Box-Office-Charts: Chinesen stehen auf Schwarzenegger, Deutsche bleiben Kinos fern

Arnold Schwarzenegger in „Terminator: Genisys“
Arnold Schwarzenegger in "Terminator: Genisys"

Spätes Box-Office-Glück für "Terminator: Genisys": Nachdem der Film in den USA und Europa recht bescheiden lief, startete er nun fulminant in China. Umgerechnet 27,4 Mio. US-Dollar sammelte er an nur einem Tag ein - nur drei Hollywood-Filme waren jemals erfolgreicher. Die deutschen Kinos beklagten am Wochenende hingegen Besuchermangel.

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Nur zwei Filme sammelten in Deutschland von Donnerstag bis Sonntag mehr als 100.000 Zuschauer ein: die beiden Blockbuster der vergangenen Wochen. So kam „Mission: Impossible – Rogue Nation“ auf weitere 135.000 Besucher, die „Minions“ auf 110.000. Sie sind mit 6,2 Mio. Zuschauern in den 12-Monats-Charts inzwischen die Nummer 2. Nur „Honig im Kopf“ war im jüngsten Kinojahr mit 7,1 Mio. Zuschauern noch erfolgreicher.

Neustarts hatten es an dem laut Blickpunkt:Film drittschwächsten Kino-Wochenende des bisherigen Jahres schwer. So ist der Boxfilm „Southpaw“ mit 75.000 Besuchern in rund 230 Kinos schon der stärkste Neuling. „Self/Less – Der Fremde in mir“ erreichte in 250 Locations nur 26.000 Leute, „Vacation – Wir sind die Griswolds“ in ca. 350 nur 60.000 und „Der kleine Rabe Socke 2“ als Film, der in den meisten Kinos anlief (über 440) kam nur auf sehr bescheidene 35.000 Besucher. Allerdings entwickeln Kinderfilme in der Regel ja einen gewissen Dauerbrenner-Status. Darauf werden nun auch die „Socke“-Macher hoffen.

In den USA führt zum zweiten Mal hintereinander der Hip-Hop-Film „Straight Outta Compton“ die Charts an. 26,8 Mio. US-Dollar setzte er am Wochenende um, insgesamt nun 111,5 Mio. Platz 2 geht an „Mission: Impossible“, der erste Neustart folgt mit dem Horrorfilm „Sinister 2“ und 10,6 Mio. US-Dollar erst auf Rang 3. Ein ähnlich enttäuschender Start wie die der Videospiel-Verfilmung „Hitman: Agent 47“, der nur 8,2 Mio. einsammelte.

In den Welt-Charts machte wie angedeutet „Terminator: Genisys“ einen großen Sprung nach oben. Dank eines Start-Umsatzes von umgerechnet 27,4 Mio. US-Dollar in China sprang der Film zurück auf Platz 2 der Tabelle, geschlagen nur von „Mission: Impossible“, der seine 36,9 Mio. aber in 64 Ländern eingesammelt hat. Der „Terminator“ läuft nur noch in zwei. Platz 3 geht hier an „Straight Outta Compton“, der erst in vier Regionen zu sehen ist, in Deutschland startet er am Donnerstag.

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