Buzzbird: Andreas Türck will automatisiert Marken und Influencer zusammenbringen

andreas-türck_buzzbird.jpg

Marketing Es ist ein Phänomen der Digitalisierung, dass alles automatisiert wird. Jetzt macht sich Andreas Türck daran, den nächsten Marketing-Teilbereich mittels Technik zu vereinfachen: Die Beziehung zwischen Influencern und Marken, die auf der Suche nach potentiellen Partnern bei YouTube, Instagram & Co. sind. Dazu startet er zusammen mit Felix Hummel Buzzbird – eine Art Singelbörse für werbewillige Social-Media-Stars und -Sternchen auf der einen und Brands auf der anderen Seite.

Werbeanzeige

Die Grundüberlegung hinter dem Konzept fußt auf der Überzeugung von Türck, dass die meisten Brands unter dem Problem leiden, dass sie „von den digital fragmentierten Kommunikationskanälen überfordert sind. Marken erreichen ihre Zielgruppen nicht mehr“. „Wie auch“, fragt er rhetorisch. „Sie wissen oftmals gar nicht, wie sie richtig auf Augenhöhe bei Instagram oder Snapchat mit Fans und Kunden reden sollen.“ Das wissen aber die jeweiligen Plattform-Stars umso besser. Also will Buzzbird beide zusammenbringen.

Der Clou des Angebotes liegt nun in der Automatisierung. Ohne großen Einsatz von Manpower will Buzzbird die einzelnen Player miteinander verbinden. Dazu müssen sich potentielle Influencer erst einmal registrieren. Marken stellen dann jeweils ein Briefing auf der Plattform ein. Mit Hilfe eines Algorithmus schlagen die Hamburger den Brands dann passende Werbehelfer vor. Buzzbird selbst kassiert dabei 20 Prozent des Auftragsvolumen.

Das Startup verzichtet ganz bewusst auf eine Vertragsbindung. So können sich beispielsweise auch YouTuber registrieren, die bei einem großen Multichannelnetzwerk unter Vertrag stehen.

Türck baut das Angebot zusammen mit dem YouTube-Profi Felix Hummel auf. Die Arbeitsteilung ist dabei ganz simpel: Der Content Marketing-Profi Türck (Teilhaber der pilot Hamburg) kümmert sich um die Marken und Hummel, der mit seinen YouTube-Programmen schon mehr als 50 Millionen Views erreichte, ist für die Influencer zuständig.

Natürlich will Türck später die Influencer aller relevanter Plattformen, also von Instagram, über Facebook bis Snapchat sowie auch Blogger mit interessierten Marken zusammen bringen. „Zum Start konzentrieren wir uns erst einmal auf YouTube“.

In wie weit die Hamburger mit ihrem Angebot Schleichwerbung befeuern, lässt sich jetzt noch nicht abschätzen. Die Macher widersprechen dem grundsätzlich: „Wir setzen natürlich voraus, dass sich alle Beteiligten an die jeweils geltenden Plattformregeln halten. Zudem führen wir bei allen Projekten, die über Buzzbird abgewickelt werden, eine Kennzeichnungspflicht ein“. Dann würde erst gar keine Gefahr der Schleichwerbung entstehen.

Werbeanzeige

Mehr zum Thema

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige