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Von wegen „Schwangere sucht Babyvater über Facebook“: Boulevard-Meldung entpuppt sich als PR-Fake

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Was für eine wunderbare Sommerloch-Story: "Urlaubs-Flirt in Australien: Schwangere sucht Babyvater über Facebook", titelte beispielsweise Bild.de. Unzählige Medien berichteten über ein YouTube-Video, in dem eine Französin nach ihrer Ferien-Liebe fahndete. Hört sich nach einer saftigen Boulevard-Story an, war aber ein Fake. Mit dem Video wollte ein australischer Badeort auf sich aufmerksam machen. Den Web-Kommentaren nach, ging die Aktion kräftig nach hinten soll.

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„Es klingt wie eine romantische Geschichte aus einem wunderschönen Liebesfilm: Natalie Amyot, eine junge Frau aus Paris, sucht per Videoaufruf nach ihrer letzten Urlaubsbekanntschaft aus Australien. Das prekäre Problem: Angeblich ist sie schwanger“, erzählt Focus Online den Anfang der Geschichte. Weil sie allerdings in Paris ihr Handy mit der Nummer des Urlaub-Flirts verloren hätte, kratzt die 26-Jährige alle ihre Ersparnisse zusammen und fliegt zurück ins australische Mooloolaba. Dort nimmt sie dann das Video auf, das erst einmal durch alle globalen Boulevard-Medien geht.

So schnell sie zu Ruhm kommt, so fix gibt es aber auch Zweifel an ihrer Identität. Eifrige Web-Rechercheure decken Unstimmigkeiten in ihrer Story auf und finden auch keine junge Französin mit dem entsprechenden Namen.
Tatsächlich war die junge Dame nur ein Fake. Sie war Teil einer PR-Kampagne für den australischen Badeort. In einem neuen Video erklärt der PR-Manager seinen vermeintlichen Coup.

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Leider scheint die Aktion kräftig nach hinten losgegangen zu sein. Schaut man auf die YouTube-Bewertungen, so haben alleine 1.697 Menschen den Clip negativ Bewertet. Lediglich 111 Mal kam der Clip gut weg.

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Alle Kommentare

  1. Zitat von oben: „ging die Aktion kräftig nach hinten soll.“ Das ging wohl in die Hose! Bitte korrigieren in „ging die Aktion kräftig nach hinten los.“
    Eiliger Gruß, A. Mignon

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