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Gegen Hass- und Hetzkommentare: Facebook führt den Dislike-Button ein – will ihn aber nicht so nennen

Hat ein Fake-News-Problem: Facebook-CEO Mark Zuckerberg
Hat ein Fake-News-Problem: Facebook-CEO Mark Zuckerberg

Darauf hat mehr als eine Milliarde Menschen im weltgrößten Social Network lange gewartet: Einfach mal zum Ausdruck bringen, dass einem etwas nicht gefällt. Facebook-Chef Mark Zuckerberg erklärte gestern in einer Frage- und Antwort-Stunde, der Moment werde kommen – aus Empathiegründen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um Hasskommentare in der Flüchtlingsdebatte ein überfälliger Schritt.

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Facebook ist seit Tag eins vor allem eines: ein sehr amerikanisches Produkt. Besucher des eigenen Profils sehen? Pfui, Stalking. Über beendete Freundschaften informiert werden? Wer will das schon wissen! Missfallen zum Ausdruck bringen – hochgradig unerwünscht.

Letzteres Anliegen hat sich Facebook-Chef Mark Zuckerberg nun noch mal durch den Kopf gegen lassen. „Heute ist besonderer Tag“, erklärte der 31-Jährige gestern in einer Frage- und Antwort-Stunde auf dem Facebook-Campus, „weil wir heute verkünden können, dass wir daran arbeiten und kurz davor sind, das Feature zu testen und einzuführen“, erklärte Zuckerberg auf die Nachfrage nach einem Dislike-Button.

„Wir wollten keinen Dislike-Button bauen“
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Allerdings dürfte sich der neue Facebook-Button doch deutlich von einem Daumen nach unten, der Missfallen ausdrückt, unterscheiden: „Wir wollten keinen Dislike-Button bauen, weil wir Facebook nicht zu einem Forum machen wollten, in dem über die Posts von Nutzern nach oben oder unten abgestimmt werden kann“, distanzierte sich Zuckerberg vom Daumen-Prinzip auf YouTube.

„Die Leute suchen nicht nach einem Button, mit dem sie Posts anderer Mitglieder herabsetzen können, sondern nach einer Möglichkeit, Empathie zu zeigen“, glaubt der Facebook-CEO. „Nicht jeder Moment ist ein guter Moment.“ Am Ende wird das Signal aber doch deutlich sein, egal ob der neue Button offen „Dislike“ ausdrückt oder Empathie.

„Wenn man etwas teilt wie aktuell zur Flüchtlingskrise, fühlt sich ein Like-Button einfach falsch an. Deine Freunde möchten dich aber wissen lassen, dass sie dich verstehen und an dich denken“, erklärte Zuckerberg zum geplanten neuen Feature, das daher wohl kaum Dislike-Button heißen dürfte. Wird es der Empathie-Button?

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Alle Kommentare

  1. Hallo meneer / mevrouw
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    Dank u

  2. Tichy forderte bei Phoenix Maas schon zum Rücktritt auf, und nun will man das Volk zum Schweigen bringen.. das zeigt den Zustand , da hilft auch keine Propaganda & Zensur, denn jeder hat Augen zu sehen.. Es gibt gegen Hetzkommentare Gesetze (sagt mein Onkel auch, der ist Richter & sehr kritisch was zur Zeit abgeht) — also ist es Zensur, Leute zum Schweigen bringen .. also sind wir ca 1988 DDR oder 3 Monate vor 1989 .. was läuft ist reine Politik GEGEN alle Bürger (dazu gehören auch ehemalige Gastarbeiter & gut integrierte Zuwanderer… ) — wer mal etwas die echten Votings analysiert und den Volksmund draussen weiss: 90% oder sogar mehr haben die Schnauze voll

    1. Steppi :“90% oder sogar mehr haben die Schnauze voll“-
      Genau von solchen unfundierten Kommentaren-
      auch hier sollte der Dislikebutton eingeführt werden

  3. Wichtiger ist endlich kann man schlechte Beiträge, Essenfotos und unwichtiges Beiwerk „Disliken“. Viele Auftritte haben einfach keine Linie und sind pure Zeitverschwendung. Vielleicht werden dann einige/viele Facebookauftritte interessanter und besser.

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