut wird alles immer teurer, Smartphones sind hier nicht ausgenommen. Das iPhone 1 hat seinerzeit 599$ gekostet, die Hardwarespezifikationen sollten bekannt sein. In sieben Jahren kostet das iPhone gerade mal 150$ Dollar mehr. Das kann ich unzählige Beispiel aufzählen wo es in der selben Zeit in verschiedenen Branchen Preissteigerungen von 100-200% gab. Auch hier finde ich ist alles noch im Rahmen.

    Ich habe die Apple Watch gekauft weil ich darauf lange Zeit gewartet habe. Ich benutze sie jeden Tag. Wenn ich ohne sie unterwegs bin fehlt mir etwas. Bei mir hat sich der Kauf gelohnt. Ich habe die Sport Version für 449€ gekauft was ich gerade noch ok finde. Ich finde sie toll und würde mir jetzt sogar die Steel Version kaufen. Warum hier Apple mit Verkaufszahlen geizt verstehe ich auch nicht so ganz. Ich finde sie gelungen verstehe aber auch viele erst auf die zweite Version zu warten. Apple ist selbst schult an der Entwicklung das viele warten wollen. In der Vergangenheit waren die zweite Versionen deutlich besser.

    Ich finde auch das man Apple mittlerweile anmerkt das Steve Jobs nicht mehr da ist, teilweise positiv aber auch negativ. iOS 6 wurde noch unter Steve Jobs veröffentlicht, meiner Meinung nach das erste OS das von Apple fehlerhaft veröffentlicht wurde. Wenn ich mich zurück erinnere wurde in der Vergangenheit versucht ein soziales Netzwerk unter Steve Jobs zu etablieren. Wie hieß dass noch? Auch das wurde ein Flop. Nicht alles lief besser unter Jobs.

    Apple Music finde ich bisher eher amüsant. Das werde ich definitiv in der aktuellen Fassung nicht nutzen, muss ich ja nicht. Allerdings finde ich das Apple hier auf einem guten Weg ist auch in dieser Richtung etwas an zu bieten.

    Ich bleibe Apple weiterhin treu auch wenn mir nicht alles passt was die machen. Als Technik begeisterter Mensch fühle ich mich hier immer noch sehr gut aufgehoben. Leider sind die alten Zeiten vorbei wo Apple noch perfekt sein musste. Mittlerweile haben sie es einfach nicht mehr nötig, obwohl Apple weiterhin besser ist als viele andere Konkurrenten. IOS 9 war deutlich besser als erwartet.

    Meiner Meinung ist Apple jetzt da wo sie seit dem Macintosh 1 sein gemusst hätten. Lange haben sie dafür gebraucht um da zu sein wo sie jetzt stehen. Ich hoffe Apple wird mich noch lange begeistern können, auch wenn sie es augenscheinlich bei Ihnen Jerr Jacobsen und anderen Apple Nutzern leider nicht mehr hinbekommen. Ich freue mich jetzt erst mal auf den neuen Apple TV und nächstes Jahr werde ich mir meinen ersten Mac kaufen. Ich bin echt gespannt darauf ob sich der Wechsel von Windows auf Mac OS lohnt.

    Ich finde das bei Apple weiterhin das Erbe und die Philosophie von Steve Jobs präsent sind. Vieles ist immer noch beim alten…

  6. Der Artikel ist die beste Zusammenfassung dessen, wie ein Konzern sich selber abwirtschaftet.
    Kompliment!
    Jeden Satz kann und will ich unterstreichen.
    Wenn Programmierer selbstverliebt Dinge entwickelt um ihren eigenen Arbeitsplatz zu sichern, aber dabei die Bedürfnisse der Benutzer außer Acht lassen, dann läuft was schief im Konzern.

    Ich habe schon vor 2 Jahren geschrieben, dass Apple in fünf Jahren das gleich Schicksal ereilen wird, wir einst NOKIA. Apple wird an seiner Größe kaputt gehen. Drei Jahre hätten/haben sie noch Zeit sich neu zu (er-)finden…..

  7. Ich gebe es auf – diese Debatte macht einfach zu wenig Sinn – viel mehr Unsinn.

    Zum Abschluss – an die „Vorschreiber“ – Fehler hin oder her.
    Windows ist unzuverlässig, unüberschaubar, uneffizient !
    Schon der Vergleich zeugt von technischen „Mißverständnis“

    PS : Wer es schafft Applenetzteile zu zerstören – schafft dies auch bei Windows u.a. Geräten !

    You don`t understod the Message
    cheerio !

  8. Ich muß dem Author leider Recht geben. Die Innovation ist mit Jobs leider aus dem Unternehmen verschwunden.

    Von der technischen Seite gesehen war Apple nur am Anfang ein Garant für Leistung und tolle Ideen. Ich selbst hatte vor vielen Jahren noch gerne mit einem Apple 2e gespielt. Aber seit Windows 98 hatte für mich der Pc mehr Sinn. Bestimmt gibt es viele gute Neuerungen bei Apple aber solche Dinge wie die Netzteile vom Iphone die schon beim Ziehen aus der Steckdose auseinander fällt (gerade erst heute wieder bei einem Kunden erlebt) ist einfach lächerlich. Das Microsoft Imperium hat auch viele Fehler, auch bei Google sollte man sich Gedanken mach. Der Anwender wird kaum noch aufgeklärt, was bei alle großen Unternehmen dieser Welt so läuft. Aber trotzdem hat es bisher nur Apple geschafft, sich mit Erfolgen anderer Firmen, jedes Jahr wieder aufs Neue zu feiern. Google investiert momentan einfach mehr Zeit in Innovation und die Flexibilität von Microsoft Produkten ist mir auch lieber als die damalige Aussage von Apple – Bei unseren Systemen gibt es keine Viren –

    Apple kann den Sprung an die Spitze bestimmt wieder schaffen, aber wie bei der Kirche sollte jetzt mal mit der Zeit gegangen werden.

  9. In manchen Stellen kann ich vollkommen mitgehen, jedoch ist es lächerlich das alles Tim Cook zu unterstellen. Nur ein kleines Beispiel: mir ist mein iPhone 4 ,1.Gen. (noch unter Steve Jobs Führung) in einer DICKEN SILIKONHÜLLE vom Schreibtisch auf das Parkett gefallen. Das Display war futsch. Tja was soll man dazu sagen Herr Jacobson?

  10. Vorab: Apple-Lösungen wären eine tolle Sache, wenn sie (immer) funktionieren würden. Tun Sie aber nicht. Fortschritte in der Hardware-Entwicklungen werden von den Marketingleuten in kleine Häppchen unterteilt und dann als Super-Innovationen verkauft. Aus 5 MP, werden dann 8MP, dann 12 MP und irgendwann 16 MP Kameras, während die Konkurrenz seit Jahren höhere Auflösungen anbietet – Apple bleibt hinter dem Fortschritt zurück und die echten Innovationen bleiben überschaubar. M.E. Überspannt Apple den Bogen jetzt aber in gefährlicher Weise. Der alte Trick das Speicherangebot als Goldesel zu nutzen, gefährdet nun die User Experience: ein paar iPhotos und schon sind die 16 GB Iphones voll. Auf der anderen Seite hat Apple gar keine andere Wahl => mit Speicher haben sie schon immer sehr viel Geld verdient und ihr Angebot diversifiziert …. Was könnte Apple anbieten, wenn sie ein 16 GB Handy rausnehmen? … Die Palette nach oben erweitern…. Ein 256GB Modell? … Einbrüche im Absatz wären unausweichlich, es sei denn, sie gewinnen noch mehr Kunden in Asien und Afrika.

    Zwar mag ich meine Apple Devices, weil ich mich halt daran gewöhnt habe. Aber mittlerweile ist Windows 10 schöner als das Apple-Laptop OS, schönere Geräte gibt es aus der PC Welt ohnehin – günstiger ist das meiste ebenfalls und angesichts der Fehlerrate von Apple ist Windows auch nicht mehr viel schlechter.

    Kurzum: ich kann die Kritik von Herrn Jacobs gut nachvollziehen. Wo ich mir unsicher bin: wie es mit Apple weitergeht – wenn die in Asien noch mal zulegen, sind die Ausfälle in Europa gut zu verkraften.

  11. Hallo Herr Jacobsen,
    was soll man da schreiben.

    Vorwort :

    In Ihrem Text ist ganz klar auch teilweise eine abweisende suggestierende Formulierung enthalten:
    ,, Verschont mich mich mit Lobgesängen über Apple – ich mag es nicht mehr !

    1. Punkt :
    ,,Es soll ja Leute geben die Ihre Indentitäten wechseln – um sich z.B. vor Anfeidungen anderer User schützen möchten…, es bestünde auch für mich – auch die Möglichkeit den Fingerabdruck des Rechners jedes mal…zu verändern – nur warum …?
    Wer den Rechner erkennen darf – kann es ruhig tun…

    Ich muss zugeben – es ist nicht einfach Ihre – wie ich finde – mithin unqualifizierte inhaltliche Gestalltung der Objektivität vorzustellen….

    Vergleichen wir es mal mit Highend – Audiophilen Geräten :
    Hersteller deartige Produkte machen es mitunter sehr ähnlich wie Apple .
    Zur Näheren Betrachtung ziehe ich hier dementsprechend mal einen „niedrig – preisigen “
    T+A Powerplant – Powerplant MKII heran – :

    Auch hier wird die Revolutionäre Evolution gelebt;

    z.B.

    -Konzept
    -Design
    -Weiterentwicklung
    -Effizienz

    um nur ein paar zu nennen .

    Dies könnte unendlich verglichen werden.
    Apple ist High – End Philosophie , die sich eben mehr oder weniger durch die Geräteklasse unterscheidet.
    Die Gesinnung ist insofern die gleiche .

    Das hier alles zu erklären würde wirklich den Rahmen sprengen.

    -Die Rechner von Apple sind trotz Fehler – hin oder her – es gab immer schon Fehler und Tücken – besser als die anderer Mitbewerber …..( Ausnahmen bestätigen die Regel – bei Kaskaden – wiederum weniger Ausnahmen )

    -Die iphones waren bisher immer besser als die der Mitbewerber – werden sich weiter entwickeln und hauptsächlich die Mitbewerber : Samsung und Co weiter zurück drängen …

    -Die ipad`s werden sich zukünftig zum Laptop – Ersatz entwickeln und Windows und Co zurückdrängen …

    -Die iwatch wird da keine Ausanahme werden – die Mitbewerber zurück drängen

    -Apple Music wird sich weiter entwickeln den Anschluss finden und sich zumindest ausreichend etablieren.

    -Apple verändert Software : Es gibt Alternativen, Es wird neues weiterentwickelt bis der veraltette Stand überholt wird …usw

    -Nebenbei bemerkt – warum auch immer –
    Wenn Apple Apps voranbringt – wird sich der Markt danach richten …

    Ihre Aussage Sie sind Wirtschaftsjournalist :
    Sie verstehen Apple nicht wirklich.

    Apple ist mit Tim Cook zwar anders – aber nicht schlechter geworden.
    Apple haushaltet – so gibt es insofern Produkte mit Fehlern – die neu scheinen – sind sie aber nicht ..
    Apple entwickelt solange bis es funktioniert.

    Apple – schränkt Funktionen auch der Sicherheit wegen ein ( Emailprogramm )

    Es lässt sich alles schwer erklären…

    Wie sagt man so schön sagt : ,, ( Betreff Wirtschaft und Journalismus )
    Erst lernt man die Regeln und wenn man gewachsen ist – bricht man sie nach allen erfordernissen..!

    Um zum „Ende“ zu kommen.

    Apple versteht es selbst erforderliche Regeln zu brechen – da man es besonders versteht – Wie Wirtschaft auch zukunftsorientierte geht..

    In diesem Sinne : Apple wird definitiv einer von denen sein – die am Ende unter den ersten Plätze die Ziellinie überschreiten.

    Wer Apple nicht versteht – für den wird es Zeit – wenn er zu 0815 zurück…..geht !!!!

    Sparen wir uns das alles – Ihre Wissenschaftlichen Erkenntnisse sind wenn man Apple beleuchtet – entweder nur Phrasen oder so nicht anwendbar.
    Ich bin auch sehr überrascht – frage mich oft wie Apple es schafft ….sich scheinbar zu ducken und den nächsten Tag doch wieder ehobenen Hauptes aus der Versenkung auf zu tauchen….

    In einem Satz Sie besitzen vermutlich kein entsprechendes Verständnis – leuchten hier nur ständig mit Wissenschaftlichen Erkenntnissen nach Schema F aus.

    Apple

  12. Seit 1983 beschäftige ich mich mit Apple. Vor dieser Zeit nur mit Grossrechnern und MDT.

    Was erwarten Sie Herr Jacobsen? Die extremen innovativen Zeiten, in denen revolutionierende bzw. die IT-Welt bestimmende Richtungen von Apple vorgegeben wurden, sind vorbei. Architekturen wie Lisa, Mac, ipod, iphone, ipad, Maus, Tastaturanordnung bei Laptops und und und … bestimmten den Markt und gaben die Richtung der Entwicklungsnotwendigkeiten vor. Viele -User und Unternehmen- wollten und konnten es nicht verstehen und sind teilweise als Unternehmen daran zerbrochen. Softwareentwickler verstanden „die Welt“ nicht mehr.

    Darauf basierend entwickelt Apple weiter und gar nicht schlecht.

    Lassen Sie auch ein Unternehmen wie Apple an seinen Produkten gut verdienen. Vergessen Sie allerdings dabei bitte nicht, dass es sich nicht nur um Material- und Produktionskosten bei der tatsächlichen Gewinnermittlung handelt. Innovation, Marketing, Vertrieb (direkt und indirekt) müssen auch finanziert werden. Dann gilt es noch die Apple „Gemeinde“ bei Laune zu halten. Unter dem Strich bleibt sicherlich noch genügend. Allerdings sind die guten Gewinne nicht dafür geeignet, um smartphones besser abzusetzen, indem ein tablet kostenlos hinzu gegeben wird.

    Ach so, Apple und seine Produkte sind nicht für jeden etwas. Etwas Besonderes sollte auch besonders bleiben. Die Zahlen sprechen für sich, dass das Besondere besonders geschätzt wird. In wenigen Tagen ist das Geschäftsjahr beendet und ich bin mir absolut sicher, wieder mit einem bombastischen Ergebnis.

  13. Einerseits Respekt, dass sich jemand zu früheren Fehlern bekennt. Andererseits: Oh je, Reste dieses irrationalen Personenkults um Jobs stecken Herrn Jakobsen immer noch in den Knochen. Geht’s ihm jetzt um seinen toten Helden, der ihn schnöde verlassen hat, oder um die neuen Produkte, die ihn enttäuschen? Wer allen Ernstes schreibt „… aber mich hat der Tod keines anderen Menschen aus der Zeitgeschichte so berührt wie Jobs’ viel zu frühes Ableben auf dem Zenit seines Schaffens, in der Mitte seines Lebens – mehr Tragik geht nicht.“ lebt wohl immer noch in der Lebensphase, in der man Marvel-Comics verschlingt. Jobs‘ Ableben wichtiger und tragischer als der Tod eines Mandelas (Persönlichkeit der Zeitgeschichte)? Oder auch nur der Krebstod irgendeines Kindes („… mehr Tragik geht nicht“)? Empfehle, über diese Formulierungen nochmal nachzudenken.

  14. Herr Jacobsen, ich bin weder Troll noch werde ich Ihnen jemals wieder schreiben oder sie lesen. Ich kann an keinem Punkt feststellen das wir den selben Apple Konzern wahrnehmen. In vielen Punkten kann ich Ihnen nicht nur recht geben sondern Urteile viel schärfer. Aber im Kern kommen Sie mir vor wie ein deutscher Architekt. Vor 15 Jahren ein Kerngedankenmodell entwickelt und das ist jetzt so, basta. Verwirren sie mich doch nicht mit Tasachen.

    Vielleicht öffnen Sie mal ihren Blick für die aktuelle istsituation.
    iOS und OS X bewegen sich auf einander zu, sie sind intuitiv bedienbar und sehr gut zu administrieren. Sie sind die datensichersten Systeme auf dem Markt. Was sagt uns das? Sie sind der einzige gangbare Weg für jedes vernünftige Unternehmen. Wer den Erfolg des 6 und 6+ an der Displaygrösse festmacht, der macht das Licht auch mit dem Hammer aus.
    Apple wird Industriestandard werden weil die andren es vergeigt haben und jetzt der Zeitpunkt da ist Insellösungen durch Pools zu ersetzen.

    Hier muss auch die harte Kritik ansetzen. Sowas wie iOS 8 darf sich nicht wiederholen. Das gesamtensemble soll Probleme lösen und nicht auslösen.

    Es muss nicht immer der Umsturz sein, das neue megagadet, es muss laufen bestens vernetztes arbeiten unterstützen und problemlos erweiterbar sein.

    Wer einmal in einem 50 Personen Unternehmen mitbekommen hat wie eine hysterisch gewachsene PC Architektur grundsätzlich auf Apple umgestellt wurde und nach einem Jahr stellte man fest dass die Finanzierungs und Administration Kosten in Summe weit unter den Administration Kosten des vorherigen Systems lagen. Das alles gepaart mit einem erheblichen Performance Zuwachs. Der weiß wohin die Reise geht.

    Was auch immer sie zu seien vorgeben, für mich sind sie ein Blogger der so weit denken kann wie ich ein Klavier schmeißen .

    PS: damit sie es auch endlich wissen, Die Apple Watch ist konzipiert als 3. Preis bei Firmen incentives.

  15. Jeder so wie er möchte.Ich fand auf der letzten Keynote das neue iPhone noch das Beste was dort gezeigt wurde. Klar, es ist nur eine Weiterentwicklung aber aus meiner Sicht konsequent und kein Blödsinn. Wenn ich sehe was andere Hersteller an toller Hardware (riesige Auflösungen, Achtkern-Prozessoren..) verbauen, die kein Mensch wirklich braucht ist mir sowas lieber. Das Apple TV war enttäuschend. Das iPad Pro kann „dank“ iOS (auch 9) nicht wirklich produktiv sein. Also bleibt da nicht so viel. Ich selber nutze ein Windows Phone, würde aber nie auf das iPad (derzeit Air 1) verzichten wollen. Es ist das beste verfügbare Tablet, sofern man nicht wirklich produktiv sein will. Dann ist das Surface interessanter. Ich verstehe manchmal auch die Erwartungen von den Leuten nicht, was soll Apple beim Smartphone denn Weltbewegendes erfinden? Und wer würde seine Preise senken, wenn sich Geräte gut verkaufen? Es gibt genug Anlass zur Kritik an Apple und anderen Herstellern, die Lösung ist einfach. Ignorieren und nicht kaufen. Diskussionen zwischen Fans verschiedener Lager führen nie zu etwas Gutem. Oft auch einfach, weil viele nur eine Seite (Hersteller, Gerät) kennen und alte Floskeln wie „Bei Apple ist alles beschränkt“ oder „Android ruckelt“ hevorholen. Einfach das nutzen was einem gefällt und anderen nichts aufschwatzen. Jeder hat andere Anforderungen und Wünsche.

  16. Vielen Dank für den Artikel! Auch ich habe meinen ersten Mac Anfang der 90er-Jahre gekauft und bin natürlich iPhone-Nutzer. Zu Ihrer Kritik möchte ich noch anmerken, dass das Betriebssystem iOS aus meiner Sicht den Kauf des schon immer völlig überteuerten iPhone mittlerweile nicht mehr rechtfertigt. Als Beispiel nenne ich nur die Mail-App, die nicht zulässt, dass man E-Mails an Empfängergruppen verschickt. In iOS 8 war dies wenigstens noch mithilfe von fremden Apps möglich. Mit iOS 9 hat Apple dies nun ganz unterbunden. Ich frage mich: warum? Es gibt inzwischen so viele sehr gute Alternativen zum iPhone (Android und vor allem auch Windows Phone), dass ich mir ernsthaft überlege, Apple zu verlassen.

    1. Geht mir ganz ähnlich. Mit Windows 10 wird Microsoft auf einmal richtig attraktiv – auch wenn das Lumia 950 noch nicht die Wucht in Dosen sein wird, ein Versuch wäre es wert.

  17. Endlich ein Artikel wo ich sage: Vielen Dank das ich nicht der einzige bin der dieser Meinung ist. Klasse! Apples Innovationen sind nichts. Nein Danke.

  18. Irgendwie ist dem Herrn Jacobsen die Definition von Kritik nicht vertraut.
    Ich habe viele Artikel von ihm gelesen wo es um Apple Produkte ging. Die Artikel lesen sich ganz gut und laden (teils durch offensichtliche Falschaussagen) zur Diskussion ein. Aber das was Herr Jacobsen als Kritik bezeichnet würde ich eher eine Beanstandung nennen.

    Ich glaube bei einer so einseitigen Berichterstattung ist auch mit einseitiger Kritik am Autor zu rechnen.

  19. Lieber Herr Jacobsen, lange Zeit versuchte ich beim lesen Ihrer Beiträge über Apple zu ergründen, was Sie letztendlich antreibt – denn objektiv waren diese meines Erachtens nach zu einem lediglich recht überschaubaren Anteil. Nun endlich gibt es die Auflösung: Werbung für Ihr Buch. Danke, keine Fragen mehr 🙂

  20. Was erfahren wir aus diesem Beitrag? Das der Autor sich kein neues Iphone kaufen wird. Well, his loss.

    Darüber hinaus nehmen wir unüberrascht zur Kenntnis (gerade auch zwischen den Zeilen), dass des Autors Abneigung gegen Apple und besonders seinen amtierenden CEO weitgehend auf persönlichen Animositäten und einer ebenso persönlichen (und offenbar schon im Vorfeld prinzipiell negativen ) Sichtweise aller Vorkommnisse rund um den Konzern aus Cupertino geprägt ist.

    Und dass er schwer beleidigt ist, wenn Leser seiner Beiträge dies bermerken, ihn deswegen kritisieren und ihm journalistische Voreingenommenheit vorwerfen.

    Quod erat demonstrandum.

  21. Worauf der Autor nicht zu sprechen kommt, ist die rückläufige Attraktivität für professionelle User im Bereich, Foto, Videoschnitt, Musiker. Der Mac Pro war einmal der Beste der Rechner der Welt. Seit 2 Jahren hat es kein update gegeben. Die hohen Preise treiben die User zu anderen HW Herstellern. Die ehem. professionelle Software Final Cut 7, wurde durch eine Spielzeugsoftware Final-Cut X ersetzt, gleiches gilt für Logic. Apple verliert mehr und mehr treue User auf dieser Ebene. Die Trendsetter, die Kreativen. Die Auswirkungen zeigen sich nur langsam und so wird sich der schleichende Verfall nur langsam aber daher auch nicht schnell änderbar in Abverkaufszahlen und Innovationskraft zeigen.

    1. Über das Verschwinden von Aperture waren viele, inklusive mir, nicht erfreut. Stimmt! Allerdings ist ein FCPX meilenweit davon entfernt eine Spielzeugsoftware zu sein, nicht einmal iMovie würde ich so etwas attestieren. Der Start mit zunächst wenigeren Funktionen und Features mit sukzessiver Aufstockung selbiger wurde klar und deutlich kommuniziert. Ziel war es, genau wie bei iWork, ein stabiles zukunftsorientiertes Fundament zu schaffen. Dieser Prozess ist geglückt, nun abgeschlossen und FCP7 ist in allen Belangen überrundet. Ich könnte auch Premiere benutzen(Adobe Komplettabo), FCPX sagt mir und meinen Kollegen aber mehr zu. Und sie wissen also, ob „die User“ zu anderen Herstellern abwandern? Wow, woher wissen sie das denn? Und wer sind diese „User“? Wer stabil und sicher im kreativen Umfeld arbeiten will, der kommt um einen Mac nicht herum.

      Gesendet von meinem Mac Pro

      1. Auf den Punkt gebracht !
        Ich gebe es aber auf , noch ist es relevant ob bestimmtes Klientel irgendwann hinter die Philosophiekulissen von Apple schauen wird….?

    2. Herr Jacobsen,

      zunächst einmal finde ich es doch interessant, wie lange Sie sich tatsächlich mit dem Unternehmen Apple beschäftigt haben.

      Nichtsdestotrotz: Wenn Sie Apple kritisch betrachten dürfen, dann dürfen die Leser auch Ihre Artikel kritisch betrachten und ihre Meinung dazu äußern. Fühlen Sie sich angegriffen? So geht es vermutlich den Apple-Liebhabern auch, wenn sie Ihre Artikel lesen. Ich bin ganz Ihrer Meinung, dass die Kommentare einiger Leser nicht sonderlich geistreich waren und dass persönliche Angriffe hier eher fehl am Platz sind. (siehe die von Ihnen erwähnten Trollattacken)

      Zu Ihrer Aussage im Artikel: Ich möchte keine journalistischen Leitlinien festlegen, jedoch schreiben Sie ihre (Apple betreffenden) Artikel häufig nicht sachlich-kritisch, sondern mit einem nahezu unverkennbaren negativen Unterton. Wenn ich Beiträge lese, dann möchte ich mich informiert fühlen und nicht als einzige Information aus einem Beitrag behalten, dass wiedermal ein Apple-Produkt schlecht ist und den Herrn Jacobsen nicht zufriedenstellt (btw: wieso schreiben Sie über sich in der dritten Person?!)

      Zudem denke ich, dass man kein Apple-Fan sein muss, um mit Ihren Beiträgen nicht einverstanden zu sein – neutrale Leser fühlen sich von dem ganzen Apple/iOS/Samsung/Android-Zwist auch genervt.

      Zu guter letzt: Ich nenne mich nicht nur Gordon – dies ist mein Name – ich bin lediglich nicht bereit meine ganzen persönlichen Daten bereitzustellen (die IP-Adresse genügt ja offenbar 😉 )

  22. Warum erwarten immer alle das Apple eine neue Sensation rausbringt? Automobilbauer bringen auch nicht nach jedem Modell ein Neuheit raus. Man muss keine iPhone kaufen. Es tut auch ein China-Smartphone. Kann braucht man aber auch kein Mercedes. Es tut es auch ein Dacia.
    Und Fakt ist, das iPhone gibt es ab 750€ zu kaufen. So wie die Vorgänger auch. Das ist eine ganz normale Preisbildung. Sind denn Autos in den letzten 100 Jahren günstiger geworden? Nein!!

    3D-Touch ist keine wahnsinnige Innovation, aber es ist eine!

    Eine um Welten bessere Kamera ist keine Innovation, aber es ist eine sehr gute Weiterentwicklung und wird irgendwann eine zusätzliche Cam im Urlaub vollständig ersetzen.

    Ich kauf mir das 6s auch nicht, weil ich nicht alle zwei Jahre ein neues Smartphone benötige aber wenn dann eins von Apple. Eine Unternehmen das gute Produkte herstellen möchte, macht seine Hardware UND seine eigene Software. Läuft flüssiger, länger bei gleicher Akku-Kappa usw. Das sieht man bei den MacBooks und bei iPhones deutlich und wurde schon häufig mit nachgewiesen.

  23. Ich weiß nicht warum es mir so erging, aber seit erscheinen der Apple Watch, bin auch ich vom Fan ins kritische Lager gewechselt. Was hatte ich mich im Vorfeld auf die Watch gefreut, aber das was Apple dann den vollmundigen Versprechungen folgen lies war für mich persönlich auch ein Witz.
    Das interessante ist, dass, wenn man die rosarote Fanbrille mal eine Weile abgesetzt hat, endlich anfängt den Rest auch kritisch zu beleuchten.
    Zum Beispiel ein Smartphone was Probleme mit seiner rudimentären Funktion dem Telefonieren hat (Beispiel Silent Calls u.ä.). Wir haben fünf iPhones im Unternehmen und ich danke dem lieben Gott das es nicht mehr sind. Jedes Gerät hat obwohl gleiches Modell, andere Probleme.
    Das IOS 9 Update zeigt auch wieder das Apple es nicht gebacken bekommt eine einzelne Hardwareplattform fehlerlos zu bedienen.
    Mein iPad Air 2 dreht jetzt in der Appauswahl nicht mehr den Bildschirm, man muss erst einmal wischen, super Leistung.
    Aber zumindest bleibt es eines der sichersten Geräte, äh nein, blieb, ich hatte die 350+ verseuchten Apps im Appstore vergessen…

    Lieber Herr Jacobsen bleiben Sie bitte weiterhin so objektiv (sie sehen ich vermeide das Wort „kritisch“ 😉 ), denn mit Ihren Beiträgen sprechen Sie vielen aus der Seele!

  24. Danke für diesen und andere Artikel. Bitte so weiter machen, vielleicht besteht dann ja noch eine klitzekleine Chance, das Apple wieder zu dem wird, was es einmal war: ein innovatives, zukunftsorientiertes und vor allem seinen Usern zugewandtes Unternehmen …

  25. Es werde „obsessive Aggitation gegen den Konzern aus Cupertino“ verbreitet, die Züge wäre „langsam pathologisch“, schreibt ein Leser alle paar Wochen wieder.

    –> Da gebe ich dem Leser Recht. Ihr Verhältnis zu Steve Jobs, das Sie hier ausbreiten, ist komisch. Aber es gab ja auch Leute, die Bill Gates verehrten. Und jetzt sind Sie enttäuscht wie das Unternehmen von Cook geleitet wird? Really?!

    Also normalerweise kauft man sich eine Hardware wegen der Hardware und nicht wegen des CEO.

    Der große Börsenabsturz fand ja nun nicht statt und zu jedem Unternehmen gibt es positiv oder negativ eingestellte Analysten. Bei Apple sind es aber eindeutig mehr positive. Bei einem Wirtschaftsjournalist macht sich Cherrypicking nicht so gut.

    Und irgendwie finde ich es bizarr, dass Sie IP-Adressen von Schreibern hier ausspionieren. Die sind schließlich personenbezogenen Daten zuzuordnen.

  26. Ein hervorragender Artikel!!
    Kritische Ansicht eines, doch mit dem Metier vertrauten, Journalisten,
    dessen Sichtweise ich, als (mittel-,)langjähriger Applenutzer, nur teilen kann. Weiter so!!

  27. Es langweilt zunehmend – und inzwischen scheint es, als sei Jakobsen ein armes Opfer um sich schlagender Apple-Jünger.
    Der Verweis auf seine Perspektive als Wirtschaftsjournalist ist genauso lächerlich wie der restliche Artikel. Was ist die Information? Der Niedergang Apples? Die persönlichen Anfeindungen des armen „Wietschaftsjournalisten“ – oder ganz einfach das Generieren von Klicks, Erwähnungen in anderen Medien und Wichtigmacherei? Sein Display ist kaputt gegangen als er das iPhone runtergeworfen hat. Was für eine schreckliche Firma Apple doch ist, würde das iPhone doch genau dafür konstruiert: um es immer mal wieder runter zu werfen!
    Jacobsen schreibt wie ein verschmähter Liebhaber. Einmal hört man mit halbem Ohr zu. Beim zweiten Mal absichtlich weg. Beim dritten Mal nervt es einfach nur noch.

    1. Aber es ist doch irgendwo auch Lustig. Immer kommt zuerst:
      „Apple stellt das neue iPhone ohne Innovation vor, das wird bestimmt niemand kaufen und Apple geht jetzt endlich unter“

      und dann zwei Wochen später kommt jedes mal:
      „Apple hat die meisten Handys weltweit verkauft, die Apple Jünger haben es wohl doch entgegen MEINER Erwartung gekauft“

    2. Eigertlich wollte ich selbst eine Antwort schreiben. Aber so gut hätte ich es nicht hingekriegt! Danke.

    3. Gerade das ist ein Punkt, den ich in den Kritiken nicht verstehen kann – auch bei Samsung und Co. Nüchtern betrachtet sprechen wir bei Smartphones von extrem leistungsstarken Mini-Computern für die Hosentasche. Diese Geräte als „Handy“ zu bezeichnen setzt einerseits ihr Potenzial herab, andererseits schafft es auch ungewollte Verbindungen zu durchaus robusten Vollplastik-Geräten wie einem alten Nokia-Handy.

      Wenn man mit einem frisch polierten und optisch aufwändig gestaltetem Auto vor eine Mauer fährt – und sei es auch nur leicht, z.B. beim Rangieren – ist jedem klar, dass das Auto davon in Mitleidenschaft gezogen wird. Wenn man einen Minicomputer von der Tischkante schmeißt oder damit eine Bierflasche öffnet, scheint das in den Köpfen der Leute irgendwas anderes zu sein.

      Nämlich ein 5110-Plastik-Backstein.

    4. Was hat der Artikel mit einem potenziellen Opfertums von Herrn Jacobsen zu tun? Er schildert lediglich seine Sichtweise und beleuchtet dabei fachlich erlangte als auch persönlich geprägte Erkenntnisse. Das Ganze wird transparent und schlüssig kommuniziert, auch aus journalistischen Gesichtspunkten. Eigentlich sind Sie es doch, dem es dabei nicht möglich ist, objektiv zu bleiben – stattdessen machen Sie dem Autoren genau diesen Vorwurf, nur weil sie die kommentierende Absicht des Artikels nicht anerkennen. Oder erkennen? Ironisch. Und das Beste daran: Ohne es zu merken, geben Sie dem Autoren recht mit seiner Anmerkung zu den Kommentaren, die sich gegen ihn selbst richten.
      Aus journalistischen Gesichtspunkten heraus betrachtet, ist der Artikel keine Apfelreibe, sondern eine Einschätzung. Kein unnötiges Geknüppel aufgrund einer eventuellen Antipathie gegenüber Apple, sondern eine Beleuchtung verschiedener Gesichtspunkte.
      Ich selbst habe beruflich sowohl mit Apple als auch Android-Geräten zu tun, und möchte betonen, dass ich beide Systeme gleichermaßen schätze – jedem sein Süppchen! Trotzdem gebe ich dem Autoren in vielen Belangen recht, da ich diese Erfahrung als Journalist durchaus bestätigen kann. Wenn Sie im journalistischen Bereich tätig sind und andere Erfahrungen gemacht haben, trotz einer objektiven, kritischen Berichterstattung über Apple, dann kann ich Sie nur beglückwünschen – ein Privileg, das Sie da haben. Ansonsten gilt die alte Volksweise: „Wenn man keine Ahnung hat,…“.
      Beste Grüße aus Hamburg

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