Angry Mitarbeiter: „Angry Birds“-Macher Rovio streicht 260 Jobs

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Die Spiele App "Angy Birds" gilt als eine der ganz großen Erfolgsgeschichten der App-Economy. Allerdings zeigt das Beispiel "Angry Birds" auch, wie schwierig es ist, einen Nachfolge-Hit zu landen. Wegen schwacher Geschäftsentwicklung kündigte die "Angry Birds"-Firma Rovio nun an, 260 Jobs zu streichen.

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Rovio wolle sich stärker auf Kernbereiche konzentrieren, hieß es zur Begründung. Das finnische Unternehmen hatte nach jüngsten Angaben rund 700 Beschäftigte, Ende 2014 war bereits der Abbau von 110 Stellen bekanntgegeben worden.

Rovio fiel es vor allem im vergangenen Jahr schwer, an den großen Erfolg von „Angry Birds“ anzuknüpfen. Der Vorsteuergewinn brach um mehr als zwei Drittel auf zehn Millionen Euro ein, der Umsatz fiel um fast neun Prozent. Nun sei das Nachfolge-Spiel „Angry Birds 2“ im ersten Monat auf dem Markt fast 50 Millionen Mal heruntergeladen worden, erklärte Rovio. „Angry Birds 2“ im Gegensatz zur ersten Variante grundsätzlich kostenlos und soll durch Zahlungen innerhalb des Spiels Geld einbringen. Free to play, nennt sich das Prinzip, das von Spielern vielfach kritisiert wird, im Regelfall aber höhere, weil dauerhafte Umsätze bringt.

(dpa)

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