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Geniale Idee: Google will mit Project Sunroof vorhersagen, für wen sich Solar-Strom auf dem Hausdach rechnet

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Geniale Idee von Google: Mit Project Sunroof will der Internetkonzern eine digitale Karte erstellen, die automatisch berechnet, wie viel Sonne das eigene Hausdach abbekommt und wieviel Geld sich mit der Installation einer Photovoltaik-Anlage für Solarstrom sparen lassen würde. Noch ist das Projekt aber in einer frühen Phase.

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Project Sunroof nutzt dafür die Daten aus Google Maps und erstellt Hitze-Karten der Hausdächer. Project Sunroof zeigt dann, welche Teile der Dachfläche sich  am besten für eine Photovoltaik-Anlage eignen würden und rechnet aus, wieviel dies pro Jahr an Stromkosten spart. Google berechnet dabei die Einflüsse des örtlichen Wetters und von Gebäuden oder Bäumen, die Schatten auf das Dach werfen. Praktischerweise liefert Google dann gleich noch die Links zu Firmen, die eine solche Anlage installieren könnten.

Project Sunroof war die Idee des Google-Mitarbeiters Carl Elkin. Bei Google dürfen Mitarbeiter 20 Prozent  ihrer Arbeitszeit für eigene Ideen verwenden, Sunroof entstand laut TechCrunch während dieser 20-Prozent-Phase. Derzeit befindet sich das hochinteressante Projekt noch in einer sehr frühen Testphase. Project Sunroof funktioniert derzeit nur in drei Städten in den USA: San Francisco, Fresno und Boston. Der Link zu Project Sunroof funktioniert zumindest derzeit von Deutschland aus nicht.

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Alle Kommentare

  1. Zum Thema „Project sunroof“! Eine solche Software gibt es schon in Deutschland seit mindestens 4 Jahren! Damit werden nicht nur automatisch per entsprechenden Geodaten die Solartauglichkeit, die Wirtschaftlichkeitsbetechnung und die optimale Belegung berechnet, sondern die automatische Planung wird als 3D Dachmodell erstellt und abgespeichert. Diese kann dann mit einer Solar-CAD im Bedarfsfall nachbearbeitet werden. Eine automatische Wechselrichterauslegung gibt es dazu auch! Und wie schon gesagt, alles per Automatismus!!! Somit können Solarplanungen ganzer Städte in wenigen Tagen bewerkstelligt werden, dies hängt nur von der Rechnergeschwindigkei ab! Ach so, eine Komplette Stückliste inkl. Der Meter an Unterkomstruktion, Dachhaken und wer will auch Anzahl der Schrauben ist kein Thema. Da jedoch, zumindest in Deutschland, dieses von der jeweiligen Dachkonstruktion abhängt, die Google wohl per Satellit auch nicht sehen kann, ist dann eine einfache Anpassung mit wenigen Mausklicks, direkt vor Ort möglich. Auch Bestellung, oder Auftrag kann sofort generiert werden, in jedem beliebigen Layout.
    Also, wer glaubt, nur Google oder die Amis könnten so etwas, der sollte sich mal in D umschauen! Wie schon gesagt, diese Software gibt es seit mehrere Jahren unter dem Namen SunLeaks. Fragen dazu, einfach melden! LG Thomas

  2. 20% seiner Arbeitszeit in eine Idee investiert, wo eine einfache Google-Suche nach „Solarkataster“ gereicht hätte? Cool. Und dann noch einen Sonder-Newsletter mit dem Titel „Geniale Idee“? Immerhin hat n-tv gemerkt, dass es das in D schon mehrere Jahre gibt.

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