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„Bild ohne Bild ist wie die FAZ ohne Text“: Die Reaktionen zur grauen Bild

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Am heutigen Dienstag war der Blick in den Zeitungskiosk etwas grauer als sonst: die Bild gibt es nur ohne Fotos. Eine ungewöhnliche Aktion, um noch einmal klar Stellung in der Debatte um das Foto des toten Flüchtlingsjungen zu beziehen. Wenn es das Ziel der Redaktion war, eine Diskussion anzustoßen, dann ist es gelungen. In den sozialen Netzwerken wird seit heute Morgen höchst kontrovers diskutiert.

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„Dort, wo sonst starke, aussagekräftige Bilder stehen, sind graue Flächen. In unseren digitalen Kanälen und in der Zeitung verzichten wir auf Bilder“, erklärt die Redaktion ihr Handeln. „Wir wollen damit zeigen, wie wichtig Fotos im Journalismus sind. Und dass es sich lohnt, jeden Tag um das beste Foto zu kämpfen!“ Die Erklärung Endet mit dem Aufruf: „Darum steht Bild immer wieder für die Veröffentlichung umstrittener Fotos ein – oft gegen harte Widerstände. Die Welt muss die Wahrheit sehen, um sich zu verändern.“

Wie kaum anders zu erwarten, sorgte die Aktion der Bild für eine vielfältige Bandbreite an Reaktionen. Hier eine Auswahl an Tweets:

 

 

 

In der aktuellen Ausgabe von Bild Daily erklärt Bild-Boss Kai Diekmann auch noch einmal genau die Aktion.

In einem Blog-Posting beschäftigt sich Jonas Jansen ebenfalls mit der Aktion. Er kommt zu dem Schluss: „Doch vielleicht zeigt die Aktion ja nicht nur beispielhaft, wie wichtig Bilder sind — sondern auch, wie skrupellos die BILD sonst operiert. Und warum man nicht jedes Bild braucht.“

Nicht überall gibt es Bild ohne Fotos. In der App-Version ist die gesamte Webseite inklusive Bilder noch zu sehen. Es war technisch nicht möglich, auch aus der Applikation alle Fotos zu verbannen.

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