(Fast) Geschafft: „Schrei nach Liebe“ auf Platz 1 des Trends der Offiziellen Deutschen Charts

Farin Urlaub und Bela B. von der Punk-Band „Die Ärtze“
Farin Urlaub und Bela B. von der Punk-Band "Die Ärtze"

Das Ziel ist zum Greifen nahe: Nachdem "Schrei nach Liebe", die Anti-Rassismus-Hymne der Punk-Band "Die Ärzte", am Wochenende bereits auf Platz 12 der deutschen Charts einstieg, hat der Song noch mal ordentlich Fahrt aufgenommen und führt nun die Trends an. Die #AktionArschloch hatte dazu aufgerufen, den 22 Jahre alten Ärzte-Song zu erwerben, um so ein Zeichen gegen Fremdenhass zu setzen.

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Ermittelt wurde der Trend von Gfk Entertainment; die Auswertung fasst die Musik-Verkäufe von Freitag bis Sonntag aller Absatzwege (stationärer Handel, E-Commerce, Download, Streaming) zusammen und ist ein erster Indikator für die Endplatzierung. Einen großartigen Download-Rekord kann „Schrei nach Liebe“ jetzt schon verbuchen: Kein Song wurde 2015 binnen einer Woche häufiger heruntergeladen.

Grund für den erneuten Erfolg ist die Social-Media-Initiative #AktionArschloch des Musiklehrers Gerhard Torges, der “ein Zeichen gegen die in Deutschland grassierende Fremdenfeindlichkeit” setzen wollte. In den Sozialen Netzwerken forderte er die Menschen dazu auf, den Song “Schrei nach Liebe” mit Käufen bei iTunes und Google Play wieder auf Platz 1 der Charts zu bringen.

Kurios: An zweiter Stelle der Charttrends landen die Böhsen Onkelz, die auch im Text von „Schrei nach Liebe“ vorkommen („Zwischen Störkraft und den Onkelz steht ne Kuschelrock-LP“). Ihr Lied heißt „Wir bleiben“.

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