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Wer ist der coolste Player? Kim Dotcoms Spotify- und Apple-Music-Konkurrent „Baboom“ startet

Kim „Dotcom“ Schmitz gründete 2013 einen neuen Musikstreaming-Dienst
Kim "Dotcom" Schmitz gründete 2013 einen neuen Musikstreaming-Dienst

2015 ist das Jahr des Musikstreamings: Nachdem Ende Juni Apple Music gelauncht wurde, ging in dieser Woche Baboom an den Start – der selbst ernannte "Fair-Trade"-Streamingdienst: 90 Prozent der Einnahmen sollen direkt an die Musiker gehen. Gegründet wurde Baboom bereits 2013 von Kim "Dotcom" Schmitz, der seine Anteile jedoch 2014 wieder verkaufte.

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Ursprünglich sollte Baboom bereits Ende 2014 auf den Markt kommen, doch nachdem der Web-Unternehmer Kim Dotcom den Dienst ein Jahr nach der Gründung verließ, verzögerte sich der Start bis zum 17. August 2015:

Baboom wirbt vor allem damit, dass die Künstler fair behandelt und entlohnt werden: Satte 90 Prozent des Gewinns bekommen sie – und zwar direkt. Vor allem damit wolle man sich von den großen Playern wie Apple Music und Spotify abheben, da dort alle Einnahmen in einen Topf geschmissen und danach verteilt würden, erklären die Betreiber des neuen Dienstes im Werbevideo:

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Wie auch bei Spotify, wird bei der freien Nutzung des Dienstes regelmäßig Werbung abgespielt. Das Abo kostet im Monat 10 Australische Dollar, was umgerechnet beim jetzigen Kurs gerade einmal knapp 6,70 Euro sind. Dafür sind bei Baboom (bislang) jedoch hauptsächlich Independent-Künstler vertreten und die Song-Auswahl ist dementsprechend deutlich kleiner als bei Apple oder Spotify.

Auch können die Nutzer die Musik einzeln kaufen und herunterladen. Dabei dürfen sie allerdings selber entscheiden, wie viel ihnen die Titel wert sind: Es gibt zwar einen Mindestpreis, aber immer auch die Möglichkeit, mehr als das zu bezahlen.

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Alle Kommentare

  1. Die Frage ist, wer nutzt einen „fairen“ Dienst, wenn die Platform im Vergleich zur Konkurrenz (Spotify, Apple music) dem Nutzer nicht ansatzweise die Auswahl an Musik bietet.

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